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	<title>Neustadt-Geflüster &#187; Punk</title>
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	<description>Dresden Neustadt von Anton Launer</description>
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		<title>Der Punk der CDU</title>
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		<pubDate>Fri, 01 May 2009 10:03:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Launer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Rande der gestrigen Kneipennacht hatte die Neustädter CDU zu einem Diskussionsforum eingeladen. Thema: „Dresden ist mehr als Zwinger oder Semperoper“. Mit dabei waren CDU-Neustadt-Chef Patrick Schreiber als Moderator, der schwärzeste CDU-Kandidat Dresdens und Partveranstalter Abdulaye Baldé, die kulturpolitische Sprecherin der CDU Stadtratsfraktion, Aline Fiedler und Johannes Vittinghoff, einer der drei aus der PAN GmbH [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Rande der gestrigen Kneipennacht hatte die Neustädter CDU zu einem Diskussionsforum eingeladen. Thema: „Dresden ist mehr als Zwinger oder Semperoper“. Mit dabei waren CDU-Neustadt-Chef Patrick Schreiber als Moderator, der schwärzeste CDU-Kandidat Dresdens und Partveranstalter Abdulaye Baldé, die kulturpolitische Sprecherin der CDU Stadtratsfraktion, Aline Fiedler und Johannes Vittinghoff, einer der drei aus der PAN GmbH (Veranstalter der Filmnächte).(...)<br/>Hier weiterlesen: <a href="http://www.neustadt-ticker.de/kolumne/der-punk-der-cdu/">Der Punk der CDU</a> (298 Wörter)</p>
<hr />
<p><small>© Anton Launer, <a href="http://www.neustadt-ticker.de">Neustadt-Geflüster</a>, 2009. |
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		<title>Ottostraßenfest etabliert</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 10:43:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Launer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich war gestern nur kurz da, wichtige Gespräche zogen mich in die Neustadt, aber der kurze Eindruck war folgender: Erscheinungsbild wie im Vorjahr, viele Kinder, viel Kreide auf der Straße, viele Hunde, alternatives Bier, vegane Hot-Dogs, Punks, wilde Musik. Auch die stellvertretende Parteivorsitzende der Linken, Katja Kipping, gab sich vor Ort die Ehre. Gefühlt waren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://farm4.static.flickr.com/3573/3476069882_9c2fac0e63_b.jpg" ><img alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3573/3476069882_9c2fac0e63.jpg" class="alignnone" width="500" height="359" /></a><br />
Ich war gestern nur kurz da, wichtige Gespräche zogen mich in die Neustadt, aber der kurze Eindruck war folgender: Erscheinungsbild wie im Vorjahr, viele Kinder, viel Kreide auf der Straße, viele Hunde, alternatives Bier, vegane Hot-Dogs, Punks, wilde Musik. Auch die stellvertretende Parteivorsitzende der Linken, Katja Kipping, gab sich vor Ort die Ehre. Gefühlt waren es wohl etwa genauso viele Leute, wie im vergangenen Jahr.</p>
<hr />
<p><small>© Anton Launer, <a href="http://www.neustadt-ticker.de">Neustadt-Geflüster</a>, 2009. |
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<a href="http://www.neustadt-ticker.de/nachrichten/ottostrasenfest-etabliert/#comments">6 Kommentare</a> |
