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	<title>Neustadt-Geflüster &#187; kunst</title>
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	<description>Dresden Neustadt von Anton Launer</description>
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		<title>Kunst für die Louisenstraße</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 10:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Launer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 510px"><a href="http://farm3.static.flickr.com/2525/3986216291_22fc9ca06f_o.jpg" target="_Blank"><img alt="Nach Feierabend kann man die Kunst bewundern. Zum Vergrößern anklicken." src="http://farm3.static.flickr.com/2525/3986216291_b73ebcf4c5.jpg" width="500" height="325" /></a><p class="wp-caption-text">Nach Feierabend kann man die Kunst bewundern. Zum Vergrößern anklicken.</p></div>
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		<title>Politpredigt statt Kunst &#8211; Die Leiden des Arnold Vaatz</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 02:40:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bundestagskandidaten haben es derzeit schwer. Sie vernachlässigen Frau und Hund, um das Wahlvolk aufzusuchen, damit es sie wählen möge. Doch irgendwie klappt das nicht immer, musste jetzt Arnold Vaatz, CDU-Kandidat für die Neustadt, erleben.
Angekündigt und angelockt hatte ihn die Eröffnung einer Kunstausstellung im alten Stasiknast an der Bautzner Straße 112a: „OHNE UNS“-Kunst und alternative Kultur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bundestagskandidaten haben es derzeit schwer. Sie vernachlässigen Frau und Hund, um das Wahlvolk aufzusuchen, damit es sie wählen möge. Doch irgendwie klappt das nicht immer, musste jetzt <a href="http://www.arnold-vaatz-mdb.de" target="_blank">Arnold Vaatz</a>, CDU-Kandidat für die Neustadt, erleben.<span id="more-3879"></span><div class="wp-caption alignright" style="width: 249px"><img alt="Arnold Vaatz im Dresdner Straßenwahlkampf" src="http://farm3.static.flickr.com/2491/3955431352_8e11e35ee6_o.jpg" width="239" height="300" /><p class="wp-caption-text">Arnold Vaatz im Dresdner Straßenwahlkampf</p></div><br />
Angekündigt und angelockt hatte ihn die Eröffnung einer Kunstausstellung im alten Stasiknast an der Bautzner Straße 112a: „OHNE UNS“-Kunst und alternative Kultur in Dresden vor und nach 1989.<br />
Geboten wurde jedoch eine skurrile Abrechnung  mit der SED. Hauptdarsteller: Frank Richter, ehemals Gymnasiallehrer, noch früher Kaplan und Gründer jener Gruppe von zwanzig Dresdner Bürgerinnen und Bürgern, die während einer Demonstration am 8. Oktober 1989  beauftragt wurden, mit den örtlichen Behörden über ihre politischen Forderungen zu verhandeln.<br />
Heute leitet Richter  die Landeszentrale für politische Bildung und offenbar auch eine bislang unbekannte  Abteilung für antikommunistische Agitation.</p>
<p>Stasi und SED wollten die Menschen vernichten“, lautete nur eine der Thesen, die  Ex-Kaplan  Richter vortrug: Weihevoll, voller Pathos und definitiv zu lang für ein  Publikum, das eigentlich Kunst erwartet hatte, keine Politpredigt.<br />
Sie hatten aber keine Chance, denn nachdem die Unruhe in deutlich schlechte Stimmung umzukippen drohte, immer mehr Besucher wissen wollten, wer der Redner da vorne sei, nahm sich  Vaatz, einst selbst ebenfalls Mitglied der 20er Gruppe, eine Nebenrolle im Stück und half dem murrenden Wahlvolk mit Infos über den Redner aus. Der bedankte sich natürlich zeitgemäß-  mit einer zufälligen Erwähnung des CDU-Wahlkämpfers mitten im Satz. Der Abend schien gut zu werden für Vaatz.</p>
<p>Das änderte sich als Richters Predigt irgendwann zu Ende ging und auch eigentlich keiner Zugabe bedurfte. Auch nicht von Vaatz, der sich trotzdem meldete,  um das &#8220;Premierenpublikum&#8221; mit einer Aufzählung quasi aller Stasiknäste zu beglücken &#8211; 16, allein in Deutschland und angeblich stehen im Ausland auch noch ein paar Gebäude rum.</p>
