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Zeugin im Mordfall Förstereistraße gesucht

Die Dresdner Polizei bittet um Mithilfe bei der Aufklärung des Mordes an Irmgard V. aus der Dresdner Neustadt.
Mit den Bildern einer Überwachungs-anlage fahndet die Mordkommission nach einer jungen Frau.
Sie hat am Spätabend des 13. Mai diesen Jahres zusammen mit dem inhaftierten Tatverdächtigen Mirko S. (31), ein Café an der Ecke Alaunstraße/ Louisenstraße besucht.
Die Frau ist 20 bis 25 Jahre alt, ungefähr 1,65 bis 1,70 Meter groß. Sie ist schlank und hat oder hatte zumindest im Mai lange, dunkle, zu einem „Pferdeschwanz“ gebundene Haare.
Neuen Ermittlungen zufolge ist sie Besitzerin eines „Kampfhundes“ bzw. hatte einen solchen desöfteren bei sich. Die Überprüfung der in Dresden angemeldeten „Kampfhunde-“Halterinnen (ca. 40) verlief erfolglos. Wer die junge Frau mit dem Kampfhund kennt, meldet sich bitte umgehend unter 0351 483 22 33 bei der Dresdner Polizei.
Am 7. Mai hatte eine 50-Jährige ihre Nachbarin Irmgard V. (84) in deren Wohnung Förstereistraße tot aufgefunden. Am 14. Mai konnten Spezialkräfte der Polizei den wegen eines Tötungsdeliktes, Sexualstraftaten sowie Eigentums- und Vermögensdelikten einschlägig vorbestraften 31-jährigen Mirko S. vorläufig festnehmen. Zeugenaussagen und Ermittlungen hatten einen dringenden Tatverdacht begründet. S. ist seit dem inhaftiert. Er streitet die Tat ab. Weitere Informationen
Tatverdächtiger offenbar unschuldig
Im Fall der getöteten 84-Jährigen Frau (siehe hier) hatte die Mordkommission am Sonnabendmorgen einen 23-jährigen Mann in einer Dresdner Wohnung vorläufig festgenommen. Die ersten vom Kriminaltechnischen Institut des Landeskriminalamtes Sachsen gefundenen Spuren hatten am Freitagnachmittag einen Anfangsverdacht gegen ihn ergeben. Inzwischen hat sich der Tatverdacht jedoch nicht bestätigt, deshalb wurde der Mann noch am Sonnabendnachmittag wieder frei gelassen. Beamte der Mordkommission und der ermittlungsführende Staatsanwalt hatten ihn vernommen. Er konnte für die Tatzeit ein Alibi vorweisen, dass inzwischen von der Polizei überprüft wurde, außerdem bestätigte die Spurenauswertungen seine Aussagen.
Die Ermittlungen werden fortgesetzt. Die Mordkommission bittet auch weiterhin die Öffentlichkeit bei der Aufklärung des Verbrechens um Unterstützung. Telefon: 0351 483 22 33.
Ermittlungsstand im Fall Förstereistraße
Inzwischen konnte die Polizei die Tatzeit eingrenzen, die Beamten gehen von ca. 21.30 Uhr aus. Kriminaltechniker untersuchten die Wohnung der am Mittwoch tot aufgefundenen 84-Jährigen. Sie sicherten die Spuren, die in den nächsten Tagen ausgewertet werden. Parallel dazu befragten Ermittler die Nachbarschaft. Ein Motiv für das Gewaltverbrechen konnten sie noch nicht in Erfahrung bringen. Die Rentnerin starb an den Folgen der Gewalteinwirkung gegen ihren Oberkörper und Kopf.
Die Polizei sucht weiterhin nach Zeugen.
Mord oder Totschlag in der Förstereistraße
Wie die Polizei heute meldet, hat gestern Abend eine Frau ihre Nachbarin tot in deren Wohnung im 1. Stock des Hinterhauses gefunden. Die Frau war aufmerksam geworden, weil Wasser durch ihre Decke tropfte. Daraufhin fand sie die 84-Jährige tot in der inzwischen übergelaufenen Badewanne. Die Tote war an Händen und Füßen gefesselt. Aufgrund dieser Umstände geht die Polizei von einem Gewaltverbrechen aus. Die Dresdner Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen. Sie zogen Spezialisten des Landeskriminalamtes sowie Rechtsmediziner hinzu.
Das erste Ergebnis der Ermittlungen: Die Frau starb am Mittwochnachmittag oder -abend infolge massiver Gewalteinwirkung auf ihren Oberkörper und Kopf. Da bislang keine Einbruchspuren gefunden wurden, kann man davon ausgehen, dass die Frau den oder die Täter freiwillig in die Wohnung gelassen hat. Das Motiv ist derzeit noch unklar.
Die Polizei ermittelt mit Hochdruck und bittet Zeugen, die am Mittwoch Verdächtiges oder Verdächtige beobachtet haben, sich unter 0351 4832233 zu melden.





