Bye, Bye Pau Pau

Eine kahle Fläche - wo einst Büsche und Eiswagen standen.

Eine kahle Fläche – wo einst Büsche und Eiswagen standen.

Im vergangenen Sommer haben Armando und Vanessa von Pau-Pau-Eis die verwilderte Grün-Ecke an der Kreuzung Tal- und Schönfelder Straße mit ihrem uralten Citroen-Bus und leckerem Eis erleichtert. Im Herbst haben sie das Saison-Geschäft beendet, nun steht fest. Es gibt kein Comeback.

Der Eigentümer des Grundstücks will die Fläche bebauen, erste Räumungsmaßnahmen sind schon getroffen. Schade, aber gegen die extreme Wohnungsnachfrage in der Neustadt hat ein verträumtes Eisgärtchen wohl leider keine Chance. Pau-Pau-Eis wird es aber weiterhin in der Neustadt geben, unter anderem im Flax oder bei Bui.

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12 Kommentare zu “Bye, Bye Pau Pau

  1. _
    23. Februar 2015 at 14:08

    Um Himmels Willen, wer soll/will denn da wohnen?
    Bzw. kann man auf so einem kleinen ECK-Grundstück überhaupt was brauchbares bauen? Da wäre ja sogar der Einheitsbrei auf der Tannenstrasse attraktiver.

  2. E-Haller
    23. Februar 2015 at 15:33

    @_ Antwort auf 1.: Leute. Antwort auf 2.: ja.

    Viel mit Hof wird da nicht werden – aber ein Gebäude, welches nach vorne raus orientiert, ist möglich. Es werden sich schon Abnehmer finden, keine Sorge – Wohnen auf der legendären Talstraße! ;)

  3. Pimpanella
    23. Februar 2015 at 17:31

    :( :( ; (

  4. Sterilisationstrommel-Hannes
    23. Februar 2015 at 18:47

    Auf jeden Fall schade! Anstatt PauPau gibt’s nur BauBau :(
    Mir graut schon vor dem Bauherrenschild mit nem Entwurfsbild des Objektes…

  5. auch ein Stefan
    23. Februar 2015 at 21:20

    Kann man den Beiden denn keine andere Fläche anbieten? Schaaade :-(

  6. paupau
    23. Februar 2015 at 22:03

    Wir sind auch sehr traurig! Es war so schön dort! :(

  7. fortune
    24. Februar 2015 at 09:48

    Die lebenden Toten kehren zurück

  8. Daniel
    24. Februar 2015 at 10:51

    Die Räumungsmaßnahmen stammen nicht vom Grundstücksbesitzer zwecks Bebauung sondern von der Person, die dieses Grundstück derzeit gepachtet hat. Die Bauten stammten noch von der BRN. Da es langsam sehr dreckig und schäbig aussah, wurde man angewiesen „Ordnung“ auf dem Grundstück zu schaffen. dies war aber noch keine bauvorbereitende Maßnahme

  9. Mucki
    24. Februar 2015 at 11:49

    …die Neustadt macht ihre letzten Atemzüge bzw. der ganze alternative Kulturraum in dd… Die letzten niedlichen Ecken (und potentiellen Ecken) wurden gerade letztes Jahr aufs extremste plattgemacht und enteignet. Ich frage mich, ob wir bald noch Platz zum laufen haben. Für das Ausleben der Selfmade Kunst/Musik/Kultur ist jedenfalls schon lange keiner mehr da. Und wenn, dann rückt die Zolipei an. Ich frage mich, warum die Neustadt noch so interessant für Yuppies ist? Wahrscheinlich weil der Immobilienmarkt sie noch wie vor 10 Jahren verkauft. Ei Ei. Also ich muss ja zugeben….Dresden wird immer unattraktiver und vor allem…unsympatisch. Nach außen hin die große Kulturstadt, aber uns vertreiben sie hinterrücks mit einen Tritt in den Allerwertesten langsam aus „ihrer“ Stadt.

  10. Neo
    24. Februar 2015 at 13:06

    @ Mucki
    Liegt wohl daran, das Yuppies und Immobilienhaie außer „Kohle und noch mehr Kohle scheffeln“
    nichts weiter im Hirn haben und standesgemäß mit dem gemeinen Volk nichts zu schaffen haben wollen. Unterste Schublade halt.

  11. Ecki
    24. Februar 2015 at 14:49

    @Neo u.a.: Da muss ich wohl mal wieder einen Bibelvers zitieren: „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet“ (Mt 7,1).

    Bei allem verständlichen Frust oder Ärger: Wie kommt Ihr dazu, Euch dermaßen herablassend, anonym und verallgemeinernd über andere zu äußern – die Ihr nicht einmal kennt?
    DAS ist für mich „unterste Schublade“. Seid Ihr Euch dafür nicht selbst zu schade?

  12. Lhotse
    24. Februar 2015 at 16:54

    @ Ecki
    . . . hi, hi, aber aus einem Märchenbuch zitieren –
    so’ne tiefe Schublade gibt es gar nicht . . .
    bist Du Dir dafür nicht zu schade??

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