<p><strong>Ein Ex-Kaplan ist Chef der Landeszentrale für politische Bildung</strong></p>
<p>Proteste des Wahlvolks halfen da nichts. Im Gegenteil: Der Ton wurde stattdessen rauer: „Heute darf hier jeder etwas sagen, auch ich“, meckerte Vaatz einen Besucher rüde an, der sich den Wahlkampf im Stasiknast verbat. Vaatz wütete zurück: „Sie wissen doch nichts&#8221; und spielte damit auf seine einjährige Haftzeit wegen Reservewehrdienstverweigerung an.<br />
Die Wählerbeschimpfung ging allerdings unter, denn jetzt war tatsächlich so etwas wie Kunst angesagt. Fünf Frauen hatten 1989 die Erfurter Stasizentrale besetzt und das zwanzig Jahre später in Form einer Tanzperformance aufgearbeitet.  Eine spannende Idee,  wenn die ehemaligen Politfrauen nicht mittlerweile zur Esoterik übergetreten wären, Namen wie Anomatey und Rakuna trügen und auf die Kraft von Kreisen setzten, die mütterliches Heilwissen sammeln.<br />
So ähnlich war dann auch die Performance: Tanzperformance als Kunst sieht jedenfalls anders aus. Das ganze erinnerte eher an einen rituellen Anfassringelrein, der sich dann nur noch den ganz Harten erschloss.<div class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img alt="Esoterisches Anfassen als Erinnerung an 1989" src="http://farm3.static.flickr.com/2574/3955431374_1327f4e642_o.jpg" width="300" height="241" /><p class="wp-caption-text">Esoterisches Anfassen als Erinnerung an 1989</p></div><br />
Die Ausstellung <a href="http://ohne-uns-dresden.de" target="_blank">„OHNE UNS“</a> findet noch in drei weiteren Dresdner Ausstellungsräumen statt.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.prager-spitze-dresden.de" target="_blank">Prager Spitze</a> und der<a href="http://www.motorenhalle.de" target="_blank"> Motorenhalle</a>: Wichtige, teilweise noch nie ausgestellte Werke aus der Zeit der DDR</li>
<li>Lichthof des Dresdner Rathauses:  Methoden und Formen staatlicher Unterdrückung  anhand von Unterlagen und Dokumenten. Eröffnung am 7. Oktober, 18 Uhr.</li>
<li>Der Eintritt für Prager Spitze und die Motorenhalle beträgt insgesamt 5 Euro. Stasi-Gedenkstätte und Lichthof im Rathaus sind umsonst.</li>
</ul>
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		<title>Sondersitzung Ortsbeirat &#8211; Russensportplatz</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 11:23:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Launer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute um 17.30 Uhr gibt es eine Sondersitzung des Ortsbeirates im Bürgersaal des Ortsamtes Neustadt auf der Hoyerswerdaer Straße 3, 2. Etage, Zimmer 215. Dabei soll es vor unter anderem um die neuen Pläne der Stadt zum Thema Russensportplatz gehen.
Weiterführende Informationen:
Anfrage der Grünen an die Stadt
Anfrage der Grünen an das Land
Anfrage der SPD an die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute um 17.30 Uhr gibt es eine Sondersitzung des Ortsbeirates im Bürgersaal des Ortsamtes Neustadt auf der Hoyerswerdaer Straße 3, 2. Etage, Zimmer 215. Dabei soll es vor unter anderem um die neuen Pläne der Stadt zum Thema Russensportplatz gehen.<br />
Weiterführende Informationen:<br />
<a href="http://www.neustadtgruene.de/fileadmin/media/Medien/kleine_anfragen/hoffsommer-russensportplatz.pdf" target="_blank">Anfrage der Grünen an die Stadt</a><br />
<a href="http://www.neustadtgruene.de/fileadmin/media/Medien/kleine_anfragen/Lichdi-russensportplatz.pdf" target="_blank">Anfrage der Grünen an das Land</a><br />
<a href="http://www.appixportale.de/spd-fraktion-dresden.de/dokumente/anfrage_2365.pdf" target="_blank">Anfrage der SPD an die Stadt</a></p>
<p>Thema ist auch die Umgestaltung des Alaunplatzes, so wird die Dresdner Künstlerin <a href="http://www.dresden-art.de/Kuenstler/wachter-lehn/frame_1.html">Anke Wachter-Lehn</a> ihr Projekt einer Mosaikplastik „Das Sonnenauge“ vorstellen. Geplant ist diese Plastik in die Neugestaltung des Alaunplatzes auf der freiwerdenden Fläche der KiTa Kamenzer Straße einzuordnen.</p>
