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Vom Hobbyspieler zum Fußballprofi – die größten Sportler aus Dresden


Einmal im Leben ein Spiel in der Fußball-Bundesliga bestreiten; davon träumen mit Sicherheit abertausende leidenschaftliche Fußballer. Der Weg dahin ist jedoch steinig und schwer. Wer hier nicht im wahrsten Sinne des Wortes am Ball bleibt, hat kaum eine Chance. Die Stadt Dresden kann sich jedoch nicht beklagen, was Profisportler betrifft. Von hier kommen so einige Fußballer, die heute als Profis bekannt sind und sich zu den ganz großen durchgeschlagen haben. Wir wollen einen Blick darauf werfen, wie drei Dresdner Spitzensportler den Sprung vom Hobby zur Karriere geschafft haben und wie erfolgreich sie heute sind.

Vom Hobbyspieler zum Fußballprofi. Foto: stux, Pixabay
Vom Hobbyspieler zum Fußballprofi. Foto: stux, Pixabay

Ein schneller Überflug der Karrieren Dresdner Fußballprofis verrät, dass jeder von ihnen schon früh angefangen hat, Fußball im Verein zu spielen. Kein Erfolg ist über Nacht gekommen. Hinter jedem Profisportler steckt eine lange Karrierelaufbahn, in der stark für jeden einzelnen Aufstieg gekämpft worden ist. Unsere aktuell bekanntesten Fußballprofis der Stadt stellen wir Ihnen näher vor:

Sebastian Mai

Der gebürtige Dresdner Sebastian Mai ist ein großartiges Exempel eines Profifußballspielers. Mai wurde schon früh mit dem Fußballsport konfrontiert und erhielt tatkräftige Unterstützung von allen Seiten. Ausgebildet wurde er bei der SG Dynamo, wo er zur Saison 2012/13 erstmals als Innenverteidiger in der Oberliga im Herrenbereich zum Einsatz kam. Zum Ende der Saison stieg Mais Vater Lars Mai als Aufsichtsratsmitglied dem Dynamo Dresden bei. Auch sein Bruder ist Fußballspieler und steht mittlerweile beim FC Bayern München III unter Vertrag.

Maximilian Arnold

Eine besonders beeindruckende Karriere hat der heute beim VfL Wolfsburg spielende Dresdner Maximilian Arnold zurückgelegt. Vor 10 Jahren hat er sein erstes Bundesligaspiel bestritten und lief mit diesem in die Bundesligageschichte des VfL Wolfsburg ein. Sein erstes Tor schoss Arnold in der Bundesliga gegen den TSG 1899 Hoffenheim. Nachdem er schon 2011 beim Dynamo Dresden ausgezeichnet wurde, freut sich Arnold heute, auch Teil der DFB-Mannschaft bei den neuesten Olympischen Spielen gewesen sein zu dürfen.

Fußball-Stadion
Fußball-Stadion Foto: Pixabay.com

Anhand der aktuellen Quoten des VfL Wolfsburg, die Experten in Sportwetten erstellen, lässt sich erkennen, dass der Verein in dieser Saison nicht zu den besten Mannschaften gehört. William Hill zum Beispiel hat diese aktuell auf 81,00 festgelegt (Stand: 13.08.). Es jedoch im Alter von 27 Jahren überhaupt in die erste Bundesliga zu schaffen, ist beachtenswert. Als Maximilian Arnold mit dem Fußballspielen begann, hätte er es sich wahrscheinlich kaum vorstellen können, früher oder später mal seine eigenen Fans zu haben, in großen Stadien zu spielen und gar auf Sportwettenscheinen vertreten zu sein!

Marvin Stefaniak

Der 26-jährige Marvin Stefaniak begann seine Fußballkarriere in seiner Heimat beim FC Lausitz Hoyerswerda. Er durchlief während seiner Karriere so einige Fußballvereine. Bevor er 2011 zu Dynamo Dresden wechselte, wo er seine meisten Spiele bestritten hat, spielte er einige Jahre beim SC Borea Dresden. Mittlerweile steht der Mittelfeldspieler beim VfL Wolfsburg unter Vertrag, wurde in den letzten Jahren aber auf Leihbasis beim 1. FC Nürnberg und auch erneut bei Dynamo Dresden eingesetzt.

Ein Aufstieg von ganz unten nach ganz oben

Wenn uns anhand dieser beispielhaften Fußballspieler eines klar werden soll, dann ist es, dass jeder den Sprung zu einer Profisportler-Karriere schaffen kann. Zwar mag es ein langer Weg sein, doch der Fleiß kann sich offensichtlich auszahlen – gut 10 Jahre nach dem Start ihrer Fußballkarriere haben es die oben genannten Spieler in höhere Ligen und weltbekannte Vereine geschafft. Welche ein Gefühl es sein mag, das erste Mal den Rasen eines großen Stadions zu betreten, von Fans angefeuert zu werden und namentlich in den Medien als Fußballprofi erwähnt zu werden, lässt sich mit Worten sicher nicht beschreiben.

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