Baden-Baden: Ein beliebtes Ziel für Wochenendausflüge

Baden-Baden ist ein eher kleiner Ort im Westen von Baden-Württemberg. Nur rund 55.000 Einwohner zählt die Stadt am Rande des Schwarzwalds. Trotzdem ist sie weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Sie gehört zu den beliebtesten Zielen für einen Wochenendausflug in Deutschland und das nicht ohne Grund. Denn die Stadt blickt auf eine lange Geschichte als Kurort zurück. Schon im 14. Jahrhundert wurden die Thermalquellen der Stadt für Bäder genutzt. Im 19. Jahrhundert galt Baden-Baden als die Sommerhauptstadt Europas. Herrschaftliche Gäste aus allen Ecken des Kontinents kamen hierher, um sich standesgemäß verwöhnen zu lassen. In dieser Zeit entstanden zahlreiche Luxushotels ebenso wie das Kurhaus und die Spielbank. Diese Institutionen prägen das Stadtbild bis heute und sind einen Besuch in jedem Fall wert.

Glamouröse Casino-Szene

Das Casino Baden-Baden verkörpert wie kaum eine andere Spielbank Exklusivität, Eleganz und Geschichtsträchtigkeit. Hier ging in der Belle Epoque der europäische Hochadel ein und aus. Die opulenten Säle des Hauses lassen erahnen, welch prachtvolle Gesellschaften hier abgehalten wurden. Dank des Booms der Online Casinos haben heute mehr Menschen denn je eine erste Erfahrung mit dem gepflegten Glücksspiel gesammelt. Sie freuen sich besonders auf den Besuch dieses Ortes, der auch heute noch den Glanz vergangener Zeiten versprüht. Wer sich nicht an den Spieltisch traut, kann stattdessen im Restaurant The Grill eine Mahlzeit im besonderen Ambiente genießen. Sogar ein eigenes Tanzlokal beherbergt das Casino, den Club Bernstein. Im stylischen Lounge-Ambiente kann dort am Wochenende bis in die frühen Morgenstunden gefeiert werden.

Thermen, Bäder und Kurhaus

Bäder gibt es in Baden-Baden fast an jeder Ecke. Und dabei sind nicht irgendwelche schnöden Schwimmbäder gemeint. Schließlich ist die Stadt für ihre Thermalquellen bekannt, dem heilende Kräfte nachgesagt werden. Aus 2.000 Metern Tiefe sprudelt das Wasser empor und bringt dabei allerlei Mineralien mit sich. Ob traditionell im Friedrichsbad oder modern in der Caracalla Therme: Wellness ist hier garantiert. Wer seiner Gesundheit etwas Gutes tun will, bucht sich in einem der Kurhäuser der Stadt ein. Gerade im Winter ist das Wellness-Angebot der Stadt eine hervorragende Möglichkeit, dem Alltagsstress zu entfliehen. Auch nach mehr als 700 Jahren der Nutzung haben die Thermalquellen der Stadt ihren Reiz nicht verloren.

Kulturerbe-Kandidat der UNESCO

Dresden ist nicht die einzige Stadt, die ihren Status als Kulturzentrum hegt und pflegt. Auch Baden-Baden ist sich seines geschichtlichen Erbes durchaus bewusst. Die Stadt gibt sich alle Mühe, ihren Status als kulturelles Zentrum zu fördern. Dazu gehört auch die Förderung zeitgenössischer Kunst, wie in der Museumsmeile, wo moderne Kunst neben der Werken alter Meister präsentiert wird. Im Sommer spielen große Stars beim New Pop Festival, im Festspielhaus sind das ganze Jahr über Konzerte und Opern im Programm. Immerhin handelt es sich hierbei um das größte Opernhaus in ganz Deutschland. Um das Image der Stadt weiter zu stärken, bewirbt sich Baden-Baden seit 2010 um den Titel des UNESCO Weltkulturerbes. Seit 2014 wird es bei der Organisation auch auf der Tentativliste der Organisation geführt, eine endgültige Entscheidung über die Aufnahme wird für 2020 erwartet. Das wäre ein echter Coup für den kleinen Kurort, denn es dürfte die internationale Bekanntheit der Stadt deutlich steigern.