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		<title>Low am Kiosk</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 12:12:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Launer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Am 5. Februar erscheint das Kunst-Magazin Low aus Dresden erstmals im deutschen Zeitschriftenhandel. Die Zeitschrift wirft ein Auge auf die internationalen alternativen Kunstszenen. Es geht darin um die Kunst von Illustratoren, um die Lowbrow-Kunstbewegung und um Pop-Surrealismus. Thematisiert wird Malerei und Plakat-Kunst, Grafik und Cartoon. Im Low Magazin dreht es sich um Künstler und ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3439/3252350487_f58df3f5ec_o.jpg" class="alignnone" width="800" height="480" /><br />
Am 5. Februar erscheint das Kunst-Magazin Low aus Dresden erstmals im deutschen Zeitschriftenhandel. Die Zeitschrift wirft ein Auge auf die internationalen alternativen Kunstszenen. Es geht darin um die Kunst von Illustratoren, um die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lowbrow_(art_movement)">Lowbrow</a>-Kunstbewegung und um Pop-Surrealismus. Thematisiert wird Malerei und Plakat-Kunst, Grafik und Cartoon. Im Low Magazin dreht es sich um Künstler und ihre Bilder.<br />
Das Magazin Low gibt es seit Sommer 2006; es fing alles ziemlich klein an. Mario Marquardt und Danny Winkler, zwei junge Dresdner, veröffentlichten zum ersten mal das Low Magazin – in Kleinauflage und im Eigenvertrieb. Beide Herausgeber kommen aus der Grafiker- und Rock-Poster-Szene. Danny Winkler – Grafik-Designer, Illustrator und Maler – war unter dem Namen Danny F. Criminal jahrelang selbst als Plakat-Künstler tätig. In den Jahren 2007 und 2008 veröffentlichten sie zwei weitere Ausgaben der Zeitschrift. Eine davon nur als digitale Version im Internet. Mit der jetzt anstehenden Ausgabe Nummer 4 wagt das Low Magazin den Schritt an die Kioske.<br />
Außerdem kann man es versandkostenfrei auf <a href="http://www.low-magazine.com">www.low-magazine.com</a> bestellen. Das Low Magazin kostet 6,30 Euro.</p>
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		<title>Eröffnung der Kunst Molkerei</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 09:42:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Launer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 5. Dezember wird um 20 Uhr die Kunst Molkerei in der Galerie bautzner69 eröffnet. Die Organisatoren Thomas Bachler und Fee Vogler präsentieren in der diesjährigen Vorweihnachtszeit „Kunst zum Kaufen“. Alle Werke sind „take away“-Ware, können also bei Interesse direkt erstanden und mitgenommen werden. Die Ausstellung selber versteht sich als eine Mischung aus Warenhaus und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://dresdenneustadt.files.wordpress.com/2008/12/kunstmolkerei.jpg" alt="kunstmolkerei" title="kunstmolkerei" width="300" height="424" class="alignleft size-full wp-image-1487" />Am 5. Dezember wird um 20 Uhr die Kunst Molkerei in der Galerie <a href="http://www.bautzner69.de/">bautzner69</a> eröffnet. Die Organisatoren <a href="http://thomasbachler.de/german/archiv.htm">Thomas Bachler</a> und <a href="http://opalism.de/index.php?site=pic_f">Fee Vogler</a> präsentieren in der diesjährigen Vorweihnachtszeit „Kunst zum Kaufen“. Alle Werke sind „take away“-Ware, können also bei Interesse direkt erstanden und mitgenommen werden. Die Ausstellung selber versteht sich als eine Mischung aus Warenhaus und Gruppenausstellung, also ein bunter, lockerer Streifzug durch die aktuelle Kunstszene. Praktisch alle künstlerischen Techniken werden vertreten sein: Grafik, Malerei, Fotografie, Skulptur, Musik CDs, Buchobjekte etc. Die Auswahl soll möglichst vielseitig und ebenso käuferfreundlich sein, denn die Preise sind nach oben mit 100 Euro begrenzt.</p>
