Brutale Räuber auf der Jordanstraße

Wie die Polizei heute meldet, haben in der Nacht zum Dienstag zwei Unbekannte auf der Jordanstraße einen Mann niedergeschlagen. Das 30-jährige Opfer befand sich gegen 3 Uhr nach einem Barbesuch auf dem Heimweg, die Räuber erbeuteten sein Handy.

Einer der Täter ist ca. 1.85 Meter groß, von schmächtiger Statur und hat schwarze, mittellange Haare. Er trug ein weißes Shirt und Jeanshosen und wirkte auf den Geschädigten wie ein arabischer bzw. türkischer Staatsbürger. Der zweite Täter war ebenso groß, aber dicker und rundlicher und trug Cordhosen. Die Polizei sucht nach Zeugen des Vorfalls und nimmt Hinweise unter folgender Telefonnummer entgegen: 0351 4832233.

76 Kommentare zu “Brutale Räuber auf der Jordanstraße

  1. Der Zusatz „arabisch bzw. türkischer Staatsbürger (sic!)“ darf natürlich nicht fehlen. Hat er sich den Ausweis zeigen lassen oder was?

    Der Überfallene war also nachts um drei, besoffen aufm Heimweg. Er wurde so hart geschlagen, dass er zu Boden ging. Aber die rassische Zugehörigkeit konnte er sich merken. Und die Dresdner Polizei dient sich in der aktuellen Debatte um die Asylpolitik natürlich dem CDU-Innenminister an und nimmt so eine Aussage auch in die Pressemeldung auf. Doch damit nicht genug: Auch die privaten Blogger reproduzieren hier rassistische Vorurteile. Es kotzt einen nur noch an!

    P.S.: Die Meldung lässt sich nichtmal nachprüfen. Google schweigt sich zu diesem vermeintlichen Vorfall aus. Source pls!

  2. Ähm

    @A-Park: ich verstehe prinzipiell deinen Ansatz, aber sollte man jetzt bewusst äußerliche Beschreibungen weglassen, um sich des Vorwurfs von Rassismus nicht schuldig zu machen? Wenn die Täter dünn, dick, Brillenträger oder Rollstuhlfahrer gewesen wären, Leuchtwesten oder Helme getragen hätten, wäre dies in der Beschreibung sicher auch festgehalten worden. Ich vermute mal, Anton zitiert nur Polizeiberichte und wird wohl kaum was hinzufügen

  3. @(A)-Park:
    1. steht da:“Wie die Polizei heute meldet,[…]“, also hast du deine Quelle und
    2. steht da:“[…]wirkte auf den Geschädigten wie[…]“.

    Ich persönlich erkenne da keine rassistische Vorurteile. Und wenn es zu der Täterfindung beiträgt, gehört es nun mal in eine Berichterstattung mit rein!

  4. Das nimmt aber zur Zeit ganz schön überhand, oder kommt das nur mir so vor?
    Übrigens: Ich finde dieses rumgemaule wegen Rassismus völlig fehl am Platz. Natürlich kann man sich merken ob einer kurze oder lange Haare hat und eben auch ob er ein eher südländisches Aussehen hat oder nicht.

  5. Ok, ich muss mich korrigieren. Auf der Seite http://www.polizeibericht-dresden.de/ bin ich fündig geworden.

    „Nach dem Besuch einer Bar war ein 23-Jähriger auf der Jordanstraße unterwegs, als drei unbekannte Männer die Herausgabe seines Mobiltelefones forderten. Als er das verweigerte, drohten ihm die Unbekannten mit der Anwendung von Pfefferspray und entrissen ihm das Gerät im Wert von ca. 100 Euro.

    Der 23-Jährige beschrieb die drei Unbekannten als 20 bis 30 Jahre alt, sportlich und dunkel bekleidet. Sie sprachen in gebrochenem Deutsch.“

    Wo steht da was von arabisch oder türkisch?! Wo steht da was zur Hautfarbe, Haarfarbe oder sonstwas?! So wie es aussieht hat der Blog-Betreiber hier die rassistischen Zuschreibungen selbst vorgenommen und ich nehme meine Vorwürfe gegen die Dresdner Polizei (ausnahmsweise) zurück.

    Diese Seite wird immer schlimmer.

  6. This blog repeatedly functions as a moutpiece for the police. There’s no actual journalism behind these postings. The writer is utterly confused, thinking that the police reports are the actual news. If you want real facts, better ignore this blog.

  7. A-Park: „Besoffen“ ist deine Interpretation. Nicht jeder, der nachts aus einer Bar kommt, muss sturzbetrunken sein.
    Zudem steht da, dass sie auf das Opfer so wirkten – können auch Isländer gewesen sein, die halt südosteuropäisch bzw. vorderasiatisch wirkten. Wahrscheinlich hat er gesagt, sie wirkten wie Türken oder Araber, das wollte die Polizei womöglich so nicht stehen lassen, und hat sich dabei sprachlich verheddert.
    Der Hinweis auf eine „arabische“ Staatsbürgerschaft ist natürlich Quatsch, davon mal ganz abgesehen.

  8. Allein die Angabe der rassischen Herkunft hat noch nix mit Rassismus zu tun… zu einer Personenbeschreibung gehört nunmal, neben Körpergröße und Haarfarbe, auch die rassische Abstammung. Außerdem ist dies nur ein Fall, der natürlich auch irgendwo in eine Statistik einfließen wird. Anhand der Statistik kann man dann eventuell weitergehende Aussagen treffen, aber noch hat hier keiner die etwas gegen arabisch- oder türkischstämmige Mitbürger gesagt.

  9. @Anonym: und was gewinnst Du damit? statt Raubüberfall und Körperverletzung gibts dann Tote – da fühlt man sich doch gleich viel sicherer…

  10. Fakt ist, dass die Überfälle extrem zugenommen haben und meistens zielen sie auf Bargeld und Smartphones. Ich komme auch oft in den frühen Morgenstunden nach Hause, weil ich solche Trunkenbolde auch noch bewirtschafte… und will nicht überlegen müssen, ob ich überhaupt mit Geldbörse und Handy nach Hause komme. Jetzt ist die Polizei auch noch auf die Stauffenbergallee gezogen und man hat das gefühl nachts gar keine Streife mehr zu sehen.
    Frage mich, wann gehandelt wird?!

