Parken auf der Alaunstraße

Neuer Parkplatz an der Alaunstraße
Neuer Parkplatz an der Alaunstraße
Seit Dienstag kündet ein schickes blaues Plakat davon, dass auf der Alaunstraße neben dem Espitas demnächst geparkt werden kann. Der Parkplatz wird von der Parker Louis GbR betrieben, die auch schon Stellplätze an der Louisen- und der Prießnitzstraße betreibt. Der Parkplatz soll zur Hälfte für Kurzzeitparker und zur anderen Hälfte für Dauerparker genutzt werden. Der Preis für Dauerparker steht noch nicht fest, aber anmelden kann man sich schon unter Telefon oder Fax: 03221 1171413.

  • Die Preise fürs Parken: Mindestens 1,- Euro für die ersten 40 Minuten, danach 1,50 pro Stunde. Es soll auch ein 10-Stunden-Ticket für 6,- Euro geben.

72 Kommentare zu “Parken auf der Alaunstraße

  1. Ich kann nur jedem davon abraten auf Parkplätzen der Parker Louis GbR zu parken, zu halten oder diese zu unterstützen!! Ich weiß, Parkplätze sind Mangelware in der Neustadt, aber grad an dieser Ecke wäre eine nette Grünfläche mit Sitzgelegenheiten viel netter gewesen….
    Hinweise zum Parkplatzbetreiber:
    http://www.anwalt.de/rechtstipps/abzocke-auf-privaten-parkplaetzen_008359.html
    http://lawblog.mcneubert.de/2007/11/07/urteil-gegen-parkplatzbetreiber-parker-louis/

  2. also wenn ich so lese, was die GbR für ein geschäftsgebaren an den tag legt und das noch gerichtsverfahren genau deshalb im gange sind, dann finde ich das schon „problematisch“, selbst wenn man die regeln befolgt.

  3. achso, der Link war schon gepostet , nagut… Hab auch mal draufzahlen müssen da. Wisst Ihr eigentlich , dass Parken ohne Parkschein auf den Strassenparkplätzen der Neustadt richtig preiswert ist (5 Euro Strafe), wenn man nicht das nötige Kleingeld mit hat?

  4. ich finds jedenfalls toll, dass der Anton an die Automobilisten unter den NGLI (NeustadtGeflüsterLeserInnen) denkt und auf den, sagen wir etwas zwie***tigen, Betreiber des neuen Parkplatzes hinweist!
    dafür> Daumen hoch
    ;-)

  5. Ich habe heute mal mit dem nette Arbeiter gesprochen der die Automaten dort aufstellt.

    Zum Thema Dauerparkplatz:
    Die Anwohner der Alaunstrasse sollen „Bevorzugt“ behandelt werden. Am Telefon erreicht man da ja leider keinen :(

  6. also ehrlich,
    1. wer auf einem privaten Bezahl-Parkplatz parkt (und die großen Hinweisschilder am Eingang nicht liest) ist selber schuld
    2. wer das als Neustädter macht, noch mehr, hat man doch hier einen Anwohnerparkausweis
    3. wer in der Neustadt ein Auto fährt sowieso ;-)

  7. Ich habe keinen Anwohnerausweis, weil ich nebenan im Hecht wohne. Ich finde es ja sogar auch unangemessen, dass irgendwann städtische Parkscheinautomaten in der Neustadt aufgestellt worden sind. Für sowas habe ich kein Verstänsnis! Warum soll ich jeden Tag Gebühren zahlen, obwohl ich in Dresden wohne! (Frag mal die Leute , die in der Neustadt arbeiten und 150 Euro Gebühr bezahlen müssen im Monat (tägl 5 Euro Tagesgebühr, weil Sie nicht in der Äußeren Neustadt, ABER in Dresden wohnen!)

    Zum Thema private Parkplätze: es ist schon Jahre her , als ich nur mal 5 Minuten in einen Laden wollte. Kurz darauf kam ich zurück und sah einen Mann mit Fotoapparat weggehen, am Auto war nach so kurzer Zeit ein Knöllchen. Ich habe ihn zur Rede gestellt, er verleugnete sich selbst. 40 Euro Strafe sind auch unangemessen. Es ist schon bemerkenswert in welcher Höhe die Strafe ausfällt, und wie schnell die da sind. Und wenn mir der Kragen platzen sollte in dieser Diskussion, setzte ich eine Karikatur über diese Thema ins Netz! Eine Idee dafür habe ich schon seit Jahren im Kopf.
    Immerhin leben wir ja jetzt zum Glück in einem Land, wo man seine Meinung frei äußern kann! Und ich sehe nicht ein, warum ich mich zurück halten müßte!!