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		<title>Offene Ateliers am 16. November</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 12:50:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Launer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich glaub, ich geh mal wieder spazieren. Denn, wie die Kollegen von dieneustadt.de berichten, ist am 16. November der Tag des offenen Ateliers. Der Trailer ist schon mal viel versprechend. Und mein letzter Besuch hatte mir ja auch neue Horizonte eröffnet, wie sich in dieser alten Geschichte nachlesen lässt. Eine Übersicht über die teilnehmenden Ateliers [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaub, ich geh mal wieder spazieren. Denn, wie die Kollegen von <a href="http://dieneustadt.de/2008/11/10/offene-ateliers-am-16-november-2008/">dieneustadt.de</a> berichten, ist am 16. November der <a href="http://www.offenes-atelier-dresden.de/">Tag des offenen Ateliers</a>. Der <a href="http://www.offenes-atelier-dresden.de/public/includes/layout_pics/kunst-trailer.swf" target="_blank">Trailer </a>ist schon mal viel versprechend. Und mein letzter Besuch hatte mir ja auch neue Horizonte eröffnet, wie sich <a href="http://dresdenneustadt.wordpress.com/2003/10/19/kunstler-privat/">in dieser alten Geschichte</a> nachlesen lässt. Eine Übersicht über die teilnehmenden Ateliers und Werkstätten gibt es <a href="http://www.offenes-atelier-dresden.de/index.php?iso=de&amp;docid=11">hier</a>.</p>
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		<title>Vernissagentag</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 07:32:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Launer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Sonnabend, 6. September, laden mal wieder diverse Galerien zu Ausstellungseröffnungen. Unter anderem dabei die Ausstellung &#8220;Abwesenheitsnotizen&#8221;  mit Fotografien von Anja Bohnhof und Karen Weinert in der Galerie bautzner69. Start ist um 16 Uhr. Die Ausstellung geht bis zum 25. Oktober und ist immer Sonnabends von 13 bis 18 Uhr geöffnet.
Zeitgleich eröffnen die Galerien:
Art [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dresdenneustadt.files.wordpress.com/2008/09/bohnhof-weinert.jpg"><img src="http://dresdenneustadt.files.wordpress.com/2008/09/bohnhof-weinert.jpg?w=300" alt="" width="210" class="alignleft size-medium wp-image-993" /></a>Am Sonnabend, 6. September, laden mal wieder diverse Galerien zu Ausstellungseröffnungen. Unter anderem dabei die Ausstellung &#8220;Abwesenheitsnotizen&#8221;  mit Fotografien von Anja Bohnhof und Karen Weinert in der Galerie <a href="http://www.bautzner69.de">bautzner69</a>. Start ist um 16 Uhr. Die Ausstellung geht bis zum 25. Oktober und ist immer Sonnabends von 13 bis 18 Uhr geöffnet.</p>
<p>Zeitgleich eröffnen die Galerien:<br />
<a href="http://www.art-academy-gmbh.com">Art Academy</a>: Susanne Marie Noßky<br />
<a href="http://www.buero-fuer-kunst.de">büro für kunst</a>: Matthias Reinmuth und Thomas Henriksson<br />
<a href="http://www.galerie-baer.de">galerie baer</a>: Dan Acostioaei_Pierre-Olivier Arnaud_Stefanie Busch_Tobias Köbsch_Paula Muhr_Kasper Akhøj Pedersen_Patrick Ward<br />
Immer einen Blick wert: <a href="http://www.galerie-gebr-lehmann.de">Galerie Gebr. Lehmann</a>: Tilman Hornig</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von Kunst auf sieben Etagen</title>
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		<pubDate>Tue, 30 May 2006 09:53:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Launer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ornö. Um das richtig sächsisch auszusprechen müsste man      eigentlich noch ein „h“ hinten dran hängen, denn das „nö“ muss richtig lang      gezogen werden, um seinen Missmut auszudrücken. Im Hochdeutschen würde man      das vielleicht übersetzen mit: „Lass mich bitte damit in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="T10"><img class="alignleft" style="float:left;" src="http://frintert.de/Launer/images/hochhausklein.jpg" alt="" width="150" height="200" />Ornö. Um das richtig sächsisch auszusprechen müsste man      eigentlich noch ein „h“ hinten dran hängen, denn das „nö“ muss richtig lang      gezogen werden, um seinen Missmut auszudrücken. Im Hochdeutschen würde man      das vielleicht übersetzen mit: „Lass mich bitte damit in Ruhe.“</p>
