Alaunstraße sieht rot

Alaunstrasse 88 zeigt sich rot

Alaunstrasse 88 zeigt sich rot

Der Trend zu bunten Häusern als Schutz vor wildem Graffiti setzt sich fort. Nachdem vor Kurzem ein Haus auf der Böhmischen Straße aufwändig in blaue Farbe getaucht wurde, versucht es der Hauseingang der Alaunstraße 88 nun mit rot.

Bei dem Graffito handelt es sich um ein Werk des Künstlers Evolution Artone. Auf seiner Facebook-Site gibt es noch ein paar Detail-Fotos.

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30 Kommentare zu “Alaunstraße sieht rot

  1. Franzi
    27. Oktober 2014 at 13:14

    Den Eingang finde ich ja sehr gelungen! IRONIE! Warum man Hausbesitzer zur freiwilligen Selbstverschandelung drängt, anstatt endlich die Graffiti-Schmierfinken zu kriminalisieren, bleibt mir ein Rätsel! In den Knast gehören die Sprüher und zu Schadensersatz verdonnert!

  2. sandich
    27. Oktober 2014 at 13:31

    Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters… Mir gefällt’s. Dass es gegen wilde Schmierereien hilft, wage ich aber zu bezweifeln.

  3. Walthe
    27. Oktober 2014 at 13:33

    jaaaaaaa, Franzi, du lustige Zeitgenössin! IRONIE!
    Und nicht nur die Graffiti-Schmierfinken gehören in den Knast!!! Auch die Hersteller der Farbdosen!!! Und die, die es schön finden!!! Und die, die es schön finden könnten…
    Am Besten einfach Schwarzdecke und alle Häuser grau anmalen und was auch toll wäre -> Uniformen für alle!!! Einheitlich!!!
    auch grau!!! Und einheitliche Haarschnitte!!!
    Lass es uns durchziehen Franzi!!! Ich zähl auf dich!!!
    Für Doitschland!

  4. Berny
    27. Oktober 2014 at 13:36

    Finde Franzi hat völlig recht! IRONIE! Wenn ich kriminalisieren lese, dreht sich mir der Magen um. Bitte mal mit den Rechtsgrundlagen beschäftigen und nur posten, wenn man auch nen Plan vom Thema hat.

  5. Thoma
    27. Oktober 2014 at 13:41

    Ich finds hübsch…besser als sinnlos sprüche an die Wände zu schmieren, hier hat sich jemand wenigstens Mühe gegeben…

  6. Till
    27. Oktober 2014 at 13:53

    Ob das ästhetisch ist, entscheidet zum Glück nur der Eigentümer und nicht die Masse der Passanten.

  7. ein anderer Stefan
    27. Oktober 2014 at 13:54

    @ Franzi: Graffiti ist bereits Sachbeschädigung, da muss nichts „kriminalisiert“ werden (wobei kriminalisieren m.E. was anderes bedeutet). Aber: Um die „Sprüher“ zu verurteilen, muss man sie erstmal kriegen – und das heißt in der Regel „auf frischer Tat“, weil man hinterher meist nichts nachweisen kann. Das ist nicht so einfach.

    Im Gesetz ist eine Geld- oder Gefängnisstrafe vorgesehen. Geld? Ich könnte mir vorstellen, dass bei den Sprühern oft nicht viel zu holen ist. Bei einem Erstdelikt gleich eine Gefängnisstrafe wäre wohl oft überzogen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob Gefängnisstrafen wirklich irgendwas „bringen“, außer vielleicht Kontakte zu anderen Kriminellen bzw. Insassen. Und ob das nicht eher schadet als nützt, sei dahingestellt. Was ist denn das Ziel einer (Gefängnis-)strafe?

  8. Fetscher
    27. Oktober 2014 at 14:24

    Von Knast halte ich bei Vandalismusschäden auch nicht viel. Und das bei den Verursachern meistens nicht viel zu holen ist, stimmt ja auch. Deswegen wäre ich bei Verurteilung ganz klar für abarbeiten.
    Strafmaß wäre z.B., verursachter Schaden mal zwei, durch 8,50 Euro Mindestlohn, gleich abzuleistende Stunden. Aber nicht Fiffis im Tierheim ausführen, sondern schön bei der Stadtreinigung oder bei Firmen, die sich auf Graffitientfernung spezialisiert haben.

  9. _
    27. Oktober 2014 at 14:25

    Also auf meinem „Schön-Index“ liegt dieser Hauseingang definitiv weit vor einem blütenweißen (oder irgendeine andere Farbe) langweiligen einfarbigen etwas. Und natürlich noch weiter vor eben solchen Häusern die dann von ein paar Kiddies mit Minderwertigkeitsproblemen „verschönert“ wurden.

    Gute Arbeit. Hoffentlich bleibt es eine Weile so schön.

  10. Alaun_Bewohner
    27. Oktober 2014 at 15:44

    Also ich finde es als Bewohner der Alaunstraße sehr schön! Und der Künstler hat sich viel Mühe gegeben. Habe ihn über mehrere Tage während seiner Arbeit passiert! Ihm gehört auf jeden Fall ein dickes Lob!
    Alles besser als grau-in-grau Optik

  11. Scharnickel
    27. Oktober 2014 at 15:45

    „Mauuu“

  12. Vorbeifahrer
    27. Oktober 2014 at 15:54

    habs schon letzte Woche im vorbeifahren gesehen & fand es ausgesprochen gelungen. Nicht nur ein Windfang, auch ein echter Blickfang
    ;-)

  13. WieAuchImmer
    27. Oktober 2014 at 16:34

    Man sollte auch mal drann denken, das Streetart und Graffiti eben so einen Anteil zum berühmten Flair des Viertels beitragen. Das wiederum, eben wegen seinem Ruf und Flair immer beliebter und in den Mieten teurer wird. Was wiedererum den „betroffenen“ Hauseigentümern in die Hände spieltin Form von Mieterhöhungen. Ich möchte damit jetzt keine große Debatte antreten, über „tatsächliche“ Ursachen der Gentrifizierung oder die Zusammensetzung des Neuse-Flairs und mehr oder minder große Rolle der Kunst etc. Ich möchte lediglich diese kleine Beeinflussung mal ansprechen, weil es eine Sichtweise ist, die in den allgemeinen Pro- und Contra-Graffitiphrasen weniger in betracht gezogen wird, aber meines erachtens alles andere als trivial ist.