  11. Ähnliches Täterprofil wie bei einem Überfall auf mich vor eineinhalb Jahren an der Bautzner Str zu ähnlicher Uhrzeit.

    @ A-Park:
    Leider handelt es sich auch bei Taschendieben in diversen Kneipen nahezu ausschließlich um Menschen mit südost-europäischem Äußeren. Und hier so einen Kommentar zu hinterlassen spricht meiner Meinung nach Bände. Man kann Rassismus auch sinnlos in irgendetwas hineininterpretieren. Die Tatsache, von solchen Menschen zusammengeschlagen zu werden, hat wohl wenig mit rassistischen Vorurteilen zu tun. Nazis prügeln genauso, oder besoffene Proleten nachdem sie aus dem Musikpark stolpern und sich dumm angeguckt fühlen.

  12. @A-Park
    kann mich da ein anderer Stefan nur anschließen.. wenn es nunmal zur Täterfindung hilfreich ist zu wissen, dass es ein südländer war dann sollte man das auch mit hinschreiben!
    Dieses überinterpretieren kann man sich hier echt sparen.
    also wenn ich von nem südländer, afrikaner, weißen, asiaten oder sonstwem überfallen werde und ich ungefähr zuordnen kann, dann würde ich das jawohl definitiv auch der Polizei sagen..

  13. ein anderer Stefan: Dass sich die Polizei bei der Pressemeldung ein wenig verheddert hat, ist A-Park glaube nicht mal wirklich ins Auge gefallen…ihm reicht „arabisch bzw. türkischer Staatsbürger“ … um sich ein Urteil zu bilden.

    @ A-Park: Du hast Recht, der „Besoffene“ konnte sich, obwohl er geschlagen und verprügelt wurde, daran erinnern, dass die beiden Täter wohl arabischer oder türkischer Abstammung sind, weiterhin, dass der eine 1,85m war…an Haare, Figur, Klamotten. Regst du dich auch darüber auf, dass das Opfer genau wusste, dass der eine Täter sogar eine Cord-Hose anhatte? Oder rundlicher war? Vielleicht äußern sich ja dazu auch nochmal welche, wie es sein kann, dass hier Jemand als „dick“ empfunden wird. Zumal die Täter garantiert geredet haben werden, entweder untereinander oder mit dem Opfer, was ja vorkommen mag, wobei es also ja schon mal passieren kann, dass man hört, dass da vllt ein Akzent zu hören ist. Da gibt es so einige Methoden, um auf so einen Entschluss zu kommen…

    Und warum sollte er sich die rassische Zugehörigkeit deiner Meinung nach nicht merken können? Ich denke schon, dass einem das auffallen könnte…Ich glaube Opfer und Polizei haben grade echt andere Probleme, als sich zu denken: ach, das waren bestimmt Ausländer.

    Schade, dass du in deinem Kommentar die Rolle von Opfer und Täter vertauschst, Leute in Schutz nimmst, die Andere schlagen und beklauen und das Opfer (bzw. und/oder Polizei/Blogger, wer auch immer deiner Meinung nach hier was schlimmes getan hat) zum bösen Menschen deligierst. Bring noch CDU mit rein, da wirkt das alles total kompetent.

  14. Sag mal lieber Apark .. Wie soll man den deiner Meinung einen Menschen der dich überfällt und ausraubt versuchen zu identifizieren? Da passt Südländer schon nicht in den Kram noch die Beschreibung „kamen mir Türkischer Abstammung“ vor. Dieses Möchtegernsuperpolitisch korrekte geht mir so auf den Zeiger. Es könnten übrigens Flüchtlinge aus Libyen gewesen sein, die kaum bis garkein english oder deutsch sprechen und die ich schon öfter z.b im Hebedas beobachten konnte, und komischerweise kam auch an diesen Abenden immer etwas weg wenn genannte Herren da waren ( mir selber wurd ein Handy gezockt beim Billard, mit der „Hand auf Schulte-Ablenkmethode“). Aber das nur als Hypothese, also packt nicht gleich wieder die NAzikeule aus, danke.

  15. @ A-Park: Bei den Menschen gibt es keine „rassische Zugehörigkeit“, da es nur die eine Rasse Mensch gibt. Es gibt vielleicht dunkle oder eher helle Menschen. Leider werden angebliche Rassenunterschiede oft im braunen Sektor verwendet…zu welchem du wohl auch zu gehören scheinst.

  16. Der Hinweis auf die Staatsbürgerschaft kann man offensichtlich nur rassistisch motiviert begründen.

    Ich würde mir wünschen das @Anton so etwas nicht übernimmt.

  17. Wenn ihr Lieben mal eine Suchmaschine anstrengen würdet und euch selbst den Polizeibericht durchlesen würdet, so würdet ihr feststellen, dass der Hinweis „arabischer oder türkischer Staatsbürger“ darin nicht vorkommt. Sondern lediglich von Tätern mit „gebrochenem Deutsch“ die Rede ist.

    Aber das Feindbild passt so schön, nicht wahr. Habt ihr die Mistgabeln und Fackeln schon parat? Die Hatz auf die vermeintlichen Araber/Türken kann losgehen. Los: ab zum nächsten Dönerladen und nehmt euch die Bande vor!

  18. an (A)- Park:
    wir leben nun mal in Deutschland, da kann man es nicht verübeln- wenn vom europäisch / deutschen Erscheinungsbild bzw. Aussehen ausgegangen wird. Es sind einfach erstmal nur kurzinfos im Allgemeinen. Sollte man nicht so eng sehen.

