Kai von Kuenheim (Alternative für Deutschland)

31 Jahre alt, Studium der Volkswirtschaft, danach drei Jahre für einen französischen Konzern in Berlin tätig. Seit April 2013 mit Frau und Kind Dresdner, seit dieser Zeit auch politisch aktiv bei der Alternative für Deutschland.

Nachtrag

Kai von Kuenheim ist noch im Jahre 2013 aus der AfD ausgetreten, als ihm klar wurde, dass die AfD sich von einer wirtschaftsliberalen hin zu einer rechtspopulistischen Partei entwickelt. Das Interview wurde vorher geführt.


Ein Teil Ihrer Wähler wohnt in der Dresdner Neustadt, wenn Sie einem Ihrer künftigen Bundestagskollegen den Stadtteil kurz beschreiben sollten, wie würden Sie sich ausdrücken?
Die Neustadt ist das Kreuzberg Dresdens: alternativ, jung, international, bewundernswert, manchmal dreckig.

Was könnten Sie im Bundestag ganz konkret für die Bewohner und Gewerbetreibenden in der Dresdner Neustadt tun?
Meine Entscheidungen werde ich im Sinne aller Mitbürger treffen; die Wünsche und Sorgen der Neustädter Bewohner und Gewerbetreibenden werde ich im Hinterkopf haben.

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Warum sollte man Sie bzw. Ihre Partei wählen?
Ich werde meine kritische Meinung zum Zustand unserer öffentlichen Finanzen und unseres Währungssystems im Bundestag thematisieren. Ich möchte die Gewissensentscheidung wieder zum Standard werden lassen, das entspricht meinem Ideal von Politik. Ich glaube daran, dass man dem Volk Entscheidungen überlassen kann: Welche Kompetenzen werden nach Brüssel übertragen? Welche Währung möchten wir? Ich bin davon überzeugt, dass Verfassungstreue Grundlage einer Demokratie ist: Internationale Verträge dürfen nicht gebrochen werden, die Bundeswehr darf nur der Landesverteidigung dienen und die Nettokreditaufnahme darf nach Grundgesetz nicht die Investitionssumme überschreiten. Ich möchte das Parlament dazu nutzen wozu es da ist: Zur kritischen Diskussion.


Nachtrag

Kai von Kuenheim ist noch im Jahre 2013 aus der AfD ausgetreten, als klar wurde, dass die AfD sich von einer wirtschaftsliberalen hin zu einer rechtspopulistischen Partei entwickelt.

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60 Kommentare zu “Kai von Kuenheim (Alternative für Deutschland)

  1. diese Berlinvergleiche… Berlin ist nicht das Maß aller Dinge.
    Kreuzberg ist Kreuzberg und Neustadt ist Neustadt. So ist es doch am besten.

  2. Gegen den letzten Absatz kann man ja nicht wirklich etwas sagen – außer das mit der Währung. Mit der D-Mark wären wir Heute auch nicht besser dran.

  3. @Spontiv

    bei der Währung oder dem EURO geht es ja auch erstmal um Europa und nicht nur um Deutschland.

    Soll heißen, dafür würde es den anderen besser gehen, wenn wir oder die anderen in Europa eine andere Währung hätten.

    Afd ist nicht für die DM sondern gegen den EURO in der jetzigen Form. Die DM wäre nur eine Alternative die man diskutieren könnte. Auch den EURO behalten und den anderen Ihre alte Währung wiedergeben wäre möglich und ist eher das angestrebte Ziel der Afd.

    @aidon

    er hat ja 3 Jahre in Berlin gelebt und wenn Dich jemand fragen würde, könnte er sich so am besten darunter was vorstellen. Kreuzberg kennen halt einige. Ein schnell zu verstehender Vergleich…

    Er hat es wohl eher so erklärt wie man es einem nicht ortsansässigem erklärt hätte.

    Wie hättest Du geantwortet?

  4. ,,deckige “ Ecken findet man in jeder Stadt und Stadtteil.

    Wenn er für alle handeln und denken will ,,Meine Entscheidungen werde ich im Sinne aller Mitbürger treffen“ — wie will er die Probleme der vielen einzelnen Bundes-Länder lösen im Bundestag- welche an /in eine Hand gehören: wie Bildungsdinge zB. gleiches Abitur in allen Bundesländern, gleicher Bildungsplan usw.

  5. Da bleibt nur laut zu lachen! Die Neustadt das Kreuzberg Dresdens? Hahaha, der hat doch zu lange in der Sonne gestanden!