  8. @ Tapsy: Mit dem Auto vom Hecht in die Neustadt??? *Hüstel*

    Heißer Tip: Monatskarte der DVB kostet 50,50 €/ Monat, also 1/3 der Parkgebühren.

    Wobei ich mal behaupte, dass ich keinen einzigen finden würde, der das macht: „Frag mal die Leute , die in der Neustadt arbeiten und 150 Euro Gebühr bezahlen müssen im Monat (tägl 5 Euro Tagesgebühr, weil Sie nicht in der Äußeren Neustadt, ABER in Dresden wohnen!“

  9. @Anton Launer und @E-Haller, ok, wenn es 3 Euro sind, hab ich mich geirrt. Ich habe von einer Bekannten gehört, dass Sie jeden Tag ein Tagesticket lösen muss. Sie hat noch 2 andere Jobs und muss schnell pendeln und hat keine Zeit für Parkplatzsuche ausserhalb der Neustadt. Da kommen auch 90 Euro zusammen.

    @ E-Haller Ich laufe nicht 400m zur nächsten Haltestelle und warte auf eine Bahn, die mich 1km weiter bringt. Auto fahren ist für mich sehr preiswert (kaum Haftplicht, weil wenig % bei 13 Jahre unfallfreien Fahren) und laufen pur ist zeitaufwändig. Ich denke, dass eine solche Lebensweise nicht strafbar ist.

  10. Du fährst nicht wirklich wegen 1,4km mit dem Auto?!?!
    Das ist doch wieder eine Karikatur, nur diesmal in Worte gefasst, oder? :)

  11. Ja, mach ich so. Laufen ist langweilig.
    Naja und zum Thema Parkplätze: Ich wollte es eigentlich nur mal gesagt haben.
    Natürlich ist es gutes Recht der Privatparkplätze die Leute abzukassieren. Ich halte nur die Art und Weise der Strafverfolgung zu übertrieben.

  12. Tapsy, danke dass dun es aussprichst, Autofahren ist zu billig. Da haben die Grünen 1998 ihre Forderung nach 5DM pro Liter Benzin doch zu tief angesetzt. Selber Schuld.

  13. @Tapsy. „Ich denke, dass eine solche Lebensweise nicht strafbar ist.“ – Leider noch nicht ;-)

    Man ist das krass, nimm ein Rad und verpeste nicht unsere schöne Umwelt!

  14. @FX: Fliegst Du in den Urlaub? Ein Flug verpestet die Luft, wie unzählige LKW Fahrten über weite Strecken. Ich hatte die letzten Jahre keinen Urlaub. Auch fahre ich mit dem Auto viel weniger als ein Durchschnittsautofahrer (unterster Level). Das dazu. Ich glaube nicht, dass ich die Umwelt im grossen Stile , ja nicht mal im normalen Stil verpeste.
    Das musste ich jetzt noch loswerden, da Du das Thema angesprochen hast.

    @rudi: Ich freue mich auf das erste erschwingliche Elektroauto.

  15. @ Anton, da steht dein subjektiver Eindruck gegen den Eindruck von vielen anderen „an die Regel Halter“, von denen die sich nicht so ganz an die Regel gehalten haben ganz abgesehen.

    Das Geschäftsprinzip besteht aus der Erhebung von Mahngebühren, die Einnahmen aus dem reinen Parkgeschäft würden vorn und hinten nicht langen um Gewinn zu machen.
    Nettes und nachbarschaftschaftliches Verhalten, keine Chance bei diesen Herren, ist auch nicht ihr Anspruch.

    Etwas mehr kritische Distanz deinerseits wäre wünschenswert.

  16. @ tapsy: Du hast aber schon ein schlechtes Gewissen, so oft wie du dich hier erklärst :-) Letztlich muss du aber selbst damit klar kommen, wenn du von der Friedensstraße(die übrigens nicht im Hecht liegt) bis zum Alaunplatz mit dem Auto fahren musst. Gute Fahrt. ;-)

  17. @rudi: habe kein schlechtes Gewissen. Das schlechte Gewissen wird einem manchmal versucht einzureden. Es passiert öfters, dass mir zu wenig Körperbewegung nachgesagt wird.

