Brand an der Königsbrücker Straße

Brand Königsbruecker Straße - Foto: Roland Halkasch

Brand Königsbruecker Straße – Foto: Roland Halkasch

Heute Nachmittag, kurz vor 15 Uhr, hat an der Königsbrücker Straße/Ecke Lärchenstraße der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses gebrannt.

Vermutlich war das Feuer auf einem Balkon ausgebrochen. Als die Berufsfeuerwehr (Wachen Albertstadt und Übigau) und die Freiwillige Feuerwehr Klotzsche eintrafen, hatten sich die Flammen bereits auf umliegende Teile des Daches ausgebreitet.

Mit zwei Strahlrohren löschten die Kameraden zügig das Feuer. Teile des Daches mussten geöffnet werden, um letzte Glutnester abzulöschen. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Bewohner konnten nach Ende der Löscharbeiten zurück in ihre Wohnungen.

Die Brandwohnung soll zunächst nicht bewohnbar sein. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.

Die Königsbrücker Straße wurde gesperrt, die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) haben die Linien 7 und 8 umgeleitet und einen Ersatzverkehr eingerichtet.

Nachtrag

Um 16.30 Uhr melden die DVB per Twitter, dass die Störung aufgehoben ist.

Nachtrag 2 – 13. November

Wie Ralf Schröder, der Sprecher der Dresdner Feuerwehr heute mitteilt, kam es zu einem Brand im 4. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses auf der Königsbrücker Straße. Als die Feuerwehr eintraf, brannte die Loggia einer Wohnung im 4. Obergeschoss. Das Feuer drohte, sich auf das Dach des Mehrfamilienhauses weiter auszudehnen. Mit einem Strahlrohr über die Drehleiter der Feuerwehr konnte die Ausdehnung des Feuers verhindert werden. Das Mehrfamilienhaus wurde evakuiert. Durch den Einsatz eines weiteren Strahlrohres konnte der Brand gelöscht werden. Beim Eintreffen der Feuerwehr befand sich keine Person in der Wohnung. Nachdem keine Glutnester im Dachbereich sowie Wohnungsbereich mehr festgestellt und der betroffene Bereich belüftet wurde, konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden. Im Einsatz befanden sich die Löschzüge der Feuerwachen Albertstadt und Übigau sowie die Stadtteilfeuerwehr Klotzsche.

Brand Königsbruecker Straße - Foto: Roland Halkasch

Brand Königsbruecker Straße – Foto: Roland Halkasch

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15 Kommentare zu “Brand an der Königsbrücker Straße

  1. Gunther
    12. November 2017 at 16:37

    …“die Verkehrsbetriebe haben einen Ersatzverkehr für die Linien 7 und 8 eingerichtet“… Wo soll der gewesen sein? Wie wärs bevor man solchen Blödsinn schreibt sich mal zu informieren! Es wurde nur der EV8 der eh besteht verlängert mehr passierte von der Servicelosen DVB nicht. Laut DVB gab es nicht einmal einen Einsatz auf der Königsbrückerstr. („..Feuerwehreinsatz Stauffenbergallee“…) Bei der DVB fahren die 7 und 8 über die Stauffenbergallee.

  2. christoph
    12. November 2017 at 18:06

    @ gunther …macht die dvb doch… quer ;)

  3. Insider
    12. November 2017 at 23:22

    @Gunther,

    geht Deine Ehe nicht mehr oder warum reagierst
    Du gleich derartig „angepißt“ ?
    Alles wird gut und die Bahnen fahren wieder pünktlichst. :-)

    I.

  4. Susi
    13. November 2017 at 11:40

    Die DVBAG hat wieder auf ganzer Linie versagt. Statt einen funktionierenden Ersatzverkehr zu organisieren standen die Dispatcher vorm Brandhaus und habe eine nach der anderen geraucht. Auch die Informationspolitik an den Haltestellen wieder null Punkte. Fahrgäste standen ahnungslos in der Kälte. Willkommen in der Servicewüste Deutschland. Ein Grund mehr dieses Unternehmen zu meiden.

  5. cleman
    13. November 2017 at 14:46

    SERVICEWÜSTE!!! … Lol, oder wie das auf neudeutsch heißt. Da nimmt jemand auch eher nur virtuell am Leben teil, mit solchen Statements.

  6. bob
    13. November 2017 at 15:43

    Liebe Susi, lieber Gunther,

    das ist wahrlich ungeheuerlich. Da schafft es die DVB auf einem Sonntagnachmittag nicht für eine Sperrung von 90 Minuten wegen eines Feuerwehreinsatzes etwa sechs Busse inclusive Personal bereitzustellen und dann auch noch keine Hinweise zu drucken und zu platzieren.

    UNFASSABLE, wie Herr Oettinger sagen würde.

    Mein Rat an euch. Geht am Sonntag einfach mal ein Stück spazieren. Das entspannt und macht den Geist frei.