  6. an aidon: wobei Kreuzberg ja eher an extrem viele Ausländer/ Türken und Soziale Minderheiten denken lässt— so ist die Neustadt eher nicht zu bedenken.

  7. am ende hat jede Stadt sein Problemviertel-Berlin sein Kreuzberg, Dresden seine Neustadt, was die Kreuzberger und die „Neustädter“ NATÜRLICH anders sehen, entgegen dem Rest der Stadt. Und somit ist der Vergleich gar nicht so weit her geholt. da beisst die Maus auch keinen Faden ab liebe Neustädter, auch wenns gleich wieder in Gestöhne und Geunke ausartet, das ist man gewohnt. Immer was dagegen sagen, wogegen auch immer…Hauptsache dagegen
    Neustadt ist Neustadt !!
    das ist sie längst nicht mehr ;-)

  8. Jaja, die AfD. Außenpolitisch stimme ich in vielen Sachen mit Ihnen überein, innenpolitisch sind sei einfach nur stockkonservativ, um nicht zu sagen reaktionär. Traurig.

  9. Oha:
    Seit wann geht es den anderen besser, wenn jedes Land wieder eine eigene Währung hat? Warum wollten denn alle kleinen Balkan-Länder in die EU: Weil sie wirtschaftlich davon profitieren. Für meine Begriffe liegt das Problem eher darin, dass die Regierungen der jetzigen Krisenländer sich als unfähig erwiesen haben, verantwortungsvoll und vor allem gerecht mit den neuen Möglichkeiten umzugehen.
    Die Abschaffung des Euro heute sehe ich sehr, sehr kritisch. Ich bin der Ansicht, wir hätten ihn unter den damaligen Bedingungen niemals einführen sollen. Aber ihn heute einfach einstampfen und die D-Mark wieder aus dem Sack zaubern – das halte ich für eine ganz unverantwortliche Politik, die eigentlich nur einen propperen Nationalismus kaschieren soll. Schade, dass Anton nicht mal in diese Richtung gefragt hat: Das Thema Migrantenpolitik ist nämlich neben dem Euro-Ausstieg das „beste Pferd“ im Stall der AfD. Ihre Wähler rekrutieren sie vor allem im rechtskonsrvativen, aber auch im offen rechtsextremen und bildungsfernen Lager.

  10. Mich wundert auch die zurückhaltende Art und Weise der Fragestellung, fast könnte man Sympathie vermuten. Dass die AfD von rechts unterwandert ist, weiß man bereits, wenn man sich nur ein bisschen mit Politik beschäftigt. Aber in Dräsdn braucht man eben immer etwas länger, gähn…

  11. @jane
    man merkt einfach das du leider nicht viel von Wirtschaft verstehst.

    Auf und Abwertung um im Wettbewerb bleiben zu können. Der Euroraum ist viel zu groß und wirtschaftlich noch zu unterschiedlich, dass es mit einer Währung funktionieren könnte. Das klappt ja noch nicht mal in Deutschland…, deshalb den (Bundes)Länderfinanzausgleich.

    Immer dieses „DM gelaber“, die wollen in erster Linie den EURO behalten und den anderen Ihre Währung zurückgeben. Mit der DM wäre eine andere Variante aber nicht zwingend….

    Was ist an einem Canadischen Einwanderungskonzept schlecht?

    „Bildungsfreies Lager“ ich hau mich weg. Da sag ich mal nichts dazu.

    Deren Wahlkampfplakate haben wenigstens eine Aussage und nicht ala „Und Du“

    War hier in Dresden auf der Kundgebung, konnte keinen rechten auf den ersten Blick erkennen und die 15 Linken die ich eindeutig erkannt habe, sind nach 30min gegangen weil Sie gemerkt haben, dass es nix zum dagegen demonstrieren gab.

    Im übrigen wo es links gibt muss es zwangsläufig auch ein rechts geben. Rein von der bildungsfreien Logik. Na und?

    „Politik ist wie ein Kreis links, mitte, rechts und extrem links und extrem rechts schließen diesen Kreis. Da sind dann kaum Unterschiede!!!“

  12. Ich habe selbst in Kreuzberg gelebt. Und die Parallelen sind meiner Meinung nach nur oberflächlich. Aber der Vergleich ist doch vorallem eins : nichtssagend.

  13. @Jane: Wer offen rechtsextrem ist, wählt doch eher NPD oder Pro Deutschland, oder?

    Rechtskonservativ sind sie, aber wohl kaum konservativer als die CSU in Bayern. Hier wird viel zu viel Geschrei veranstaltet, wenn ihr mich fragt.

