Neustadt-Geflüster

Dresden Neustadt von Anton Launer

Artikel-Schlagworte: „Straße“

Neuer Bäcker auf der Kamenzer Straße

Neue Bäckerei-Filiale auf der Kamenzer

Neue Bäckerei-Filiale auf der Kamenzer

Der Friseursalon Hauptsache Haubner ist vor kurzem aus dem Eckhaus Kamenzer Straße Bischofsweg ausgezogen, wie ich bereits berichtet hatte, kann man sich jetzt neben Pfunds Molkerei frisieren lassen.

In die freigewordenen Räume zieht jetzt eine Filiale der Bäckerei Bresan ein. Besucher der inneren Neustadt kennen vielleicht deren Schaubackstube auf der Hauptstraße.

Damit besticht der obere Teil der Kamenzer nun mit einer recht hohen Bäcker-Dichte. Neben der alteingesessenen Bäckerei P. Claudius, in Nummer 40 ist ja vor Kurzem auch eine Filiale von Emil Reimann in den Netto-Neubau eingezogen.

Von Parken und Kosten

Kürzlich kam ich erst recht spät in die Neustadt und hatte auch noch lästigerweise das Automobil dabei. Da es bekanntermaßen an Freitagen ziemlich schwierig ist, einen Parkplatz in der Neustadt zu finden, kreiste auch reichlich Parksuchverkehr. Spontan kam mir eine Idee: Da gibt es doch das Parkhaus auf der Kamenzer. Im Sommer hatte ich schon einmal über das Parkleitsystem berichtet, dass die Besucher zu dem Parkhaus führen soll. Nun also der Selbstversuch. Die Preise überraschen. Ich kann mein Auto für eine ganze Nacht von 20 bis 6 Uhr für drei Euro abstellen. Wenn ich mir auf der Straße ein Plätzchen suche, gebe ich von 20 bis 24 Uhr auch zwei Euro aus. Dafür bleibt das Wägelchen hier zumindest ein bisschen warm. Ich drücke einen Knopf und Schranke und Rolltor öffnen sich. Drinnen dann die nächste Überraschung. Es stehen gerade mal drei Autos in der Tiefgarage, Platz ist hier auf dieser Ebene mindestens für 30. Wieder erinnere ich mich an den eben gesehenen Parksuchverkehr, mindestens fünf Autos kreuzten vorhin (ca. 22 Uhr) auf der Kamenzer Straße. Sind die zwei Euro mehr zu viel? Können die Parkplatzsucher keine Schilder lesen? Ist es Protesthaltung gegen den ungeliebten Bau?
Fragen über Fragen.

Magie und Frühstück

Am 7. Februar startet im Cup&Cino auf der Görlitzer Straße der Magic-Frühstücksbrunch. Während in der das gewöhnliche Personal in der Küche zaubert, tut Nobert Ernst dies mit seiner Magic-Bar. Wenn er an den Tisch kommt, kann es passieren, dass für einen kurzen Moment die Realität verschwimmt und der kulinarische Genuss in den Hintergrund rückt. Aufgrund der begrenzten Platzkapazität bittet der Chef des Cafés um rechtzeitige Reservierung unter 0351 2135583.

Parken in der Bischofswerder Straße

Im Bereich der Bischofswerder Straße soll perspektivisch auch das in der Neustadt etablierte Parkautomatensystem eingeführt werden. Die Neustadtgrünen wollen zu diesem Zweck heute Abend die Anwohner informieren und eventuelle Alternativen diskutieren.

Anwohnerparken im Umfeld der Bischofswerdaer Straße
11. Januar, 19.30 Uhr
Stadtteilhaus (Raum Louise)

Das Anwohnerparken mit Parkschein in dem Gebiet ist umstritten, da es nahezu keinen gewerblichen Verkehr in dem Wohnviertel gibt.

Highway Bautzner Straße

Am Donnerstag laden die Grünen zu einer Informationsveranstaltung ins Stadtteilhaus: “Highway Bautzner oder stadtteilverträgliche Sanierung?”

  • Stadtteilhaus – Dachsaal
  • 7. Januar, 19.30 Uhr

Husch-Halle auf der Königsbrücker

Früher war hier auf der Königsbrücker 70 unmittelbar neben dem Café Europa mal ein Wettbüro, jetzt laden Stehtische den eiligen Trinker zum kurzen Verweilen.

