Sportfreunde sammeln für Opfer des Hausbrandes

Am 19. September hatte es im Hecht-Viertel gebrannt. Das Haus auf der Buchenstraße wurde dabei unbewohnbar. Während seit vergangener Woche der Verkehr wieder normal auf der Buchenstraße vorbeiläuft und auch die ersten Arbeiten am Haus begonnen haben, ist die Situation für die ehemaligen Bewohner nach wie vor schwierig.

Das ausgebrannte Haus an der Buchenstraße.
Das ausgebrannte Haus an der Buchenstraße.

Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar, einige Bewohner haben im benachbarten Hotel eine Notunterkunft gefunden. Betroffen ist auch die Familie eines Vereinsmitgliedes der Sportfreunde 01 Dresden Nord. Der Verein hat eine Spendensammlung für die betroffene Familie initiert. Maik Hebenstreit, Geschäftsführer und stellvertretender Präsident der Sportfreunde dankt den zahlreichen Spendern: „Es ist überwältigend zu sehen, wie sich die Leute engagieren.“

Um möglichst viele Spenden einzusammeln, wird aktuell auch eine Jeansjacke des ehemaligen Dynamo-Fussballers Ralf Minge versteigert. Die Idee dazu kam von Dynamo-Profi Marco Hartmann. Insgesamt sind neben Sachspenden auch mehrere tausend Euro zusammengekommen. Der Verein freut sich über weitere Unterstützung. Maik Hebenstreit will am Sonntag die gesamte Summe übergeben.

Dynamo-Spieler Marco Hartmann (links) und Sportfreunde-Geschäftsführer Maik Hebenstreit mit der Jacke von Ralf Minge.
Dynamo-Spieler Marco Hartmann (links) und Sportfreunde-Geschäftsführer Maik Hebenstreit mit der Jacke von Ralf Minge.

Spenden für Brandopfer

Kampagne auf Paypal, Minge-Jeans-Jacken-Versteigerung auf ebay.

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Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung

Die Polizei ermittelt inzwischen gegen einen 33-jährigen Deutschen wegen fahrlässiger Brandstiftung. Der Mann, der auch in dem Haus wohnte, war während des Brandes aus einem Fenster im zweiten Stock gesprungen, um sein Leben zu retten. Dabei verletzte er sich und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

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4 Ergänzungen zu “Sportfreunde sammeln für Opfer des Hausbrandes

  1. Hallo Anton, ich habe den Artikel jetzt mehrfach gelesen.
    Lese ich richtig das diese Sportfreunde 01 zu Spenden einzig zu Gunsten der Familie ihres Vereinsmitgliedes aufrufen?
    Sollte ich das so richtig gelesen haben, dann wäre dies außerordentlich egoistisch gegenüber den anderen, betroffenen Menschen dieses Hauses. ???

  2. Ach du liebes bisschen, Ruben! Was is los? Wenn nichts unternommen wird ist es falsch – und wenn, dann auch. Es ist vielleicht nicht alles zum Günstigsten formuliert in diesem Aufruf – aber immerhin machen „diese Sportfreunde 01“ was, um ihr Vereinsmitglied bzw. dessen Familie zu unterstützen.
    Ganz anders als „dieser Ruben“, der nix besseres zu tun hat, als zu mäkeln und zu motzen. (bezüglich Deines abschließenden Satzes müsstest Du Dich dann auch noch entscheiden, ob das denn nun eine Aussage oder eine Frage sein soll – so isses Murks!)

  3. Sportfreund 02? Richtig so. Wenn die eigene Kritik schwächelt man aber unbedingt was sagen muß, sucht man eben einen Tippfehler. Da findet sich in fast jedem Kommentar hier ein Fehlerchen. Allein, es wertet Deine Anmerkung nicht auf. Ganz im Gegenteil. Aber egal.
    Ich kann in meinem Kommentar nix finden was als „motzig“ oder „mäkelig“ zu bezeichnen wäre. Ich kritisierte lediglich die unsolidarische Tatsache das mit diesem Spendenaufruf ausschließlich einer einzigen Familie des Brandhauses geholfen werden sollte. Sind die anderen Betroffenen weniger wert, weil sie keine Vereinsmitglieder der
    Sportfreunde 01 sind? Genauso liest sich dieser Artikel nämlich, wenn man ihn genau liest.
    Ein Spendenaufruf, der ALLE Betroffenen mit eingeschlossen hätte….das wäre sportlich. So allerdings ist und bleibt es für mich ein egoistischer, unsportlicher Aufruf der so nicht unterstützendswert ist.

  4. Du liebes bisschen! Ruben, was ist los? „Ich kann in meinem Kommentar nix finden was als „motzig“ oder „mäkelig“ zu bezeichnen wäre“ – also ich kann das darin finden. Denk doch bitte ein wenig pragmatischer (und mithin zweckdienlicher), anstatt einfach bloß eine bärbeißige Verteidigungshaltung einzunehmen.
    Es geht in diesem Fall nicht um „die große Sache“ und darum, ob ein Sportverein etwas von Dir als „unsolidarisch“ empfundenes tut (und ob das nun alle Leser*innen des Neustadtgefüsters wissen müssen oder nicht) – es geht darum konkret (!) zu helfen – und genau das machen sie, ohne lang „solidarisch rumzusalbadern“. Das ist ein kleiner Verein, der – für mich nachvollziehbar, für Dich offenkundig nicht – im Rahmen seiner Möglichkeiten seinem Vereinsmitglied bzw. einer ihm nahestehenden Familie helfen möchte.
    Da kamen nun via Auktion € 658,19 zusammen. Helfen die einer betroffenen Familie mehr oder wäre es „besser“, wenn man das aufteilt und jede von den Brandschäden betroffene Partei, € 55,81 (oder so in der Art) ausgezahlt bekommt? Ich habe meine Meinung dazu und Du eben die Deine. Wenn Du aber wirklich helfen möchtest, stell doch einfach selber was auf die Beine, anstatt andere für ihr „unsolidarisches Handeln“ zu diskreditieren und des Egoismus zu bezichtigen.

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