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Die Martin-Luther-Kirche wird bunt

Ab dem 6. Februar 2026 verwandelt sich die Martin-Luther-Kirche im Zentrum der Dresdner Neustadt in ein Gesamtkunstwerk aus Licht, Musik und Projektion. Das Künstlerkollektiv Projektil aus Zürich bringt mit der Show „Genesis“ eine immersive Projection-Mapping-Inszenierung nach Dresden.

Martin-Luther-Kirche im Januar 2026 - Foto: Anton Launer
Martin-Luther-Kirche im Januar 2026 – Foto: Anton Launer

Dabei wird über lichtstarke Laserprojektoren das Bild und damit die künstlerisch abstrakt erzählte Schöpfungsgeschichte auf alle baulichen Elemente wie die Decke, Bögen, Fenster und Wände geworfen, so dass das Gesamtkunstwerk die Betrachtenden umgibt. Dadurch entsteht eine einzigartige Atmosphäre, bei der sich Raum und Zeit aufzulösen scheinen. „Es wirkt, als würde das Gebäude die Geschichte erzählen, da wir sämtliche architektonischen Details, die die Martin-Luther-Kirche ausmachen, in die Projektion mit einfließen lassen“, heißt es auf Nachfrage vom Veranstalter.

Hochauflösende Bilder und aufwändige Animationen

Die historischen Mauern und Gewölbe der Kirche dienen als Projektionsfläche für hochauflösende Bilder, aufwändige Animationen und eigens komponierte Musik. Die Inszenierung erzählt die Entstehung der Erde – von den ersten Lichtstrahlen bis zur Vielfalt des Lebens – in eindrucksvollen Bildern. Dabei scheint die Architektur der Kirche selbst Teil der Erzählung zu werden.

Szene aus Genesis - inszeniert in der Kulturkirche Altona - Foto: PR/Jean-Christophe Dupasquier
Szene aus Genesis – inszeniert in der Kulturkirche Altona – Foto: PR/Jean-Christophe Dupasquier

Die Martin-Luther-Kirche, ein Sandsteinbau im Stile des Historismus aus dem Jahr 1887, biete mit ihrer Architektur eine passende Leinwand, sagen die Veranstalter. Außerdem seien bei einem solchen Projekt immer auch Menschen wichtig, die Interesse und den Mut haben, diese neuartige Kunst in eine Kirche zu bringen. Und da habe man mit der Gemeinde und dem gesamten Team um Pfarrer Björn Fischer sehr sympathische und offene Ansprechpartner gefunden, die diese Inszenierung möglich machen.

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 Eisfabrik am 13. Februar in der Reithalle

Genesis war bereits in Städten wie Boston, Santiago de Chile, Amsterdam und Madrid zu sehen. Dresden wird nun ein Teil dieser internationalen Tournee.

Die Premiere findet am 6. Februar 2026 statt. Die Vorstellungen laufen bis zum 28. März an ausgewählten Abenden. Es werden unterschiedliche Sitzmöglichkeiten angeboten, neben den bestehenden Kirchenbänken kann man auch auf Sitzsäcken Platz nehmen. Damit allen Besuchern eine gute Sicht auf die Projektion möglich ist, werden je Vorstellung maximal 300 Tickets verkauft. Die Vorstellungen dauern rund 30 Minuten. Tickets und Termine finden sich auf shop.wizid.com. Der Eintritt kostet für Erwachsene 13,90 Euro, Ermäßigungen für Jugendliche und Kinder.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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