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Neues Eiscafé auf der Louisenstraße

Gelateria Il Verde
Offenbar hat das Continental mit seinem Grün einen neuen Trend in der Neustadt aufgemacht (Neustadtgeflüster berichtete). Bin mal gespannt, wann aus dem Blue Note ein Green Note wird …
Continental – neu, aber auch gut?
Sind die Grünen jetzt FDP?

Was ist denn das? Mit nem riesigen Schild direkt vor der Ampel wird dem rasanten Autofahrer vermittelt, dass “Grün” sei, er also auf die Tube drücken kann. Normalerweise ist doch die FDP (siehe Ausbaupläne Königsbrücker Straße und Stauffenbergallee) der Freund der Autofahrer. Wollen die “Grünen” jetzt auch noch deren Wähler gewinnen?
In meinem Fall folgte an der Ampel dem grünen Schild das gelbe und dann ziemlich plötzlich das rote Licht. Dank einer Vollbremsung überlebten die querenden Fußgänger. Der Abrieb an meine Reifen hat sicherlich die Feinstaub-Belastung an dieser Stelle um etliche Prozente nach oben getrieben. Irgendwie ungrün.,
Weiß wird grün und grün wird blau

Auf der Louisenstraße 52 tut sich wieder was. Bis zum Ende des vergangenen Jahres war hier die trendige Architektur-Buchhandlung Weisslack ansässig. Und jetzt soll es also “grün” werden. Derzeit sind ein paar Leutchen am Renovieren, sie benutzen aber hauptsächlich weiße Farbe. Mal sehen, was da noch auf uns zukommt. Spätestens am 3. Mai zur Eröffnung wissen wir mehr. Unter www.concept-gruen.eu gibt es ein paar Details.
Eine Farbwandlung der anderen Art hat das Sächsische Innenministerium beschlossen. Ab dem 1. Januar 2009 sollen die Polizisten und ihre Fahrzeuge Schritt für Schritt in blau gewandet werden. Ob sich die Polizisten damit dem inneren Zustand der wochendlichen Neustadt-Besucher anpassen sollen, ist im Moment noch unklar.
Von kleinen Unwahrheiten und großen Märchen
Es war einmal ein friedlicher kleiner Stadtteil. Jahr für Jahr versammelten sich die Bewohner zu einem Feste. Gesetze wurden gemacht, Geld eingeführt und jeder Bürger bekam einen Pass. Jeder soll Spaß haben und kräftig feiern. Jahr für Jahr wurden die Feierlichkeiten größer und lauter.
Eines schönen Tages trat ein preußischer Junker auf den Plan und verkündet, dass dieser kleine Stadtteil zu Höherem geschaffen sei. Von diesem Tage an nahm er die Organisation des Festes in die Hand, und es wurde noch größer und noch lauter. Die Bewohner des Stadtteils blieben weg, dafür kamen aber viele andere aus der Stadt und den Provinzen. Anno 2000 waren es über 100 000, die sich Alkohol, Bratwurst und Vergnügen hingaben. Ein Jahr später kamen noch mehr, der kleine Stadtteil quoll förmlich über. Zufrieden schritt der preußische Junker mit seinen Rittern durch die geschmückten Straßen. Bunte Stände boten allerlei Waren feil und Musikanten aus den angrenzenden Ländern sorgten für Unterhaltung. Duft von Gegrilltem und Verbranntem durchzog die engen Gassen des Viertels.
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