Lange Nacht der Dramaten

Am 11. Dezember steigt in der Dramaten-Basisstation auf der Königsbrücker Straße 70 im Hinterhaus die “Lange Nacht der Dramaten” statt. Dabei werden ab 19 Uhr die Absolventen der Herbstwerkstatt die Ergebnisse der verschiedenen künstlerischen Prozesse präsentieren. Das Projekt führte zu einer Doppelpremiere: in der Regie von Volker Metzler kommen “Unter der Gürtellinie” und “What are you affraid of?” von Richard Dresser zur Aufführung. Der Eintritt ist frei.
Mehr Infos

Ab morgen wieder mit der “11″ in die Neustadt

Liebe Bühlauer, Hirsche und Hochland-Bewohner. Ab morgen könnt ihr wieder ganz unkompliziert mit der Straßenbahn Nummer 11 in die Neustadt kommen. Die Strecke ist fertig und die “Gelben” fahren jetzt wieder durch. Wegen des Baus der Waldschlößchenbrücke war die Bautzner Straße seit September 2008 für Straßenbahnen gesperrt. In dieser Zeit kehrte die Straßenbahn aus der Neustadt kommend an der provisorischen Wendestelle Nordstraße wieder um. Dort mussten Fahrgäste umsteigen und mit dem Ersatzbus entlang der Baustellen Richtung Bühlau weiterfahren. Das ging häufig nicht staufrei ab. Als kleines Dankeschön für die Treue der DVB-Kunden werden an den ersten Tagen nach der Wiedereröffnung der Straßenbahnstrecke kleine Überraschungen an die Fahrgäste der Linie 11 verteilt.

Königsbrücker Straße: es bleibt weiter unklar

Nachdem ich am Montag Abend auf der Basis von Informationen der Grünen Stadtratsfraktion zwei Spuren für die Königsbrücker anküdigte, scheint, jetzt wieder alles unklar. Einem Bericht der Sächsischen Zeitung von heute ist zu entnehmen, dass das Wirtschaftsministerium wohl nur eine vierspurige Variante fördern will. Inzwischen rückt der 9. November näher und damit der Termin an dem man den Plan im Tiefbauamt an der St. Petersburger Straße einsehen kann. Mehr Infos dazu.
Man beachte, dass das Wirtschaftsministerium von der FDP besetzt wird, deren Landeschef Holger Zastrow sagte gestern zu der zweispurigen Variante: “Dies wäre der verkehrspolitische Super-Gau für die Neustadt und all jene, die täglich auf eine leistungsfähige Verkehrsverbindung ins Stadtzentrum und den Dresdner Süden angewiesen sind.“ Quelle

Nachtrag: Soeben (16.40 Uhr) zwitschern die Grünen: “Planfeststellungsverfahren für die Königsbrücker Straße gestoppt. OB Orosz informiert Ausschuss Stadtentwicklung und Bau.” Siehe hier. Ergänzung durch Stadtrat Patrick Schreiber.

Nachtrag 2: Wie Konrad Gähler richtig anmerkt, ist natürlich das Planfeststellungsverfahren nicht gestoppt. Allerdings kann man sich nach dem Sinn dieses Verfahrens fragen, wenn die Förderbehörde jetzt schon bekannt gibt, dass wohl nur vier Spuren gefördert werden.

Turner Cody im Thalia

Turner Cody im Thalia

Turner Cody im Thalia

Am kommenden Montag spielt Turner Cody im Kino Thalia auf der Görlitzer Straße. Der Sänger und Songwriter entstammt der Antifolk-Szene um das New Yorker Sidewalk Café, der sich Bands und Musiker wie Herman Düne, Adam Green, Rachel Lipson, Seth Herbert oder Jeffrey Lewis zugehörig fühlen. Seit 1999 veröffentlicht Cody unablässig Platten und erhält dabei Unterstützung von den Musikern der Band Herman Düne, die er seit April 2007 auf deren Europa-Tourneen supported und als Bassist unterstützt.
Turner Codys erste offizielle Veröffentlichung ist der Track “Unconscious Repeat”, der auf dem von Adam Green und Kimya Dawson zusammengestellten Sampler “Antifolk Vol.1″ im Jahr 2002 auf Rough Trade erschien.
Songs von Urban Folk und Jazz über mitreißende, gefühlvolle Balladen bis hin zu blues-gesteuertem Boogie-Woogie – Turner Cody könnte das Verbindungsstück zwischen Bob Dylan und Adam Green sein, oder einfach:
die Offenbarung eines in der Tradition gereiften Songwriters beim unschuldigen ersten Hören. Sein neues, insgesamt 13tes Album “Gangbusters” erscheint im Herbst 2009 auf BB*Island.

  • Turner Cody
  • Thalia, Görlitzer Strasse 6
  • Eintritt: 6 Euro
  • Montag, 19. Oktober 2009 Start: 21 Uhr
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