Winter-Blues? Mit Sport, Ernährung und Spielen halten Sie sich fit!

"Yoga ist nur eine der vielen Möglichkeiten, mit denen man sich im Winter fit halten kann." (Foto: Pexels)

„Yoga ist nur eine der vielen Möglichkeiten, mit denen man sich im Winter fit halten kann.“ (Foto: Pexels)

Winterzeit ist faule Zeit – auch in Dresden Neustadt. Doch wenn die Tage kurz sind und das Sonnenlicht fehlt, kann es schon mal zu Stimmungs­­­schwankungen, schlechter Laune und sogar Winterdepressionen kommen. Zum Glück kann man diesen mit der richtigen Taktik vorbeugen und bleibt so auch im Winter körperlich und geistig fit, und obendrein noch gut gelaunt. Eine Anleitung, wie man in der kalten Jahreszeit mit Training, Essen, Gehirnjogging und gemeinsamen Erlebnissen dem Winter-Blues den Kampf ansagt.

Training und Workout: Energieschub für den Körper

Die kurzen Tage während des Winters schlagen sich bei vielen Menschen auf das Gemüt aus. Je weiter nördlich auf unserer Halbkugel wir leben, desto häufiger sind Verstimmungen. So zeigen Studien, dass 47 Prozent der Einwohner New Yorks, aber kaum Einwohner des Staates Florida, im Winter mit Stimmungseinbrüchen zu kämpfen haben. In Deutschland ist das Problem mittelstark ausgeprägt. Besonders wichtig im Winter: An die frische Luft gehen und sich bewegen! Insgesamt 623 Parks und Grünanlagen mit 327 Hektar Fläche bietet Dresden seinen Einwohnern. Das sollte man sich zunutze machen und möglichst draußen trainieren. Doch welche Sportarten kommen in Frage?

Yoga kann im Winter besonders gut helfen, die Stimmung zu heben und zudem das Immunsystem zu stärken. Auch andere positive Eigenschaften des Yogas sind belegt: So können die Übungen Migräneanfälle lindern, den Schlaf verbessern und das Hungergefühl regulieren. All diese Punkte sind im Winter besonders wichtig: Denn durch das künstliche Licht zu Hause werden die Augen gereizt und Einschlafen ist oft nur schwer möglich. Yoga im Stadtpark ist daher bei mäßigen Temperaturen eine gute Kombination.

Auch Zumba kann diese Effekte mit sich bringen. Formen wie Zumba Gold sind auch für Einsteiger gut geeignet, Aqua Zumba hilft vor allem bei Gelenkproblemen. Durch Zumba werden die im Winter noch wichtigeren Glückshormone vom Gehirn ausgeschüttet. Mit dem Training beginnen, kann man zum Beispiel im Fitness-Studio „Fit Together“, bei dem Wert auf kleine Kursgrößen gelegt wird. Und zuletzt für alle Fitness-Skeptiker: Muskelaufbau-Training hebt ebenfalls nachweislich die Laune, fördert das Immunsystem und macht im Winter gegen Kälte und Dunkelheit resistenter. Sport lohnt sich und hält in der kalten Jahreszeit den Körper fit.

"Spirulina gehört zu den Superfoods und liegt aktuell stark im Trend." (Quelle: Pixabay)

„Spirulina gehört zu den Superfoods und liegt aktuell stark im Trend.“ (Quelle: Pixabay)

Essen: Neustädter Superfoods halten fit

Zum Sport gehört eine gesunde Ernährung dazu. Wer im Winter glücklich bleiben möchte, sollte ganz besonders auf die Ernährung achten. Im Schnitt nehmen die Deutschen zu viel Zucker zu sich und zu wenige Proteine. Ganze sechs Kilogramm Zucker werden hierzulande pro Kopf und Jahr in Getränken konsumiert; gegessen werden sogar 35 Kilogramm! Dem sollte man vorbeugen. Auch frisch Gekochtes kommt in Dresden zu selten auf den Teller.

Die Stadt hat dafür glücklicherweise eine Lösung: „Superfoods“ nennt man Lebensmittel wie Acai-Beeren, Baobab, Chia-Samen und Spirulina-Algen. Diese haben allerlei positive Wirkungen auf den Körper. Goji-Beeren zum Beispiel gelten als die Beeren des Lebens und haben einen hohen Vitamin- und Mineraliengehalt. Die Dresdner Neustadt hat in den vergangenen Jahren verstärkt Restaurants aus dem Boden ragen sehen, welche verschiedene Arten von Superfood anbieten.

Ganz im Gegensatz zur Meinung vieler Skeptiker sind die anbietenden Cafés und Restaurants nicht nur etwas für Hipster: Ein Probeessen lohnt sich. Die Wirkung so mancher Superfoods ist zwar umstritten. Nicht umstritten ist jedoch, dass frisches Essen, der Verzicht auf Fast Food und gesunde Küche dem Körper gut tun.

Naschkatzen sollten zumindest bewusst genießen. Zum Beispiel mit der Schokolade „Tafelwerk“, die ein Zweimannbetrieb in Dresden neu erfunden hat und die den Zuckerzusatz in der Süßigkeit stark reduziert. Statt auf Zucker im Tee sollte man auf Alternativen wie Stevia umsteigen – oder die Süßmacher gleich ganz weglassen.