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		<title>Von großen Spießerinnen und kleinen Täuschungen</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 18:09:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Launer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das täglich Brot und die anderen Leckereien hole ich mir ganz gerne auch mal im Supermarkt. Dem geneigten Neustädter stehen zurzeit drei Einrichtungen zur Verfügung. Früher, ja da gab es mal den Geheimtipp Kaisers an der Loge, aber der war wohl so geheim, dass sich nie ein Kunde hin verirrt hat. Der Spar auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 110px"><a href="http://farm5.static.flickr.com/4041/4199606766_2664c800e2_o.jpg"  target="_Blank"><img alt="" src="http://farm5.static.flickr.com/4041/4199606766_a03a5e54a0_t.jpg" width="100" height="75" /></a><p class="wp-caption-text">Spar Alaunstraße - zum Vergrößern bitte klicken.</p></div>Das täglich Brot und die anderen Leckereien hole ich mir ganz gerne auch mal im Supermarkt. Dem geneigten Neustädter stehen zurzeit drei Einrichtungen zur Verfügung. Früher, ja da gab es mal den Geheimtipp Kaisers an der Loge, aber der war wohl so geheim, dass sich nie ein Kunde hin verirrt hat. Der Spar auf der Königsbrücker wird nun schon seit Ewigkeiten umgebaut und was im Parkhaus-Kita-Projekt auf der Kamenzer reinkommt ist noch immer ungewiss.(...)<br/>Hier weiterlesen: <a href="http://www.neustadt-ticker.de/kolumne/von-grosen-spieserinnen-und-kleinen-tauschungen/">Von großen Spießerinnen und kleinen Täuschungen</a> (326 Wörter)</p>
<hr />
<p><small>© Anton Launer, <a href="http://www.neustadt-ticker.de">Neustadt-Geflüster</a>, 2008. |
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		<title>Von lungernden Punks und verdrängten Erinnerungen</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2005 15:39:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Launer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eilig komme ich am Vormittag aus der Stadt. Genervt vom Stau, wieso musste ich auch wieder mit dem Auto fahren. Nun aber schnell rechts ran, einen Brief will ich einstecken in den Kasten an der Post auf der Königsbrücker. (...)Hier weiterlesen: Von lungernden Punks und verdrängten Erinnerungen (312 Wörter) © Anton Launer, Neustadt-Geflüster, 2005. &#124; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img alt="Punk der 90er" src="http://bilder.anton-launer.de/2005-08-18-Punk.jpg" title="Punk der 90er" width="150" height="200" /><p class="wp-caption-text">Punk der 90er</p></div>Eilig komme ich am Vormittag aus der Stadt. Genervt vom Stau, wieso musste ich auch wieder mit dem Auto fahren. Nun aber schnell rechts ran, einen Brief will ich einstecken in den Kasten an der Post auf der Königsbrücker.<br />
(...)<br/>Hier weiterlesen: <a href="http://www.neustadt-ticker.de/kolumne/von-lungernden-punks-und-verdrangten-erinnerungen/">Von lungernden Punks und verdrängten Erinnerungen</a> (312 Wörter)</p>
<hr />
<p><small>© Anton Launer, <a href="http://www.neustadt-ticker.de">Neustadt-Geflüster</a>, 2005. |
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		<title>Von Problemen mit dem Wasser lassen</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2005 15:33:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Launer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Vergnügungsviertel Neustadt gibt es deutlich mehr als 100 Kneipen, Cafés, Bars und Restaurants. Und jede dieser Einrichtungen hat eine Toilette. Also sollte das Problem mit dem Urinieren doch wohl keins sein. Immerhin braucht der potenzielle Wasserlasser von keiner Stelle im Szene-Viertel weiter als 500 Meter zu laufen und schon gibt es die Möglichkeit, gepflegt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Vergnügungsviertel Neustadt gibt es deutlich mehr als 100 Kneipen, Cafés, Bars und Restaurants. Und jede dieser Einrichtungen hat eine Toilette. Also sollte das Problem mit dem Urinieren doch wohl keins sein. Immerhin braucht der potenzielle Wasserlasser von keiner Stelle im Szene-Viertel weiter als 500 Meter zu laufen und schon gibt es die Möglichkeit, gepflegt und hygienisch den Strahl ins Becken zu halten. Immerhin rund 50 Prozent der Besucher schaffen das auch problemlos. Sogar in extremen Situationen, wie zur Bunten Republik oder während des Schaubudensommers. Lange Schlangen vor den Damentoiletten haben ja auch etwas Kommunikatives. Ganz anders sieht das nun bei den Herren aus. Ich will hier niemandem zu nahe treten, aber an welchen Stellen da der Lümmel herausgeholt wird, also bitte.</p>