    …und den Seitenhieb gegen „Anton“ find ich frech. Wer mit Demokratie und Fairness nicht klar kommt, tut mir leid.

    Wählt einfach die Linke und gut is :)

  14. Stefan:

    Ich weiß nur, was ich regelmäßig bei „Politically Incorrect“ lese. Dort jubeln sie die AfD hoch und betätigen sich praktisch als Wahlkampfhelfer. Und dort tummelt sich alles vom kleinen Prekariats-Rassisten bis zum organisierten Nazi. Für viele NPD-Wähler ist die AfD ein willkommener Kompromiss, der es ihnen ermöglicht, eine scheinbar salonfähige Partei zu wählen und trotzdem nicht von wesentlichen Positionen gerade in der Euro- und Ausländerfrage abweichen zu müssen.

  15. Liebe Jane – auch wenn ich nicht Dein allergrößter Fan bin – dennoch liebe ich Deine Klugheit, denn selten lese ich derart kluge Sätze —> Für viele NPD-Wähler ist die AfD ein willkommener Kompromiss, der es ihnen ermöglicht, eine scheinbar salonfähige Partei zu wählen und trotzdem nicht von wesentlichen Positionen gerade in der Euro- und Ausländerfrage abweichen zu müssen.

    Bin da völlig bei Dir, die AfD ist ein Sammelbecken von offenen und verkappten Nazis – mehr nicht!

  16. Oha: „man merkt einfach das du leider nicht viel von Wirtschaft verstehst.“

    Solche Einstiege sollte man sich tunlichst verkneifen, wenn man die Realitäten in den jeweiligen Ländern nicht kennt. Ich rechne dir das mal am Beispiel Slowenien vor:

    Beitritt zur EU am 1. Mai 2004.
    Bruttoinlandsprodukt
    1990: 18 Mrd. Dollar
    1995: 21 Mrd. Dollar
    2000: 20 Mrd. Dollar
    2005: 36 Mrd. Dollar
    2010: 47 Mrd. Dollar

    Inflationsrate
    2001: 8,4 Prozent
    2002: 7,5 Prozent
    2005: 2 Prozent

    Arbeitslosenquote

    2000: 6,7 Prozent
    2005: 6,5 Prozent
    2008: 4,4 Prozent (danach Anstieg nach Finanzkrise)

    Ich denke mal, diese wirtschaftlichen Kennzahlen sprechen für sich. Ähnliche Entwicklungen wirst du bei fast ausnahmslos allen EU-Ländern finden, die vorher eher zu den Entwicklungsländern in Europa zählten – weil ihre Währungen und damit ihre Dienstleistungen einfach nichts wert waren.

  17. Oh, Stefan: Der „Seitenhieb auf Anton“ war überhaupt nicht als solcher gemeint. Es hätte mich nur einfach interessiert, was Herr von Kuenheim zu diesem Thema gesagt hätte.

  18. @jane wenn du diskutieren willst, dann Fakten!!!

    Wenn ich Bock habe wiederlege ich das, oder stimm Dir zu, wenn es wenigstens ein Funke von Sachverstand gibt….

    Am Ende wirst Du und ich eh nichts bewegen und die Masse entscheidet in der Demokratie.

    Soll heißen, dass ich nicht zwingend Bock hab Dir alles zu erklären…

  19. @oha: Man kann selbstverständlich unterschiedlicher Meinung sein – aber Großkotzigkeit a la Lohmeyer oder Deiner ätzenden Selbstbeweihräucherung – ist nicht zielführend. Komm runter und schau nochmal über Janes Fakten und disskutiere!

  20. @René

    weis Du wes großkotzig ist ….

    Oha: “man merkt einfach das du leider nicht viel von Wirtschaft verstehst.”

    Solche Einstiege sollte man sich tunlichst verkneifen, wenn man die Realitäten in den jeweiligen Ländern nicht kennt. Ich rechne dir das mal am Beispiel Slowenien vor.

    Aber nach nochmaligen drüberschauen bestätigt Jane selber meine Fakten.

    und wenn ich deinen Kommentar genau lese mache ich das doch „diss“kutieren…

  21. ja – auch ich mache gelegentlich (nein – fast immer) Fehler…

    Was mich stört ist der Ton – beileibe nicht der Inhalt – der Ton!

  22. @René

    ein schöner freudscher verschreiber „diss“kutieren, auch wenn ich hier keinen bewusst „dissen“ will.

    Nur schade wenn jemand völlig an Fakten vorbei so austeilt…, zumal ich 2min gebraucht habe, das zu googeln.