  19. Sobald man Menschen irgendwie anhand ihrer Hautfarbe, ihres Teints oder was auch immer erkennt, ist es gleich Rassismus – ist doch lächerlich oder?
    Wie auch immer, ich glaube in der Neustadt ist eine Kriminelle Bande unterwegs, ist ja nicht der erste Überfall dieser Art, der sich einer Gruppe mit einem bestimmten aussehen zuordnen lässt. Ein Freund von mir wurde vor einem Jahr auf ähnliche Weise verdroschen und komplett ausgeraubt, trägt wohl auf Lebzeiten eine Narbe davon.
    Ich selbst habe auch schon beobachten können wie sich in der Neustadt zwei Gruppierungen, die ich auch am ehesten als südländischer oder türkischer Herkunft beschreiben würde, mit Bierflaschen und Steinen beworfen haben, und auf einen Draufgetreten haben, der schon am Boden lag…

    @ A-Park, mich würde mal Interessieren, was du gesagt hättest, wenn es dich erwischt hätte, wie würdest du die Täter beschreiben wenn du wüsstest, dass sie eben türkisch/arabisch/afrikanisch, oder was auch immer aussehen.

    Und zum Schluss nochmal, ich glaube wirklich dass es in der Neustadt eine Gruppierung gibt, die gezielt nachts Kneipengänger ausraubt, da muss die Polizei mal ganz ganz ganz ganz ganz dringend was unternehmen…

  20. @(A)-Park: Die von Dir zitierte Meldung stammt vom 23. Februar 2013, steht auf der von Dir verlinkten Seite auch dran.

    Die offiziellen Polizei-Meldungen findest Du übrigens unter polizei.sachsen.de, die aktuelle hier.

    Ich möchte Dich bitten, künftig dem Neustadt-Geflüster fern zu bleiben. Auf Leser, die mich beleidigen, kann ich verzichten.

    Vielen Dank.

  21. @(A)-Park: Du denkst also echt, Anton macht einfach mal aus „Sie sprachen in gebrochenem Deutsch.“ ein „wirkte auf den Geschädigten wie ein arabischer bzw. türkischer Staatsbürger.“???

    Wie muss man denn drauf sein, um sowas zu unterstellen???

  22. Lieber Anton,

    ich denke 99% der Leser hier wissen zu schätzen was du hier machst. Reg dich nicht unnötig über das 1% auf, es ist vergeudete Energie und führt zu frühzeitigem Herzinfarkt. ;)

  23. @Stefanos Kourtis: Dude, did you forget takin‘ your meds? Can you even understand what’s written on this blog? Your criticism is way out of line..

    @Anton: Bin großer Fan. Immer schön weitermachen.

    @A-Park: Wenn Du das hier entgegen der Anweisungen lesen solltest: Bitte mal Fieber messen!

  24. Deswegen sollte man immer ein „-stämmig“ hinter arabisch, türkisch und jede andere Nationalität dranhängen. Da ist man immer auf der sicheren Seite weil’s dann Menschen mit deutscher, türkischer/arabischer/… oder beiden Staatsbürgerschaften betrifft, die in Deutschland leben und die selbst oder deren Vorfahren früher dauerhaft in der Türkei/Arabischen Ländern/… lebten oder türkische/arabische/… Staatsbürger waren.

    Klugscheißermodus |aus|

  25. „Es trifft IMMER die Falschen“

    Egal wie rumm, wenn Ausländer beteiligt sind, hat es immer einen „braunen“ Hintergrund.

    Entweder die Täter müssen „Rechte“ gewesen sein und haben den Ausländer verprügelt also rechts…

    Oder das Opfer ist rechts, weil ja nur ein „Rechter“ den Täter so beschreibt…

    Es ist also egal wie rumm, da kann ich nur hoffen, das mich nen nen „deutschausehnder“ ausraubt, egal welcher Nationalität er erstmal ist…

  26. Ich bin alles andere als ein Rassist aber Sachen die mir in der letzten Zeit in der Neustadt passiert sind waren jedesmal in Verbindung mit “arabisch bzw. türkischen Staatsbürgern (sic!)”. Grundloses Stressgesuche und handgreiflich werden.. Da bekomme ich ein mega dicken Hals.. Einfach auf der Straße eine geklatscht bekommen von irgendsoeiner Hanswurst der grad von Stärke träumt oder einen zu viel intus hat. Solchen Leuten gehört auch mal richtig eins reingeh.. anders merken dies glaub ich nich mehr. Auch wenn ich weis das gleiches mit gleichen zu bekämpfen keine Lösung ist..

    PS: Das würde ich auch bei Deutschen schreiben. Hatte nur solche Erfahrungen in den letzten Jahren nicht mehr gemacht.

  27. Beschreibungen wie „türkischstämmig“ sind nicht per se rassistisch. Das ist immer kontextgebunden. In einer Täterbeschreibung hat sowas eine funktionale Bedeutung und ist natürlich nicht rassistisch.

  28. Hahaha, die allermeisten hier könnten noch nicht einmal einen Chinesen von einem Japaner unterscheiden, aber das die Täter türkischstämmige Leute gewesen sein müssen, erkennen die natürlich sofort. ;)

  29. @HinzundKunz: Genau, deswegen steht da ja auch „wirkten wie türkische oder arabische Staatsbürger“ – damit ist ja klar, dass das Opfer sie exakt einsortieren kann – wahrscheinlich hat er am Akzent erkannt, aus welcher türkischen Provinz die Täter kamen. Mannomann.
    Was soll die Polizei denn schreiben? „südlandisch“ „ethnisch dem östlichen MIttelmeerraum zuzuordnen“ „vorderasiatisch“ „levantinisch“ oder wie darfs denn sein?

  30. @Anonymous + don_huan

    Die Algerier letztes Jahr konnten den ganzen Sommer ihre Tanz-Klau-Spielchen abziehen, ohne daß jemand offen aussprach, was eh jeder wußte. Ich kenne genug Betroffene, mich inklusive.

    Dieses Jahr scheint es sich um Tunesier zu handeln, keine Tänzchen mehr, sondern gleich aufs Maul. Die Chancen stehen nicht schlecht, daß es dabei auch mal einen unserer „antifaschistischen“ Schreihälse trifft, nur werden die sich lieber die Zunge abbeißen als zuzugeben, daß´es sowas wie importiertes organisiertes Verbrechen gibt. Dann hat man eben was gespendet, sozialer Hintergrund und so…

    @HinzundKunz

    Mir reicht es, wenn ich einen Hinz vom Kunz unterscheiden kann.

