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	<title>Neustadt-Geflüster &#187; Ofen</title>
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	<description>Dresden Neustadt von Anton Launer</description>
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		<title>Von schwarzer Kohle und heißen Öfen</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Oct 2003 11:27:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Launer</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://farm1.static.flickr.com/180/486672469_bccdea2978.jpg?v=0" class="alignleft" width="324" height="500" />Hoppla, was landet denn da vor meinen Füßen? Mit reichlich Schwung ist      soeben der Laster um die Ecke gebogen und hat einen Teil seiner Last      verloren. Und diese rollte mir nun in ihrer ganzen schwarzen Pracht vor die      Füße. Eine Kohle, manche mögen auch Brikett sagen, doch dafür ist sie zu      klein. Nur was mag der Kohle-Laster in der Neustadt wollen, gibt es denn      überhaupt noch Häuser mit Ofenheizung?</p>
<p class="T10">Es      war vor etwas mehr als zehn Jahren, ich wohnte in der damaligen      Otto-Buchwitz heute Königsbrücker Straße, der größte Teil der Neustadt wurde      noch mit Briketts befeuert. Und die großzügige Jugendstilwohnung verfügte      über mehrere Kachelöfen und sogar einen Badeofen. Der war recht einfach zu      bedienen. Mit Zeitungspapier und trockenem Holz ordentlich anfeuern, dann      zwei bis drei große Briketts drauf und nach einer kleinen Weile die      Lüftungsklappe schließen. So eingeheizt erwärmte das gute Stück Badewasser      für mindestens zwei Personen. Nur leider war der reinigende Effekt des Bades      mit dem Entsorgen der Asche wieder dahin.</p>
<p class="T10">Äußerst praktisch war auch das im Hausflurboden angebrachte Kellerloch.      Falls wir uns den Luxus leisteten Kohlen zu bestellen, konnten die mit etwas      Geschick ohne großes Geschaufel in den Keller bugsiert werden. Doch viel      romantischer und vor allem billiger waren meine damaligen Streifzüge durch      leerstehende Häuser und deren Keller. In den meisten waren noch riesige      Kohle-Vorräte, die offensichtlich niemand mehr nutzen wollte. Bewaffnet mit      Leiterwagen und Schaufel zogen wir  damals im Schutz der Nacht auf Pirsch      und leerten so manchen schummrigen Keller.</p>
<p class="T10">All dies fällt mir      jetzt im Anblick der rollenden schwarzen Kohle wieder ein, doch noch immer      frag ich mich, wo denn noch ein Haus steht, dass tatsächlich noch befeuert      wird. Die Antwort werde ich erst später, am Abend, finden. Denn im      <a href="http://www.hebedas.de/">Hebedas</a> werde ich mich gemütlich an den warmen Kachelofen kuscheln, den der fleißige      Kellner bereits am Nachmittag angeheizt hat.</p>
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