  23. Oha: @jane „wenn du diskutieren willst, dann Fakten!!!“

    „@ jane komisch die haben den Euro erst 2007 bekommen loooool“

    Ohne Worte… Soll man da jetzt lachen oder weinen…
    Es ging hier nicht um den EURO, sondern um die Mitgliedschaft in der EU. Wer lesen kann ist klar im Vorteil Zitat aus meinem Posting: „Warum wollten denn alle kleinen Balkan-Länder in die EU: Weil sie wirtschaftlich davon profitieren.“

    Und die Wirtschaftsdaten decken überdies ganz klar auch die Zeit nach 2007 ab. Die Inflation sank bis 2009 sogar auf 0,9 Prozent ab. Du verballerst Blindgänger. Von anderen verlangst du dreist Fakten, die man dir längst vorgelegt hat.

  24. @jane jetzt auszurechnen wieviel % 67 Kommentare von ca 40.000 pro Woche auf der Afd sind erspare ich mir.

    Wirst Deinen Monitor auch nicht weg nur weil 1 Pixel kaputt ist oder?

    Wirtschaft willste wohl nicht mehr?

  25. Oha, es geht hier nicht um die AfD, sondern um deine Behauptung, den anderen Staaten würde es „besser gehen“, wenn sie wieder eigene Währungen hätten (das kommt im Prinzip einer Auflösung bzw. Reduktion der EU gleich). Die EU wurde gegründet, mit dem KLAREN ZIEL, einen einheitlichen Wirtschafts- und Währungsraum zu schaffen. Löste man die Währungsunion auf, brächte das das absolute Chaos, weil alle Abläufe und Wirtschaftsbeziehungen zwischen den Staaten auf einer einheitlichen Währung beruhen.

  26. @jane

    Wirtschaftsbeziehungen gab es doch vorher auch. Und Handel wird auch mit Staaten getrieben, die andere Währungen haben.

    Dein KLARES ZIEL wird nun seit 11 Jahren verfolgt und Dein vorrausgesagtes Chaos ist doch schon da. Wenn nach 11 Jahren etwas nicht funktioniert, wie lange soll dass dauern, bis dann mal nach Alternativen geschaut wird und wenn nur darüber diskutiert wird…Habe keine Lust das politische Argumente über wirtschaftlichen stehen.

    Klar würde ich gerne umsonst wohnen und politisch gesehen wäre das sehr sozial von meinem Vermieter, aber wirtschaftlicher Unfug.

    Politisch gesehen wollte die Türkei in den Euro, obwohl der geografische Anteil nur 5% Europa ist und der Rest in Asien liegt. Das wäre doch eine super Völkerverständigung…Wirtschaftlich völliger Unfug und das wissen die mittlerweile selber. Es ist sehr ruhig geworden um dieses Thema. Im übrigen, wie die wirtschaftlich wachsen ist ein Traum.

    Im übrigen war das Beispiel mit Slowenien nicht das beste wenn Du einfach mal die Bruttoinlandsprodukteinnahmen der EU anschaust. Das ist wie, wenn ich in Malta 1 VW Werk hinstelle und damit 500 Millionen einspiele, das wären dann 10% Steigerung. Das ist ja nun auch nicht schwer. Länder die schon was haben zu steigern, oder auch nur zu halten darin liegt die Kunst. Wenn irgendwann mal die Bürgschaften fällig sind, währen das 2 mal der BIB von Slowenien, laut Deiner Aufstellung, die Deutschland für die Erfüllung von Bankbürgschaften rüberschiebt.

    Politisch korrekt, wirtschaftlicher Unfug…

    Aber weißt Du was, Du hast Recht und da es ja so gut klappt mit der EU machen wir einfach weiter so. Arbeitslose Griechen, brennende Autos, Hakenkreuze auf Plakaten usw. Bald wird auch in Griechenland gewählt und die Griechen scheissen auf Merkel, den Euro und die Reformen. Die machen von alleinen ne Fliege und das ist genau richtig, wäre nur ärgelich wenn unsere finanziellen Verplichtungen bis dahin noch wachsen würden, weil dann sind diese fällig. Vor paar Jahren gehörten diese Staatsanleihen noch privaten Geldgeiern, welche viel Geld verloren hätten…Na und!! Dann hätten wir den Griechen Geld gegeben, was die zum investieren gehabt hätten!!! Jetzt gehören diese Anleihen Europa und das Geld was Griechenland braucht um fällige Raten zu bezahlen, gibt Deutschland aus der rechten Tasche zu den Griechen, die investieren nicht damit, sondern zahlen es an die Bank und wir stecken es in die linke Tasche wieder rein, da wir die Bank sind und die Anleihen halten.