  18. Also wenn ich immer höre, dass es weder auf der Friedensstraße noch in der Neustadt Parkplätze gibt – dann versuch ich doch schon deswegen, Autofahrten zwischen den beiden Lokalitäten zu vermeiden…

  19. @rudi Zum Glück hat mein Arbeitgeber eine Tiefgarage. :D Ich leiste mir aber den Luxus trotzdem meistens mit dem Fahrrad zu kommen, weil ich das angenehmer finde und ich mir sonst zu wenig Zeit für Sport nehmen würde. Außerdem ist Benzin jetzt schon zu teuer und das wird leider nicht nur dazu führen, dass weniger Leute Auto fahren, sondern sich auch auf die Preise und am Ende bei weiter steigenden Preisen auf die wirtschaftliche Entwicklung niederschlagen. Und irgendwo müssen die Gelder erwirtschaftet werden, die in der Neustadt verprasst werden. ;)

    Dazu kommen noch die Pendler als Leidtragende. Eine Kollegin von mir z.B. kommt jeden Tag von Bautzen hierher. Die kann dort nicht wegziehen, wegen Haus und Familie, muss aber nach Dresden pendeln, weil es dort keinen entsprechenden Job (mehr) für sie gibt. Jetzt zahlt sie in der Woche schon knapp 70 Euro fürs Tanken. Zug ist keine Alternative, da wäre sie solange unterwegs, dass sie gleich im Büro übernachten könnte. Vielleicht mal ein bißchen nachdenken und an andere denken, das wird ja beim Alaunpark auch gefordert.

    Damit will ich nicht unbedingt eine Lanze für tapsy brechen, der kann tatsächlich ruhig Rad fahren. ;) Wobei es auch da schwer ist, sich ein Urteil zu erlauben, da mir z.B. nichts über den gesundheitlichen Zustand von tapsy bekannt ist. Und ein vernünftiger Fahrradweg auf der Fritz-Reuter-Straße wäre auch nicht schlecht.

  20. @ rudi: Die Friedensstraße liegt wohl im Hecht. Nämlich ungefähr 1/4 davon, nördlich der Fritz-Reuter-Straße.

  21. tapsy… deine lauffaulheit is genauso sch… wie deine zeichnungen, hab mir deine galerien angesehen und kann nicht nachvollziehen das leute ernsthaft geld für sowas bezahlen… tut mir echt leid, aber wahrscheinlich ist der qualitätsgrad indieser dienstleistungssparte soooo niedrig, das du zulauf hast…. schönes wortspiel… zulauf…. oder besser zufahr… naja

  22. arme tapsy…

    alles fahrradfahrer und ökostrom bezieher hier schätze ich mal… schrecklich diese menschen…
    wollen den autofahrern ein schlechtes gewissen einreden wenn sie dieses nutzen… wir wohnen auch mitten in der neustadt und nutzen unser auto auch für kurze strecken…
    und?? dafür haben wir es ja auch, außerdem ist es mir gesundheitsbedingt nicht möglich viel und oft zu laufen…
    habe aber auch eine monatskarte, und wenn es mir möglich ist, nutze ich diese auch…
    aber bitte, verschont uns autofahrer mit eurem umweltgelaber…
    die meisten die ich kenne, tun immer so als ob, aber in wirklichkeit achten sie noch weniger darauf als unsere ach so geliebten fahrradfahrer!

  23. Der Hecht beginnt erst nach den Gleisen. Ich habe von 1974 – 1995 zwischen Fritz-Reuter-Straße und dem Bahndamm gewohnt, da weiß man ganz genau wo die Grenze verläuft. Hecht war dort nie, wir waren immer Neustadt-West ;-)

  24. @ina: Was für ein Geschreibsel. Deine Welt ist aufgeteilt in Autofahrer und Fahrradfahrer und die Fahrradfahrer machen euch Autofahrern ein schlechtes Gewissen, dabei ist uns Fahrradfahrern doch völlig egal, wenn ihr Autofahrer nicht mehr laufen wollt und euch den ganzen Tag mit Parkplatzsuche versaut.

    Es leben die Pauschalisierungen.

    P.S. Einträge in Foren können auch Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten.

  25. nein, die parkplatzsuche versaut uns nicht den tag. eher die radler, die noch nie was von der stvo gehört haben…
    siehe einbahnstraße louisenstraße…
    oder so nah an einem vorbei rammen, dass man schöne kratzer im auto hat…
    gegen ordentliche radler, die sich an die regeln halten habe ich nichts!

