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Neustadt-Geflüster

Dresden Neustadt von Anton Launer

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Beschreibung
Das Neustadt-Geflüster von Anton Launer erzählt täglich frische Nachrichten aus dem Kneipen- und Szene-Viertel Dresden-Neustadt. Damit es nicht langweilig wird, werden diese mit Hintergründen, Albernheiten, Gerüchten, Klatsch, Tratsch, Tests und heißen Diskussionen aus der Äußeren Neustadt vermischt. Und natürlich gibt es hier die besten Informationen über die Bunte Republik Neustadt.

Artikel-Schlagworte: „katharinenstraße“

Raub und Randale

Wie die Dresdner Polizei heute mitteilte, ist in der Nacht zum Sonntag gegen 2.15 Uhr ein 22-jähriger Mann von vier Unbekannten beraubt worden. Der junge Mann befand sich auf der Königsbrücker Straße, als er von einem Unbekannten angesprochen und unter einem Vorwand in einen Hinterhof gelockt wurde. Dort warteten bereits drei Komplizen des Unbekannten. Gemeinsam hielten sie den Mann fest und raubten dessen Portmonee. Anschließend drohten sie dem Mann noch mit einem Messer und forderten ihn auf zu verschwinden. Der Geschädigte blieb unverletzt. In dem Portmonee befand sich neben persönlichen Dokumenten und der EC-Karte des 22-Jährigen einiges Kleingeld.

In der selben Nacht ein paar Stunden zuvor, beschädigten zwei Junge Männer ein Polizeiauto. Das Auto stand auf der Katharinenstraße. Eine Polizistin saß im Wagen, plötzlich vernahm sie einen lauten Knall und sah wie ein dunkel bekleideter junger Mann den rechten Außenspiegel des Funkwagens abtrat. Anschließend flüchtete dieser gemeinsam mit seinem Komplizen in Richtung Alaunstraße. Während die Polizistin die Verfolgung aufnahm, alarmierte sie weitere Kollegen. Als das Duo schließlich in die Louisenstraße einbog, rannte es direkt in die Arme der Beamten. Die Polizei vermutet Alkohol als Grund für die plötzliche Randale. Ein Test ergab Werte von 0,6 und 1,3 Promille. Die beiden 23-Jährigen müssen sich nunmehr wegen Zerstörens wichtiger Arbeitsmittel verantworten.

Balkonien in der Neustadt

Viel Vergnügen den künftigen Bewohnern auf der Katharinenstraße.

Viel Vergnügen den künftigen Bewohnern auf der Katharinenstraße. Anklicken zum Vergrößern.

Streetart in 3D

Gesehen auf der Katharinenstraße

Gesehen auf der Katharinenstraße - Anklicken zum Vergrößern

Für den perfekten 3D-Genuss empfehle ich einen Ausflug auf die Katharinenstraße nahe der Kreuzung zur Königsbrücker Straße.

Brand im Lofthouse

Gestern Abend hat es aus bislang ungeklärter Ursache im Lofthouse auf der Katharinenstraße gebrannt. Es wurde niemand verletzt. Wie Mitbetreiber Stefan Schulz auf Nachfrage mitteilte, ermittelt derzeit die Polizei zur Brandursache. Alle derzeit im Lofthouse geplanten Veranstaltungen werden in das im Keller befindliche Down-Town verlegt. Schulz: “Down-Town und Groovestation sind von dem Brand nicht betroffen und haben weiter geöffnet.” Für die Löscharbeiten waren gestern Abend zwei Löschzüge und 38 Einsatzkräfte vor Ort, nach etwa einer Stunde hatten die Feuerwehrleute den Brand unter Kontrolle. Die Höhe des Schadens ist noch unklar.


Nachtrag:
Wie die Polizei heute mitteilt, ermittelt die Kripo vor Ort, ob eine technische Ursache oder eine fahrlässige Brandstiftung die Ursache des Brandes war. Anhaltspunkte für eine vorsätzliche Brandstiftung ergeben sich bislang nicht.

HiPhi spielt Militärmärsche in der Groovestation

Was tun, wenns brennt? “Brennen lassenn!” – so hieß es zumindest in dem Film mit Star-Mime Till Schweiger. Anders in der Neustadt, hier wird anlässlich eines Brandes gleich ein ganzes Bühnenprogramm umgestaltet. Denn die Groovestation lockt mit folgenden Worten zum Besuch der heutigen Abendveranstaltung: “Aus Gründen persönlicher Anteilnahme wird die Musikformation HiPhi anläßlich des heutigen Funky Wednesday die Top 40 der beliebtesten Militärmärsche intonieren. Geschickt camouflagiert im Funk & Soul Sound wird abgegroovt, bis die Hütte brennt. (oops…)”

Das ganze kostet nix und beginnt um 22 Uhr.

Ermittlungsstand im Fall Förstereistraße

Inzwischen konnte die Polizei die Tatzeit eingrenzen, die Beamten gehen von ca. 21.30 Uhr aus. Kriminaltechniker untersuchten die Wohnung der am Mittwoch tot aufgefundenen 84-Jährigen. Sie sicherten die Spuren, die in den nächsten Tagen ausgewertet werden. Parallel dazu befragten Ermittler die Nachbarschaft. Ein Motiv für das Gewaltverbrechen konnten sie noch nicht in Erfahrung bringen. Die Rentnerin starb an den Folgen der Gewalteinwirkung gegen ihren Oberkörper und Kopf.

Die Polizei sucht weiterhin nach Zeugen.