Freizeitvergnügen in der Neustadt

linieFreizeitspaß im Stadtviertel: dafür gibt es jede Menge Möglichkeiten. Man kann sich entweder in der nächstliegenden Kneipe bei Wein und Gesang betören lassen oder in einer unzähligen Bars sich den perfekten „Manhatten“ mixen lassen. In manchen Kneipen gibt es auch die Gelegenheit, zu zocken. Entweder mit einem Gesellschaftsspiel oder ganz schnöde mit ein paar Spielkarten.

Drinnen spielen

Es haben sich einige Indoor-Spielarten entwickelt. In letzter Zeit ist es hipp geworden, aus Räumen auszubrechen. Das geht inzwischen schon an vier Orten in der Neustadt, drei Firmen haben sich etabliert: Team Escape, die Mission Dresden und Adventure Rooms. Das Prinzip ist immer gleich. Eine Gruppe von Spielern (mindestens zwei) wird in einem Raum eingeschlossen. Durch das Lösen kniffliger Fragen und logisches Überlegen können sie sich aus dem Raum befreien.

Werkzeug des Serienkillers.

Werkzeug des Serienkillers in den Räumen des Team Escape.

Theoretisch kann man sich ja in jede Kneipe sein Skat-Blatt oder den Würfelbecher mitnehmen. So richtige Skat-Kneipen sind rar geworden. In der Neustadt gibt es eigentlich nur noch zwei, auf die diese Kategorie zutrifft. Das ist zum einen das „Bautzner Tor“ zum anderen die Erlenklause im Hecht-Viertel. Dort kann man noch rauchende Männer, aber auch Weibsvolk am Skatblatt erleben. Die Mischung aus Tabakrauch, Bier-Duft und dem Donnern der Spielkarte macht die ganze Szene recht romantisch.

Darüberhinaus gibt es in der Neustadt auch die eine oder andere Spiele-Kneipe. Karten- und Gesellschaftsspiele kann man sich ganz prima unter anderem in der Spielekneipe Barnebys oder im Little Creatures ausleihen.

Spiele zum Ausleihen im Little Creatures.

Spiele zum Ausleihen im Little Creatures.

Nun muss man sich nur noch die nötigen Mitspieler suchen und los geht der gemütliche Abend.

Automatenspielereien

Ein richtiges Casino gibt es in der Neustadt zwar nicht, dafür muss man die Elbseite wechseln und Spielbank Dresden besuchen, aber immerhin gibt es einige Bars in denen die berüchtigten Spielautomaten aufgestellt sind. Zum Beispiel im „Club 66“, im Hinterzimmer des „Meydan“ oder in der „Schwarzen Hexe“, aber auch in der Kultkneipe „Bautzner Tor“ ist ein solcher Automat aufgehängt. Größere Spielhallen gibt es auf der Königsbrücker und der Hechtstraße. Wem diese Live-Atmosphäre zu gruselig ist oder wer lieber erst einmal zu Hause üben will, der kann zum Beispiel auf Slotsia probieren, die habeneine riesige Liste mit neuen deutschen Casinos. Aber Achtung: Glücksspiel kann süchtig machen.

Billard, Dart und Tischkicker

Auch ne schöne Variante sich spielerisch den Abend zu versüßen. Jede Menge Billardplatten stehen in der Groovestation, aber auch in Rosis Amüsierlokal und im Obergeschoss von Katy’s Garage gibt es eine große Auswahl. Echte Hinterzimmer-Billard-Atmosphäre gibt es nur im Hebedas, hier wurde schon vor Jahrzehnten um Pokale gekugelt. Dart-Automaten stehen auch in der Groovestation und im Rosis. Tischkicker gibt es in der Groovestation und in Katy’s Garage. Hier steigt jeden Montag von 21 bis 24 Uhr Katy’s Kickerliga. Es gibt Freigetränke für die Tagessieger zu gewinnen und große Finalpreise am Ende der Saison. In der Groovestation locken drei Profi-Kicker-Tische und ein Dynamo-Bolzplatz, ein Mitspieler ist hier schnell gefunden und es wird gekickert bis die Arme versagen.

Spielen im Freien

Gerade der Alaunplatz hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Treffpunkt für Spieler aller Arten entwickelt. So ist es durchaus üblich, auf dem Rasen oben bereits erwähntes Kubb zu spielen, bei dem aus Schweden stammenden Spiel mit Hölzern geht es darum, kleine Holzklötzchen zu werfen und zu treffen. Im Süd-Ost-Bereich des Platzes gibt es eine Boule-Möglichkeit, dort werden gelegentlich auch Wettbewerbe ausgetragen. Gelegentlich erlebt auch das Spiel Räuber und Gendarm eine neumodische Auflage in Form von Drogendealer und Polizeistreife.

Kubb auf dem Alaunplatz

Kubb auf dem Alaunplatz

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