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	<title>Neustadt-Geflüster &#187; Jens</title>
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	<description>Dresden Neustadt von Anton Launer</description>
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		<title>Jens Hoffsommer, Bündnis 90/DIE GRÜNEN</title>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 09:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Launer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn Sie einem Besucher die Dresdner Neustadt beschreiben wollten, womit würden Sie anfangen?
Wunderschönes Gründerzeitviertel – alternativ, kreativ, kulturell  &#8211; einfach besonders. Mit Kunst, Kultur, Geist und positivem Lebensgefühl. Es lohnt sich der Blick in die Hinterhofidyllen. Viele Kneipen und viel los – vor allem an Wochenenden. Aber auch viel Kultur: Musik, Theater, Galerien, Ateliers, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.neustadtgruene.de/gruene-in-der-neustadt/jens-hoffsommer/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3547/3520841479_2107280efd_o.jpg" alt="Jens Hoffsommer Bündnis 90/DIE GRÜNEN" width="150" height="170" /></a><p class="wp-caption-text">Jens Hoffsommer, Bündnis 90/DIE GRÜNEN</p></div><em>Wenn Sie einem Besucher die Dresdner Neustadt beschreiben wollten, womit würden Sie anfangen?</em><br />
Wunderschönes Gründerzeitviertel – alternativ, kreativ, kulturell  &#8211; einfach besonders. Mit Kunst, Kultur, Geist und positivem Lebensgefühl. Es lohnt sich der Blick in die Hinterhofidyllen. Viele Kneipen und viel los – vor allem an Wochenenden. Aber auch viel Kultur: Musik, Theater, Galerien, Ateliers, sehr besondere Museen über Kästner und Kraszewski. &#8230; Dann gibt es in der Neustadt noch das wahre Dresdner Barockviertel rund um die Dreikönigskirche (in die man ob des Altars unbedingt einen Blick werfen sollte). &#8230; Nordbad &#8230; kleines Haus &#8230; Hechtviertel &#8230; Preußisches Viertel &#8230; und, und, und &#8230;<span id="more-2419"></span><br />
<em>Welche Lösung für die Königsbrücker Straße würden Sie bevorzugen, zwei- oder vierspurig?</em><br />
Ich bin für die schnelle Umsetzung des Kompromiss von 2006, sprich der Ausbau mit 2 überbreiten Fahrspuren und weitgehend mit extra Gleisbett. Schon beim Bau dieser Variante sind die Eingriffe in Vorgärten schmerzlich genug. Eine vierspurige Variante wäre für Gewerbe, Bäume, Grünflächen und Menschen eine Katastrophe. Wer diese Diskussion jetzt wieder auf macht, kann nur ein Betonkopf sein.<br />
Für das elende Hin und Her zwischen Stadt und Land hab ich kein Verständnis – hier wird der „Schwarz/Rote“ Peter hin und her geschoben – die Stadt und Ministerien sollen sich endlich zusammensetzen und schauen, wie eine zweispurige Variante aussehen kann, nicht prüfen was nicht geht. Das Köni–Drama muss ein Happy End haben!<br />
<em>Seit Januar 2008 hängen zwei Kameras in der Alaunstraße, wie ist Ihr Standpunkt zur Video-Überwachung?</em><br />
Ich lehne Videoüberwachung ab. Der Eingriff in die Persönlichkeitsrechte aller, die sich auf der Alaunstraße aufhalten, die grundsätzliche Annahme, jeder sei verdächtig, halte ich für nicht angemessen. Videokameras gaukeln Sicherheit vor, die sie nicht bringen. Mit Videokamera wird Kriminalität und Krawall nicht verhindert, eher verdrängt. Maximal können mit der Kamera Täter ermittelt werden – Straftaten verhindern sie nicht.<br />
