Fitness in Quarantänezeiten

Der Herbst steht vor der Tür und damit scheinen auch die Corona-Zahlen wieder zu steigen. Auch wenn aktuell noch keine neue Quarantäne droht, könnten Sportler und Fitness-Freunde schon bald wieder vor Einschränkungen stehen. Zudem stellt sich die Frage, wie sicher aktuell überhaupt der Besuch eines Fitnessstudios ist und welche Alternativen sich eventuell anbieten.

Fitness-Studio Dresden Neustadt - hier finden Sie eine Übersicht über die Fitness-Studios in der Dresdner Neustadt. - Foto: lewisgoodphotos auf Pixabay.
Fitness-Studio in Dresden Neustadt – Foto: lewisgoodphotos auf Pixabay.

Im Fitnessstudio richtig verhalten

Die Fitnessstudios in Deutschland sind seit einigen Monaten wieder geöffnet und können unter Einhaltung der vorgeschriebenen Hygieneregeln von Sportlern besucht werden. Der Besuch ist in der aktuellen Phase auch durchaus in Ordnung, vorausgesetzt das Studio setzt die Regeln konsequent um. Zudem sollten auch die Sportler selbst auf richtiges Verhalten achten, um Mitmenschen nicht in Gefahr zu bringen. Dazu gehören regelmäßiges Händewaschen, Niesen in die Armbeuge und bei Erkältungssymptomen generell auf einen Besuch zu verzichten.

Zudem kann es sich anbieten, während des Trainings eine Atemschutzmaske zu tragen. Meist sind Masken nicht im Trainingsraum vorgeschrieben. Eine Maske hilft jedoch nicht nur dabei, möglichst wenige Tröpfen in der Luft zu verteilen, sondern verhindert auch, dass man sich selbst ins Gesicht fasst. Gerade wenn das Fitnessstudio nicht richtig desinfiziert ist, kann dies einen Unterschied ausmachen. Darüber hinaus empfehlen Experten, auf besonders intensive Ausdauertrainingseinheiten in geschlossenen Räumen zu verzichten. Durch das starke Atmen kommen besonders viele Tröpfen in die Luft, was die Ansteckungsgefahr erhöht.

Einfach zuhause trainieren

Wer grundsätzlich kein Risiko bei seinem Training eingehen möchte, der kann auch ganz einfach zuhause trainieren. Für viele Übungen ist es gar nicht notwendig, ein Fitnessstudio zu besuchen. Sie können auch ohne Probleme in den eigenen vier Wänden absolviert werden. Mitunter ist es dabei auch gar nicht notwendig, sich zusätzlich Geräte zu kaufen. Übungen wie Liegestütze, Rumpfbeuge oder Unterarmstütze bringen den Körper auch ohne Geräte in Form.

Will man die Sache etwas ernsthafter angehen, kann sich die Anschaffung von Geräten aber doch lohnen. Mit Hantelsets, wie sie beispielsweise bei Gorilla Sports angeboten werden, lässt sich das eigene Training deutlich besser steuern. Gerade wenn es darum geht, wirklich Muskelmasse aufzubauen, ist es sinnvoll, in ein paar gute Trainingsgeräte zu investieren. Wer dabei etwas mehr ausgeben möchte, kann sich auch direkt einen eigenen Fitnessraum einrichten. Dies ist bereits für 700 bis 1000 Euro möglich. Ein Fitnessraum hat den Vorteil, dass man anschließend überhaupt nicht mehr auf ein Fitnessstudio angewiesen ist.

Fit durch die Krise - Foto: Pixabay
Fit durch die Krise – Foto: Pixabay

Apps und Videos unterstützen beim Training

Trotz der vielen Möglichkeiten, um sich fit zu halten, ist es nicht nur für Anfänger nicht immer ganz einfach. Vor allem wenn durch falsches Durchführen der Übungen der Erfolg ausbleibt, kann sich schnell Frust einstellen. Weiterhelfen können hier Videos im Internet. Gerade durch die Quarantäne im ersten Halbjahr sind viele populäre Anleitungsvideos entstanden, die Sportlern in den heimischen vier Wänden unter die Arme greifen.

Die Tutorial- und Übungsvideos sind dabei nicht nur gute Anleitungen, sondern helfen auch bei der Motivation. In diesem Bereich können sich Fitness-Apps ebenfalls als nützlich erweisen. Mit diesen lassen sich beispielsweise konkrete Trainingseinheiten planen und dies auch langfristig. Zudem dokumentieren viele Apps den Fortschritt und zeigen dem Sportler auf, was alles schon erreicht wurde.