<p class="T10">Ob das die Veranstalter der legendären      <a href="http://www.ornoe.de/" target="_top">Ornö-Parties</a> wirklich      wollen, ist zumindest stark in Zweifel zu ziehen. Falls doch, dann war die      Feierlichkeit am vergangenen Wochenende ein Reinfall, denn die Neustädter      strömten in Scharen durch den strömenden Regen zum Hochhaus am Albertplatz.      Auch für mich als ausgewiesenen Kunstbanausen natürlich ein Muss.</p>
<p class="T10">Vielleicht ist es das letzte Mal, dass ich mich in diesem      Haus noch einmal umschauen kann, denn bald will ein Investor das fast 80      Jahre alte Bauwerk in ein Hotel verwandeln. Außerdem freue ich mich      natürlich, dass Partyveranstalter und Fotograf      <a href="http://www.pyta.net/" target="_top">Kay Pyta</a> endlich mal wieder      in der Neustadt ist. Schon die      <a href="http://www.culturall.de/dresden/ornoe/ornoe02/index.htm" target="_top">erste Ornö-Party</a> stieg auf der Schweppnitzer      Straße. Damals, im März 2000, stolperte ich eher zufällig vorbei und ließ      mich von der Kombination aus Kunst, Musik und Bier mitreißen. Später als die      Veranstaltungen mein gewohntes Terrain verließen, sagte ich nur noch: „Ornöh.“</p>
<p class="T10">Doch nun wieder in Mamas Schoß angekommen, muss ich das      sehen. Tapfer nehme ich alle sieben Etagen unter die Lupe. Dummerweise gibt      es nur in der zweiten Getränke-Nachschub, so dass ich an diesem Abend      etliche hundert Stufen steigen muss. Doch ich werde mehrfach belohnt. Zu der      Kunst kann ich mich nicht äußern, die nehme ich zur Kenntnis und einige      Stücke scheinen mir durchaus dekorativ. Doch spannend wird es als ein      Volltrunkener eine Künstlerin damit konfrontiert, dass auf einem Portrait      die Augen schief wären. Die Malerin ist ob dieser sehr direkten und nicht      gerade kunstverständigen Kritik ziemlich sauer und im Handumdrehen werden      wir alle aus der Etage genötigt. Solche Aktionen begeistern mich. Genauso      wie ein komplett leerer Raum, der durch eine äußerst ungewöhnliche      Konstruktion von Gas- und Wasserleitungen besticht. Solche Kunst wird hier      natürlich nicht gewürdigt. Jetzt hätte ich gerne ein kleines Schild zur      Hand: „Leitungen im Raum – unbekannter Klempner, wahrscheinlich späte 70er      Jahre“.</p>
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		<title>Von einer Ausstellung und ganz schrägen Wänden</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Nov 2003 11:36:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Launer</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p class="T10"><img class="alignright" style="float:right;margin:3px;" src="http://frintert.de/Launer/images/dach.jpg" alt="" />Nun      steh ich hier herum. Kenne keinen Menschen. Überall Kunst, überall Künstler.      Zumindest sehen sie so aus. Lange Haare, lange Parkas, fast jeder hier hat      entweder eine Mütze oder einen Hut auf dem Kopfe. Einer der weder das eine      noch das andere trägt, dafür mit einem kahlgeschorenen Schädel blitzt,      spricht in ein Mikrofon. Spricht vom Tanz, den es hier wohl gleich geben      soll und von Gebeten. Ein solches trägt er dann vor. Die jungen Menschen um      mich herum schmunzeln und muntern ihn auf. Andere betrachten Zeichnungen an      den Wänden, ich komme mir sehr verloren vor.</p>
