Neustadt-Geflüster

Dresden Neustadt von Anton Launer

Artikel-Schlagworte: „Straße“

Ab morgen wieder mit der “11″ in die Neustadt

Liebe Bühlauer, Hirsche und Hochland-Bewohner. Ab morgen könnt ihr wieder ganz unkompliziert mit der Straßenbahn Nummer 11 in die Neustadt kommen. Die Strecke ist fertig und die “Gelben” fahren jetzt wieder durch. Wegen des Baus der Waldschlößchenbrücke war die Bautzner Straße seit September 2008 für Straßenbahnen gesperrt. In dieser Zeit kehrte die Straßenbahn aus der Neustadt kommend an der provisorischen Wendestelle Nordstraße wieder um. Dort mussten Fahrgäste umsteigen und mit dem Ersatzbus entlang der Baustellen Richtung Bühlau weiterfahren. Das ging häufig nicht staufrei ab. Als kleines Dankeschön für die Treue der DVB-Kunden werden an den ersten Tagen nach der Wiedereröffnung der Straßenbahnstrecke kleine Überraschungen an die Fahrgäste der Linie 11 verteilt.

Königsbrücker Straße: es bleibt weiter unklar

Nachdem ich am Montag Abend auf der Basis von Informationen der Grünen Stadtratsfraktion zwei Spuren für die Königsbrücker anküdigte, scheint, jetzt wieder alles unklar. Einem Bericht der Sächsischen Zeitung von heute ist zu entnehmen, dass das Wirtschaftsministerium wohl nur eine vierspurige Variante fördern will. Inzwischen rückt der 9. November näher und damit der Termin an dem man den Plan im Tiefbauamt an der St. Petersburger Straße einsehen kann. Mehr Infos dazu.
Man beachte, dass das Wirtschaftsministerium von der FDP besetzt wird, deren Landeschef Holger Zastrow sagte gestern zu der zweispurigen Variante: “Dies wäre der verkehrspolitische Super-Gau für die Neustadt und all jene, die täglich auf eine leistungsfähige Verkehrsverbindung ins Stadtzentrum und den Dresdner Süden angewiesen sind.“ Quelle

Nachtrag: Soeben (16.40 Uhr) zwitschern die Grünen: “Planfeststellungsverfahren für die Königsbrücker Straße gestoppt. OB Orosz informiert Ausschuss Stadtentwicklung und Bau.” Siehe hier. Ergänzung durch Stadtrat Patrick Schreiber.

Nachtrag 2: Wie Konrad Gähler richtig anmerkt, ist natürlich das Planfeststellungsverfahren nicht gestoppt. Allerdings kann man sich nach dem Sinn dieses Verfahrens fragen, wenn die Förderbehörde jetzt schon bekannt gibt, dass wohl nur vier Spuren gefördert werden.

Turner Cody im Thalia

Turner Cody im Thalia

Turner Cody im Thalia

Am kommenden Montag spielt Turner Cody im Kino Thalia auf der Görlitzer Straße. Der Sänger und Songwriter entstammt der Antifolk-Szene um das New Yorker Sidewalk Café, der sich Bands und Musiker wie Herman Düne, Adam Green, Rachel Lipson, Seth Herbert oder Jeffrey Lewis zugehörig fühlen. Seit 1999 veröffentlicht Cody unablässig Platten und erhält dabei Unterstützung von den Musikern der Band Herman Düne, die er seit April 2007 auf deren Europa-Tourneen supported und als Bassist unterstützt.
Turner Codys erste offizielle Veröffentlichung ist der Track “Unconscious Repeat”, der auf dem von Adam Green und Kimya Dawson zusammengestellten Sampler “Antifolk Vol.1″ im Jahr 2002 auf Rough Trade erschien.
Songs von Urban Folk und Jazz über mitreißende, gefühlvolle Balladen bis hin zu blues-gesteuertem Boogie-Woogie – Turner Cody könnte das Verbindungsstück zwischen Bob Dylan und Adam Green sein, oder einfach:
die Offenbarung eines in der Tradition gereiften Songwriters beim unschuldigen ersten Hören. Sein neues, insgesamt 13tes Album “Gangbusters” erscheint im Herbst 2009 auf BB*Island.