  14. julia
    27. Oktober 2014 at 19:40

    Das (jetzt) blaue Haus auf der Böhmischen Straße ist definitiv optische Umweltverschmutzung und sieht aus als hätte der **************** behandelt.

    Unglaublich solch ein Schrott. 3 mal BÄH.

    ****Anmerkung: Teile des Kommentars wurden entfernt, da sie nicht der Hausordnung entsprechen. ****

  15. HinzundKunz
    28. Oktober 2014 at 10:22

    COOOOOL!

  16. Andreas
    28. Oktober 2014 at 12:57

    Ist das hier der Striesen-Ticker oder sind die Kommentare wirklich alle nur Ironie?!

  17. svener
    28. Oktober 2014 at 14:36

    Klasse!

    Da wird über Tage eine Eingangstür im öffentlichen Raum besprüht und keiner unternimmt etwas dagegen.

    Es ist, als würde im Mediamarkt ein Fernseher einfach heraus getragen.

    Klasse!

  18. Scharnickel
    28. Oktober 2014 at 14:56

    @Andreas: Bei manchen hier frage ich mich auch, was die in der Neustadt wollen…

  19. Critter
    28. Oktober 2014 at 16:13

    @ein anderer Stefan:
    100h sozial nützige Arbeit. Da ist es egal ob die Kohle haben oder nicht.

  20. HinzundKunz
    28. Oktober 2014 at 17:34

    @Critter ,@Fetscher & @svener
    Hallo Pseudoordnungshüter, schon einmal in Erwägung gezogen, dass das auch eine Auftragsarbeit oder mind. geduldete Arbeit sein könnte? Darüber steht nichts im Text und ihr fangt direkt an Vermutungen aufzustellen und **** zu reden? Aua, aua, aua …

    ****Anmerkung: Teile des Kommentars wurden entfernt, da sie nicht der Hausordnung entsprechen. ****

  21. 28. Oktober 2014 at 17:45

    @Hinz: Ist es wirklich so schwer, steht über jedem Kommentarfeld drüber. „Bitte recht freundlich!“

  22. HinzundKunz
    28. Oktober 2014 at 17:55

    @Anton Launer Das ist doch wie im Kindergarten! Was ist denn bitte an dem Wort „Blödsinn“ auszusetzen, wenn es doch welcher ist, da aus Deinem ersten Satz doch einigermaßen klar hervorgeht, dass es kein wildes illegales Graffiti ist? Was würdest Du denn zu diesen Kommentaren sagen????

  23. 28. Oktober 2014 at 18:00

    @HinzundKunz: Du hättest Deinen Kommentar einfach nach „aufzustellen“ beenden können. Und wenn Du genau lesen würdest, wäre Dir aufgefallen, dass sich nur @svener explizit zu diesem Graffito äußert.

  24. HinzundKunz
    28. Oktober 2014 at 18:03

    @Anton Launer
    So kann jetzt in der Tat jeder Mensch den Kraftausdruck einsetzen, den er gerne möchte und den ich sicher niemals verwendet hätte bzw. habe. Ist das etwa so gewollt?

  25. julia
    28. Oktober 2014 at 18:17

    alles klar.

  26. kanneko
    28. Oktober 2014 at 21:47

    Macht es noch bunter liebe Künstler und Eigentümer… Weiter so… tolle Arbeiten…. auch an der Schule auf der Görli, supi… frech, bunt und witzig… Danke

  27. Fetscher
    29. Oktober 2014 at 13:51

    @HinzundKunz: Schon mal in Erwägung gezogen, daß sich mein Kommentar nur auf Franzis Kommentar bezog? Das es bei dem Graffiti in diesem Bericht, wohl um eine geduldete bzw Auftragsarbeit handelt, liegt wohl nahe.

  28. HinzundKunz
    30. Oktober 2014 at 22:28

    @Fetscher
    „Schon mal in Erwägung gezogen…“ Ich steh zu meinen Fehleinschätzungen, deshalb: „nu, jetzt ja, sorry!“

  29. ValiW
    31. Oktober 2014 at 11:53

    Hab lange gegenüber vom jetzt blauen Haus gewohnt und finde es jetzt -unabhängig vom Motiv- viel schöner! Genau wie die Parkautomaten, den neuen Hauseingang und meinetwegen das Pinkelhaus. Die Neustadt soll bunt werden und dazu zählen für mich keine Tags, die nur schnell mit schwarz irgendwo platziert sind sondern eben Motive, die entweder das Stadtbild beleben oder zum denken anregen.. von daher: weiter so!

  30. HannaS
    5. November 2014 at 17:37

    diese angeblich Kunst kotzt mich schon lange an.Unser Haus wird in Jahr mehrmals sauber gewaschen kosten um die 1500 € Ich finde das eine Sachbeschädigung so etwas müsste mehr bestraft werden

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