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Ein Rückblick auf diesen Kunstraub

Dresdens Einwohner werden sich vermutlich schmerzhaft an das Verbrechen erinnern, das die Stadt im Jahr 2019 erschütterte und für kurze Zeit ins Rampenlicht der Weltöffentlichkeit rückte. Aus dem berühmten Grünen Gewölbe, der fürstlichen Galerie im Dresdner Schloss, wurde damals Schmuck im Wert von mindestens 113 Millionen Euro geraubt. Diese schwindelerregende Zahl ist nicht nur vom Betrag her schockierend, sie bricht auch alle Rekorde und der Raub des Dresdner Grünen Gewölbes zählt damit zu den größten Kunstrauben der modernen Geschichte. Es scheint jedoch, dass der Gerechtigkeit endlich Genüge getan wurde. Letztes und dieses Jahr erfolgten Verhaftungen, somit kann der Geschichte endlich ein Ende gesetzt werden.

Bereits im vergangenen Jahr gab es Verhaftungen und dieses Jahr gab die deutsche Staatsanwaltschaft bekannt, dass insgesamt sechs Männer wegen organisierten Raubes, Diebstahls und Brandstiftung angeklagt wurden. Die Angeklagten sind in einem Alter zwischen 22 und 27 Jahren. Diese Altersspanne mag für einige überraschend sein, da viele von uns denken, dass Raubüberfälle von älteren, erfahreneren Personen ausgeführt werden. Zumindest wird uns das so in Filmen vermittelt. Es scheint jedoch, dass sechs junge Männer in der Lage waren, Juwelen zu stehlen, ohne dabei aufgehalten zu werden. Obwohl sie später gefasst wurden, stellt die Tatsache, dass sie überhaupt mit der Beute entkommen konnten, die Sicherheit des Schlosses in Frage.

Viele sind nun froh darüber, dass die Kriminellen aufgrund ihrer Festnahme angeklagt werden, dennoch bleibt die Tatsache bestehen, dass das Diebesgut noch immer verschwunden ist. Auf diese Weise haben die Verbrecher noch nicht verloren, denn wahrscheinlich sind die Juwelen an einem sicheren Ort versteckt, wo sie nie gefunden werden können, wenn nicht sogar schon verkauft. Fakt ist, dass die Juwelen sehr bedeutend für die Geschichte Dresdens und Deutschlands sind und viele hoffen auf ihre sichere Rückkehr.

Einbruch in Grünes Gewölbe – Sechster Tatverdächtiger verhaftet

Im Zusammenhang mit dem Einbruch in das Historische Grüne Gewölbe im November 2019 ist im August eine sechste dringend tatverdächtige Person festgenommen worden. Der 23-jährige Ahmed R. konnte Kräften der Dresdner Polizei in einer Wohnung in Berlin-Treptow festgenommen werden. An dem Einsatz waren 24 Beamte der Dresdner Polizei beteiligt. Im Rahmen der erfolgten Durchsuchung der Wohnung sei ein Mobiltelefon sichergestellt worden. Die Staatsanwaltschaft Dresden wirft dem Beschuldigten unter anderem schweren Bandendiebstahl und Brandstiftung vor.

Das Fluchtfahrzeug an der Ecke Kötzschenbroder Straße / Leipziger Straße. Foto: Polizei Dresden
Das Fluchtfahrzeug an der Ecke Kötzschenbroder Straße / Leipziger Straße. Foto: Polizei Dresden

Bereits im November und Dezember 2020 und dann im Mai 2021 konnten fünf weitere Verdächtige festgenommen werden. Die Staatsanwaltschaft gehe davon aus, dass damit alle sechs Personen, die unmittelbar an dem Einbruch in das Historische Grüne Gewölbe beteiligt waren, ermittelt sind, so ein Behördensprecher. Im Übrigen dauern die Ermittlungen – auch zum Verbleib der entwendeten Kunstschätze – an.

Das für den Einbruch benutzte Fahrzeug war in einer Tiefgarage in der Kötzschenbroder Straße abgefackelt worden. Eine Webcam hatte das Fahrzeug am Morgen des Einbruchs auf der Leipziger Straße gefilmt.

Die Tatsache, dass der Raub in diesem prunkvollen Museum stattfand, scheint, als würde er aus einem Märchen stammen. Viele dachten vermutlich darüber nach, zogen es aber nie in Betracht, dass es Realität werden könnte. Es gibt aber Spiele und GTA V ist eines davon, das Spielern ermöglicht, einen Vorgeschmack auf die Welt der Raubüberfälle zu bekommen. Die Spieler können auch an anderen Aktivitäten teilnehmen, wie z. B. einem Casino den Besuch erstatten. Doch es gibt wahrscheinlich Leute, die lieber Wetten abschließen als die üblichen Casino-Spiele zu spielen. Alle, die in die Szene einsteigen wollen, sollten kostenlose Sportwetten-Tipps nutzen, um nicht aufzufliegen und mehr Geld zu verdienen.

Während den Kriminellen nun eine Gefängnisstrafe droht, ist für viele die Gerechtigkeit erst dann vollzogen, wenn die gestohlenen Juwelen gefunden und wieder an ihrem rechtmäßigen Platz stehen.

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