  • Turner Cody
  • Thalia, Görlitzer Strasse 6
  • Eintritt: 6 Euro
  • Montag, 19. Oktober 2009 Start: 21 Uhr

Politpredigt statt Kunst – Die Leiden des Arnold Vaatz

Bundestagskandidaten haben es derzeit schwer. Sie vernachlässigen Frau und Hund, um das Wahlvolk aufzusuchen, damit es sie wählen möge. Doch irgendwie klappt das nicht immer, musste jetzt Arnold Vaatz, CDU-Kandidat für die Neustadt, erleben. Diesen Beitrag weiterlesen »

Maccaroni-Club

Lange hat es gedauert, vor über einem Jahr hab ich den Laden zum ersten Mal entdeckt und jetzt hat der Maccaroni-Club auf der Bautzner Straße 24 endlich auf.

Dreister Raub auf der Hoyerswerdaer Straße

Pfandkredithaus auf der Hoyerswerdaer Straße

Pfandkredithaus auf der Hoyerswerdaer Straße

Wie die Dresdner Polizei heute mitteilt, überfielen gestern Abend zwei maskierte Männer das Pfandkredithaus auf der Hoyerswerdaer Straße. Sie griffen den 43-jährigen Geschäftsführer an, als er den Laden gerade verlassen wollte. Sie schoben den Mann unter Anwendung von Gewalt in die Räume des Geschäftes und fesselten ihn. Er erlitt leichte Verletzungen. Die beiden Unbekannten raubten Uhren, Schmuck sowie Bargeld im Wert von mehreren tausend Euro und flüchteten. Der Ladeninhaber konnte sich selbst befreien und die Polizei verständigen. Die Polizei beschreibt die Täter wie folgt:
Einer der beiden war etwa 1,85 Meter groß, schlank und sprach hochdeutsch. Er trug graue Oberbekleidung und eine graue Wollmaske mit Sehschlitz über dem Kopf.
Der zweite Täter war kleiner als der erste, etwa 1,75 Meter groß. Er war von kräftiger Gestalt und trug schwarze Oberbekleidung sowie auf dem Kopf eine schwarze Maske mit Sehschlitz.
Beide Männer waren etwa 25 bis 28 Jahre alt. Auffällig war, dass sie zusammen drei Sporttaschen bei sich trugen.
Die Polizei fragt: Wer kann Angaben zu den Unbekannten machen? Wer hat die Tatverdächtigen auf ihrer Flucht beobachtet? Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer 0351 4832233 entgegen.

House of Game


Am 15. August wird mit dem “House of Game” ein Basketball-Laden in der Böhmischen Straße 12 eröffnen. Früher war hier mal ein Quelle-Shop drin. Hier gibt es hoffentlich bald mehr Informationen.

Rot in der zweiten Etage


Damit auch die Besucher des Obergeschosses der Dürüm-Dönerei wissen, welche Farbe an der Rothenburger anzeigt wird, wurde die Ampel um eine Etage aufgestockt.

Die Neustadt ist ein beliebter Drehort

Nachdem am vergangenen Mittwoch bereits für ein DDR-Flüchtlingsdrama am Martin-Luther-Platz gedreht wurde, kommen am Sonntag Abend die Fernsehkameras wahrscheinlich schon wieder. Ab 20 Uhr soll auf der Görlitzer Straße bei schönem Wetter für die ZDF-Serie „Stubbe – Von Fall zu Fall“ gedreht werden.

Da war’n sie ab

Von dem Begriff Friseur-Nomade aus einer der Diskussionen auf den Neustadt-Geflüster-Seiten inspiriert, habe ich mir nun vorgenommen, in unregelmäßigen Abständen die verschiedenen Salons in der Neustadt zu testen. Erst kürzlich war ich beim Weltraumfriseur und Comander Doreen durfte meine Zotteln beschneiden. Heute nun der Test beim türkischen Friseur, im Salon Alanya auf der Rothenburger Straße. Gegen halb drei komme ich hin – nur leider sind alle Stühle belegt. Aber für eine Stunde später wird mir ein Haarschnitt versprochen. Nun denn, dann komme ich eben wieder. Diesen Beitrag weiterlesen »

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