  31. Es ist schon bitter. Da es der Polizei leider nicht mal ansatzweise gelingt das ganze einzuschränken muss man eben selber auf sich aufpassen. Und bitte erspart mir die Kommis ala „die Polizei ist unterbesetzt“.
    Das ganze geht nun schon mehr als 2 Jahre und was ist passiert? Für alles andere (Graffitisprüher etc.) hat die liebe Polizei doch auch Leute in Zivil. Aber wenn es um Menschen geht die andere mit Messern bedrohen scheint es nicht so wichtig zu sein. Sollen die doch die ganze Nacht Zivis rumlaufen lassen die auf betrunken machen. Ich habe mehr als 10 Jahre in der Neustadt gewohnt, aber nun zieht mich Nachts nichts wirklich mehr da hin. Wenn dann der 1. durch ein Messer stirbt weil er sich weigerte sein Handy rauszurücken wird bestimmt ne SOKO mit dem Namen „zu spät gegründet“ Sehr sehr traurig was hier gerade passiert.

  32. so ne krümelkackerei… darum gehts doch hier gar nicht, sondern darum, dass es echt scheiße ist, dass man sich in der neustadt nicht mehr sicher fühlen kann.

  33. @ein anderer Stefan
    Einfach erst einmal über meinen Kommentar nachdenken! Ok, da mag ich ja auch meine Schwächen haben, aber es geht hier einmal nicht darum, was die Polizei schreibt, denn die kann sich nur auf die Aussage des Opfers berufen. Habe ich irgendwo den Cops etwas unterstellt? Ach was solls …

  34. @och
    Aber genau das wurde für das Viertel mit der höchsten Kneipendichte in Deutschland schon vor Jahren vorhergesagt und trotzdem waren alle offiziellen Stellen für diese Entwicklung, weil es ein anders gelagertes „Problem“ dieser Stadt löste. Wo viele Menschen zum Feiern und Saufen zusammenkommen, ist alles andere, auch die negativen Dinge, nur eine logische Folge.

  35. Sehr geehrter Herr Launer,

    immer wieder gern durchforste ich Ihren Blog. Ich bitte Sie dies auch weiterhin so zu tun, wie Sie dies für richtig erachten. Natürlich provozieren – wie wir Leserkommentareleser nun mittlerweile wissen – solche von Ihnen veröffentlichten Polizeimeldungen politische Diskussionen. Auch ist der stete Einsatz von Menschen gegen Diskriminierung und Fremdenhass uneingeschränkt zu unterstützen. Jedoch schließe ich mich meinen Vorrednern an, dass eine Täterbeschreibung auch eine ungefähre Zugehörigkeit zu einer ethnischen Gruppe beinhalten muss, wenn es der Aufklärung der Tat dienen kann. Ich empfinde es übrigens als anmaßend, wie einige der Ihrigen Leser unter diesen und anderen ähnlichen Artikeln die Handlungen bzw. Täterbeschreibungen der Überfallopfer anzweifeln, in Frage stellen bzw. kritisieren. SCHÄMEN SIE SICH! Niemand sollte – im Idealfall – derartige Abende erleben müssen. Hier werden Täter subtil verteidigt und Opfer diskriminiert und verhöhnt. Es würde nur noch fehlen, dass jemand hier behauptet, die Überfallopfer wären als Neustadtgänger getarnte Neofaschisten, die solche Überfälle inszenieren, um Fremdenhass zu schüren.

    Lieber Herr Launer,

    bleiben Sie wie Sie sind. Veröffentlichen Sie bitte weiterhin, was Sie für richtig erachten. Dies ist Ihr / Unser Recht.

  36. @01099
    Auch wenn dir mein Auftreten nicht passt, sei dir dennoch gesagt, es müssen ja auch nicht unbedingt Zivis sein! Ich kenne Leute, denen es auch ein Fest wäre! Naja, abwarten, mit etwas Glück für „uns“ und etwas Pech für die Täter wird das eine typische Selbstverteidigungsnummer. Es ist nicht so, das man es jetzt unbedingt darauf anlegt, aber man würde dem auch keinesfalls aus dem Weg gehen. Mir ist persönlich ist dabei auch völlig, egal wie derjenige dann aussieht oder woher er kommt, denn in dem Punkt bin ich da völlig schmerzfrei! ;)

  37. Hat [politisch korrekter Begriff] nun endgültig doch auch die Abzweigung nach Dresden gefunden, schade. Ich bin in einer Stadt aufgewachsen, da hatten wir das schon Mitte der 1990er. Das einzige was hilft ist doppelt so fest zurückzuschlagen. Über solche antirassistischen -moral-links-diskutier-besserwisser-humanistischen Kartoffeln, kann man da nur lachen, die lernen die Realität schon auch noch schmerzhaft kennen.

  38. gute besserung dem opfer,

    und statt sich online in endlosen diskussionen zu verlaufen… im real life mehr zivilcourage und miteinander !
    was die neustadt ja mal ausgemacht hat !

  39. @och
    Noch etwas, es gab schon immer Leute, die sich in der Neustadt/Hecht nicht sicher fühlten, und zwar ist das so seit Gründung des Viertels! Selbst zu DDR-Zeiten fürchteten sich viele Leute, bei dem Gedanken, durch dieses Viertel gehen zu müssen!

  40. @dislike
    Du bist neu hier oder? Sonnst wüsstest du, dass dem nicht so ist und die Leute, auf die du anspielst, hier durchaus jeden Angriff angemessen beantworten würden! Was glaubst du, auch Libanesen, Marokkaner, Japaner, Israelis, Russen Chilenen, Chinesen usw. können Rassisten und absolut bösartig sein. Niemand, auch kein Antifaschist, würde dem Widersprechen, wenn es in einem vernünftigen Rahmen geäußert wird!

  41. @dislike
    p.s. Es gab hier schon einen völlig korrupten schwarzen Hauptkommissar, mit dem es die Leute hier zu tun hatten, also bitte komm hier nicht auf der Ebene daher!

  42. @Stefanos Kourtis

    Indeed, you are utterly confused about the meaning of the word „journalism“. This is a blog, not a newspaper, and in particular this blog does not pretend to be something like that.

