Predigt im Projekttheater

Der "Stachel der Arbeit"
Der „Stachel der Arbeit“
Ab morgen wird im Projekttheater gepredigt. Von seiner moralischen Kanzel herab verkündet der Schauspieler Utz Pannike unumstößliche Weisheiten. „Wir dürfen nicht vom Glauben abfallen, vom Glauben an unsere Produktivität und an die ökonomische Vernunft“, so der Prediger. Weil, wenn wir keinen Gewinn mehr machen, haben wir auch kein Geld mehr für Bildung. So erläutert Pannike seine Predigt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass es ironisch gemeint sein könnte. Wer das herausfinden will, der hat an den nächsten drei Abenden Gelegenheit, sich die Predigt anzuhören.

Da das gesprochene Wort heutzutage offenbar nicht mehr ausreicht, hat sich Pannike Unterstützung gesucht. Der neustadt-bekannte Kinderwagenschieber Jörg Schittkowski sorgt für den Elektro-Sound, der am kürzesten mit „harter industrial“ umschrieben ist. Und die Lichtkünstlerin Claudia Reh wird dem Abend mittels Livepainting über Polyluxe die entsprechende farbliche Gestaltung geben.

  • Stachel der Arbeit, Predigt im Projekttheater, Louisenstraße 47, 20. bis 22. März, jeweils 20 Uhr.
  • Das Neustadt-Geflüster verlost dreimal zwei Freikarten. Bitte eindeutiges Interesse und bevorzugten Wochentag in die Kommentarspalte schreiben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

12 Kommentare zu “Predigt im Projekttheater

  1. Lieber Anton, gerade zur Fastenzeit trägt das gesprochene Wort erheblich zur geistigen Erbauung bei. Herr Pannike würde uns in gekonnter Manier den Ausklang der Arbeitswoche und den Start in ein verregnetes Wochenende versüßen. Willst Du also nicht die Schuld(?) an einem mißlungenen Freitag tragen, so schenke uns zwei Deiner Freikarten für eben diesen Freitag, 21.03.2014. Vielen Dank und liebe Grüße. Mone

  2. ich habe eindeutiges Interesse:-), es wäre mir ein großes Vergnügen, der Predigt am Samstag beizuwohnen

  3. Für den Donnerstag würde ich mich riiiieeeesig über die Freikarten am morgigen Donnerstag (20.03.)freuen!
    In meinem grenzenlosen Optimismus hab ich sogar bereits einen Babysitter organiesiert – dh du könntest ein par junge Eltern ziemlich froh machen
    :-)

  4. Lieber Anton,
    ich, ich, ich 2x für den 21.03.! Und zwar aus dem einfachen Grund: Jörg war der Tagesvater meines Sohnes und ich würde mich rieeeeesig freuen, ihn mal wieder zu treffen!!!!!!!!!!!!

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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