Move it! Young im Stadtteilhaus

Move it! Young

Move it! Young

Die Aktionsgemeinschaft für Kinder- und Frauenrechte „Akifra“ betreut seit 2009 das Jugendfilmprogramm „Move it! Young“. Kinder und Jugendliche erhalten an verschiedenen Projekttagen die Möglichkeit entwicklungspolitischer, menschenrechtlicher und kultureller Bildung. Die Aufklärung zu Themen wie Kinderarbeit, Rassismus und Sexualität steht dabei im Vordergrund. Einzigartig ist die Auseinandersetzung mit Filmen.

Der Verein Akifra wurde 2002 in Dresden gegründet und setzt sich seitdem für eine stabile Gesellschaft in Kenia und Uganda ein.

Die Organisation mit Sitz im Stadtteilhaus auf der Prießnitzstraße zeigt altersgerechte Filme für Schulklassen oder andere Jugendeinrichtungen. Diese sind geeignet für Kinder ab der 5. Klasse und informieren sie über Menschenrechte und Entwicklungspolitik.

Die Kinder und Jugendlichen sollen sich mithilfe von Diskussionsrunden oder Spielen mit dem Thema auseinandersetzen. Auch mit kreativen Aufgaben, wie das Drehen eines eigenen Kurzfilmes, lassen sie sich motivieren. So werden sie zum Nachdenken angeregt und sollen sich vorurteilsfrei eine eigene Meinung bilden. Die Idee bleibt weiterhin interessant, da das Programm entsprechend aktueller Themen wechselt. Jeder Projekttag ist individuell gestaltet.

Lars Leidl, der Leiter des Projektes ist selbst seit einem halben Jahr dabei. Das Interesse an Themen der Welt und die Reiselust seien seine persönlichen Beweggründe sich der Gemeinschaft anzuschließen und die Aufklärung der Gesellschaft seine Aufgabe. Er betreut auch das Filmfestival Move it!, das in diesem Jahr vom 8. bis zum 13 November stattfindet. Weitere 24 Mitarbeiter bereichern das Team mit Erfahrung und Wissen.

40 Projekttage realisiert das Projektteam jedes Jahr, elf davon stehen 2016 noch aus. Aufgrund hoher Nachfrage sind Erweiterungen in Aussicht. Zum Beispiel sollen weitere Filme eingeführt und somit das Angebot und die Anzahl der Projekttage vergrößert werden. Auch ein Grundschulprojekt und Veranstaltungen speziell für Pädagogen sind geplant.

Jugendfilmprogramm „Move it! Young“

Ein Gastbeitrag der Schülerinnen Celina Hennig und Lisa Pfau, entstanden im Rahmen des Projektes „Genial sozial“.

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8 Kommentare zu “Move it! Young im Stadtteilhaus

  1. Fidel
    3. Juli 2016 at 13:01

    Wenn ich so einen Schnulli lese: „Kinder- und Frauenrechte“….

    Was soll das denn sein? Wie unterscheiden sich diese denn von Menschenrechten, die „angeblich“ unteilbar sind und für jeden gelten?

    Und wer diesem Sexismus, dieser „positiven“ Diskriminierung widerspricht ist dann eben genau dies? Ein Sexist? Womöglich ein Rassist?

    Bloß nicht hinterfragen! Sonst gibt’s keine staatlichen Fördergelder mehr.

    Es wird immer schlimmer. #Volksverdummung im Namen von Gerechtigkeit und Anti-Diskriminierung? #Bullshit

  2. 3. Juli 2016 at 14:47

    „Es wird immer schlimmer.“

    – Alles wird immer schlimmer und früher war alles besser. Das liegt vor allem am Alter.

    #SelektiveWahrnehmung #TheEndIsNeigh #AlteSindDoof

  3. abrazzo
    3. Juli 2016 at 15:33

    Ist doch klar! Frauen und Kinder sind eben keine Menschen! So gesehen sind die Verfechter der „Frauen- und Kinderrechte“ die wirklichen Sexisten.

  4. 29. August 2016 at 15:08

    Vielen Dank Celina und Lisa für Euren tollen Artikel! (Und natürlich an Anton;))

    An unsere beiden Trolle: die Bundeszentrale für politische Bildung schreibt zum Thema „Kinder- und Frauenrechte“:

    „Frauen und Kinder gelten als besonders schutzbedürftige Glieder der menschlichen Gesellschaft. Dennoch haben sie, trotz mancher Fortschritte, immer noch am meisten unter Menschenrechtsverletzungen zu leiden.“
    (http://www.bpb.de/izpb/8344/situation-der-frauen-und-kinder?p=all)

    Beste Grüße an Alle,
    Lars Leidl

  5. Fidel
    2. September 2016 at 13:52

    Dann können Sie mir, dem Troll, bestimmt erzählen, was Sie unter „Frauen- und Kinderrechten“ verstehen. Worin unterscheiden sich diese von den herkömmlichen Menschenrechten oder von implizit unterstellten Männerrechten?
    Offensichtlich sind Sie denkfaul und plappern einfach nur nach, was Ihnen eine Bundeszentrale an Informationen bereits vorgekaut vorsetzt.
    Sie sind ein wahrlich großer Menschenrechtler, gelle?

  6. Lars Leidl
    2. September 2016 at 14:23

    Eine sehr schöne Erklärung auf Ihre Frage findet sich hier: http://www.kinderrechte.de/fuer-kinder/der-kinderrechtefilm/

    Die Kinderrechtskonvention findet sich hier:
    http://www.kinderrechtskonvention.info/

    Zu den Frauenrechten, den dazugehörigen geschichtlichen Hintergründen und ihrer Beziehung zu den allgemeinen Menschenrechten gibt es zudem sehr gutes Unterrichtsmaterial für Schulen:
    http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/Unterrichtsmaterialien/unterrichtsmaterialien_frauenrechte_sind_menschenrechte.pdf

    Vielen Dank für die Nachfrage und beste Grüße,
    Lars Leidl

  7. Fidel
    2. September 2016 at 15:55

    Danke für die Nullaussage! O_o

    Offensichtlich sind Sie nicht in der Lage mit eigenen Worten und hier an dieser Stelle den von mir erfragten Unterschied zu erklären.
    Übrigens – und da muss ich gar nicht in der UN-Kinderrechtskonvention nachgucken – gehört das Wissen um die eigene Abstammung zu den Kinderrechten.
    Momentan plustert sich Heiko Mass als großer Kämpfer für Kuckuckskinder auf. Doch statt verbindlichen Vaterschaftstests nach der Geburt oder auch nur einer Legalisierung von Vaterschaftstests, sollen jetzt Mütter ihre Sexualpartner vor Gericht bekanntgeben…. außer es ist unzumutbar.
    Das müssen diese Frauen(sonder)rechte sein, von denen Sie zwar keine Ahnung zu haben scheinen, die aber immerhin dafür sorgen, dass immer ein Mann – egal ob nun leiblicher Vater oder nicht – zahlen muss.

    Nochmal zum Mitschreiben: Menschenrechte sind UNTEILBAR. Wer diese in Frauen-, Kinder- und sonstige Rechte aufteilen will, hat nichts Gutes im Sinn.

  8. abrazzo
    2. September 2016 at 17:27

    Es geschehen noch Zeichen und Wunder: In diesem Fall stimme ich Fidel voll zu

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