Spannende Fakten zur Geschichte des Ost-Fußballs

Wer sich mit der Historie der ehemaligen DDR befasst, kann hierbei unmöglich den Bereich des Fußballs ausklammern. Ebenso wie im Westen wurde auch im Osten der Sport um das runde Leder gefeiert. Die Spieler waren Helden, viele Mannschaften legendär.

Besondere Abschnitte der Geschichte prägen selbstverständlich auch sportliche und gesellschaftliche Phänomene wie den Fußball: Ein Boom war vor allem während der 1960er Jahre zu verzeichnen. Der Zweite Weltkrieg war lange vorbei. Die Menschen konnten wieder aufatmen und sich besonderen Hobbys widmen. Kinder, die im Hof nach der Schule kickten, konnten sich natürlich immer mehr – ebenso wie ihre Eltern – für die „großen Spiele“ begeistern.

Schon bald hatten die Gegner Angst vor der Spielqualität der ostdeutschen Mannschaften. Denn: Diese entwickelten sich kontinuierlich weiter, fokussierten sich und waren dementsprechend auch bald international bekannt.

Ost-Fußball und seine Fans – früher und heute

Wer sich mit der Geschichte des Ost-Fußballs befasst, stellt vergleichsweise schnell fest, dass sich hier viel verändert hat. Und dennoch gibt es eine besondere Konstante, die es über die Jahre hinweg geschafft hat, aktuell zu bleiben: der Fankult! Die Fans der ostdeutschen Vereine lieben ihre Mannschaften. Sie fiebern mit, decken sich mit Merchandise ein und zelebrieren den Gang ins Stadion. Ost-Fußball und die entsprechenden Spiele sind mit einer großen Menge Herzblut verbunden und vielleicht auch gerade deswegen so mitreißend.

Wie heutzutage noch üblich, drückten die Fans schon früh das Vertrauen in ihre Mannschaften in Wetten aus. Während vor einigen Jahrzehnten noch klassische Tippscheine bei den Wettanbietern abgegeben wurden, sind es heute vor allem die Online Wetten, die für viele Fans wichtig geworden sind. Die Abgabe der Wettscheine gestaltet sich praktisch, denn: Die besten Online Wettanbieter findet man nach kurzer Recherche im Netz. Auch Ein- und Auszahlungen gehen meist sehr schnell. Doch sollte man sich mit den Feinheiten auseinandersetzen: Kann man bei Wettanbietern auch mit PayPal zahlen? Bekomme ich von dem Buchmacher meiner Wahl einen Willkommensbonus? Solche wichtigen Fragen sollten beantwortet werden. Dann kann nach einer kurzen Registrierung der Spaß auch schon losgehen. Online heißt nicht gleich unpersönlich: Immerhin spricht nichts dagegen, sich einer Tippgemeinschaft mit Freunden anzuschließen und sich vor dem Spiel über die eigenen Prognosen auszutauschen und sich gegebenenfalls sogar für seine zukünftigen Sportwetten inspirieren zu lassen.

Ein weiterer Unterschied im Vergleich zu früher: der Starkult, der sich mittlerweile um einzelne Spieler aufgebaut hat. Viele Profis sind heute immerhin nicht nur Bestandteil einer Mannschaft, sondern arbeiten auch als bekannte Werbegesichter und dienen häufig als Inspiration für die Jugend, die auf dem Bolzplatz ihren Helden nacheifert. Die Idole haben heutzutage einen Status, den frühere Profispieler nicht erreichten.

Der Beginn besonderer Karrieren und Vereine in den 1960er Jahren

Dass Fußball in Zukunft eine wichtige Rolle, unter anderem in der ehemaligen DDR, spielen sollte, beschloss die Führungsspitze. Schon bald wurden gesonderte Fußballabteilungen kreiert und Fußballclubs gegründet.