    Apart from this, you totally missed the point here! The point is not about what journalism is, and what it is not. The point is, there was a violent robbery on monday night, and people just want to help the police to catch the offenders. And no, it is no racism to say that one of them was talking a broken german and looked like arabian or turkish. It is just a description. Dark hair, white t-shirt, and somewhat dark skin. That’s all. Perhaps he is swedish, who knows!

    If you think you know something about what happened, don’t waste your teenage angst with these acrimonious posts, just call the police!

  43. @ Etienne Dupont & BugCheech:

    I will skip the part where you’re naively trying to be provocative.

    Please read my comment again. Where do you see me mentioning racism?

    What happens here is indeed pseudo-journalism, i.e. somebody pretends to be reporting facts when they’re actually just representing the police. You will understand the difference once you’ve been illegally treated by the police, instead of being helped.

    Since the news posted here come directly from the police, then there should always be a link to the police report or an exact quotation of what the police report says. This way it can be checked whether the opinion of the author is included in the article or not.

    Criminal activities do not have the same gravity as somebody losing their keys.

  44. Zitat DNN online. Da steht auch was über den vermuteten „Kulturkreis“. Wenn ich hier die selten dämlichen Kommentare über den angeblichen Rassismus lese, wird mir auch anders. Mal davon abgesehen, dass ausländische Mitbürger durchaus überdurchschnittlich kriminell sind (siehe Kriminalstatistik) kann man aufgrund der Täterbeschreibungen wohl kaum von Rassismus reden. Hier werden die Opfer stärker kriminalisiert als die Täter. Unfassbar in welcher Traumwelt manche leben.

    Dresden. In der Nacht zum Dienstag schlugen Unbekannte einen 30-Jährigen auf der Jordanstraße in der Dresdner Neustadt nieder und entwendeten sein Handy im Wert von rund 700 Euro. Das Opfer war auf dem Heimweg aus einer Bar. Einer der Täter ist ca. 1,85 Meter groß, von schmächtiger Statur und hat schwarze, mittellange Haare. Er trug ein weißes Shirt und Jeanshosen und wirkte auf den Geschädigten wie ein arabischer bzw. türkischer Staatsbürger. Der zweite Täter war ebenso groß, aber dicker und rundlicher und trug Cordhosen.

    Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 2233 entgegen

  45. Also, one should remember that until a few months ago, even the starter „Wie die Polizei heute meldet“ was omitted in the beginning of postings. There has been some improvement since then, but it is still not enough to consider the postings as actual news.

  46. @ A-Park: Wenn dich mal einer überfällt, kannst du der Polizei ja ein politisch einwandfreies Täterbild geben!

    Bitte verwende keine rassistische Worte wie „schwarze Haut“, „dunkle Haut“, „asiatisch“, „ausländischer Akzent“ und auch keine Diskriminierungen wie „klein“, „Rollstuhlfahrer“, „Brillenträger“ etc.

    Viel Spaß bei der Beschreibung, Mr. Idealist!

    PS: Warum ist „ein dunkelhäutiger, vermutlich Araber mit gebrochenem Akzent“ eigentlich rassistisch, während „ein weißer, bestimmt Deutscher mit schwäbischem Akzent“ in Ordnung ist??

  47. @anton: damit

    Since the news posted here come directly from the police, then there should always be a link to the police report or an exact quotation of what the police report says. This way it can be checked whether the opinion of the author is included in the article or not.

    liegt der Stefanos schon ganz richtig.

    Du kopierst im Wesentlichen den Polizeibericht, veränderst lediglich ein paar Wörter, aus Tätern werden dann Räuber, aus dem Geschädigten ein Opfer. Der arabische Staatsbürger bleibt aber arabischer Staatsbürger. Die Verbreitung dieser persönlichen Note, scheint dir eine Überarbeitung des Polizeiberichts wohl wert zu sein. Sonst täte es tatsächlich ein korrektes Zitat oder nur der Link.

    @polizeibericht: dass EIN Täter auf den jungen Menschen wie ein arabischer bzw. türkischer Staatsbürger wirkte, trägt meines Erachtens nur wenig zur Täterbeschreibung bei. Denn mir ist völlig schleierhaft, wer denn auf diesen Menschen so wirkt. Der Polizei reicht es wohl an diesem Punkt. Wie alt war denn der Täter ungefähr? Wie sah denn der zweite Täter aus? Auch schwarze, lange Haare? Oder Glatze? Oder blond? Dick und blond hätte doch mehr beschrieben als dick und rundlich. Hatte jemand einen Bart? Haben die beiden miteinander gesprochen? Was haben sie gesagt?

    Ist die Polizei eigentlich verpflichtet, bei ihren Mitteilungen die Aussagen von mglw. noch unter Schock stehenden Personen im O-Ton wiederzugeben? Und wenn dem so ist, warum fragen die den Menschen denn nicht: Was hat denn auf Sie wie türkische Staatsbürgerschaft gewirkt? Sprache? Schuhe? Das weiße T-Shirt? Wie sah der zweite aus? Haarfarbe?

    Der eine trug ne Jeans und der andere ne Cordhose …
    4832233

  48. @60

    Vielleicht mal zum Verständnis: Die Polizei versendet täglich per E-Mail ihre Pressemeldungen. Wenn ich der Meinung bin, dass eine Meldung für die Leser des Neustadt-Geflüsters interessant sein könnte, greife ich diese auf. Sie wird einsortiert in die Kategorie Polizeimeldungen und enthält in der Regel die Wortgruppe „wie die Polizei meldet“.

    In den meisten Fällen reichen mir die von der Polizei versandten Informationen aus, um die Meldung aufzuschreiben. Und ja, dabei übernehme ich natürlich auch etliche Teile der Pressemitteilung. Manche Sachen formuliere ich um, weil sie mir zu bürokratisch erscheinen, manchmal korrigiere ich falsche Straßennamen oder ich ergänze eine Lokalität, die die Polizei weggelassen hat.

    Wenn mir Meldungen unklar erscheinen, frage ich bei der Polizei nach. Manchmal decken sich die Polizeimeldungen mit Nachrichten, die mich auf anderem Weg erreichen. Wie zum Beispiel neulich bei dem Brand auf der Kamenzer Straße.

