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Neustadt-Geflüster

Dresden Neustadt von Anton Launer

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Beschreibung
Das Neustadt-Geflüster von Anton Launer erzählt täglich frische Nachrichten aus dem Kneipen- und Szene-Viertel Dresden-Neustadt. Damit es nicht langweilig wird, werden diese mit Hintergründen, Albernheiten, Gerüchten, Klatsch, Tratsch, Tests und heißen Diskussionen aus der Äußeren Neustadt vermischt. Und natürlich gibt es hier die besten Informationen über die Bunte Republik Neustadt.

Artikel-Schlagworte: „Parkplatz“

Neuer Sandkasten für die 15. Grundschule

Neuer Sandkasten auf der Louisenstraße

Neuer Sandkasten auf der Louisenstraße

Der Parkplatz an der Louisenstraße wurde etwas verkleinert. Dafür haben die lieben Kleinen von der 15. Grundschule jetzt ein bisschen mehr Platz zum spielen. Bei den Baumaßnahmen wurde darauf geachtet, dass der Durchgang zum Panama weiterhin vorhanden ist.

Autos müssen hinter Gitter

Was haben sie nur verbrochen? Die armen Autos auf der Sebnitzer müssen hinter Gitter.

Was haben sie nur verbrochen? Die armen Autos auf der Sebnitzer müssen hinter Gitter. Anklicken zum Vergrößern.

Neue Turnhalle für das Gymnasium Dreikönigschule

Der Stadtrat hat heute entschieden. Die Turnhalle für das Gymnasium Dreikönigschule wird gebaut. Mit den Stimmen von CDU, FDP und Teilen der Bürgerfraktion haben die Stadträte entgegen dem Votum von Ortsbeirat und Verwaltungsauschuss den Bau einer Turnhalle mit Parkdeck beschlossen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Bürgerversammlung – Thema Verkehr in der Neustadt

Buergerversammlung

Ein spannendes Thema – leider sehr kompliziert fomuliert. Kurz gesagt geht es um neue Regeln für den Verkehr in der Neustadt. Ausführliche Hintergrundinformationen bietet die Webseite der Stadtverwaltung.
Ein paar Auszüge:
Schon die Grunddaten der Äußeren Neustadt zeigen die Problem. Auf dem Gebiet von etwas mehr als einem Quadratkilometer leben knapp 15.000 Einwohner in rund 8.600 Wohnungen. Es gibt 880 gewerbliche Einrichtungen, davon 140 Gaststätten und Veranstaltungsbetriebe.
Insgesamt sind 2.870 Pkw und 740 weitere Kraftfahrzeuge (Mopeds, LKW, etc.) angemeldet. Für diese insgesamt 3610 Fahrzeug gibt es 3700 Stellplätze, davon 1650 private und 2050 öffentliche.

Das wird wohl ein Thema werden, außerdem die Temporeduzierung auf Alaun- und Louisenstraße auf Tempo 20. Der Bischofsweg soll Tempo 30 kriegen und den Hauptstraßenstatus verlieren. Radfahrer sollen besser die Bautzner Straße queren können. Aus Kamenzer und Förstereistraße sollen echte Einbahnstraßen werden.

Von rüden Verkehrsteilnehmern und der lästigen Parkplatzsuche

Nun ist es wieder passiert. Ich bin eingekeilt. Vor mir steht ein großer Kombi, der mich mit seinen nagelneuen Xenon-Scheinwerfern blendet. Hinter mir ein Kleinwagen mit einem noch kleineren Frauchen drin. Ich kann mit meinem Auto weder vor noch zurück.
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Von gedrehten Runden und lautstarken Diskussionen

Meine Mitfahrerin stößt mich in die Seite: „Da, sieh doch, da ist noch ein Platz.“ Erwartungsfroh blicke ich in die Richtung, die sie mit ihrer Hand weist und verziehe das Gesicht, da würde doch höchstens ein Smart reinpassen. So langsam werde ich sauer und das ist keine gute Ausgangslage, um ruhig und aufmerksam durch die Neustadt zu kurven. Jetzt habe ich wirklich alle Straßen abgefahren, die Alaunstraße passieren wir gerade zum dritten Mal und es will sich mal wieder kein Parkplatz finden.

Jeder abendliche Besucher der Dresdner Neustadt kennt das Problem: Für das liebe Automobil ist leider kein Plätzchen frei. Als kluger und vor allem braver Bewohner habe ich bereits seit zwei Jahren das grüne Kärtchen für straffreies Anwohnerparken. Das funktioniert soweit auch ganz prima, denn in der schmalen Straße in der ich gern parke, ist die eine Seite komplett freigegeben, die andere für Anwohner reserviert und wenn ich vor 18 Uhr mit dem Feierabendparken beginne, ist auf der Anwohnerseite fast immer noch ein Plätzchen frei. Denn, wie sich offensichtlich herumgesprochen hat, streifen bis dahin eifrige Politessen, denen ich immer freundlich und aufmunternd zunicke, durch die Straßen und strafen jeden, der ohne grünes Kärtchen am falschen Ort parkt mit einem kleinen Zettelchen ab.

Nun ist es nur leider so, dass ich eben manchmal doch etwas später komme und meistens passiert das auch noch an den für Parkraumsuchende ungünstigsten Tagen, nämlich an Sonnabenden und Freitagen. So eben auch heute und diesmal habe ich auch noch eine Begleitung im Auto, das heißt, ich kann nicht laut fluchen und fresse den ganzen Ärger in mich hinein. Schließlich setze ich sie an der Haustür ab und sage zu ihr, dass sie doch schon mal vorgehen soll, ich würde schon irgendwo ein Plätzchen finden. Denn im Hinterkopf habe ich noch einen Geheimtipp, doch erst einmal will ich noch ein, zwei Runden drehen, manchmal fährt ja auch gerade jemand ab, aber dafür ist es wohl noch zu früh. Später nach Mitternacht findet sich wieder leichter ein Plätzchen, wenn die ersten Besucher das Viertel wieder verlassen. Nicht jedoch jetzt in diesem Moment, also steuere ich zielstrebig die Alaunstraße hinab, zum vierten Mal bereits, neben der Scheune biege ich auf den Parkplatz ein und habe für zwei Euro ein sicheres Plätzchen für die Nacht.