  26. Ja Ja die Radfahrer. Zerkratzen die Autos und fahren so die Einbahnstraßen lang, dass der ordentliche Autofahrer Angst bekommt. Du meinst das aber nicht ernst, oder? Ich erkenne nur die Ironie bzw. Selbstironie nicht richtig.

  27. @ rudi: Na gut, da wirst du es wohl wissen. :-D
    „Neustadt-West“ ist aber sicher inoffiziell. Und das sagt doch heute (fast) keiner (mehr)? ;-)
    Gehört dieser Bereich vielleicht noch zum Scheunenhofviertel? Hm, glaub‘ fast nicht…
    Auf jeden Fall ist es Teil der Leipziger Vorstadt, einverstanden?

    Zurück zur ;-) richtigen (Äußeren) Neustadt:
    Mal abgesehen von der sie begrenzenden Hauptstraßen sehe ich kein größeres Problem des fließenden Verkehrs, höchstens auf der unteren Alaunstraße (dort eher Fußgänger/Radfahrer) und an der Ampel wird es mal ein bisschen eng. Auch behaupte ich, allerdings als Nichtautofahrer, dass man tagsüber recht leicht Parkplätze findet und dies erst spätnachmittags/abends problematisch wird.

  28. ….Fahrradfahrer die plötzlich zu “ Fussgängern „werden ,weil jene gerade grün haben….furchterregend….

  29. @S.Ebnitzer:
    „Neustadt-West“ war auch früher nicht wirklich im Sprachgebrauch. Wir empfanden uns eher als (Rand-)Neustädter und die Otto-Buchwitz-Straẞe wurde nicht so als Grenze wahrgenommen wie heute die Königsbrücker. Jetzt nennen es manche wohl „Bogenviertel“ und offiziell gehört es zur Leipziger Vorstadt.

  30. Ich weiss nur, dass es von der Stadt „südlicher hecht“ genannt wurde. Diese Bezeichnung ist mir die liebste. Wer will schon in der Leipziger Vorstadt wohnen? Früher war das hier das scheunenhofviertel.

  31. @ rudi: Otto-Buchwitz-Straße … interessant.
    Ich schätze mal, die Königsbrücker Straße wird heute nicht zuletzt durch das starke Verkehrsaufkommen mehr als Trennung wahrgenommen. Aber auch aufgrund eines Lebensgefühls der „Äußeren Neustädter“: Man will sich ja abgrenzen.
    Ja, auch dieses Blog trägt dazu bei, Anton. :mrgreen:

    Also ich plädiere für Wiedereingliederung. Denn wie du sagst, Tapsy, wollt ihr nicht Leipziger Vorstadt sein, der Hecht grenzt sich ebenfalls (nicht nur durch die Bahngleise) ab und eine Erweiterung von Pieschen-Ost… :lol:

  32. @ kanneko: Gruß um die Ecke! Ich trau‘ mich heut‘ nicht mehr raus. Du weißt: Die Radfahrer – ohne Licht auf dem Gehweg!!!

  33. Da hier es eh nicht mehr ums Parken geht, könnte ich zum Punkt Lebensgefühl der Äußeren Neustadt auch ergänzen, dass sich ganz wichtige Orte der Subkultur im heutigen Bogenviertel und südlichen Hecht befanden. Zum Bsp. das damalige „Conni 18“ eben auf der Conradstraße 18 oder eine der ersten Alternativkneipen, das „Stillos“ auf der unteren Hechtstraße oder der „Underground-Techno“-Schuppen Base am Bischofsplatz und natürlich das Casablanca…

  34. @rudi: Lass uns weiter dran arbeiten, dass sich der Begriff Bogenviertel durchsetzt. Im damaligen „Conni 18“ hab ich gerne den einen oder anderen Whiskey gekippt.

    Erklärung Bogenviertel: Hier.

  35. Bogenviertel, naja besser als Leipziger Vorstadt, aber so richtig kann ich mir nicht vorstellen, in Zukunft zu sagen: Ich bin im Bogenviertel aufgewachsen. Neustadt klingt da einfach besser,passender und früher war das für uns im Bogenviertel auch so. Wir sind ja auch in die 7.,13. oder 15.POS gegangen, also Schulen im Kern der Äußeren Neustadt und die Kinder im Hecht sind halt in die Hechtschule gegangen. Trotzdem fände ich es sehr begrüßenswert, wenn die ehemalige Kiezstruktur wieder etwas hergestellt werden könnte. Damals hatten wir an der Ecke Helgoland-/ Fritz Reuter-Straße alle relevanten Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten, selbst der Gemüse-Schlüter, also vielmehr seine Muddi, verkaufte noch bis Mitte der 1990er Jahre dort ihr Gemüse…:-)

  36. @ Anton Aprilscherzer: Du meinst, Bogenviertel passt gut, weil du im Conni gerne den Bogen überspannt, dann im hohen selbigen hinausgeworfen wurdest und danach für eine Weile einen großen wiederum selbigen darum machen musstest?