    Eine Meinung, wie Stefanos unterstellt, fließt jedoch in keinem Fall ein. Wenn ich eine Meinung zum Geschehen habe, findet diese sich in der Kommentarspalte wieder. Einen Link zur Seite der Polizei zu setzen, halte ich nicht für notwendig.

    Aber vielen Dank für die Anregung, vielleicht sollte ich tatsächlich mal ein Hintergrundstück darüber machen, wie Zeugenaussagen aufgenommen werden und welche Teile davon in die Pressemeldung gelangen.

    Beste Grüße
    Jan Frintert (Anton)

  49. Deutschland hat echt ein Problem – nämlich ein Ausländerproblem.

    Vorsicht, beinahe habt ihr mich falsch verstanden – nicht die Ausländer sind das Problem (ganz und gar nicht) – nein – allein das Nennen, dass der Täter eventuell auch ausländisch gewesen sein könnte (und nichts anderes hat der Überfallene getan) löst eine Debatte aus, die vom Thema ablenkt. Es war (traurigerweise erneut) ein Überfall in der Neustadt, aber darum geht’s hier schon lange nicht mehr…

  50. Also ganz ehrlich, hier in Sachsen sind wir noch auf der sonnigen Seite mit 2,9% Ausländern. Schaut man z.B. nach NRW mit 10,9% Ausländern, sieht das ganze schon anders aus. Dort gibt es bereiche in denen es mittlerweile mehr Neugeborene mit Migrationshintergrund als Deutsche gibt.

    Und wenn man sich dort die Polizeipresse durchließt von z.B. Städten wie Duisburg oder Köln, dann steht in 90% aller Raub oder Gewaltdelikte etwas von diesen ominösen „Südländern“ in der Beschreibung.

    Und auch in diesem Fall, wurden die beiden Täter bestimmt durch den 30-Jährigen provoziert und hatten dann gar keine andere Wahl als ihn zusammen zu schlagen und zu berauben. Dresden sollte sich wirklich mehr um eine Willkommenskultur für diese armen diskriminierten Fachkräfte kümmern.

  51. Klappt ja prima, Angst und Mißtrauen greifen weiter um sich. Kann man nachts noch auf die Straße gehen? Will mir der Südländer an die Börse? Ja, es gibt Verbrecher, Idioten, Gewalttäter,… Türken, Sachsen, Libanesen, Schwaben, … manch einer zieht Passanten ab, manch einer Mieter, der eine im Dunkeln und der andere im Licht…
    Kommt mal wieder runter! Mehr Streifen, mehr Sicherheit, mehr Überwachung, mehr Sicherheit, weniger Ausländer, mehr Sicherheit…? Sicherheit, Sicherheit…Angst, noch mehr Angst…, wem nutzt das denn? Ganz sicher nicht unserer Freiheit! Ursache und Wirkung…

    „Mit der Förderung (eines) evidenzbasierten Ansatzes erreicht man mehr als mit Polemik und verzerrenden Schreckensszenarien.“
    http://www.nzz.ch/meinung/debatte/kriminalstatistiken-und-ihre-interpretation-1.18058240

  52. @Josef:
    Aha, dort wo mehr Ausländer leben, tauchen also auch mehr Ausländer in irgendwelchen Statistiken auf…Is‘ ja ’n Ding. Mich würden ja mal belastbare Quellen zu den genannten 90% usw. interessieren. Und wenn wir schon dabei sind auch ein paar Statistiken zu JUgendarbeitslosigkeit nach Herkunft, Bildungsabschlüssen, sozialen Zusammenhängen (werden Söhne türkischer Immobilienverwalter (soll’s ja geben), genauso häufig straffällig wie, sagen wir, die von arbeitslosen oder Zeitarbeitern im Schlachthof?) usw. usf.
    Was genau prädestiniert eigentlich Türken zu vermehrten Überfällen? Gibt’s da ein ein türkisches Überfallgen, oder ist das so die türkische Kultur? In Anatolien werden so sportsmäßig Überfälle gemacht oder wie? Oder hat’s vielleicht doch gesellschaftliche Ursachen, hat was mit Integration (und der Bereitschaft zu integrieren, auch und v.a. von Seiten des Aufnehmenden) und sozialer Situation zu tun?
    Ich hätt‘ hier folgenden Text als Denkangebot: http://othes.univie.ac.at/14888/1/2011-06-05_0308090.pdf
    Reden wir dann weiter?

  53. Seldon-X du wilsst Beweise? Bitte schön, hier alle Diebstähle/Raubüberfälle der Stadt Wuppertal in NRW vom September, und nein da wurde nichts ausgelasen kannst dich selber überzeugen:

    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11811/2566879/pol-w-w-autohaendler-beraubt
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11811/2566156/pol-w-w-raub-auf-sonnenstudio
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11811/2564965/pol-w-w-randalierer-beraubten-fussgaenger
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11811/2564834/pol-w-w-angeblicher-kunde-entpuppte-sich-als-raeuber
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11811/2564618/pol-w-w-juwelier-bestohlen
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11811/2564594/pol-w-w-postzustellerin-beraubt
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11811/2563136/pol-w-sg-raeuber-drohte-mit-messer
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11811/2561467/pol-w-w-jacke-mit-geldboerse-und-iphone-geraubt
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11811/2561427/pol-w-w-nach-kneipenbesuch-ausgeraubt
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11811/2556767/pol-w-sg-auf-dem-heimweg-ausgeraubt
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11811/2555513/pol-w-w-getraenkehandel-ueberfallen
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11811/2554519/pol-w-sg-dieb-gab-sich-als-mitarbeiter-der-stadtwerke-aus
    1 x Schwarzafrikaner
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11811/2550074/pol-w-w-maskierte-raeuber-schlugen-zu
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11811/2549021/pol-w-sg-bewaffneter-raub-auf-spielhalle

    2 x Dunkelhäutig
    1 x „Gebrochenes Deutsch“
    1 x Südeuropäer
    3 x Südländer
    1 x „Ausland“
    3 x Keine besondere Angabe
    2 x Täter konnten nicht beschrieben werden

    Noch fragen?

