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Semper Oberschule Dresden

Dresden: Das Zentrum für Digitalisierung und zukunftsweisende Technologie

Digitale Zukunft - Grafik: Gerd Altmann, Pixabay
Digitale Zukunft – Grafik: Gerd Altmann, Pixabay

Die digitalen Hubs in der sächsischen Hauptstadt stehen für innovative Ideen sowie spannende Forschungsprojekte. Es wird am Internet der Dinge gearbeitet, an Infrastrukturen und weiteren anwendungsorientierten Lösungen. Der technische Fortschritt ist bereits so weit vorangeschritten und hat sein volles Potenzial noch lange nicht erreicht. Der Standort Dresden fokussiert sich dabei vor allem auf die erforderlichen Grundlagen. Die Entwicklung von Software sowie Hardware und Konnektivität stehen hier im Vordergrund.

In der nicht weit entfernten Stadt Leipzig wird auf den Grundlagen, die in Dresden geschaffen werden, aufgebaut. Dort geht es primär um Smart Infrastructure, wobei sich vor allem auf die Bereiche Energie, Gesundheit und Smart City konzentriert wird.

Von der Kombination aus den beiden Städten, die als IoT-Zentren fungieren, profitiert die gesamte Region.

Dresden: Vorreiter des schnellen Internets

Das Smart System Hub Dresden ist Heimat für einige renommierte Unternehmen aus den Bereichen Software und Mikroelektronik. Auch gilt die Stadt im tiefen Sachsen als Revolutionär des schnellen Internets. Neben dem von vielen ersehnten 5G-Netz wird hier wieder mal ein Schritt weiter gedacht und bereits an 6G erforscht.

Ein zuverlässiges Netz und ausgezeichnet hohe Datenübertragungsraten sind der Schlüssel für zukunftsweisende Technologien und bieten in vielerlei Hinsicht immense Chancen. Durch die schnelle Übertragungsrate lassen sich auch große Dateien im Nu auf das mobile Gerät laden. Besonders für den ansteigenden Trend des mobilen Spielens stellt dies einen Meilenstein dar. Schließlich können so auch anspruchsvollere Spiele ohne Verzögerung von unterwegs aus gespielt werden. Nehmen wir neue Online Casinos als Beispiel, die häufig die beliebten Live-Dealer-Spiele mit im Angebot haben. Das Streamen der Spiele über HD-Qualität wird dank 5G mobil zu einem einzigartigen Genuss werden können.

Doch nicht nur im Bereich des Entertainment hat 5G bzw. 6G beeindruckende Auswirkungen, die Spanne ist wesentlich breiter. Die digitale Vernetzung mit einer Datenübertragung in Echtzeit wird einen Meilenstein für diverse zukunftsweisende Technologien darstellen, darunter beispielsweise die autonome Landwirtschaft oder das autonome Fahren. Sind Fahrzeuge in der Lage, in Echtzeit und ohne Datenunterbrechungen miteinander zu kommunizieren, können Stau und Unfälle in hohem Maße reduziert werden.

IOT-Forschung im Smart System Hub Dresden

Das Internet der Dinge (Internet of Things), kurz IoT, hat es möglich gemacht, die reale und virtuelle Welt miteinander zu verbinden. Mit Hilfe von Informationstechnik können physische Objekte mit dem Internet verbunden werden, um so miteinander kommunizieren zu können. Das IoT gibt es bereits seit einigen Jahren und das Interesse an dieser bahnbrechenden Technologie nimmt stetig zu. Dies hat Dresden als Aufhänger genommen, um dem Smart System Hub auszuweiten. Das Labor wird entsprechend erweitert, um IoT-Forschungen zu intensivieren. Gekoppelt an den vorhandenen Mobilfunk der fünften Generation bietet sich den forschenden eine Cloud.

Es ist vorgesehen, ein Experimentierfeld zu schaffen, wo sich kreative Köpfe nach Belieben austoben können. Im Zentrum sollen dabei industrielle Anwendungen stehen, die über 5G vernetzt werden. Zu diesem Zweck will man etwa eine halbe Million Euro investieren. Die vollständige Fertigstellung des Labors ist für das Jahr 2023 vorgesehen.

Ein solches Labor, das Unternehmen die Möglichkeit gibt, ihre Projekte kostengünstig zu verwirklichen, ist ein großer Mehrgewinn für den technologischen Fortschritt. Schließlich gibt es viele gute Ideen in den Köpfen, viele Unternehmen scheuen jedoch das finanzielle Risiko, was sie von einer Umsetzung abhält. In Dresden werden solche Hürden zukünftig genommen.

Neuronale Netze im Internet - Grafik: Gerd Altmann, Pixabay
Neuronale Netze im Internet – Grafik: Gerd Altmann, Pixabay

Universal Robots als neuer Baustein im Labor

Eine Besonderheit des IoT-Labors in Dresden stellt der kollaborative Roboter dar. Mit Hilfe einer App kann dieser ganz unkompliziert über das iPad angelernt werden. Eine spezielle Programmierung ist dafür nicht mehr erforderlich. Auf diese Weise können Unternehmen experimentieren, wie Roboter in der Industrie durch KI gesteuert werden können. Auch hierbei soll der Fokus auf dem Einsatzfeld der Industrie bleiben. Bereits jetzt gibt es schließlich Roboter, die in der industriellen Fertigung eine deutliche Unterstützung leisten. Wir können also erwarten, dass hier zukünftig noch mehr passiert.

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