Neustadt-Geflüster

Online-Magazin für Dresden Neustadt

Anzeige
Anzeige
Neustadt-Original
Vergangenes
Imbiss-Test
social media

Artikel-Schlagworte: „szene“

Szene Neustadt feiert Premiere

Anfang Januar hatte die Theater-Gruppe “Theatrikos” das Projekt “SzeneNeustadt” gestartet. Nun ist das Stück unter der Regie von Andreas Hüttner fertig geworden. Es heißt “Von Menschen und Hunden” und am kommenden Mittwoch wird Premiere gefeiert.

  • Von Menschen und Hunden
  • Projekttheater, Mittwoch, 4. November, 20 Uhr
  • Mehr Infos
      Die beteiligten Figuren (Erich Kästner, Laptopmann, Polizist, Punk, Ökoqueen, Teufel) lasssen auf ein spannendes Stück hoffen.

Szene Neustadt fordert: Jetzt loslegen

Anfang Januar habe ich darüber berichtet, dass die Gruppe “Theatrikos” ein Theaterstück mit dem Titel “SzeneNeustadt” plant, dass soll ein interaktives Projekt werden. Inzwischen haben sich mehr als 120 Neustädter beteiligt und die Fragebogen ausgefüllt. Jetzt startet das Projekt in die zweite Runde. Hier der Aufruf der Theaterschaffenden.

Jetzt aber loslegen!
Schreibt eine Szene für das entstehende Neustadt – Theaterstück!
Die Auswertung unserer Umfrage hat ergeben, dass die Mehrheit der Neustädter ihr Viertel mit seiner spezifischen Geschichte, seinen Potentialen und trotz einiger Probleme positiv beleuchtet sehen will. Im Mittelpunkt steht immer wieder die Auseinandersetzung mit dem veränderten Flair der Neustadt, die zwar den Reiz des Alternativen und Bunten nicht eingebüßt hat, aber oft vom Image als Kneipen- und Partyviertel überrollt wird.

Gewünscht wird ein humorvoll-groteskes, zeitübergreifend erzähltes und gesellschaftskritischpolitisches Theaterstück. Schreibt also eine Szene mit maximal 5 Figuren und einer Länge von bis zu 10 Seiten! Auf unsere Webseite www.szeneneustadt.de stellen wir einen Pool von Figuren und Themenfeldern zusammen, die sich in Auswertung der Fragebögen ergaben und aus denen die Autoren auswählen können. Für alle, denen dieser Rahmen zu eng ist: Wir freuen uns auch über jeden anderen Beitrag wie Monologe, Erinnerungen, Gedichte, Lieder und kleine Erzählungen. Für die Jury-Arbeit wäre es wichtig, die Texte so rasch wie möglich und nicht erst zum letzten Abgabetermin zu bekommen. Wer etwas schreiben will, kann am besten per Mail Kontakt zu uns aufnehmen, damit wir weitere Infos direkt an die Mitmacher schicken können. Autoren sollten auch unbedingt unsere Webseite nutzen, um Neuigkeiten zu erfahren. Wir werden dort ausführliche Informationen veröffentlichen und es wird auch die Möglichkeit geben, in einem Blog mit Texten und Diskussionen die Szenensammlung zu begleiten. Jeder in die Stückfassung aufgenommene Text wird mit 100 € honoriert.

Sehr praktisch wären digitale Texte per Mail an kontakt@szeneneustadt.de, es sind aber auch Einreichungen auf Papier an die Adresse des projekttheater dresden e.V., Louisenstraße 47, 01099 Dresden möglich. Achtung: Letzter Abgabetermin ist der 31. Mai 2009

Das Kleingedruckte:
Mit der Abgabe eines Textes erklären sich die Teilnehmer damit einverstanden, dass dieser im Rahmen des
Projektes verwendet und ggf. verändert wird. Insbesondere sind sie einverstanden, dass ihr Text öffentlich gelesen, aufgeführt und in unserer Dokumentation abgedruckt wird. Eine Jury aus beteiligten Künstlern und Publikum wird die Auswahl der Texte für das Stück treffen. Die interessantesten Beiträge werden in unsere Dokumentation zum Gesamtprojekt aufgenommen und deren Autoren erhalten je zwei kostenlose Belegexemplare. Sie dürfen ihre Autorenschaft gern durch ein Pseudonym verbergen. Bei der Abgabe des Textes bitten wir jedoch, uns Ihren Namen und einen Kontakt (Adresse, Mail oder Telefonnummer) anzugeben. Anonyme Einreichungen können wir nicht berücksichtigen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Interview mit Andreas Hüttner – Projektleiter von SzeneNeustadt

Gestern hatte ich das Projekt von SzeneNeustadt bereits erwähnt, heute nun ein Interview mit dem Porjektleiter Andreas Hüttner.

1. Wie, wann und warum kam es zu der Idee, ein solches Projekt zu starten?
Ich mache mit “SzeneNeustadt” nun schon mein viertes Theaterstück am Projekttheater. Da hatte ich schon lange Lust, einmal ein Stück über die Neustadt selbst zu machen bzw. durch eine solche Mitmach-Geschichte engeren Kontakt zur Neustadt aufzunehmen. Diesen Beitrag weiterlesen »

SzeneNeustadt

Die Gruppe “Theatrikos” plant ein Theaterstück mit dem Titel “SzeneNeustadt”, das soll ein interaktives Projekt werden. Anlass ist der 20. Jahrestag der Wende von 1989. Die Theaterschaffenden wollen herausfinden, welche Entwicklung das Viertel durchgemacht hat und was die Zukunft bringen kann. Die Texte dazu sollen von den Bürgern stammen, die Umsetzung übernehmen die Theatermacher. Interaktivität bedeutet, dass man sich beteiligen kann. Ein erster Schritt kann sicher das Ausfüllen des Fragebogens sein. Das Team sucht auch Fotos und Filme aus vergangen Tagen.