    Am Sonntag mach ich BLAU!!!

  27. @jane

    sei bitte nicht so pauschal, mach Dir einfach die Mühe und lies Dir bitte ALLE Kommentare durch und berufe Dich dann auf Fakten.

  28. @(A)-Park

    ok warum dann die Sorge, aktuell knapp über 70.000 facebooklikes, würde ja bedeuten nur 70.000 Wähler. Da ja laut Ausage der Seite quasi !!!jeder!!! der dort postet auch wählen geht, was ich schon mal für unwahrscheinlich halte.

    Ist jeder der dort postet Parteimitglied??? Ich glaube nicht, also wieder nur heiße Luft…und Zeitverschwendung zumal.

    Auch kann ich anhand der likes erkennen, die für solche Kommentare abgegeben werden können, keine große Zustimmung stattgefunden hat.

  29. @jane
    „Ähnliche Entwicklungen wirst du bei fast ausnahmslos allen EU-Ländern finden, die vorher eher zu den Entwicklungsländern in Europa zählten – weil ihre Währungen und damit ihre Dienstleistungen einfach nichts wert waren.“

    Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Das Gegenteil ist der Fall. Eine Schwache Währung ist gut fürs Geschäft. Aber hier über Wirtschaft zu diskutieren ist wohl eher ein sinnloses Unterfangen. Aber solche offensichtliche Falschaussagen muß man einfach mal richtig stellen.

  30. Och, @unfassbar, bitte erkläre uns doch, was eine „Schwache Währung“ für positive Auswirkungen auf das Geschäft der Sonnenblumenkernverkäuferin an einer slowenischen Straßenecke hat.

    Und warum der Euro wiederum nicht schwach sein sollte, um gut für’s Geschäft zu sein.

  31. @oha, von mir aus Sonnenblumenkerne – aber um Export ging es hier nirgends. Das machen ja außerdem nur die Deutschen, sage ich jetzt mal leicht ironischen Untertones. Alle anderen importieren Westprodukte.

  32. Ach Peter, weil es für den Einkäufer nun mal günstiger ist mit seinem „starken“ Geld in Ländern einzukaufen die „schwaches“ Geld haben. Also ist es für den Verkäufer gut schwaches Geld zu haben. Leider ist der Euro für die meisten Südländer zu stark, und somit kauft da keiner mehr was. Für Deutschland ist der Euro fast schon zu schwach was zu starken Exportüberschuss führt. Das wird Deutschland seit Jahren vorgeworfen, weil wir davon profitieren während viele andere Euro Länder darunter leiden.
    Aber der Süden der Eurozone hat kein Möglichkeit über die Schwächung der Währung einzugreifen. Anders als z.B. Japan, die greifen massiv in die Wechselkurse ein um ihren Export zu stärken.
    Am Ende würde eine schwache Währung auch der Blumenverkäuferin mehr Touristen bringen.

  33. @peter

    bei auf und abwerten, schwacher und starker Währung geht es in erster Linie immer um Ex und Import, was dann zwangsläufig wieder mit der Wirtschaftsleistung, Wirtschaftssteigerung, oder Wirtschaftseinbruch eines Landes zu tun hat, die an diesen Stellschrauben beeinflusst wird.

    Momentan ist alles was in Deutschland importiert wird sehr teuer und ein Großteil der Sachen die exportiert werden bestehen zum Großteil aus importierten Komponenten. Die Angst das der Export einbricht ist daher falsch, weil man evntl. günstiger importieren könnte. So schlecht hat das ja vor dem EURO ja nicht geklappt, wie Jane anhand von Slowenien erklärt hat.

    Europa kann ja gerne bestehen bleiben, nur mit regionalen angepassten Währungen.

    Wie schon gesagt, alles was zum Beispiel nach Griechenland geht, ist weder für Investitionen noch Entwicklung, sondern nur für die Tilgung der Raten an den Halter der Staatsanleihen(EU).