<p>Energische Geschäftsleuten können ob solchen obskuren Benehmens schon mal explodieren. Ich erinnere da gern an den Auftritt des Geschäftsführers eines Supermarktes anlässlich des damals hochbrisanten Themas „Punker auf der Alaunstraße“. Der Herr lief puterrot an und beschimpfte einen der verzottelten Jugendlichen: „Und du, du hast an meine Toreinfahrt gepinkelt.“ Eigentlich hätte ja jetzt der andere rot anlaufen müssen, doch der grinste nur. Seit jenem Eklat vor Jahren hat sich niemand wieder getraut, auf das Problem hinzuweisen, dabei stinkt es gewissermaßen zum Himmel. An anderer Stelle auf der Alaunstraße hat ein findiger Hausmeister jetzt ein Stahlgitter angebracht, um die ungebetenen Gäste und ihre Abwässer aus dem Hinterhof herauszuhalten. Auf der Jordanstraße ist der Hausmeister fast jeden Morgen mit einem Wasserschlauch im Einsatz und spült die Überreste ins Erdreich. Meine Nase dankt es ihm.</p>
<p>Also meine Herren, so weit kann es bis zur nächsten Kneipe nicht sein. Und Eintritt,  wie in einigen Cafés in der Altstadt, kostet es hier <a href="http://www.neustadt-ticker.de/nachrichten/von-kostenlosem-fur-umsonst/" >fast</a> nirgendwo. Im Gegenteil in einigen Kneipchen kann der Ausflug zur Toilette zu einem richtigen kleinen Abenteuer werden. Aber das ist schon wieder eine ganz <a href="http://www.neustadt-ticker.de/kolumne/der-blick-ins-klo-oder-steigende-spiegel/" >andere</a> Geschichte.</p>
<hr />
<p><small>© Anton Launer, <a href="http://www.neustadt-ticker.de">Neustadt-Geflüster</a>, 2005. |
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</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Von kleinen Punkern und großem Kino</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jun 2005 15:11:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Launer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin geblendet. Ein Scheinwerfer leuchtet mir mit seinen 300 Watt voll ins Gesicht. Und das am frühen Morgen. Was geht hier vor? Ist dem Konsum ein Licht aufgegangen? Doch dann, ich traue meinen Augen kaum, bin ich etwa noch geblendet, läuft ein Punk durchs Gemüseregal. Das kann doch nun wirklich nicht sein, ich reibe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="float:left;" src="http://frintert.de/Launer/images/punk.jpg" alt="" width="150" height="200" />Ich bin geblendet. Ein Scheinwerfer leuchtet mir mit seinen 300 Watt voll ins Gesicht. Und das am frühen Morgen. Was geht hier vor? Ist dem      <a href="http://www.konsum.de/cgi-bin/vm/vio.matrix"  target="_blank">Konsum</a> ein      Licht aufgegangen? Doch dann, ich traue meinen Augen kaum, bin ich etwa noch      geblendet, läuft ein Punk durchs Gemüseregal. Das kann doch nun wirklich      nicht sein, ich reibe mir erst die Augen, dann schaue ich auf die Uhr. Es      ist kurz nach Acht Uhr früh. Für Punker beginnt normalerweise jetzt die      Tiefschlafphase, hier im Konsum auf der Alaunstraße habe ich zumindest um      die Zeit noch keinen gesehen. Ich tue also so, als würde ich mich auch für      Obst und Gemüse interessieren und trete etwas dichter heran. Dann sehe ich      eine riesige Kamera, ein paar Schienen und einen hektischen Assistenten, der      mich wieder zurückdrängt. „Gehen Sie doch bitte aus dem Licht.