<p class="T10">Eigentlich bin ich      doch verabredet. Ein Freund hat mir von dieser Ausstellungseröffnung      erzählt. „14 Tage“, so heißt das Projekt in dem alten Haus am Anfang der      Glacisstraße. Er hat mich hierhin gelockt, doch nun ist er in dem Gewühl      nicht zu finden. Irgendwen muss ich doch kennen, verzweifelt recke ich den      Hals. So entdecke ich die Treppe, vielleicht hat er sich in einer oberen      Etage versteckt. Doch auch hier wieder nur Kunst und Kunstverständige. Einige Zeichnungen und Modelle beeindrucken sogar mich als Kunstbanausen. Im      Dachgeschoss flimmert ein Fernseher. Neugierig taste ich mich näher. Eine      Dokumentation? Ein junger Mann erklärt gerade die Vorteile eines schrägen      Daches und vor allem die Vorteile, darunter zu leben. Jetzt bin ich      neugierig, diesen Blick aus dem Fenster kenne ich doch. Ja, die Wohnung muss      auf der Louisenstraße sein. Letzteres habe ich wohl laut gesagt, jedenfalls      höre ich ein deutliches: „Stimmt“. Als ich mich umdrehe, steht da besagter      Freund und grinst. „War klar, dass Du wieder Fernsehen guckst.“ Doch der      Film ist wirklich spannend, verschiedene Dachgeschossbewohner kommen zu Wort      und dürfen ihre ganz persönlichen Eindrücke des schrägen Lebens schildern.      Nach einer guten halben Stunde ist es vorbei und in dem Zimmerchen haben      sich rege Diskussionen über Vor- und Nachteile schräger Wände ergeben. Wir      ziehen uns zurück ins Erdgeschoss, wo jetzt doch noch fröhlich getanzt wird.      Auch ein Bierchen gibt es hier. So lasse ich mir Kunst gefallen.</p>
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		<title>Künstler privat</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Oct 2003 11:45:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Launer</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p class="T10">Der Kaffee duftet schon. Dampf steigt aus der Maschine. Die      letzten sprudelnden Spritzer verraten, der Erfrischungstrank ist nun fertig.      Eine Frau mittleren Alters eilt zu dem Gerät und entlockt mir dabei einen      bewundernden Blick. Denn sie verheddert sich nicht in ihrem weiten Rock,      auch stolpert sie nicht über diverse herumliegende Bücher, Steine oder      Pflanzen. „Wer möchte einen Kaffee?“ Stolz schaut sie sich um. Knapp ein      Dutzend Menschen drängeln sich in dem engen Dachgeschoss. Und alle gucken      interessiert ihre Bilder und Skulpturen an. Einem Kaffe wäre ich nicht      abgeneigt, doch bin ich skeptisch, ob die zum Ausschank vorgesehenen Tassen      auch nur annähernd meinem Hygienemaßstab entsprechen. Schließlich streunt      zwischen all den Pflanzen, Steinen und Bildern auch noch eine schwarze      Katze. Genüsslich reibt sie ihren Rücken am Bein eines Kunstverständigen.      Den scheint es nicht weiter zu interessieren, vertieft studiert er ein      kleines Büchlein mit Skizzen.</p>
<p class="T10">Ich war unterwegs mit ein paar Freunden, ein erholsamer      Spaziergang sollte es werden, bis wir an dem ersten dieser Ateliers      vorbeikamen. Die Frauen, wer sonst, wollten natürlich sofort hinein. Und nun      stehe ich, der größte mir bekannte Kunstbanause, ich stehe hier bereits in      der dritten Künstlerstube. „Tag des offenen Ateliers“ nennt sich der ganze      Rummel und die Neustadt ist offensichtlich voll davon. Wir sind seit dem      ersten keine Hundert Meter vorangekommen und dringen jetzt schon in das      vierte Atelier ein. Das könnte auch eine Wohnung sein, hier ist es etwas      ordentlicher. Vielleicht hat der Künstler aber auch nur extra aufgeräumt.      Immerhin gibt es hier auch Kuchen und so langsam finde ich doch noch etwas      Gefallen an diesem offenen Tag. Also nehme ich mir einen frisch gebrühten      Kaffee, die Tassen sind sauber, ich lasse mich in einen Sessel fallen und      angele mir noch ein Stückchen Kuchen. Derart zur Ruhe gekommen, kann ich      ganz entspannt die an der Decke aufgehängten Bilder betrachten.      Offensichtlich sehe ich dabei sehr versonnen aus. Meine Begleitung lästert      schon, ob ich jetzt zum Kunstliebhaber mutieren wolle. Nun, soweit reicht es      vielleicht nicht, doch meine Toleranz ist wieder mal ein Stückchen größer      geworden.</p>
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