    Subventionen, Ausgleichszahlungen und Rettungsschirme sind nix anderes wie wenn Deine Sonnenblumenverkäuferin dir nach Deiner Sonnenblumenkernbestellung für 10,- EURO, 1 Jahr später 4,- EURO zurücküberweist. Dadurch wäre Sie natürlich immer die günstigste und quasi die „Sonnenblumenkerneexportweltmeisterin“. Wenn Du Grieche wärst würde Sie Dir sogar noch die 10,- EURO leihen, auf die Du natürlich Zinsen zahlst, weil Du ja aktuell mehr Ausgaben, als Einnahmen hättest. Nätürlich würde Sie immer so weitermachen, bis ein anderer günstiger wäre. Falls Du Grieche wärst, wäre es schonmal kein Landsmann von Dir, da ja kein Geld da wäre, um ein Sonnenblumenfeld zu bestellen.
    Hätte der Grieche keine Schulden und könnte dann seine geringen Einnahmen nutzen die er ja dann hätte, könnte er investieren und seine eigene Währung abwerten. Der Sonnenblumenkäufer würde für sein starkes Geld vielleicht 2 Kilo mehr bekommen, er würde also günstiger importieren. Natürlich würde dann die slowenische Sonnenblumenverkäuferin weniger verkaufen und müsste sich überlegen ob Sie weniger verlangt, oder ob es wirtschaftlich besser wäre slowenische Kirschen zu verkaufen.

    Das ist Marktwirtschaft und würde dem Bürger zugute kommen, deshalb gibt es Kartellämter, die für Branchen prüfen, dass es nicht nur einen gibt der das Monopol hält und uns aussaugt.

    Vielleicht wäre geiz ist geil auch langsam mal vorbei und Du kaufst trotzdem die teureren Sonnenblumenkerne in Slowenien, da diese fair geerntet wurden. Das würde natürlich nur gehen wenn Du viel verdienst, geht aber gerade nicht, da Du der Exportweltmeister bist, quasi der der am günstigsten produziert. Da der Wert eines Produktes immer die Arbeitsleistung in Stunden ist und Dein Chef Dir seit Jahren nix erhöht hat.

    Ich hoffe ich habe es einigermaßen erklären können, da ich auch nur durch fleißiges lesen und prüfen zu meinen Ergebnissen gekommen bin.

  34. öhm leute, es passt hier glaube sehr gut der spruch

    „wer keine ahnung, einfach mal fresse halten!“

    es ist so extrem wie viele leute sich hier über die „AfD“ aufregen, dabei mit sachen um sich schmeißen, was garnicht zur AfD gehört!?! befasst euch doch bitte erstmal mit der partei, lest ihr programm (dafür gibts das zeug ja um ZU LESEN!!) , und die vermutungen die hier aufgestellt werden. länder werden aufgezählt wo das datum bei 1990 los geht (wusste garnicht das es damals schon den € gab!)

    einfach sagenhaft. aber daran sieht man mal wieder. freie meinung (selbst wenn man weder vom finnanz/ noch vom wirtschafts/ noch vom politikwesen eine ahnung hat) ist eines der obersten gebote…..

  35. @unfassbar und oha, so einfach ist es aus meiner Sicht nicht, der ganze Teil der Kapitalanlagen, Fonds etc bleibt bei euren Modellen außen vor – spielt aber eine zentrale Rolle.

  36. @peter
    Einfach ist das alles nicht, das ist wohl war und es gibt das viele Ansichten und Modelle. Nur haben die bisherigen Rettungsversuche nicht wirklich den betroffenen Ländern geholfen. Deutschland hat bis jetzt profitiert, doch wehe unsere zugesagten Rettungsgelder werden mal angefordert…..

  37. Rettungsversuch? Gerettet wurde Vermögen und Bankkapital. Mehrfach wurde nachgewiesen, daß es in Griechenland keine Krise gegeben hätte, wenn man sie nicht gewollt hätte. Statt dessen hätte man einfach der Forderung des Internationalen Währungsfonds nachkommen können, der bestimmt keine linksradikale Organisation ist, 2010 einen normalen Schuldenschnitt zu machen. Aber alle, die Rang und Namen haben, von Obama bis Goldman Sachs und Deutsche Bank, forderten, daß das bloß nicht gemacht wird. Stattdessen wurden die Renten und Krankenversicherungen komplett ruiniert, 85 Prozent des Kapitalstocks wurde den Griechen weggenommen. Man kann dort nicht mehr in eine Arztpraxis oder ein Krankenhaus gehen, ohne eine Zuzahlung massiver Art leisten zu müssen. 40 Prozent der Griechen sind gar nicht mehr versichert…
    „Wer rettet wen“ möglicherweise interessanter Film:
    http://www.jungewelt.de/2013/09-21/001.php

  38. @Peter

    na zu unterscheiden in good bank und bad bank, sollte nicht allzu schwer sein. Wenn man selber 15% Rendite wollte selber Schuld und das ist ein Großteil dieser „Anlagen“. Wenn Versicherungen oder was auch immer, ne Renteneinzahlung damit gestreut haben, sieht man das und kann geregelt dafür Lösungen finden. Beispiel Landesbanken und Commerzbank die stehen mittlerweile auch wieder gut da. Alle die da Schaden hatten, waren die, welche sich was aufschwatzen lassen haben und gierig waren.

