Tipps zum Schutz der Privatsphäre im Internet

Der Lockdown hat Dresden fest im Griff – und ein Ende ist nicht in Sicht. Gastronomie, Handel und viele andere Betriebe wurden bis auf Weiteres geschlossen, öffentliche Veranstaltungen sind abgesagt und auch das Sozialleben der Bürger ist eingeschränkt. Da ist es kein Wunder, dass die Dresdner mehr Zeit im Internet verbringen als jemals zuvor. Das verschafft zumindest teilweise Abhilfe – ist aber auch mit gewissen Risiken verbunden. Unter anderem kann bekanntlich die Privatsphäre leiden, wenn im Internet Daten preisgegeben werden. Das lässt sich aber kaum vermeiden, denn schließlich basiert ein großer Teil der digitalen Ökonomie auf dem Austausch von Daten. Und bei vielen anderen Diensten ist es nötig, Zahlungs- und Adressdaten zu hinterlegen oder gar aufgrund rechtlicher Vorgaben die Identität nachzuweisen. Deshalb ist es jetzt wichtiger als jemals zuvor, achtsam mit Informationen zur eigenen Person umzugehen.

Safety first - gilt auch im Internet - Foto: TheDigitalWay, Pixabay
Safety first – gilt auch im Internet – Foto: TheDigitalWay, Pixabay

Privatsphäre-Einstellung des Browsers nutzen

Viele Internet-Nutzer wissen nicht, dass ihr Browser verschiedene Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre bietet. Die Grundeinstellungen bieten dabei oft bei weitem nicht so viel Schutz, wie technisch möglich wäre. Im Netz gibt es zahlreiche Anleitungen dazu, wie die Privatsphäre durch Änderungen bei den Einstellungen zumindest ein wenig besser geschützt werden kann. Auch die Wahl des Browsers macht einen Unterschied: So bietet Firefox beispielsweise deutlich mehr Features zum Schutz der Privatsphäre als Marktführer Chrome. Unter anderem blockiert Firefox standardmäßig Tracking-Cookies, welche den Nutzer über verschiedene Webseiten hinweg verfolgen. Trotz Fortschritten beim Schutz der Privatsphäre sollten Nutzer sich allerdings bewusst sein, dass sie im Netz nie völlig anonym sind. Das gilt sowohl auf dem Smartphone als auch auf dem PC.

Sorgfalt bei der Anbieterwahl

Auch die Wahl des Anbieters kann große Unterschiede im Hinblick auf die Privatsphäre machen. Denn nicht alle Unternehmen investieren gleich viel in den Schutz von Nutzerdaten. Große Online-Shops haben in der Regel ein umfangreicheres Sicherheitsbudget als kleine Unternehmen – allerdings stellen sie für Hacker auch ein deutlich attraktiveres Ziel dar. Besonders gut sollten auch Gamer aufpassen, die im Internet Slotspiele nutzen. Denn diese Browsergames werden als Glücksspiel eingestuft, so dass die Nutzer nach deutschem Recht ihre Identität nachweisen müssen. Wer einen Online Slot mit Echtgeld spielen will, sollte daher vor der Anmeldung unbedingt recherchieren, ob er sich auf einer vertrauenswürdigen Plattform befindet. Glücklicherweise achten Slotentwickler wie Play‘N Go, Net Entertainment oder Bally Wulff auf ihren Ruf und lizenzieren ihre Angebote erst nach einer Überprüfung an Webseiten.

Vorsicht auf sozialen Netzwerken

Wer sich nicht mit Freunden und Familien treffen kann oder möchte, tauscht sich umso mehr auf sozialen Netzwerken wie Facebook oder Instagram aus. Dabei ist es allerdings wichtig, zu überlegen, wer Zugriff auf bestimmte Inhalte haben sollte. Öffentlich sichtbare Posts sollten nicht allzu viel über persönliche Angelegenheiten verraten und auch keine Anhaltspunkte zur Adresse bieten. Die Einstellungen der meisten sozialen Netzwerke erlauben es, den Nutzerkreis zu begrenzen, der auf bestimmte Posts zugreifen darf. Von dieser Option sollten Nutzer im Zweifelsfall Gebrauch machen und Fremde oder flüchtige Internetbekanntschaften vom Zugriff ausschließen. Auch ein sicheres Passwort sollte für soziale Netzwerke gewählt werden, um das Konto vor dem Zugriff durch Fremde zu schützen.

Artikel teilen