    Stadt Bonn:
    http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/beuel/50-Taten-gemeldet-Jugendbande-in-Beuel-weiter-aktiv-article1030152.html

    Und was Ermittler und auch Richter nicht mehr verhehlen: Mehr als 90 Prozent der gesamten Jugendkriminalität wird von Jugendlichen mit Migrationshintergrund begangen. Längst haben Jugendrichter und -staatsanwälte die Jugendkriminalität als gesellschaftliches Problem erkannt und die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft zum Handeln aufgefordert.

    Köln, Aussage von Alice Schwarzer:

    http://www.aliceschwarzer.de/zur-person/texte-ueber-alice/2003

    Ein Kölner Polizist hat mir kürzlich erzählt, siebzig oder achtzig Prozent der Vergewaltigungen in Köln würden von Türken verübt. Ich habe ihn gefragt: Warum sagen Sie das nicht, damit wir an die Wurzeln des Problems gehen können? Er antwortete: Das dürfen wir ja nicht, Frau Schwarzer, das gilt als Rassismus.

    Berlin auch nicht besser:

    http://www.berlin.de/lb/intmig/schlagwort_11.html

    Insgesamt weisen ca. 81 % der erfassten Intensivtäter einen Migrationshintergrund auf

    Die Liste lässt sich fortführen, aber ich verschwende keine Zeit mehr darauf.

  54. Oh Gott, jetzt ist wieder unsere Gesellschaft schuld, wenn ein paar Typen, die hier sicher weder geboren noch aufgewachsen sind, meinen Nachts Leute überfallen zu müssen…

  55. @Anton

    Du hast die Polizeimeldung allerdings auch schon dahingehend verändert, daß Du die Täterbeschreibung um die Nationalität „kastriert“ hast, und meinen Hinweis darauf nicht veröffentlicht.

    Ich kann mir denken, warum Du das tust, halte es aber für falsch, die Täter dadurch auch noch zu schützen. Bei Einzelfällen könnte ich das noch verstehen, aber spätestens seit letztem Jahr sollte klar sein, daß hier System dahintersteckt.

    Ich lese die Polizeimeldungen sowieso täglich, aber wer das nicht tut, sollte hier auf Deinem Blog auch nicht im Unklaren gelassen werden, wenn es ein entsprechendes Problem gibt. Auch wenn das eine gewisse Sparte von Lesern fordert.

  56. Frage meinerseits: Hat die Polizei mal verlauten lassen, was gegen die gehäuften Überfälle in der Neustadt unternommen werden soll? Hat von offizieller Seite überhaupt irgendjemand das Thema registriert bzw. sich dazu geäußert? Sollten wir das vielleicht mal von Neustädter Seite in die Wege leiten?

  57. @Andreas
    Vielleicht können wir uns zunächst mal darauf einigen, dass niemand kriminell geboren wird. Auch nicht in Nordafrika oder Südosteuropa.
    Dies vorausgestzt, muß man sich schon fragen, wie es zu den beschriebenen Verhaltensweisen kommt. Hierzu gibt es verschiedenste Untersuchungen. google ist Dein Freund! (Naja…)
    Zu den Faktoren, die häufig genannt werden, zählen u.a.:

    zerrüttete Familienverhältnisse
    Anonymisierung infolge der Verstädterung
    Jugendarbeitslosigkeit und dadurch fehlende Perspektiven
    fehlende Erfolgserlebnisse in Ausbildung und Beruf
    Werteverfall der Gesellschaft
    falsche Vorbilder oder Medieneinflüsse
    Komsumverhalten aufgrund reißerischer Werbung
    breitere Gelegenheiten für kriminelle Aktivitäten (z.B. Computer-, Geldkartenkriminalität)
    allgemeine Gewaltorientierung in der Gesellschaft
    fehlendes Unrechtsbewußtsein

    Speziell auf Ausländer bezogen könnte man durchaus von zerrütteten Verhältnissen, Perspektivlosigkeit usw. sprechen…Wohlgemerkt, das soll nicht den Einzelfall endschuldigen, keine Bestrafung verhindern usw., aber solange gesellschaftliche Ursachen nicht betrachtet und v.a. bekämpft werden, können wir noch so sehr an den Symptomen herumdoktor’n, es wird sich tendenziell nichts ändern!

    Schon gar nicht durch diese law and order-Rufe. Mehr Polizei, mehr Überwachung, mehr Gefängnisse…

    „Wir fordern den rücksichtslosen Kampf gegen diejenigen, die durch ihre Tätigkeit das Gemeininteresse schädigen. Gemeine Volksverbrecher, Wucherer, Schieber usw. sind mit dem Tode zu bestrafen, ohne Rücksicht auf Konfession und Rasse.“ ( 25-Punkte-Programm der NSDAP vom 24.2.1929)
    Gemäß dem Grunderlass zur „Vorbeugenden Verbrechensbekämpfung“ vom 14. Dezember 1937 konnte, wer „ohne Berufs- und Gewohnheitsverbrecher zu sein, durch sein asoziales Verhalten die Allgemeinheit gefährdet“, im Zuge kriminalpolizeilicher „ Vorbeugehaft“ in ein Konzentrationslager eingewiesen werden. Die Entscheidung, ob ein „gemeinschaftswidriges Verhalten“ vorlag, lag dabei allein bei den Ordnungs- und Polizeibehörden. Im Rahmen der Aktion „Arbeitsscheu Reich“ kam es im Frühjahr und Sommer 1938 zu Verhaftungswellen. Mehr als 10.000 Juden, Roma und Sinti und „deutschblütige Asoziale“ wurden in Konzentrationslager verschleppt, davon 6.000 im Juli 1938 in das KZ Sachsenhausen. Sie wurden in den Lagern mit einem schwarzen Winkel auf der Häftlingskleidung markiert.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Asoziale_%28Nationalsozialismus%29#.E2.80.9EAsoziale.E2.80.9C_und_.E2.80.9ELumpenproletariat.E2.80.9C

    Aber die deutsche Frau konnte (so zumindest die Propaganda) angstfrei des Nachts auf die Strasse…

  58. So mancher der hier postet, geht wahrscheinlich „tagsüber“ nicht durch die Neustadt, da muss er ja nur mit „Nazis“ wimmeln auf den Straßen…

    Mal ganz hart gesagt, hat nen Hartz 4ler am Ende auch nicht mehr wie ein Ausländer und findet sich in den oben genannten Perspetive wieder. KEINER muss kriminell werden in Deutschland und schon gar nicht wenn er „Wirtschaftsflüchtling“ ist, oder in der „2.ten Generation“ hier ist, was meistens der Fall ist…

    Da sollte es einem alle Mal besser gehen, wie im eigenen Land.