Auch finde ich eine Kamera als Mittel gegen die Auseinandersetzungen vor der Scheune für falsch. Alle präventiven Maßnahmeideen wurden im politischen Feld und in der Verwaltung nicht weiterverfolgt. Es wird auf ordnungspolitische Maßnahmen wie Alkoholverkaufsverbot oder Videoüberwachung gesetzt, ohne ernsthaft darüber nachzudenken, warum es zu solchen Auseinandersetzungen kommt. Prävention fehlt!<br />
<em>Thema Parkplätze in der Neustadt: Sind Sie der Meinung, dass die Anzahl ausreicht? Und falls nicht, was kann unternommen werden, um mehr Stellplätze zu schaffen?</em><br />
Untersuchungen der Landeshauptstadt Dresden sagen, dass Parkplätze nach wie vor fehlen. Diesem Bedarf ist nur mit Parkflächen am Rande der Äußeren Neustadt zu begegnen. Schon im Parkraumbewirtschaftungskonzept sind Parkhäuser an der Bautzner Straße und Königsbrücker Straße eingeplant. Gerade für Besucher der Äußeren Neustadt sind Parkstandorte am Rande der Neustadt sinnvoll. Aber auch für Anwohner können solche Standorte attraktiv sein. Sind solche Parkflächen geschaffen, ist gemeinsam mit den Anwohnern und Gewerbetreibenden zu diskutieren, in wie weit Parkplätze im Straßenraum der Neustadt Anwohnern vorbehalten sein sollen. Dabei sind natürlich Interessen von Geschäftsinhabern zu berücksichtigen. Doch statt diese Projekte endlich umgesetzt werden, bebaut die Stadtratsmehrheit aus CDU/FDP und Linksfraktion.PDS die letzte Brachfläche in der Kamenzer Straße unter anderem mit einer Tiefgarage. Damit wird das Parkproblem nicht im Ansatz gelöst. Es wird nur weiterer Parkplatzsuchverkehr in den eng bebauten Stadtteil gelockt.<br />
Auch eine Tiefgarage unter dem Alaunplatz ist Blödsinn, weit nicht bezahlbar und es besteht die Gefahr, dass der wichtige Erholungsplatz durch Lüftungs- und Treppenanlagen verschandelt wird.<br />
<em>Russensportplatz, das Gelände nordwestlich des Alaunplatzes, sollte die Stadt es vom Land abkaufen und wenn ja, wie könnte die Fläche gestaltet werden?</em><br />
Das peinliche Ping–Pong-Spiel zwischen Stadt und Land um den Kauf der Fläche muss aufhören. Die Fläche muss von der Stadt gekauft werden – es ist eine zentrale Fläche, die sehr vielfältig genutzt werden kann. Mir schwebt zum einen eine Erweiterung des Alaunparks vor, mit Bolzplatz und Streetball–Anlage.<br />
Bei dem hohen Bedarf an Kita–Plätzen in der Neustadt halte ich es aber auch für wichtig, dass dort eine Kita mehr für Neustadtkinder entsteht. Ich halte beides für auf dieser Fläche für möglich.<br />
<em>Sauberkeit auf dem Alaunplatz, welche Vorschläge können Sie unterbreiten, um die wichtige Erholungsfläche der Neustädter rein zu halten?</em><br />
Zum einen braucht es mehr Mülleimer im Park. Die Besucher, die ihren Müll von der Wiese mitnehmen, haben an Wochenenden oft keine Chance mehr, diesen in den Eimern zu entsorgen. Die vorhandenen Eimer quellen einfach über. Auch eine öftere Leerung der Eimer – gerade im Sommer ist nötig.<br />
Zum anderen sind die Besucher gefragt: Wer möchte schon gern im Müll vom Vortag sitzen – deshalb: Bitte einpacken und entsorgen. Und wenn dies nicht an der nächsten Mülltonne möglich ist, bitte die übernächste nutzen. So macht Feiern auf dem Alaunpark tatsächlich für alle – egal wann jemand kommt – Spaß!</p>
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		<title>Jens Matthis, DIE LINKE</title>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 09:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Launer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn Sie einem Besucher die Dresdner Neustadt beschreiben wollten, womit würden Sie anfangen?
