So kommt echte Halloween-Stimmung auf

Neblige Nächte, gruselige Geister und schaurige Schreckensgestalten: Halloween ist zu einem der Höhepunkte in der dunklen Jahreszeit geworden. Die alten Kelten glaubten fest daran, dass am 31. Oktober, wenn bei Samhain-Fest der Wintergott vom Sonnengott die Herrschaft übernahm, die Seelen der Verstorbenen für eine Nacht zurückkehrten. Doch nicht alle Besucher waren friedfertig. Verlorene Seelen machten sich einen Spaß daraus, in gruseligen Gestalten die Sterblichen zu erschrecken, und die Sterblichen ließen sich einiges einfallen, um die ungewünschten Besucher zu vertreiben. Im Laufe der Jahrhundert wurde aus Samhain Halloween, und heute sind es vor allem Kinder, die ihrerseits als Geister, Hexen, Zauberer, Vampire, aber auch Skelette, Superhelden und Tiere verkleidet etwaige verlorene Seelen erschrecken. Dass vielerorts das Verteilen von Süßigkeiten zu Halloween gehört, ist eine aus Amerika stammende Tradition, die fast weltweit Fuß gefasst hat.

Um Halloween so schaurig-schön wie möglich zu gestalten, gehören Dekorationen dazu. Künstliche Spinnweben und Spinnen, Hexengirlanden und Besenstiele oder gruselig dekorierte Kerzen verleihen der Wohnung die richtige Atmosphäre. Nummer eins unter den Halloween-Dekorationen bleiben aber weiterhin geschnitzte Kürbisse, die als Laternen Fensterbänke und Gärten zieren.
Wer sich an dieser althergebrachten Kunst versuchen möchte, braucht einen Filzstift, um eine Schablone aufzumalen, scharfe Messer, Löffel, um das Fruchtfleisch auzuschaben, und einen möglichst runden Kürbis. Je größer das Gemüse ist, desto leichter lässt sich ein beeindruckendes Bild ausschneiden.

Sobald die Fratze oder ein anderes Motiv aufgemalt ist, das später aus der Schale geschnitten wird, muss der Deckel abgeschnitten werden. Dabei ist es wichtig, das Messer schräg nach innen anzusetzen, damit die Auflagefläche größer ist und der Deckel nach dem Aufsetzen nicht nach innen durchfällt. Anschließend wird das Fruchtfleisch bis auf einen zwei Zentimeter dicken Rand ausgelöffelt. Danach kommt das eigentliche Schnitzen, und anschließend wird eine brennende Kerze in den Halloween-Kürbis gestellt.

Wer mag, kann anschließend die Kürbiskerne waschen, trocknen und im Backofen mit oder ohne Zimt-Zucker-Mischung rösten. Das Fruchtfleisch kann zu Suppe oder zu den in den USA populären Pumpkin Pies verarbeitet werden. Um sich die Backzeit zu vertreiben, ohne die Halloween-Stimmung zu zerstören, lassen sich im Online Casino schnelle Slots wie „Nightmare on Elm Street“ spielen, aber auch klassische Brettspiele für die ganze Familie gibt es mittlerweile mit Halloweenthemen.

Zu der Herbstzeit werden amerikanischen Pumpkin Pies immer beliebter (Foto: Unsplash)
Zu der Herbstzeit werden amerikanischen Pumpkin Pies immer beliebter (Foto: Unsplash)
Für Fans des Krimiklassikers Cluedo ist „Mysterium“ gedacht. Dabei versuchen die Spieler als Spiritisten, einem Gespenst zu helfen, das erst zur Ruhe kommen kann, wenn sein Mordfall aufgeklärt ist. Leider erinnert sich das arme Gespenst nur an Bruchstücke der Meucheltat und ist auf die Visionen der Spiritisten angewiesen.

Starke Nerven und mehrere Spieleabende sind erforderlich, um in den auf einem Universum des Horroraltmeisters H.P. Lovecraft basierenden „Villen des Wahnsinns“ den Verstand zu bewahren. Zu dem Brettspiel gehört auch eine App, die den für das Bewältigen der schreckensreichen Missionen erforderlichen Spieleleiter ersetzt. Die Spieler werden zu Ermittlern, die in den Villen unter anderem mit gewalttätigen Monstern konfrontiert werden…

Wem das zu nervenaufreibend oder zeitaufwendig ist, der kann einer anderen Halloween-Tradition frönen und unter anderem auf Netflix spukige Filme und Serien gucken und dabei seinen Pumpkin-Pie verzehren.

In den vergangenen Jahren waren „Stranger Things“ und „Chilling Adventures von Sabrina“ die Halloween-Hits des Streaming-Dienstes, aber auch in diesem Jahr gehört der Oktober wieder Filmen rund um Hexen, Geister und andere Spukgestalten. Die Horrorkomödie „Vampires vs. the Bronx“, die Krimikomödie „Hubie Halloween“ und die Fantasykomödie „A Babysitter’s Guide to Monster Hunting“ ergänzen ab diesem Monat die Reihe von Halloween-Filmen.

Stranger Things von der Streaming-Dienst Netflix ist besonders beliebt (Foto: Unsplash)
Stranger Things von der Streaming-Dienst Netflix ist besonders beliebt (Foto: Unsplash)
Neu bei den Serien ist „Spuk in Bly Manor“. Die jüngsten Zuschauer werden ebenfalls nicht vergessen. „Eine lausige Hexe“, „Tut Tut Cory Flitzer: Halloween“, „Jack, der Monsterschreck“ und mehr sind dafür gedacht, die Kinder zu unterhalten, bis der eigentliche Abend da ist.

Ein bisschen Vorbereitung für „Trick or Treat – Süßes oder Saures“, wenn verkleidete Kindergruppen durch die Nachbarschaft ziehen und an den Türen klingeln, ist allerdings empfehlenswert. Allzu furchterregend sollte das eigene Kostüm nicht sein, falls kleine Kinder erwartet werden, Aber Bonbons, die zum Beispiel in einem Hexenhut angeboten werden, sind stets gern gesehen.
Eine selbstgemachte Halloweentasche macht auch die Jüngsten glücklich und ist einfach gebastelt. Im Zweifelsfalle tut es sogar schon ein Einkaufsbeutel aus Stoff, der mit Fledermäusen, Spinnen oder Kürbissen bemalt oder mit ausgeschnittenen Filzfiguren beklebt wird.

Überhaupt sind Bastelrunden mit oder ohne Kinder eine gute Gelegenheit, seine eigenen Halloween-Dekorationen zu basteln. Stabiles Tontapier ist ideal, um schwarze Katzen, Hexen und Fledermäuse auszuschneiden und zu Girlanden zusammen zu fügen. Kostüme lassen sich nicht ganz so einfach herstellen, aber auch hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Manchmal reicht schon das Make-Up, um überzeugend zum Zombie oder zum Kater zu werden. Für Inspirationen in letzter Minute sind die Halloween-Filme nicht zu überbieten, selbst wenn es nur darum geht, eine Idee für das Kind zu finden, das plötzlich kein in ein Bettlaken gehülltes Gespenst mehr sein möchte. Schließlich geht es beim modernen Halloween nur noch um den Spaßeffekt, ohne traumatische Nebenwirkungen.