Riesenschlange unterm Wäscheständer

Wie die Stadtverwaltung heute mitteilte, hat die Feuerwehr am vergangenen Wochenende auf der Louisenstraße eine Boa eingefangen. Das Tier ist etwa 1,20 Meter lang und wurde am Sonnabendvormittag auf einem Wäscheplatz gefunden. Die körperliche Verfassung der Schlange lässt darauf schließen, dass sie erst unlängst gefressen haben muss. Inzwischen befindet sich die Boa Constrictor im Tierheim. Dort geht man davon aus, dass sich der Besitzer eines solchen Tieres in der näheren Umgebung des Fundortes befindet. „Wir hoffen sehr, dass sich der Besitzer bei uns meldet und sein Tier wieder in Empfang nimmt“, so der verantwortliche Abteilungsleiter für das Tierheim im Dresdner Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt, Lutz Meißner.

Die Kontaktaufnahme kann per E-Mail unter tierheim@dresden.de oder telefonisch unter 0351 4520352 erfolgen.

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12 Kommentare zu “Riesenschlange unterm Wäscheständer

  1. Wahrscheinlich wird der Schlangenfund eng gekoppelt sein an den nächsten „Wir-vermissen-unsere-Katze“-Aushang…

  2. Sie war auf der Louisenstraße unterwegs – vielleicht hat sie nen Abstecher zum Burgermeister gemacht oder was scharfes bei Curry & co. bestellt ^^

  3. was mich ja nun am meisten interessiert – warum muss eine privatperson eine boa constrictor halten, zumal wenn er nicht die sichere verwahrung gewährleisten kann?

    tierquälerei und gefährdung dritter…

    ich denke, zumindest das zweite wird ein nachspiel haben bzw. hoffe ich das!

  4. Bei einer Länge von 1,20m (so lang wird eine Kornnatter ungefähr) wird die Mahlzeit nicht größer als eine Ratte oder Maus gewesen sein! Eigentlich eher unspektakulär, aber man sollte sich dennoch nicht beißen lassen, tut höllisch weh, denn das ganze Maul der Boa ist voll von kleinen spitzen Zähnen. Für den Fall sollte man immer etwas Hochprozentiges in der Nähe haben, wenn man mit dem Tierchen hantiert, was die Schlange sofort wieder loslassen lässt, gießt man das Tröpfchen über ihren Kopf. Schlangen wissen, was nicht gut für sie ist!

  5. @vierlagig
    Bei 1,20m ist die Gefährdung eher verschwindet gering, bei 4-5m sieht das schon ganz anders aus, aber bei einem guten Terrarium mit entsprechender Größe kann nicht von Tierquälerei gesprochen werden, auch wenn ich persönlich auch ein kritisches Verhältnis zur Haustierhaltung habe, weil eine artgerechte Haltung oft unmöglich ist, was aber bei Reptillien durchaus gewährleistet werden kann! Hunde, Chinchillas, Papagein, Wellensittiche, Meerschweinchen sind da wirklich oft viel schlimmer dran!

  6. Wahrscheinlich könnte auch sein, dass das Tierchen gar nicht verloren ging, sondern ausgesetzt worden ist??? Soll ja recht oft vorkommen…

  7. Wenn die Schlange erst kürzlich gefressen hat und der Besitzer nicht mehr auffindbar ist, liegt die Sache doch auf der Hand. Dass die Schlange nur 1,20 misst, spielt dabei keine Rolle: gut gekaut ist halb gewonnen, sagt mein Zahnarzt.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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