“ Doch jetzt      bin ich erst richtig neugierig geworden und erkenne, der Punk ist gar      keiner, dafür hat er viel zu saubere Fingernägel und der Irokesenschnitt auf      dem Kopf ist auch viel zu akkurat. Außerdem ist die Lederjacke zu teuer. Na,      das wird wohl ein Schauspieler sein. Der Assistent ruft und die      Punkeratrappe läuft ein paar Schritte, greift sich einen Apfel und der      Kameramann zieht ne Grimasse. Alles noch mal auf Position. Fehlt nur noch,      dass hier jemand mit ´nem Regiestuhl und so ´ner Filmklappe rumläuft.</p>
<p class="T10">Eine      Verkäuferin verrät mir, dass hier ein Werbespot gedreht wird für den Markt,      der soll dann bei den <a target="_blank" href="http://www.filmnaechte-am-elbufer.de/" >Filmnächten</a> gezeigt werden. Ich bin gespannt, was      dabei rauskommt und ob nur mir der Schwindel auffallen wird. Die Verkäuferin      lächelt verschmitzt: „Dass der nicht echt ist, war mir gleich klar, um die      Zeit schlafen die doch noch.“ Dann erzählt sie noch, dass sie heute alle      ganz leise sein müssen, wegen der Filmaufnahmen. Ich bestelle mir flüsternd      noch eine Zeitung und ziehe leise von dannen.</p>
<p class="T10">Wie      richtige Punks aussehen, können sich die Konsummitarbeiter am kommenden      Wochenende aus nächster Nähe ansehen, wenn zur Bunten Republik wieder bunt      geschmückte Menschen aus aller Welt anreisen und dann statt Obst und Gemüse      die ein oder andere Palette mit Bierdosen mitnehmen.</p>
<p class="T10">&#8212;</p>
<p class="T10">Anmerkung 2006: Der Werbespot wurde nun schon im zweiten Jahr      bei den Filmnächten am Elbufer gezeigt.</p>
<p class="T10">Anmerkung 2007: Die Produktionsfirma hat den Spot inzwischen      auf ihre <a target="_blank" href="http://www.mcs-sachsen.de/presse.htm#2005juni" >Webseite</a> gestellt. Und wenn ich nicht so ein Kulturbanause wäre, hätte mir der     <a target="_blank" href="http://www.absolutactors.de/katalog/Maltar" >Bursche</a> auch aus      dem Theater bekannt sein müssen.</p>
<hr />
<p><small>© Anton Launer, <a href="http://www.neustadt-ticker.de">Neustadt-Geflüster</a>, 2005. |
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</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Von erregten Bürgern und lautem Streit</title>
		<link>http://www.neustadt-ticker.de/kolumne/von-erregten-burgern-und-lautem-streit/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Jul 2000 12:35:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Launer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der große Saal im Gemeindezentrum Emmaus auf der Katharinenstraße ist voll. Alle Sitzplätze sind belegt, an den Türen herrscht großes Gedränge. Vorn ein Podium, mit dabei der Ordnungsbürgermeister und der Odrnungsdezernent. Damit ist auch das Thema klar: Es geht um Ordnung, vor allem auf der Alaunstraße. Der Mann von der Stadtverwaltung, korrekt und sauber gekleidet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der große Saal im Gemeindezentrum <a target="_blank" href="http://www.gbz-emmaus.de/" >Emmaus</a> auf der Katharinenstraße ist voll. Alle Sitzplätze sind belegt, an den Türen herrscht großes Gedränge. Vorn ein Podium, mit dabei der Ordnungsbürgermeister und der Odrnungsdezernent.<br />
Damit ist auch das Thema klar: Es geht um Ordnung, vor allem auf der Alaunstraße. Der Mann von der Stadtverwaltung, korrekt und sauber gekleidet, berichtet von Erfolgen. Schlagworte fallen: Beutelspender, Reinigungszyklen. Erstere wurden aufgestellt, um dem Hundekot Herr zu werden, zweitere einfach erhöht <em>(mäßiger Applaus</em>). Dennoch sei das Problem mit den Punkern auf der Alaunstraße bekannt. Es gelte, Lösungen zu finden <em>(starker Applaus)</em>.<br />
