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Neustadt-Geflüster

Dresden Neustadt von Anton Launer

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Beschreibung
Das Neustadt-Geflüster von Anton Launer erzählt täglich frische Nachrichten aus dem Kneipen- und Szene-Viertel Dresden-Neustadt. Damit es nicht langweilig wird, werden diese mit Hintergründen, Albernheiten, Gerüchten, Klatsch, Tratsch, Tests und heißen Diskussionen aus der Äußeren Neustadt vermischt. Und natürlich gibt es hier die besten Informationen über die Bunte Republik Neustadt.

Artikel-Schlagworte: „oosteinde“

Ich werde bewohnt

Am Sonnabend, dem 4. Februar, wird um 18 Uhr im BRN-Museum eine Sonderausstellung eröffnet. Der Titel: „Ich werde bewohnt – Die Bunte Republik Neustadt 1990-1993.“

Als wenn das nicht schon Grund genug ist, mal wieder ins Stadtteilhaus auf der Prießnitzstraße zu pilgern, weisen die Verantwortlichen auf zwei weitere Veranstaltungen am selben Abend im selben Haus hin. Im Oosteinde werden Fotografien von Peter Zimolong gezeigt. Titel der Ausstellung: „verANTWORTung“ und im Theater Wanne gibt es Livemusik mit Thybeaux.

Prießnixen im Stadtteilhaus

Nacksche an der Prießnitz im Stadtteilhaus. Foto: Knobloch

Nacksche an der Prießnitz im Stadtteilhaus. Foto: Knobloch

Der neustadtbekannte Skispringer und Hobbyfotograf hat viel nackte Haut abgelichtet und zeigt ab Sonnabend seine Werke im Stadtteilhaus. Er nennt es „Aktfotografie in Schwarz-Weiß, zwischen Zufall und Inszenierung, Natur- und Kulturlandschaft, Alltäglichem und Besonderen; zwischen Quelle und Mündung der Prießnitz.”

Die Ausstellung ist im Oosteinde zu sehen, die feierliche Eröffnung ist am Sonnabend, dem 12. November um 20 Uhr. Dazu wird Musik gereicht von Tobias HERZZ Hallbauer, Conny Köckritz gestaltet eine Performance und für Partystimmung sorgt der MC Mundschenk. Für alle, die gern die Prießnitz das ganze Jahr in schwarz-weiß sehen wollen, verkauft der Fotokünstler an dem Abend einen signierten Kalender.

Oosteinde eröffnet Sommergartensaison

Sommergartensaisoneröffnung im Oosteinde

Sommergartensaisoneröffnung im Oosteinde

Am 30. April wird ab 10 Uhr im Oosteinde der Sommer eingeläutet. Für 12 Euro gibt es Brunch und etwas auf die Ohren: Der Erzähler Jan Deicke plaudert aus mondschaafs lauschpalast.

  • Die Chefin bittet um Anmeldungen per Mail: info@oosteinde.de oder per Telefon: 0351 8023622.
  • Das Neustadt-Geflüster verlost zwei Karten für den Brunch. Wer die lustigste Wegbeschreibung (subjektiver Eindruck) zum Oosteinde abgibt, gewinnt.

Herzlichen Glückwunsch, Oosteinde

Heute feiert die Kneipe mit dem wohl östlichsten Biergarten der Neustadt ihren 10. Geburtstag. Von mir gibt es einen herzlichen Glückwunsch und ein großes Dankeschön. Ich hab mich dort immer wohl gefühlt. Speis und Trank sind in Ordnung und das Personal ist für eine Szene-Kneipe recht flink und freundlich. Die Pelmeni seien hier besonders lobend hervorgehoben. Die kleinen, dunklen und verwinkelten Räume inspirieren an kalten Wintertagen oder im grauen und düsteren Herbst zu tiefgründigen Diskussionen über das Leben und anderes. Diesen Beitrag weiterlesen »

Kellnerische Überraschung im Raskolnikoff

1. Mai – Kampftag der Arbeiterklasse und in diesem Jahr auch Trinktag für Heranwachsende. Meine Erfahrungen mit diesem Datum sind leider bescheiden (kann man hier nachlesen). Doch diesmal ist das Wetter einfach zu schön, ich muss raus. Also schnappe ich mir ruckzuck ein gut aussehende Begleitung und pilgere ins Raskolnikoff. Der Garten hat zwar in den vergangenen Jahren mit dem Oosteinde und dem Biergarten hinterm Oscar (jetzt Stilbruch) harte Konkurrenz bekommen, ist für mich aber schon aus traditionellen Gründen immer noch die Nummer Eins zum Draußen sitzen. Am liebsten lausche ich hier bei Espresso und Frühstücksei den Klängen des immersprudelnden Brunnens. Schade übrigens, dass die kleinen Wasserrädchen verschwunden sind.
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Von wildem Trubel und lauschigen Plätzchen

„Endlich Ruhe“, sagt Peter erleichtert und lehnt sich zurück. Im Oosteinde haben wir eine Oase gefunden. Die Kneipe im Stadtteilhaus am Ende der Louisenstraße ist noch nicht so bekannt. Es sind fast nur Neustädter hier, von Peter mal abgesehen. Direkt an der Prießnitz ist hier ein stiller Ort in der lauten Neustadt, die vor allem an den Wochenenden überquillt.

Die meisten Kneipen sind proppe voll, und der so genannte Parksuchverkehr kreist durch das Viertel. Auf dem Weg hierher sind wir an Blumenau und Mona Lisa vorbeigeschlendert: überall schöne Menschen. Vor allem junge Mädchen, die sich extra für die Neustadt herausputzen und knapp in Weiß und Schwarz gekleidet über die Straßen stolzieren. Auch die jungen Burschen sind ansehnlich mit ihren Waschbrettbäuchen, die sich unter knappen Shirts abzeichnen, den engen Jeans und den obligatorischen Turnschuhen. Doch seltsam gleichförmig sehen sie aus.

Hier im Oosteinde ist das anders. Mit am Tisch sitzt Andreas, grau und langhaarig mit leicht trüben Blick und zerschlissenen Schuhen. Um die Mundwinkel zuckt ein Lächeln, selten zwar aber herzlich.

Pit, der in Schlabberpulli und zerrissener Hose am Nachbartisch sitzt, ist ästhetisch für die Louisenstraße heute eine Zumutung. Aber eine sehr charmante Zumutung.

Anmerkung 2006: Das Oosteinde gibt es immer noch, das Mona Lisa hingegen hat schon lange aufgegeben.
Anmerkung 2009: Das Oosteinde feiert seinen 10. Geburtstag. Siehe hier.