    @ rudi: Wenn du in Neustadt-West aufgewachsen bist, dann bleibt das natürlich immer so. :-D

    Ich habe nie dort gewohnt. Aber ich kenne viel mehr Leute, die in diesem kleinen Gebiet gewohnt haben und ein paar, die noch dort wohnen, als sonstwo in Dresden. Erstaunlich.

  37. Noch mal zum Verkehrsproblem. Bis vernünftige Elektroautos serienreif sind, wird es noch etliche Jahre dauern. Was aber jetzt schon eine gute Alternative für den innerstädtischen Verkehr ist, sind Elektroroller. Um von Neustadt-West ins Zentrum der Äußeren Neustadt zu kommen, dafür sind die bestens geeignet. Einmal Volltanken kostet ca. 50 Cent. Die Anschaffungskosten sind dafür zwar noch höher als bei einem Benzinroller, aber immer noch weit weniger als für ein Auto. In China sind diese Roller bereits das Fortbewegungsmittel in den Metropolen. Einziges Problem dabei ist, dass diese Gefährte kaum Geräusche verursachen und dementsprechend von Fußgängern zu spät wahr genommen werden könnten, aber das ist bei Fahrradfahrern ja jetzt schon so.

    Statt den Trends nur noch hinterherzulaufen, könnte die „grüne“ Neustadt hier mal wieder ein Trend setzen. Gaststätten und Gewerbetreibende könnten das z.B. auch unterstützen, indem sie Parkplätze mit „Auftankstationen“ (also Steckdosen) bereit stellen, wenn die Nachfrage dann da sein sollte.

  38. @ Zschertnitzer:
    Ich war heute Vormittag dienstlich mit dem Zug in Bautzen – Hin in 42, zurück in 32 Minuten. Konnte nebenbei Lesen, so dass ich die Zeit noch effektiv genutzt war. Dann ab aufs Fahrrad – war ich 5 Minuten später in der Neustadt.

    Von „solange unterwegs, dass man im Büro übernachten müsste“ kann also keine Rede sein…

  39. Problematisch wirds aber dann, wenn man nicht direkt in Bautzen wohnt, sondern noch ein ganzes Stück außerhalb.

  40. Es gibt immer Ausreden, um das Auto zu nehmen und es gibt (fast) immer Möglichkeiten, zumindest einen Teil der Strecke auf anderem Weg zurückzulegen ;-)

    @Zschertnitzer: auch wenn unsere liebe Bundesregierung gern bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf den Straßen sehen möchte, hat noch keiner einen Plan, woher der ganze Strom dafür kommen soll.
    Vielleicht bauen wir dann einfach ein paar Atomkraftwerke oder verstromen unsere Lausitz.
    Und ehrlich, „Um von Neustadt-West ins Zentrum der Äußeren Neustadt zu kommen,“ ist jeglicher Motorverkehr Quatsch!

  41. @FX
    Wie schon angedeutet, man kann selten alle Gründe und Umstände eines Menschen kennen, die ihn dazu bringen eine Strecke mit dem Auto zurückzulegen oder nicht. Ich würde da sehr empfehlen, Pauschalisierungen zu vermeiden, wenn du in der Diskussion außer der eingeschworenen Antiautofraktion überhaupt noch jemanden erreichen willst.

    Zum Thema Energieverbrauch von 1 Million Elektrofahrzeuge habe ich mal kurz Tante Wiki und meinen Taschenrechner bemüht. Elektrofahrzeuge (egal ob Roller oder Auto) haben einen Energieverbrauch von 4-10 kWh auf 100 Kilometer. Nehmen wir jetzt mal den an, dass die Fahrzeuge 6000 km im Jahr fahren (das sind ca. 16,5 km pro Tag, das ist im Stadtverkehr durchaus realistisch bzw. schon relativ viel). Im Maximalfall (10kWh/100km) würde das bedeuten, dass 1.000.000 x 600 kWh verbraucht werden. Das sind 0,6 TWh. Die in Deutschland 2008 erzeugte Strommenge betrug 639,1 TWh. Das heißt es enstünde in Deutschland ein Mehrbedarf an der erzeugten Strommenge von 0,094 % (mal ganz außen vor, ob jetzt die erzeugte Strommenge tatsächlich komplett verbraucht wurde). Ich bezweifle, dass deswegen irgendein Atomkraftwerk mehr gebaut werden muss, oder Zittau doch noch abgebaggert wird. Und bei Stromtankstellen, könnte man ja nun wirklich mal Solarenergie effektiv nutzen.