Das Gehirn mit Spielen auf Trab halten

Aber nicht nur um den Körper sollte man sich im Winter kümmern, sondern auch um den Geist. Wer sich geistig fit hält, lebt zufriedener, reagiert gelassener auf Stress und lebt glücklicher. Die Devise lautet also: Spielen! Denn kaum etwas bringt die kleinen grauen Zellen so auf Trab, wie Spiele mit logischer und strategischer Komponente. Welche Spiele kommen hier aber in Frage? Zum einen der Klassiker Schach. Schach gehört zu den Spielen, das Kreativität fördert und beide Gehirnhälften gleichermaßen beansprucht.

Der Ausgang einer Partie ist also nicht vom Glück der Spieler abhängig, sondern vollständig von Taktik und Strategie. Schachspielen trainiert besonders das logische Denken, gibt es doch eine schier unendliche Anzahl an Situationen, auf welche man während der Partie vorbereitet sein muss. Nicht umsonst ist Schach als das Spiel der Könige bekannt. In Dresden laden gleich mehrere Schachclubs dazu ein, sich mit erfahrenen Spielern zu messen.

Doch auch andere Spiele trainieren das Gehirn. So zum Beispiel Mahjong, das für vier Spieler angelegt ist und durch die hohe Anzahl an Spielsteinen (je nach Variante sind es 136 oder 144) auch eine große Zahl an Strategien und Kniffen erlaubt. Durch Ziehen und Ablegen von Steinen muss der Spieler versuchen, seine Hand aufzubessern. Ziel des Spiels ist es, ein komplettes Spielbild aus besonders wertvollen Figuren zu kreieren. Da Mahjong ein chinesisches Spiel ist, wird hier das Gehirn auf für Europäer ungewohnte Arten gefordert.

Wer ein Fan von Glücksspielen ist, kann sich beim Black Jack versuchen. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung gibt es beim Black Jack nämlich eine starke taktische Komponente: Ziel in dem Spiel mit 312 Spielkarten ist es, so näher an die 21 zu kommen als der Croupier, wobei die 21 jedoch nicht überschritten werden darf. Black Jack-Profis bauen stark auf Wahrscheinlichkeitsrechnung und können daher intuitiv sagen, wie groß ihre Chancen auf das Gewinnen stehen, wenn sie noch eine Karte verlangen. Ein kultivierter, auf Intelligenz basierter Zeitvertreib.

"Schach fördert die Bildung neuer Dendriten im Gehirn. Diese sind für die Reizweiterleitung von Nervensignalen wichtig." (Quelle: Pexels)

„Schach fördert die Bildung neuer Dendriten im Gehirn. Diese sind für die Reizweiterleitung von Nervensignalen wichtig.“ (Quelle: Pexels)

Wertvolle Zeit: Mit Freunden und Partner Erlebnisse planen

Doch was, wenn man seine Zeit im Winter nicht alleine sein möchte? Dann sollte man die dunklen Tage gemeinsam mit der Partnerin, dem Partner oder den Freunden verbringen. Möglichkeiten hierzu gibt es viele. Im Geiste des vorangegangenen Punktes bieten sich hier vor allem Spieleabende oder Nächte an, die man zusammen in der Gruppe verbringt. Wie man sich hierbei gemeinsam die Zeit vertreibt, kann jeder selbst entscheiden: Jüngere Semester bevorzugen vermutlich Videospiele, während Puristen lieber auf Gesellschaftsspiele setzen und sich mit Monopoly, Risiko, Kartenspielen oder anderen Klassikern bei Laune halten. Auch Roulette und andere Casino-Games bieten sich hier an.

War es vor zwanzig Jahren noch schwierig, zu Hause echte Casino-Stimmung aufkommen zu lassen, kann man bekannte Spiele wie Roulette inzwischen auch online spielen: Mit europäischem, amerikanischem und französischem Roulette ist für jeden etwas dabei und für Unterhaltung ist auch in der Gruppe gesorgt. Wer es schicker mag, kann selbstverständlich auch gleich einen Besuch in einer Spielbank planen und sich den Abend im Kleinen Schwarzen oder Smoking am Spieltisch vergolden lassen. Hauptsache ist, dass man sich überhaupt mit Freunden und Partnern trifft! Denn im Winter sinkt unsere Antriebskraft und der Blues setzt ein. Steuert man jetzt nicht rechtzeitig gegen, hat man das Wochenende ruckzuck alleine auf der Couch verbracht. Und genau das sollte vermieden werden.

Fazit

Winterzeit, traurige Zeit? Mitnichten, wenn man sich die hier vorgestellten Tipps zu Herzen nimmt. Forscher wissen, dass körperliche Bewegung, gesundes Essen, Spiele und soziale Kontakte glücklich machen. Das gilt umso mehr jetzt, wenn der Körper herunterfährt und die Sonne sowohl im Büro als auch auf dem Weg nach Hause nicht am Himmel zu sehen ist. Zum Glück bietet die Dresdner Neustadt einiges, womit man den Winter-Blues abschütteln kann. Ganz egal ob man Yoga im Alaunpark, Superfoods in Cafés oder Spieleabende zu Hause bevorzugt.

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