    Ich habe mein Geld bei der Sparkasse und bekomme meine lumpigen Zinsen. Bei ner Bank wäre ich mir nie so sicher was mit meinem hinterlegten Geld pasiert. War ja vor kurzem hier auch Thema beim Sukuma Award.

    Die Staatsschulden in Griechenland sind doch so oder so irgendwann fällig, weil Sie statt zu sinken, noch steigen. Dann lieber jetzt geordnet abwickeln, von mir aus auch mit Lizensen für Rohstoffvorkommen. Aktuell hätte man jetzt eine Zahl, was fällig wäre. So wie wir jetzt weitermachen wächst die Zahl und wir bürgen für immer mehr, dass ist Dein Geld was Dir enteignet wird von den „Volksvertretern“…Die wahrscheinlich weniger Dunst davon haben als ich, weil Sie nur auf Berater hören und wenn Dir ständig nen Bänker erklärt was gut für Dich ist, glaubst du es irgendwann vielleicht. Anders kann ich mir das nicht erklären, warum da so gehandelt wird, gegen alle gesetzmässigkeiten eines Marktes. REIN POLITISCH!!!

    Ne Atomphyikerin die ohne zu prüfen innerhalb von 5 Tagen Atomkraftwerke schliesst, um dann Atomstrom von der französischen Grenze zu beziehen, obwohl Sie unseren Stand der Technik kennt und unsere geografische Lage.

    Ein Wirtschaftsminister der noch nie ein eigenes Unternehmen hatte.

    Ein Entwicklungsminister, der bevor er es war, das Amt abschaffen wollte.

    Da vertritt null einer die Meinung des Volkes. Politik sollte von unten nach oben gehen und nicht von oben an die unten weitergegeben werden. Einer der als Person gegen etwas von seiner Partei ist, wird nach der Absimmung als „Abweichler“ gesucht. Nur noch Einheitsbrei…

    Ich geh gleich AfD wählen!!!! Kenne noch ein paar Leute mehr, die statt hohl zu meckern einfach mal gelesen haben und sich informiert haben.

    Auch wenn ich den Spruch nicht so prall finde, passt er doch wirklich.

    „Lieber eine Partei mit echten Professoren, als mit falschen Doktoren“

  39. @martahatari

    wie gestern auch im Fernsehen schon berichtet, haben sich 300.000 ehemals linke Wähler, diesmal für die AfD entschieden. Fang an zu lesen!!! Habe langsam das Gefühl die werden von den linken unterwandert. Das ist auch gut so, bis der letzte begreift, das es um mehr geht, als einzelne Personen oder posts rauszupicken.

    http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_65624754/afd-wirbt-in-allen-lagern-waehler-ab-vor-allem-bei-der-fdp.html

  40. ES ist doch ein alter Hut, dass die Linke grad im Osten auch als Protestpartei gewählt wurde und wird. Ein Teil dieser Protestwähler hat jetzt also seinen nicht immer hyperreflektierten Protest anderweitig Ausdruck verliehen…so what?
    Was Personal und Programmatik der AfD angeht, sprechen die schon eine deutlichere Sprache:
    Starbatty, Landesliste Berlin: Mitglied mehrerer wirtschaftsliberaler Stiftungen, Vorsitzender der »Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft« , schrieb unter anderem für die Junge Freiheit und das bis 2005 erschienene Magazin Criticón
    Gauland, AfD-Vorständler schrieb im Tagesspiegel vom 23.7.2013 unter anderem über einen »diffuse (n) Ganzkörperpazifismus«, den er der Bevölkerung in Deutschland attestierte. An gleicher Stelle plädierte er für die Reaktivierung des Bismarckschen Credos, wonach »die großen Fragen der Zeit« nicht »durch Reden und Majoritätsbeschlüsse«, sondern durch »Eisen und Blut« zu bewältigen wären.
    Bildung als »Kernaufgabe der Familie«…Mischung aus familienzentriertem Konservatismus, staatsfernem Libertarismus und (implizit) der Verstetigung des bürgerlichen Bildungsprivilegs.
    Schuldenabbau und eine »drastische Vereinfachung des Steuerrechts«, was auf eine radikale Steuerentlastung für die Superreichen hinaus läuft.
    Ablehnung einer »ungeordnete(n) Zuwanderung in unsere Sozialsysteme«

  41. @Seldon

    da sehe ich ein wenig anders. Erstens glaube ich wer wählen geht, würde nichts solche extremen Sprünge in das angeblich komplett andere Gegenlager machen. Piraten, oder was auch immer hätten den selben Effekt gehabt.