  42. @allen Neustadt Parkern.Was wäre wenn es diese geordneten Parkplätze in der Neustadt nicht geben würde? Wenn dann das z.B.: doofe Lieferfhrzeug in 2. Reihe parkt und nicht mal ein Kleinwagen daran vorbeikommt(PS.: ein Sprinter aber schon!). Für Neustadtbesucher ist es doch schön, für eine gewisse Zeit einen Parkplatz von Parker Louis nutzen zu dürfen. Diese sind durch regelmäßige Überprüfung geschützt und daher auch immer nutzbar. Und wenn Herr Grau ein Grundstück ohne Wohnhaus besitzt, darf er es sicher auch als Parkplatz oder ähnliches vermieten. Mitleid bekommt man geschenkt – Neid muss man sich erarbeiten.

  43. @Zschertnitzer:
    Ich würde bei der Berechnung etwas konservativer rangehen:
    Energieverbrauch 15kWh/100km (Wikipedia gibt 14-20 für normale PKWs an, Leichtbauwagen sind etwas günstiger) * jährliche Strecke 10.000km = 1,5TWh
    Ich bin zwar nicht ganz so optimistisch, ob in 8 Jahren wirkich 1Mio Stromfahrzeuge in Deutschland unterwegs sind, Ziel ist es ja aber langfristig, jeglichen Verkehr von fossilen auf elektrische Energie (im Idealfall erneuerbar) umzustellen.
    Das hat schon mal jemand ausgerechnet: „derzeit [werden] insgesamt ca. 530 Milliarden Autokilometer pro Jahr zurückgelegt. Bei dem angenommenen Durchschnittsverbrauch von 15 kWh/100 km kann man auf einen Mehrverbrauch von 80 TWh im Jahr schließen.“
    Das wird wohl so kommen. Nur denken viele, Strom kommt aus der Steckdose und vergessen, das davor noch ein Erzeuger steht.
    Bis vor kurzem hatte ich auch noch ein Auto und hab es manchmal genutzt. Geärgert hab ich mich dann, wenn ich mit den anderen an der Kreuzung stand: in jeder Kiste (ca. 1,45t) meist nur eine Person (ca. 75kg) – das ist nicht gesund!

  44. @FX
    Ich habe für meine Rechnung nur den Stadtverkehr betrachtet, da alles andere meiner Meinung nach unrealistisch ist. Für Überlandfahrtfähige E-Autos gibt es von den Herstellern noch kein serienreifes Konzept für Elektroautos, das massentauglich wäre. Und wenn man verfolgt, was die Entwicklungsingenieure aus dem Bereich so in der Presse verlautbaren, wird das wohl auch noch einige Jahre so bleiben. Bei den Hybridfahrzeugen kommt auf Autobahnen wohl auch eher der Benzinmotor zum Zuge.

    Realistisch ist für mich mittelfristig erst mal nur den Stadtverkehr mit den entsprechenden Fahrzeugen (Elektroroller, Stadtwagen). Es wird sich kaum jemand ein Elektroauto für Überlandverkehr mit höheren Leistungen und Verbrauch holen, das maximal 200 km weit kommt und 60 km/h fährt. Wenn das sich mal ändern sollte, kann man dafür immer noch mal Berechnungen anstellen. Jetzt einen Verbrauch für den kompletten Umstieg auszurechnen, macht nicht viel Sinn, da noch gar nicht bekannt ist, wie der Verbrauch der Autos dann aussieht und der Strom dann erzeugt wird.

  45. @Ina, Danke für deinen Beistand.

    @christoph: Ich habe deine negative Kritik doch glatt überlesen. Vielleicht war es besser so, denn nun kann ich mit Abstand antworten. Ich muss aber unbedingt noch meinen Senf dazu geben. Ich bin in all meinen Beiträgen nie beleidigend gewesen in diesem Thread. Du alledings hast die Grenze überschritten, auch wenn da Sternchen als Buchstabenersatz stehen.