    Sich wie zu Hause fühlen, aber auch wie zu Hause benehmen.

    Und statt Kameras bin ich für geortnete Einwanderung, nach Canadischem System.

    „Kriegsflüchtlinge“ immer, aber ansonsten soll erstmal geschaut werden, wer denn eine Perspetive hätte, bei uns zu leben. Es ist ja keinem geholfen wenn er dann 40 Jahre in Hartz 4 dahinsiecht, weil DAS ja eingendlich Ausländerfeindlich ist und unter gegeben Umständen quasi Kriminalität fördert.

  59. @oha
    Die Fehler wurden ja nicht erst gestern oder vorgestern gemacht, sondern liegen schon länger zurück, wirken aber eben noch heute.

  60. Das Rassismus-Problem ist eindeutig. Wenn die Polizei immer auf die vermutete Herkunft hinweisen würde wäre es nicht schlimm. Aber Meldungen, in denen die Täterbeschreibung mit „vermutlich Deutsche“ versehen wird gibt es in meiner Wahrnehmung nicht. Zudem dient hier zitierte Meldung auch nicht dazu, die Täter aufzufinden, deshalb sind Angaben zu deren Äußerem vollkommen überflüssig.
    Entweder: IMMER vermutete Herkunft oder NIE. Und dort, wo nach konkreten Personen gesucht wird kann man es bitteschön auch bei der Beschreibung des Äußeren belassen. Weder nationalität noch Staatsangehörigkeit sind einem Menschen anzusehen, wohl aber Haarfarbe, hautfarbe, meisst das Geschlecht und ungefähr das Alter.

  61. @Josef P. et. al.:
    Die 81% der ERFASSTEN INTENSIVTÄTER in Berlin mögen ja statistisch irgendwie belegbar sein. Dazu kann man sich natürlich noch fragen, wie ermittelt und wer als Intensivtäter beschrieben wird. Beispiel: Der kleine Türke mit 25 Kaufhausdiebstählen ist da als Intensivtäter charakterisiert? Der einmalige, vlt. deutsche, Mörder nicht. Ermittelt die Polizeibehörde evtl. vielleicht eher „ausländerbezogen“? Die haben nämlich durchaus Schemen. Jeder der mal jünger war und ein altes Auto fuhr kennt das Phänomen, man ist halt Mode bei den grün-weißen aufgrund eindeutig zu erkennender ÄUSSERLICHER Merkmale. Das gilt in besonderem Maße für Menschen mit Migrationshintergrund.
    Diese Zahlen spiegeln m. M. nach keinesfalls die reale Bedrohungslage wieder sondern vielmehr die Ermittlungsstrategien und Schwerpunkte der Polizeiarbeit.

    Ich kann mich da nur Seldom-X anschließen (komisch, wie so oft…) und auf die von den eigentlichen Problemen/Hintergründen ablenkende Angstsituation verweisen.
    Die echte Bedrohung geht nicht von schwerkriminellen Ausländern aus, auch wenn das schön einfach wäre.
    Das ist dasselbe Phänomen wie mit den Pädophilen Kindesmördern (gibt’s auch schöne Aufkleber für Heckscheiben). Diejenigen, die mit diesen Slogans am motorisierten Individualverkehr teilnehmen, stellen für die Kinder dieser Welt eine objektiv weitaus höhere Todesbedrohung dar als die vermutlich so gefährlichen Triebtäter. Wenn wir Gesetze nach realer Bedrohungslage schaffen würden wären unsere Innenstädte autofrei. Emotionen sind eben besonders bei Risikobewertung ganz schlechte Ratgeber.

    Generell bleibt festzustellen, dass das Viertel konservativer wird. Ich persönlich kann mit dieser law-and-order-Mentalität rein gar nichts anfangen.
    Willkommen Prenzlauer Berg.

  62. @Kießling

    Aber Meldungen, in denen die Täterbeschreibung mit “vermutlich Deutsche” versehen wird gibt es in meiner Wahrnehmung nicht.

    Hätte mich auch gewundert, wenn sich linke Ideologie der Realität beugen würde:

    https://www.google.de/search?q=t%C3%A4terbeschreibung+vermutlich+deutscher&ie=utf-8&oe=utf-8&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a&gws_rd=cr&ei=Z8RuUtnbH4OihgeRl4DADg#q=t%C3%A4terbeschreibung+%22vermutlich+deutscher%22&rls=org.mozilla:de%3Aofficial

    Zudem dient hier zitierte Meldung auch nicht dazu, die Täter aufzufinden, deshalb sind Angaben zu deren Äußerem vollkommen überflüssig.

    Klingt logisch. Täterbeschreibungen (gerade solche) dienen allein der Ergötzung Ewiggestriger. Das Opfer soll froh sein, wenn es die Typen nicht mehr sehen muß. Also Schwamm drüber.

    Leider hat es heute bereits wieder eine solch unerfreuliche Täterbeschreibung gegeben, vielleicht wollen Sie kurz kontrollieren, ob alles in Ihrem Sinne dargestellt ist:

    http://www.neustadt-ticker.de/nachrichten/polizeimeldungen/raub-an-der-haltestelle-alaunplatz/#more-25932

    Ich bin froh, daß es Politiker wie Sie gibt, die Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden können und ein Auge auf die wahren Probleme haben. Ich will nicht behaupten, daß Sie damit alleine stehen, eher im Gegenteil; dennoch ist man froh, wenn einem bewußt wird, wie lächerlich sich Dinge wie „Eigentum“ oder „körperliche Unversehrtheit“ doch ausnehmen gegen die hehren Ziele des „Antirassismus“.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.