    Der Großteil der zusammengetragen „AfD Anhänger Masse“ liegt auch nicht bei hohlen Nazispruchkommentaren, sinnlosen dummgeschwätze Posts und Ganzkörperpazifismus, Majoritätsbeschlüssen, familienzentriertem Konservatismus und impliziertem Irgendwas. Da geschieht dann wieder das rauspicken einzelner Positionen. Von hohl bis ist mir zu hoch..Ich wähle Programme und keine Gesichter.

    Auch halte ich mich nicht mit porschefahrenden Linken auf, welchen die Ihre Taxirechnung nicht bezahlen und Grünen die vor 25 Jahren für die PR zuständig waren, die sich Abends in die Elefantenrunde setzten und öffentlich gratulieren, weil jemand anderes das „SPIEL“ gewonnen hat.Wenn Steinbrück den Finger zieht ist mir das auch egal…Man kann sich doch selber ein Bild machen und der Presse nicht ein zu hohes Gewicht geben. Oder ließt Du diese Zeitungen im Orginal? Also bis 2005 meine ich, gibt es ja seit 8 Jahren nicht mehr…

    Die Aussagen einzelner mit gehobener Position, spielt im Wahlprogram der AfD keine Rolle. Bis auf Vereinfachung des Steuerrechts, in der ich nicht entnehmen kann, dass es sich um eine Senkung der Steuer handelt und das ortnen, von ungeortneten Verhältnissen.

    Warten wir jetzt erstmal das Parteiprogram ab. Zu den Punkten die im Wahlprogramm angegangen wurden, werden bestimmt noch welche dazukommen. Den einen oder anderen überzeugen, oder auch nicht.

    Jetzt wurde leider eine Person gewählt und nicht ein Programm, das ist erschreckend und zeigt mir, erst wenn wahrscheinlich wirklich nix mehr geht, werden die Leute wach.

    Bin gespannt, wann in Portugal, Italien, Spanien und Frankreich die Blase platzt.

    Vielleicht mal ein paar Personen, um auch mal welche rauszupicken…, die Einblicke in diese verlogene Europolitik geben. Weil die Mühe sollte man sich dann schon machen!

    Basierd natürlich nur auf FAKTEN, welche recherchiert werden können.

    https://www.youtube.com/watch?v=kz1FnBoRwkk

  42. @anton nur noch mal zur Erklärung, die Wählerwanderung von den linken zur AfD sehe ich nicht wie Seldon begründet im Protest, sondern vielmehr ein Zeichen dafür das die Afd nicht Rechts sein kann, wie immer behauptet wird.

    Natürlich anhand von Einzelpersonen oder kranken Facebookverirrten…

  43. Ich finde, dass oha bis jetzt ganz gute Argumente vorgebracht hat. fand das ebenfalls als hauptargument für die afd, dass es um ein spezielles thema geht und nicht um ein Person. aber leider schreitet die Personalisierung des Wahlkampfes immer weiter voran. man muss mit oha nicht einer Meinung sein, aber finde ich gut! :)
    Kai von Kuehnheim soll sich in den nächsten 4 Jahren mal die Neustadt bzw. eben auch andere Stadtteile anschauen und im Diskurs seine Themen vertreten und bei anderen dazulernen. das bringt alle am weitesten. fand gut, dass überall die selben fragen kamen und niemand beim Interview benachteiligt wurde.

    insgesamt sehe ich es nämlich ranDOM: außenpolitisch gut, innenpolitisch sehr unausgereift.

    ansonsten hat die Wahl gezeigt:
    1. Anscheinend fühlen sich viele Bürger mit der CDU-Politik gut abgeholt,
    2. die NPD ist völlig unbedeutend. obwohl ihre Anhänger immer am lautesten schreien, denken, dass sie „das Volk“ vertreten, rumnerven und alle Misstände beklagen, sind sie in der absoluten Minderheit. Diese Wahl sollte auch für den letzten Dorftrottel ein Argument sein, einfach mal die Fresse zu halten.
    3. die SPD hat’s verrissen – vor allem keinen guten Kandidaten gefunden
    4. die Linke hat leicht aufgeholt

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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