    Nicht jeder muss meine Bilder mögen. Mir ist es wichtig zu wissen, dass das meine Kunden tun. Zeichnen können viele, aber den richtigen Marketingmix gebe ich an. Was nützt ein durchschnittlicher Künstler, der aber seine Werke nicht verkaufen kann? Nüscht! Und ich sage Dir: Durch Deinen Kommentar werden die Leute gerade erst recht neugierig! Ich habe einen Stil, der im Westen völlig unbekannt ist. Deswegen ist es meine Marke (ja, du liest richtig), die Abwechslung ins Leben bringt.

    Außerdem ist es für dich so leicht, etwas Kritisches zu sagen, der du hier „anonym“ solche Kommentare geben kannst.
    Du bist mir nicht bekannt. Deshalb kann ich sagen, dass Du hier so etwas sagst, weil Du es ja nicht einmal versuchst Ideen auf die Beine zu stellen. Meckern kann jeder, aber etwas Neues machen ist ja mit Mühe verbunden, stimmts?
    Ich denke auch, dass Du Dich aus irgendeinem Grund angegriffen fühlst und deshalb so etwas sagst. Das hat nichts mit den objektiven Bild der Qualität meiner Zeichnungen zu tun. So. Das sage ich jetzt mal so provozierend. Wenn der Thread durch meinen Beitrag einen runden Abschluß bekommt, ist es für mich auch Okay :-)

  46. Mich hat es heute auch auf der Louisenstrasse erwischt. Als Besucher von Dresden war ich froh einen Parkplatz gefunden zu haben und habe natürlich ganz ordentlich einen Parkschein gelöst, aber am falschen Automaten. Da hatte bestimmt schon jemand in einer Ecke gewartet um ein Knöllchen dranzuhängen. Hat denn so ein handgeschmierter Wisch überhaupt Gültigkeit ??
    Ich weiß nun garnicht was ich machen soll ,Einspruch einlegen und damit zugeben da ich einen falschen Zettel dran hatte oder lieber abwarten was wird. Das müsste die Stadt verbieten, das ist kein gutes Aushängeschild für die Stadt.

  47. @Simi

    Ich habe ebenfalls ein Problem mit dieser „GbR“
    Per Telefon und Fax keiner erreichbar.
    40€ Strafe? Ein Witz! Ich hatte nicht einmal einen
    Strafzettel am Auto… bekam nur 5 Wochen später
    eine Zahlungsaufforderung. Nix da, nicht mit diesen
    Methoden.

    Kann also jedem nur von der Benutzung dieser Parkflächen
    abraten,da lieber ohne Ticket am Straßenrand, die Stadt
    verlangt vielleicht 15€ :D

    Klar, wenn man ein gültiges Ticket zieht und sichtbar
    im Auto hat, sicher kein Problem aber wenn nicht, sind
    die Methoden dieser „Brüder“ sehr fragwürdig und nicht
    zu akzeptieren!

    Nach 5 Wochen erst Post, innerhalb weniger Tage zahlen, sonst INKASSO Eintrag und weiter Drohungen. Und erreichbar ist wie gesagt keiner!

  48. ACHTUNG VOR PARKER LOUIS!

    Ich bekam vor 12 Wochen plötzlich einen Brief mit 40,00€ Forderung wegen Überschreitung der Parkzeit. Da ich zum Zeitpunkt garnicht in DD war, legte ich Widerspruch ein.

    Man hatte mich jedoch HEIMLICH AUS EINEM BUS mit getönten Scheiben herraus FOTOGRAFIERT und gefilmt als ich zu einem anderen Zeitpunkt den Parkpalatz Louiesenstraße nutze.

    Dies wurde nun Parker Louis einfach auf einen anderen Zeitpunkt UMGEMÜNZT!!!

    Zum Glück hatte ich Zeugen, dass ich zum Zeitpunkt des angeblichen Falschpakens nicht in DD war.

    Es war ein großes Problem und sehr aufwändig meine Unschuld zu beweisen. Ich hatte sehr schlechte Tage wegen der heimlichen Filmerei und dem Stress und Ärger mit Parker Louis.

    Überlegt euch genau, ob ihr nicht auf die Parkplätze von Parker Louis verzichten könnt

    Eure Lexa

  49. VORSICHT MIT PARKER LOUIS

    Ich parkte vor einigen Monaten auf einem Parker Louis Parkplatz in der Neustadt.