Von neuen Feiern und alten Räumen

Mitternacht war schon vorüber. Die vollen Kneipen der Neustadt hatte ich links liegen gelassen. Ich folgte einem sogenannten Insider-Tipp. Am Nachmittag hatte mir ein Bekannter erzählt, dass heute in dem ehemaligen Malerladen wieder eine wilde Party steigen würde. Schon vor einigen Wochen war ich auf dieses kleine Ecklädchen aufmerksam geworden, tagsüber verhält es sich meist still und unauffällig, doch an manchem Wochenende erwacht hier das Leben.
Diesen Beitrag weiterlesen »

In der Menge ertrunken

Nicht so richtig sicher auf den Beinen schwankt der Punk zu der weißen Limousine. „Eh, Alter, so ´ne Kutsche möchte ich auch mal fahrn, ist ja voll geil, eh.“ Der Mann im 15-Meter-Cadillac macht gute Miene zum bösen Spiel. Zwei der Prachtkarossen wollen durch die Neustadt kreuzen. Aber an der Görlitzer/Ecke Louisenstraße ist dann Schluss mit dem fröhlichen Gekreuze.

Denn hier lauert schon die Straßenbahn. Ein kleiner silberner Renault machte sich auf den Schienen breit, vom Abschleppdienst keine Spur. Sämtliche Fahrgäste tummelten sich teils amüsiert, teils aufgeregt auf der Straße. Angereichert wurde das bunte Gemisch von einigen Punks und schlendernden Studenten, die inzwischen die Suche nach freien Kneipenplätzen aufgegeben hatten.

Die Straßebahnfahrerin, leicht am dunkelroten Jackett zu erkennen, lehnt verzweifelt an dem Schienen-Blockier-Renault. Aus der Studio-Bar klingt leise Musik, auch dort ist kein Stehplatz mehr frei. Was ist los in der Neustadt, wer hat nur all die Menschen hergelockt?

Ein Festival soll es sein. „Allez Europa“ – mit Bands und Kunst in Kneipen. Tatsächlich, im Blue Note gibt es Live-Musik. Auch in anderen Bars ist richtig was los. Große Transparente haben seit Tagen auf das Fest hingewiesen. Es scheint kein Problem zu sein, die Neustadt voll zu bekommen. Laut Ankündigung machen über 50 Kneipen mit. Was ist passiert, sind sich die Kneiper neuerdings mal einig, neue Töne aus dem Szene-Viertel. Doch der Schein trügt: Organisator Andreas Preuß hat bei weitem nicht alle Kneipen unter einen Hut bekommen, seine Methode ist etwas anders. Das Motto lautet, erst mal machen und dann sehen was kommt. Das mag nicht jeder, leicht entsteht da der Ruf des Abzockers, doch wie deutlich zu sehen ist, funktioniert es.

Inzwischen hat der Cadillac gewendet. In schlappen sieben Zügen unter dem Gejohle der Massen, der Chauffeur wird sich einen neuen Job wünschen. Die Straßenbahnfahrerin hat neuen Mut gesammelt, nutzt die kleine Pause, um ein Zigarettchen zu schmauchen und die Menschenmenge verteilt sich auf die umliegenden Straßen.

Von Hoch-Zeiten und Tiefpunkten

Beim ausgedehnten Bummeln durch die Neustadt entdecke ich immer wieder kleine und große Veränderungen. Dass an der Alaunstraße ein toller neubau hochgezogen wird, müsste eigentlich allen Neustadt-Besuchern aufgefallen sein. Die Räume im Erdgeschoss sind nahezu ideal um dort eine Kneipe einzurichten. Und richtig, schon kursiert das Gerücht, dass dort eine altbekannte Cocktailbar neu aufmachen soll.
Diesen Beitrag weiterlesen »

Von großen Ideen und kleinen Haken

„Von wegen Luft ablassen, anzünden müsste man die.“ Gregor, den ich im Oscar auf der Böhmischen Straße traf, war nicht so angetan von meinen Gedanken zum Parken in der Neustadt. „Diese Blechkarren stehen doch nur im Weg rum.“ Zur Erinnerung: Vor zwei Wochen hatte ich berichtet, wie ein Hausmeister über falsch parkende Autos denkt. Dabei fiel auch die Idee mit dem Luft ablassen.
Diesen Beitrag weiterlesen »

Von wildem Trubel und lauschigen Plätzchen

„Endlich Ruhe“, sagt Peter erleichtert und lehnt sich zurück. Im Oosteinde haben wir eine Oase gefunden. Die Kneipe im Stadtteilhaus am Ende der Louisenstraße ist noch nicht so bekannt. Es sind fast nur Neustädter hier, von Peter mal abgesehen. Direkt an der Prießnitz ist hier ein stiller Ort in der lauten Neustadt, die vor allem an den Wochenenden überquillt.
Diesen Beitrag weiterlesen »

Anzeige
Suche im Neustadt-Geflüster

Anzeige
Unsere Partner
Über uns

Das Online-Magazin Neustadt-Geflüster berichtet täglich frisch aus dem Kneipen- und Szene-Viertel Dresden-Neustadt.

Pro Monat folgen mehr als 80.000 Leserinnen und Leser den Beiträgen aus Politik, Kunst & Kultur, Wirtschaft und Alltagsgeschehen

Damit es nicht langweilig wird, werden die Nachrichten mit Hintergründen, Albernheiten, Gerüchten, Klatsch, Tratsch, Tests und heißen Diskussionen aus der Äußeren Neustadt vermischt.

Nicht zuletzt gibt es hier die besten Informationen über die Bunte Republik Neustadt.