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Schlägerei am Bischofsweg
Wie die Polizei heute meldet, kam es in der Nacht zum Sonntag gegen 1.30 Uhr zu einer Schlägerei auf der Alaunstraße/Höhe Bischofsweg. Anwohner hatten die Polizisten informiert. Vor Ort konnten die Beamten jedoch keine Personen mehr feststellen. Sie fanden jedoch mehrere zerschlagene Flaschen und Steine. Zudem waren drei Autos beschädigt. Während der Anzeigenaufnahme, wurde die Polizei auf eine größere Gruppe junger Männer (zehn Personen) aufmerksam. Zu ihren Beobachtungen befragt, räumten sie ein, dass sie in eine Schlägerei mit einer anderen Gruppe (ca. 20 Personen) verwickelt worden waren. Die Personen dieser Gruppe seien dunkel gekleidet und vermummt gewesen. Die Gründe der Auseinandersetzung sind unklar. Inwiefern Personen dabei verletzt worden sind, ist derzeit ebenfalls nicht bekannt. Zeugen sprachen von einem verletzten Mann, der jedoch den Tatort vor Eintreffen der Polizei verlassen hatte.
Die Polizei bittet nun um Hilfe: Wer hat das Geschehen beobachtet? Wer kann Angaben zu den beteiligten Personen machen? Wer ist bei der Tat verletzt oder anderweitig geschädigt worden? Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0351 4832233 entgegen.
Schlägerei – Polizei sucht Zeugen
Heute Morgen gegen 1 Uhr ist ein 29-Jähriger von mehreren Unbekannten geschlagen worden. Der junge Mann war nach Angaben der Polizei nach einem Kneipenbesuch in der Äußeren Neustadt in Streit mit den Unbekannten geraten. In der Folge schlugen sie auf ihn ein und verletzten ihn im Gesicht. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und sucht nun nach Zeugen. Hinweise unter 0351 4832233.
Von Autos, Türken und fiesen Dieben
„Kannst Du mal helfen … ?“ – Der Schnauzbart, ein Türke in Jogginghose, lächelt. Nein, er grinst mich an und deutet auf sein altes BMW-Cabrio – In mir beginnt es zu rattern, wie in der alten Kasse im Schnapsladen auf der Alaunstraße.
Nur rattern hier keine Zahlen, sondern Schlagzeilen und Bilder: Trickbetrüger. Schlägereien. Mafia. Flammen. Hütchenspieler. Banden-Krieg. Handtaschenräuber. Gefahr! Alarm! Die Glocken schlagen. Ding-Dong. Mein Puls steigt. Angst.
„Bitte Strom“, er lächelt immer noch und ich fasse mich – Das ist doch alles Quatsch: „Klar, kein Problem!“ In wenigen Sekunden setze ich mein energiespendendes Fahrzeug zurück und platziere es direkt vor den BMW. Eine zweite Mann, springt mit einem Kabel aus dem Cabrio. Ich kann nur noch schnell den Hebel ziehen, schon ist die Motorhaube offen und nach einigen geschickten Griffen der BMW wieder am brummen. Ein Blitzstreich. Die Klappe fällt wieder zu. „Vielen Dank!“ – und schwupps sind die beiden jungen Türken verschwunden. Nun stehe ich etwas belämmert da mit meinen kleinen rassistischen Vorurteilen und muss natürlich zur hinteren Hosentasche greifen – Kontrolle ist ja besser. Aber logisch: die Brieftasche ist noch da. Nun bin ich doch ganz schön platt und enttäuscht von mir. Ich dachte immer, dass ich da drüber stehen würde. Warum hatte ich denn bitte schön Angst? Klar, dass nichts passiert.
Während ich noch grüble und Ausreden suche – die Medien sind schuld, immer diese Gewalt im Fernsehen und so weiter – muss ich feststelle, dass ich nun doch Opfer eines fiesen Diebes geworden bin: Mein guter Parkplatz ist jetzt futsch und ich muss noch mal eine Such-Runde fahren. Laut lachend steige ich ein, sehr zur Belustigung der Anwesenden.