  7. Gunther
    13. November 2017 at 16:08

    @bob Es wäre ein leichtes gewesen für die ZWEI Dispatcher die die ganze Zeit die Löscharbeiten beobachtet haben mal die Haltestellen abzufahren und den zahlenden Kunden zu benachrichtigen. Aber sich keinen Millimeter zu bewegen ist mehr als Betriebsblind. Es hat keiner gesagt das irgendwas gedruckt werden soll. Und Ersatzbusse die den Fahrplan einhalten kann ich wohl erwarten wenn man schon dafür gezahlt hat. Die DVBAG ist und bleibt in solchen Dingen Versager und zurecht auf Platz 1384 im Dienstleistungsvoting. Mit Ihrem erkauften und gefakten Kundenbarometer kann Sie nur die dummen beeindrucken.

  8. bob
    13. November 2017 at 16:38

    @Gunther

    HALLO !!! SONNTAG ! 90 MINUTEN ! FEUERWEHREINSATZ !

    Immer locker durch die Hose atmen……..Kundenbarometer hin oder her.

  9. Dave
    13. November 2017 at 21:37

    @gunther

    d.h. nach deiner Theorie die DVB muss quasi 24h 365 Tage im Jahr immer mindestens 6 Busfahrer vor Ort haben, die sofort im Falle eines Falles wie diesen Sonntag einspringen können…

    Könnte sie wirklich machen, du wärst aber der erste der sich dann beschwert dass es noch teurer wird, weil dafür müsste man mindestens 18 Busfahrer zusätzlich einstellen, damit man diese Bereitschaft gewährleisten kann, nur damit man im Falle des Falles abgesichert ist und sofort reagieren kann. Und bevor du jetzt kommst bereitschaft würde reichen. Nein würde es nicht denn ein Busfahrer auf Bereitschaft braucht min. 1h um zum Arbeitsplatz zu kommen, ehe er die Linie abfährt dauert es auch nochmal ca 30 min… ergo könnte man sich das auch sparen…

    Also braucht es 18 extra Busfahrer damit Gunther seinen faulen Arsch ja keinen Meter zu weit bewegt. :D

  10. Gunther
    14. November 2017 at 09:22

    @dave & bob
    Das nennt man Dienstleistung aber dieses Wort ist der DVBAG sowieso Fremd deswegen hat Sie ja diesen schlechten Ruf in ganz Deutschland. Ich würde mich nicht beschweren wenn es teurer wird wenn Service und Leistung endlich stimmen würden, aber davon ist die DVBAG Meilenweit entfernt. Den faulen Arsch hatte eher die zwei Dispatcher die mit der Kippe im Maul und gezückten Handys vor dem Brandhaus gefilmt haben, statt sich um die Kunden zu kümmern.

  11. bob
    14. November 2017 at 13:09

    @Gunther

    Mag sein, dass die Dispatcher einen schlechten Eindruck hinterlassen haben. Das ist nicht in Ordnung, wenn es so war.

    Ich weiss nicht, ob es zu den Aufgaben von Dispatchern gehört, Haltestellen abzufahren und Fahrgäste zu informieren. Ich weiss ehrlich gesagt gar nicht, wozu Dispatcher überhaupt gut sind.

    Aber wegen eines Feuerwehreinsatzes, und darum ging es hier ja letztlich, und der damit verbundenen 90minütigen Unterbrechung des ÖPNV auf EINER Strecke auf einem Sonntagnachmittag hier ein solches Fass aufzumachen und diesen Vorfall zu verallgemeinern empfinde ich als völlig unverhältnismäßig.

    Aber vielleicht gehörst Du ja zu den Menschen, die sich gerne ärgern….

  12. Gunther
    14. November 2017 at 13:18

    @bob …“Ich weiss nicht, ob es zu den Aufgaben von Dispatchern gehört, Haltestellen abzufahren und Fahrgäste zu informieren.“…

    Sie passen richtig zu diesem Unternehmen ja kein Müh mehr machen als im arbeitsvertrag steht. In anderen Städten gibt es bei der kleinsten Störung Ersatzverkehr nur Dresden bekommt das nicht hin.

    entfernt, bitte halten Sie sich an die Hausordnung

  13. cleman
    14. November 2017 at 14:54

    Das hätte es früher ni gegeben.

  14. bob
    14. November 2017 at 14:54

    @Gunther

    Abschließend eine Literaturempfehlung. „Anleitung zum Unglücklichsein“ von Paul Watzlawick

  15. Pitti
    16. November 2017 at 00:10

    @ Gunter:

    Könnte ja vielleicht auch sein, dass die Dispatcher die Oberleitung beobachten sollten. Eventuell waren sie auch dort, um die Strecke möglichst unverzüglich freizugeben. Du hättest sie ja fragen können.

    Wie dem auch sei. Bei allem Ärger über die DVB habe ich selten Städte gesehen, wo man rund um die Uhr mit den Öffis überall hinkommt und wo so oft wie hier „nochmal aufgemacht“ wird, wenn es ein Fahrgast nicht geschafft hat.

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