Als erstes müsste man ihm erklären, dass es DIE Dresdner Neustadt gar nicht gibt. Fünf ganz verschiedene Stadtteile eng beieinander: die Innere Neustadt zwischen Barock und sozialistischer Moderne, die Äußere Neustadt als Gründerzeit- und Szeneviertel, die Leipziger Vorstadt als traditionelles Industrie- und Arbeiterviertel, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.linke-fraktion-dresden.de/"><img alt="Jens Matthis DIE LINKE" src="http://farm4.static.flickr.com/3563/3520841273_73a8268a8a_o.jpg" width="150" height="170" /></a><p class="wp-caption-text">Jens Matthis, DIE LINKE</p></div><em>Wenn Sie einem Besucher die Dresdner Neustadt beschreiben wollten, womit würden Sie anfangen?</em><br />
Als erstes müsste man ihm erklären, dass es DIE Dresdner Neustadt gar nicht gibt. Fünf ganz verschiedene Stadtteile eng beieinander: die Innere Neustadt zwischen Barock und sozialistischer Moderne, die Äußere Neustadt als Gründerzeit- und Szeneviertel, die Leipziger Vorstadt als traditionelles Industrie- und Arbeiterviertel, die Albertstadt als Garnisonsstadt und das Preußische Viertel als Villenvorstadt. Womit man anfängt, hängt von dem Besucher ab, am originellsten wäre vielleicht das Industriegelände. Ich mag irgendwie (fast) alles.  Und dann würde ich den Besucher noch aufklären, dass die (Innere) NEUstadt der älteste Teil von Dresden ist.<span id="more-2427"></span><br />
<em>Welche Lösung für die Königsbrücker Straße würden Sie bevorzugen, zwei- oder vierspurig?</em><br />
Nein, bitte nicht. Wer die Königsbrücker vierspurig will, nimmt in Kauf, dass ihr besonderes Flair zerstört wird.  Die meisten Leute werden sich vielleicht irgendwann dran gewöhnen. Ich nicht – ich bin nostalgisch.<br />
<em>Seit Januar 2008 hängen zwei Kameras in der Alaunstraße, wie ist Ihr Standpunkt zur Video-Überwachung?</em><br />
Ich bevorzuge Standpunkte im toten Winkel. <img src='http://www.neustadt-ticker.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Im Ernst: Videoüberwachung hat allenfalls bei kriminalitätsgefährdeten schützenswerten Objekten Sinn (typischerweise bei Geldautomaten). Die Videoüberwachung des öffentlichen Raumes ist im besten Fall sinnlose Symbolpolitik, im schlimmsten Fall ist sie ein gefährlicher Angriff auf Persönlichkeitsrechte.<br />
<em>Thema Parkplätze in der Neustadt: Sind Sie der Meinung, dass die Anzahl ausreicht? Und falls nicht, was kann unternommen werden, um mehr Stellplätze zu schaffen?</em><br />
Ich bin Radfahrer, mir fehlen an vielen Stellen die Fahrradständer. Ich finde es falsch, dass deren Aufstellung auch noch Gebühren kostet. Nach Parkplätzen würden Sie gar nicht fragen, wenn sie nicht fehlen würden &#8211; abends in der Äußeren Neustadt fehlen sie fast immer. Dennoch kann ich mir verträgliche Lösungen nur durch Parkplätze an der Peripherie vorstellen. Empfehlung für Besucher: Die Straßenbahn braucht keinen Parkplatz.<br />
<em>Russensportplatz, das Gelände nordwestlich des Alaunplatzes, sollte die Stadt es vom Land abkaufen und wenn ja, wie könnte die Fläche gestaltet werden?</em><br />
Ich bin auf jeden Fall dafür, die Fläche in öffentlicher Hand zu behalten und öffentlich zu nutzen.  Konkret könnte man sich sicher viel vorstellen: die Begrünung, einen Spielplatz, die Bebauung z.B. mit einer Kita oder auch (wenigstens vorübergehend) einen Parkplatz (siehe Frage 4). Ob Stadt- oder Landeseigentum ist für mich nicht die zentrale Frage, ein bisschen hängt es auch von der konkreten Nutzung ab. Wichtig wäre mir, dass ergebnisoffen über die Alternativen diskutiert würde und die Leute tatsächlich mitreden dürften.<br />
<em>Sauberkeit auf dem Alaunplatz, welche Vorschläge können Sie unterbreiten, um die wichtige Erholungsfläche der Neustädter rein zu halten?</em><br />
Besonders originelle Ideen  habe ich da nicht. Wenn man den Alaunplatz als vielfältig genutzte Freizeitfläche will, muss man bei allen Appellen an jeden Einzelnen dennoch einen hohen Verschmutzungsgrad in Kauf nehmen. Da hilft nur eines: die Stadtreinigung muss öfter und intensiver ran, mehr Abfallbehälter wären auch nicht schlecht. Natürlich kostet das mehr Geld, aber das ist eben der Preis einer Freizeitfläche.</p>
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		<title>Grünes Verkehr- und Freiflächenkonzept für die Neustadt</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jan 2008 09:21:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Launer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bündnis90/DIE GRÜNEN haben kürzlich ihr Verkehr- und Freiflächenkonzept für die Neustadt vorgestellt. Ich wollte mal genauer wissen, was sich dahinter verbirgt und habe bei Stadtrat Jens Hoffsommer nachgefragt.
