So schützen Sie sich vor Einbrüchen

Jeden Tag werden in Deutschland rund 400 Einbrüche verübt, etwa die Hälfte davon am helllichten Tag. Verschiedene Möglichkeiten, seine eigenen vier Wände vor dreisten Dieben zu schützen, seien hier einmal genauer beleuchtet.

Bei Häusern kein Risiko eingehen

Auch hier in Dresden sind Einbrüche keine Seltenheit. Nahezu jeden Tag ist davon in der Zeitung zu lesen, wie wieder mal in ein Haus eingebrochen wurde. Überhaupt stehen Häuser natürlich an erster Stelle auf der Liste der Kriminellen, schließlich bieten Gärten, Höfe und Hintertüren gute Chancen, unbemerkt in ein Objekt einsteigen zu können. Wohnungen sind seltener betroffen und wer im vierten Stock eines Wohngebäudes mal das Fenster in Kippstellung lässt, während er einkaufen ist, der muss nicht gleich Schlimmstes befürchten. Bei Häusern stellt dies schon eher eine Gefahr dar und so tut man gut daran, sämtliche Fenster, Türen und sonstige Einstiegsmöglichkeiten möglichst geschlossen zu halten, wenn man nicht im Haus ist oder aber eine ungestörte Nachtruhe haben will.

Fenster vor neugierigen Blicken schützen

Ein häufiger Fehler, gerade in feineren Wohngegenden, ist es, sein wertvollstes Hab und Gut direkt und gut sichtbar am Fenster zu positionieren. Wer mit wertvollem Mobiliar und Hightech-Geräten protzt, um den Nachbarn neidisch zu machen, der handelt so fahrlässig, als würde er dem Hund einen Knochen vor die Nase legen und sich wundern, wenn dieser ihn dann in den Mund nimmt. Darum sollte man sein Hab und Gut lieber nicht öffentlich präsentieren, was sich schon durch die Anbringung eines Sichtschutzes mit simpelsten Mitteln bewerkstelligen lässt. Um neugierigen Blicken ins Innere des Hauses einen Riegel vorzuschieben, genügt schon ein Sonnenschutz-Plissee. Schon werden sich Einbrecher zweimal überlegen, ob sich der Einstieg für sie lohnt oder nicht.

Den Außenbereich absichern

Eine andere Maßnahme betrifft den Außenbereich des Hauses. Ein Bewegungsmelder in Türnähe ist in zweierlei Hinsicht praktisch. Zum einen beleuchtet er den Türbereich, wenn man nachts spät nach Hause kommt und Probleme hat, das Schlüsselloch zu finden; zum anderen verschreckt er potenzielle Einbrecher, die sich im Schein des Lichtes nicht ansatzweise so sicher fühlen wie in nächtlicher Dunkelheit. Durch das häufige Anspringen des Lichts zu ungewöhnlicher Zeit werden automatisch auch die Nachbarn darauf aufmerksam und wagen vielleicht sogar mal einen Blick durchs Fenster.

Allein dieses Risiko ist Einbrechern oft schon zu groß, sodass sie sich lieber einem unbeleuchteten Grundstück widmen, von denen es leider immer noch mehr als genug gibt. Wem ein Bewegungsmelder immer noch zu unsicher ist, der kann sich alternativ auch einer gut sichtbaren Überwachungskamera oder Alarmanlage bedienen, um Diebe Reißaus nehmen zu lassen. Abschließend sei darauf hingewiesen, dass Schlüsselverstecke im Außenbereich eine überaus dumme Idee sind und man seinen Zweitschlüssel lieber an einem todsicheren Ort aufbewahren sollte, als unter der Fußmatte oder einem Blumentopf auf der Eingangstreppe.