Die ersten Fans, die ihrer Mannschaft zujubelten, ließen nicht lange auf sich warten. Der Grundstein für Mannschaften, die heute noch zu gefürchteten Gegnern auf hohem Niveau gehören, war gelegt. Unter anderem wurden zu dieser Zeit Hansa Rostock und Lokomotive Leipzig ins Leben gerufen. Sie halfen dabei, die Leidenschaft des Fußballs auch im Osten schnell zu verbreiten.

Der Theodor, der Theodor - der steht bei uns im Fussballtor. Foto: Pixabay
Der Theodor, der Theodor – der steht bei uns im Fussballtor. Foto: Pixabay

Die 1970er Jahre – der ostdeutsche Fußball wird vielseitiger

Im Laufe der Zeit entwickelte sich der ostdeutsche Fußball immer weiter. Trainingsqualitäten wurden verbessert, die Bezahlung wurde unabhängig und jeder Verein erstellte sich seine eigenen Trainingspläne, die dabei helfen sollten, in der Tabelle den Weg nach oben zu beschreiten. Erste, nachhaltige Erfolge zeigte sich zum Beginn der 1970er Jahre in Olympia. 1976 schaffte es die ehemalige DDR sogar auf den ersten Platz des Treppchens in Montreal und holte entsprechend Gold!

Auch wenn die Anzahl der Siege bzw. Erfolge in dieser Zeit durchaus überschaubar blieb, sind es doch die besonderen Ereignisse, an die sich viele Zeitgenossen gern zurückerinnern. Unvergessen ist hier beispielsweise der Sieg des 1. FC Magdeburg gegen die Mannschaft aus Mailand. Leider sollte genau dieses Ereignis der einzige internationale Titel bleiben.

Aber: Die ostdeutschen Fans sind ihren Mannschaften bis heute treu geblieben. Daher wird nach wie vor um Auf- und Abstiege gezittert und unter anderem heiß diskutiert, ob die Vereine wirklich alle Möglichkeiten nutzen, eine Saison erfolgreich zu beenden.

Die Begegnung mit der Bundesrepublik – 1:0 für die DDR

Eine weitere Zäsur: Im Jahre 1974 standen sich nicht nur die DDR und Mailand, sondern auch die ostdeutsche Mannschaft und die Bundesrepublik auf dem Platz gegenüber. Hier konnte das Team aus der DDR überzeugen. Mit einem 1:0 in der Vorrunde der WM sicherte sie sich den Sieg. Torschütze war damals der umjubelte Jürgen Sparwasser.

Und dennoch: Auch wenn er zweifelsohne als „Man of the Match“ bezeichnet werden konnte, entsteht der Eindruck, dass der Kult um einzelne Personen zu dieser Zeit noch ausblieb. Die Zuschauer (und vielleicht die Spieler) identifizierten sich oft stärker mit ihrem Verein, als es heutzutage der Fall ist, wo Spielerwechsel für viele Mannschaften zur Gewohnheit geworden sind.

Fußballer - Foto: Pixabay
Fußballer – Foto: Pixabay

Die Förderung der eigenen Talente stand im Fokus

Im Zusammenhang mit den meisten ostdeutschen Mannschaften stand immer die Förderung der eigenen Talente im Fokus. Große und teure Transfers gab es extrem selten. Hier vertraute man verstärkt auf die eigenen Trainer- und Spielerkompetenzen.

Sicherlich handelt es sich hierbei um ein Vorgehen, das in der heutigen Zeit nur schwer zu realisieren wäre. Vor allem für große Clubs gehört das Verhandeln um Ablösesummen in beträchtlicher Höhe immerhin schon lange zum Standard.

Bekanntermaßen haben die ostdeutschen Clubs jedoch mittlerweile ebenfalls ihre Taktik geändert. Heutzutage gehören nicht nur Trainingslager, sondern auch das bewusste Ausloten der Vor- und Nachteile eines Transfers hier zum modernen Fußball dazu.

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