Warum soll die Bunte Neustadt jetzt grün werden?
In dicht bebauten Siedlungsgebieten wie der Äußere Neustadt sind begrünte Freiflächen und Bäume besonders wichtig. Bäume wirkend regulierend auf das (Stadt)-Klima. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.neustadtgruene.de/">Bündnis90/DIE GRÜNEN</a> haben kürzlich ihr Verkehr- und Freiflächenkonzept für die Neustadt vorgestellt. Ich wollte mal genauer wissen, was sich dahinter verbirgt und habe bei Stadtrat <a href="http://www.gruene-fraktion-dresden.de/str/pers_hoffsommer_j.php">Jens Hoffsommer</a> nachgefragt.<span id="more-286"></span><br />
<strong>Warum soll die Bunte Neustadt jetzt grün werden?</strong><br />
In dicht bebauten Siedlungsgebieten wie der Äußere Neustadt sind begrünte Freiflächen und Bäume besonders wichtig. Bäume wirkend regulierend auf das (Stadt)-Klima. Sie nehmen Kohlendioxid auf und liefern lebensnotwendigen Sauerstoff. Ein Beispiel: Eine 100jährige Eiche mit 130.000 Blättern &#8211; das sind ihre biologischen Solarzellen &#8211;  bindet jährlich rund 5.000 Kilogramm Kohlendioxid zu organischen Substanzen wie Holz, Blätter und Rinde und gibt dabei bis zu 4.500 Kilogramm Sauerstoff ab. Das ist der Jahresbedarf von elf Menschen.</p>
<p><strong>Welche konkreten Maßnahmen stellen sich Bündnis90/Die Grünen für die Neustadt vor?</strong><br />
Jeder, der in der Äußeren Neustadt den Sommer verbringt, weiß zusätzliche Bäume zu schätzen. Aus diesem Grund sollten in die Straßenplanung begrünte Straßenräume integriert werden. Die Sebnitzer Straße zeigt, wie Bäume in der Äußeren Neustadt eingeordnet werden können. Durch Bäume in der Förstereistraße (Orientierung zum Alaunplatz), der Kamenzer Straße und der<br />
Martin-Luther-Straße Süd (Orientierung zur Dresdner Heide bzw. Elbe) sowie der Louisenstraße (mittige Lage, Verbindung zwischen Förstereistraße und Kamenzer Straße) ergeben sich sinnvolle Grünverbindungen. Sollte in den genannten Straßen keine durchgehende Baumreihe möglich sein, sind zumindest auf den Gehwegverbreiterungen Bäume vorzusehen. Eine Fassadenbegrünung kann die Wirkung von Bäumen ergänzen und sollte daher gefördert werden.</p>
<p><strong>Gibt es einen Zusammenhang der Pläne mit der ab dem 1. August geplanten Umweltzone Neustadt?</strong><br />
Nein &#8211; unabhängig von den Überlegungen zur Luftreinhaltung haben wir über mehr Grün nachgedacht. Außerdem es wird in der Äußeren Neustadt keine Umweltzone geben. In den vorliegenden Plänen des RP ist diese nicht mehr vorgesehen.</p>
<p><strong>Herr Hoffsommer, vielen Dank für das Gespräch.</strong></p>
<p><a href="http://www.neustadtgruene.de/fileadmin/media/dok/verkehrs_und_freiflaechenkonzept_aeussere_neustadt.pdf">Das Verkehrs- und Freiflächenkonzept von Bündnis90/DIE GRÜNEN kann man hier nachlesen.</a></p>
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