Ein junger Mann, buntes Haar, schmuddlige Kleidung, ergreift das Wort. Er bekomme nichts vom Staat und müsse deshalb auf der Straße leben. Auch würde er persönlich niemanden stören <em>(zustimmende Pfiffe und Gejohle)</em>.<br />
Dann ergreift ein älterer Mann mit gestreiftem Hemd und Notiz-Zettel das Wort. Die Punker seien eine Zumutung <em>(Applaus)</em>, die Hunde gefährlich <em>(starker Applaus und Zwischenrufe)</em> und der Dreck unerträglich. <em>(Zwischenruf: „Dann zieh doch weg, du Spießer.“)</em><br />
Die Stimmung heizt sich immer mehr auf. Anwohner und Ladenbesitzer auf der einen Seite, die Punker und Straßenkinder auf der anderen. Der Geschäftsführer vom Spar-Markt zeigt auf einen der Schmuddel-Fraktion: „Und du hast an das Tor uriniert.“ Der rastet aus, droht mit Schlägen, kann nur mühsam zurückgehalten werden. Die Versammlung wird abgebrochen, ein großer Teil der ordentlichen Fraktion verlässt den Raum.<br />
Alles umsonst? Sind die Menschen in der Neustadt nicht in der Lage, aufeinander zu zugehen? Eine beherzte Frau mittleren Alters reißt das Wort an sich, erzählt, dass sie mit einigen der Punker ganz gut zurecht kommt, dass nicht alle so sind. Ermahnt sie mütterlich: „Ich müsst uns aber auch verstehen!“<br />
Dann einer aus der anderen Fraktion: „Ist ja klar, bloß irgendwo müssen wir ja bleiben!“ <em>(Die Beifallsbekundungen haben aufgehört)</em><br />
Vom BRN e.V. kommt ein Vorschlag: „Die Fronten sind ja klar, die Vorstellungen auch.“ Jetzt sollte sich eine kleine Gruppe finden, mit Vertretern aller Fraktionen und nach Lösungen suchen.<br />
Wenn Du nicht mehr weiter weißt, gründe einen Arbeitskreis.</p>
<hr />
<p><small>© Anton Launer, <a href="http://www.neustadt-ticker.de">Neustadt-Geflüster</a>, 2000. |
<a href="http://www.neustadt-ticker.de/kolumne/von-erregten-burgern-und-lautem-streit/">Direktlink</a> |
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</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Von ein paar Groschen und geschnorrten Anleihen</title>
		<link>http://www.neustadt-ticker.de/kolumne/von-ein-paar-groschen-und-geschnorrten-anleihen/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Mar 2000 12:07:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Launer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine zerzauste Gestalt wankt auf mich zu. Auf dem Rücken eine uralte Gitarre, über den Schultern eine abgewetzte Decke, die wohl in besseren Zeiten mal ein Parka war. „Haste mal ein paar Groschen“, sagt er zwar nicht direkt zu mir, doch schon irgendwie in meine Richtung. Ich gebe mir die größte Mühe, das Wesen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine zerzauste Gestalt wankt auf mich zu. Auf dem Rücken eine uralte Gitarre, über den Schultern eine abgewetzte Decke, die wohl in besseren Zeiten mal ein Parka war. „Haste mal ein paar Groschen“, sagt er zwar nicht direkt zu mir, doch schon irgendwie in meine Richtung. Ich gebe mir die größte Mühe, das Wesen zu ignorieren und steuere zielstrebig in die Scheune.<br />
(...)<br/>Hier weiterlesen: <a href="http://www.neustadt-ticker.de/kolumne/von-ein-paar-groschen-und-geschnorrten-anleihen/">Von ein paar Groschen und geschnorrten Anleihen</a> (284 Wörter)</p>
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<p><small>© Anton Launer, <a href="http://www.neustadt-ticker.de">Neustadt-Geflüster</a>, 2000. |
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