Mittagessen finden mit der Speiseplan-App

Seit etwa einem Jahr gibt es in Dres­den eine App, die beim klei­nen oder gro­ßen Hun­ger­ge­fühl wei­ter­hel­fen will: die Spei­se­plan-App. Die Erfin­der und Ent­wick­ler sind Mar­tin Bruck und Manuel Gill­ner, die in dem schier unüber­schau­ba­ren Ange­bot an Mit­tags­an­ge­bo­ten einen kla­ren Plan set­zen wollten. 

Speiseplan-App gibt es auch im Bischof 72
Spei­se­plan-App gibt es auch im Bischof 72
Güns­tig, dass die bei­den sich mit dem Pro­gram­mie­ren ganz gut aus­ken­nen. Schnell war eine App ent­wi­ckelt, gibt es sowohl für Apple- als auch für Android-Geräte, aber auch die nor­male Web­site funk­tio­niert ganz gut. Wenn man dem Handy die Stand­ort­frei­gabe erlaubt bekommt man die Mit­tags­tisch-Tipps aus der Umge­bung angezeigt. 

Genau genom­men wer­den nicht alle Ange­bote ange­zeigt, son­dern nur die der Gas­tro­no­men, die mit­ma­chen. Das kos­tet im Basis­pa­ket 10 Euro. Mehr als 150 Knei­pen und Kan­ti­nen machen schon mit. Die Spei­se­plan-App gibt es aktu­ell für Dres­den und Umge­bung, Woche für Woche kom­men neuen Anbie­ter von regio­na­len Mit­tags­tisch­an­ge­bo­ten hinzu. So hilft die Spei­se­plan-App inzwi­schen auch beim Mit­tag­essen in Gör­litz oder in der Oberlausitz.

Überzeugter Nutzer Peter Zarkoff (links) und Entwickler Martin Bruck.
Über­zeug­ter Nut­zer Peter Zar­koff (links) und Ent­wick­ler Mar­tin Bruck.
Neben der Lis­tung der Ange­bote auf der Web­site oder in der App bie­ten Mar­tin und Manuel noch wei­tere Ser­vices an. “Wir gestal­ten auch eine ein­fa­che Wochen­karte für die Web­site oder für Face­book”, erläu­tert Mar­tin. Damit braucht der Küchen­chef sei­nen Spei­se­plan zum Dru­cken oder für die Online­ver­mark­tung nicht mehr­fach erstel­len und spart sich viel Zeit.

Das Ange­bot hat auch Peter Zan­koff vom Bischof 72 über­zeugt. “Der Mit­tags­tisch ist ein wesent­li­cher Teil mei­nes Geschäf­tes”, sagt er. Zwar gibt es hier viele Stamm­kun­den, die täg­lich kom­men, aber seit er in der App gelis­tet ist, kom­men auch öfter neue Kun­den vor­bei. “Das lohnt sich schon”, sagt Zankoff. 

Mit ein­ge­bau­ten Fil­tern kann man sei­nem Mit­tags­ziel schnel­ler näher kom­men. “Wir lis­ten vege­ta­ri­sche und vegane Ange­bote, aber auch glu­ten- oder lak­to­se­freie Spei­sen”, erläu­tert Manuel. 

Für den End­be­nut­zer ist die App kos­ten­frei. Ein­fach run­ter­la­den oder im Brow­ser auf­ru­fen und das nächste leckere Essen fin­den. Nach einer klei­nen Corona-Delle wächst das Ange­bot nun wie­der wei­ter. “Per­spek­ti­visch soll aber ganz Sach­sen und irgend­wann ganz Deutsch­land abge­deckt wer­den”, träumt Mar­tin von der Zukunft.

Speiseplan-App

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