    Später erhielt ich eine Zahlungaufforderung über 40 € da ich angeblich über die Dauer des Tickets hinaus auf dem Platz gestanden hätte.
    Ich hab Wiederspruch eingelegt, da dies nicht stimmte! Drauf erhielt ich eine erneute Zahlungsaufforderung. Ich hab nochmal Wiederspruch eingelegt. Als nächstes erhielt ich eine Zahlungaufforderung über 110€ und einen EINTRAG IN DIE SCUHFA!!!

    Zum Glück hatte ich das Parkticket aufgehoben, weil ich es für die Steuererklärung brauche. So konnte ich Nachweisen, dass ich ordnungsmäßig gezahlt hatte.

    Darauf hin musste PARKER LOUIS von seiner Forderung zurücktreten.

    Jetzt kämpfe ich, dass der Schufaeintrag wieder gelöscht wird.

    Fazit: Langwieriger Briefwechsel mit Parker Louis, stundenlanges Suchen nach dem doofen Parkticket (das war schon beim Steuerberater)
    unberechtigter Eintrag in die Schufa
    Portokosten in Höhe von 10€
    Telefonkosten in Höne von 5€
    viele, viele Stunden Zeitverlust.

    PARKER LOUIS ? NIE WIEDER!

  50. Ja das Parken in der Neustadt wird immer ein Problem bleiben.Aber wollten die GRÜNEN zukünftig nicht sowieso mit dem Fahrrad fahren ? Dann würden ja mindestens 50 % der derzeitigen Parkstellflächen für andere,also Nichtgrüne,frei.Und wärs nicht besser,da hinterm Hochhaus am Albertplatz ein grosses Parkhaus zu bauen statt einem mickrigen Supermarkt ? Da gingen dann auf jeden Fall 1000 Autos rein.Sähe zwar nicht so toll aus,aber man kann das Ding,falls nicht mehr gebraucht irgendwann,ja wieder abreissen.Bis dahin hätte sich so ein Parkhaus aber sicherlich wieder amortisiert.Es müsste nur ein Investor gefunden werden.Ist aber im Moment günstig,denn Investoren suchen in Deutschland wegen der Finanzkrise lukrative Investitionsobjekte und hier wäre eines gegeben.Und vom Standort Albertlatz,würde solches Parkhaus hier gebaut,hätten die Parker Zugriff auf die ganze Stadt.Zentral gelegen,also ideal für alles.

  51. Anton Launer ! Sieh es praktisch.Denn wo ein Parkhaus erstmal steht und es vielleicht nicht richtig angenommen wird,findet sich der nächste Investor und baut es um.Zu einem reinen Wohnhaus oder gemischt.Denn die Parkhausdecken dürften zu höheren Belastungsansprüchen ausgelegt und ausgeführt sein als die Decken von reinen Wohnhäusern.Also wer nach so einem Umbau in so einem ehemaligen Parkhaus wohnt,wohnt sehr gut.Die Decken stärker,mehr Schallschutz und mehr der Wärmekoeffizenzwert ist auch besser wie auch der Brandschutz viel höher.Vielleicht aber wurde das vonseiten der Investoren schon so geplant,also Umgehung von Bauvorschriften,um so später Wohnungen draus zu machen.Denn eines ist klar.Nämlich mit einer Baugenehmigung zu Wohnbebauung mit solcher „Fassadenausführung“(also modern) wären die wohl nicht durchgekommen in so einem Gebiet,wo Gründerzeithäuser stehen und das Strassenbild prägen.Also aus dem Ding(Parhaus Bautzener Strasse) lassen sich sicher schicke und ssssehr teure Eigentumswohnungen draus machen.Ich würde sofort einziehen,denn zum Einkauf braucht man nur rein in die Pantoffeln und runter in den Supermarkt.Günstiger gehts nicht bis auf die Summe für die „Edelloge“.

  52. @ Lars Michel: Soll man den Quark hier noch ernstnehmen? Schau Dir mal ein Parkhaus an – z.B. das überm Rewe an der Bautzner – und überleg Dir dann, wie „schön“ das Wohnen darin wäre. Ich sag nur: Deckenhöhe, Entfernung zum Fenster, fehlende Wände…

    Des Weiteren schauen Investoren sehr genau, ob sich ihre Investition lohnen wird. Die Erbauer sowohl des Parkhauses an der Bautzner als auch der TG unterm Netto haben sich ordentliche Summen zuschießen lassen, damit ihr Risiko minimiert wird.

    Es bleibt ein Fakt: wer ein Auto hat, scheint nicht bereit, monatlich Betrag X zu löhnen und dann noch 5m weiter zu gehen, als bis zum Wagen auf der Straße (wenn dort mal ein Platz gefunden wurde…)

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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