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OB-Wahl Wahlhelfer*innen gesucht

Die Stadt benötigt für den zweiten, entscheidenden, Wahlgang zur OB-Wahl am 10. Juli noch mehr als 100 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. Mitmachen könne jeder, der am Wahltag mindestens 18 Jahre alt und deutscher Staatsangehöriger oder Staatsangehöriger eines anderen EU-Staates ist, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. Außerdem dürfen diese ehrenamtlich Tätigen nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sein und sollten ihren Hauptwohnsitz seit mindestens drei Monaten in Dresden haben.

Die Wahlurnen warten auf die Stimmzettel - Foto: Anja Schneider
Die Wahlurnen warten auf die Stimmzettel – Foto: Anja Schneider

Je nach Funktion wird für den Einsatz ein Erfrischungsgeld von 35 bis 65 Euro gezahlt. Die Anmeldung sollte vorrangig telefonisch unter 0351 4881118 erfolgen – ist aber auch über das Onlineformular auf www.dresden.de/wahlhelfer oder per E-Mail an wahlhelfer@dresden.de möglich.

Drei Kandidaten und eine Kandidatin treten an

Auf dem Wahlzettel werden insgesamt fünf Personen stehen, aber Querdenker Marcus Fuchs hat per Twitter seinen Rücktritt vom zweiten Wahlgang erklärt. Vier weiteren Kandidaten haben es geschafft, rechtzeitg ihre Kandidatur zurückzuziehen. Für den zweiten Wahlgang am 10. Juli treten nun an:

  • Dirk Hilbert (Unabhängige Bürger für Dresden e. V.) – 32,2 Prozent im 1. Wahlgang
  • Eva Jähnigen (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – 18,9 Prozent im 1. Wahlgang
  • Dr. Maximilian Krah (Alternative für Deutschland) – 14,2 Prozent im 1. Wahlgang
  • Jan Pöhnisch (Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative – Die PARTEI) – 1,3 Prozent im 1. Wahlgang

Spannung beim zweiten Wahlgang

Damit bleibt die Wahl spannend. Bisher war es mit Ausnahme von 2001 immer so, dass beim zweiten Wahlgang die Beteiligung geringer war. Wenn man die Stimmen der Parteien zusammenzählt, die nun Eva Jähnigen unterstützen, würde sie deutlich die Wahl gewinnen. Aber ob die Wähler*innen den Empfehlungen folgen und ob sie sich im notwendigen Maße mobilisieren lassen, ist ungewiss. Ebenso könnte es sein, dass einige Wähler dem AfD-Kandidaten die Stimme entziehen, um sie dem Amtsinhaber zu geben, um so eine grüne Oberbürgermeisterin zu verhindern.

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Wahlurne im Gymnasium Dreikönigschule - Foto: Bildermann
Wahlurne im Gymnasium Dreikönigschule – Foto: Bildermann

Stadtverwaltung: Dresdner erhalten Briefwahlunterlagen bis 5. Juli

Seit Montag, 27. Juni 2022, werden die Briefwahlunterlagen für den zweiten Wahlgang der Oberbürgermeisterwahl versendet. Alle bisher beantragten Wahlunterlagen gehen höchstwahrscheinlich bis Dienstag, 5. Juli 2022, bei den Wahlberechtigten ein.

Das hohe Antragsaufkommen zu den beiden Wahltagen ist innerhalb kurzer Zeit zu bewältigen. Über 104.000 Dresdnerinnen und Dresdner haben bereits Briefwahlunterlagen beantragt. Das Briefwahlaufkommen ist damit deutlich höher als bei der Oberbürgermeisterwahl im Jahr 2015. Zum einen bekommen von Amts wegen alle Wahlberechtigten Briefwahlunterlagen, die diese schon für den ersten Wahlgang beantragt hatten. Das betrifft immerhin insgesamt 97.908 Wahlberechtigte. Zum anderen gehen täglich neue Anträge für den zweiten Wahlgang ein, die ebenfalls bearbeitet und versendet werden müssen.

Da die Wahlbewerber*innen ihre Kandidatur für den zweiten Wahlgang bis zum 17. Juni 2022, 18 Uhr, zurückziehen konnten, ließen sich die Stimmzettel für den zweiten Wahlgang erst nach Fristablauf erstellen und drucken. Inzwischen ist auch die Personalisierung und Kuvertierung der Briefwahlunterlagen abgeschlossen. Ein Großteil der beantragten Unterlagen konnte bereits an den Postdienstleister übergeben und zugestellt werden.

Wahlberechtigte Dresdnerinnen und Dresdner, die bisher noch keine Briefwahlunterlagen beantragt haben, können die Unterlagen auch im Briefwahlbüro (Theaterstraße 11-13, 01067 Dresden, Raum 100) beantragen und per Sofortbriefwahl wählen. Das Briefwahlbüro ist Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Am Freitag, 8. Juli 2022, öffnet das Briefwahlbüro nur bis 16 Uhr.

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