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Neustadt-Geflüster

Dresden Neustadt von Anton Launer

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Beschreibung
Das Neustadt-Geflüster von Anton Launer erzählt täglich frische Nachrichten aus dem Kneipen- und Szene-Viertel Dresden-Neustadt. Damit es nicht langweilig wird, werden diese mit Hintergründen, Albernheiten, Gerüchten, Klatsch, Tratsch, Tests und heißen Diskussionen aus der Äußeren Neustadt vermischt. Und natürlich gibt es hier die besten Informationen über die Bunte Republik Neustadt.

Artikel-Schlagworte: „Fussball“

Kann Borea morgen die ersten Punkte einsammeln?

Morgen lädt der SC Borea Dresden zum vierten Spieltag der Oberliga. Um 13.30 Uhr ist Anstoß im Sportforum Jägerpark. Der Gegner ist der 1. FC Gera 03.

Vielleicht gelingt es den Kickern dann ihren ersten Punkt einzusammeln.

Fußball am Sonntag

Um 13.30 Uhr spielt am Sonntag der SC Borea Dresden gegen Tennis Borussia Berlin um den Klassenerhalt. Borea, wer? Berechtigte Frage, der Verein ist vielen vielleicht besser bekannt als der FV Dresden Nord und ist am Jägerpark beheimatet und damit der einzige echte Neustadt-Verein. Und der soll in die Landesliga absteigen? Nee! Und weil es sich mit Unterstützung im Rücken viel besser spielt, wäre es doch schön, wenn die Neustädter am Sonntag in Scharen zum Jägerpark schlendern würden und den Jungs ein wenig zujubeln könnten. Der Eintritt von zwei Euro kommt direkt dem Nachwuchs zu Gute. Das Rückspiel ist dann am 12. Juni in Berlin.

Übrigens: Ein paar spannende Infos zum Verein hat auch der SalvaDDor aufgeschrieben.

Alaunpokal am 21. Mai

Alaunpokal am 21. Mai

Alaunpokal am 21. Mai ab 11.11 Uhr

Am 21. Mai steigt der diesjährige Alaunpokal. Das Spektakel auf dem Alaunplatz findet seit 2004 statt. Die inoffiziellen Veranstalter sprechen von „bunt zusammengewürfelten Nachbarschafts- Amateur- und Thekenmannschaften, die auf imaginäre Tore schossen, deren Pfostenbegrenzungen aus abgelegten Rücksäcken bestanden“. Zwei Jahre später stellte Dynamo Dresden zwei Kleinfeldtore zur Verfügung, zwei weitere Tore kamen vom FV Dresden Nord (heute Borea). Am Turnier nehmen Mannschaften mit abenteuerlichen Namen teil, legendär sind mittlerweile die „Platzdeppen“ oder die „Neustadt-Kickers“.
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Alaunpokal 2009

Es trafen die Platzdeppen auf die Neustadt-Kickers. Insgesamt 24 Mannschaften traten an, um den Alaunpokal 2009 zu gewinnen. Um 11.11 Uhr war der erste Anstoß, danach ging es im fünf Minuten-Takt zur Sache. Für den einen oder anderen Kicker waren fünf Minuten schon ganz schön lang, die Stärkung mit einem frischen Pils half da ordentlich weiter. Wie bei jedem ordentlichen Fußball-Turnier gab es auch hier kleinere Randale, zwei Blitzknaller wurden gezündet und ein besoffener Fan beschimpfte seine Lieblingsmannschaft. Wenig später müssen die nächsten Teams ran, einer der Spieler ruft genervt: “Och nee, schon wieder bergauf spielen.” Die Teams ließen sich auch vom einsetzenden Dauer-Niesel-Regen nicht stören. Am Ende zählt das Ergebnis, das ich später noch bekannt geben werde. Gegen 20 Uhr wird damit gerechnet, dass es einen Sieger geben wird. Bis dahin erstmal ein paar kleine Impressionen. Hier klicken.

Fußball mit experimenteller Live-Musik

Während die Kicker um Tribünensitzer Jogi heute Abend noch zittern müssen, wird in der Blauen Fabrik auf der Prießnitzstraße 44/48 schon weitergedacht.

Morgen, Feitag, 20. Juni, findet dort um 20 Uhr eine Vermischung von Dingen statt, die bisher als unvereinbar galten. Demzufolge auch der Titel: “Erstkontakt No1″. Das ist eine Veranstaltung in der Reihe Dresdner Improvisationen im Rahmen des von der Bundeskulturstiftung geförderten KlangNetzes wird es eine spannende Begegnung zweier Ensembles geben.

Auf der einen Seite die Neue Dresdner Kammermusik, als Widerpart das Ensemble Weltausstellung“, das ist ein bi-nationalen Kollektiv von Musikern, DJs, bildenden Künstlern und Filmern aus Düsseldorf, Köln, Osnabrück und Utrecht.

Aus aktuellem Anlass wird es eine ungewöhnliche Verbindung von Fußball und zeitgenössischer Musik geben, bei der sich die beiden Ensembles musikalisch von Ausschnitten aus der Live-Übertragung des
Viertelfinales (Türkei gegen Kroatien) inspirieren lassen und sich improvisatorisch mit den Bildern auseinandersetzen.

Von Gartenzwergen und Abendprogrammen

Frecher Zwerg.

Frecher Zwerg.

Jetzt glotzt der mich schon wieder an. Richtig frech lugt er unter seiner roten Zipfelmütze hervor. Die blauen Augen werden von weißen Augenbrauen und einem weißen Rauschebart umrahmt. Den ganzen Abend starrt er mich jetzt schon an. Und ich kann doch Gartenzwerge nicht ausstehen. Wo bin ich hier nur hinein geraten. Alles hing mit diesem Fußball-Halbfinale zusammen, mit Freunden wollte ich mich treffen, irgendwo gemütlich in einem Kneipchen auf großer Leinwand die Deutschen beim Siegen beobachten. Beides ging gründlich schief. Der von mir bevorzugte Biergarten hinter dem Wettbüro auf der Antonstraße war schon eine reichliche Stunde vorher komplett überfüllt. Auch die Alternativen, die Biergärten hinter dem Toscana (Louisenstraße) oder dem Cigales (Alaunstraße 64) waren gerammelt voll. Vor dem Schwalbennest fanden sich schließlich noch ein paar Plätzchen mit einem winzigen Fernseher. Da wurde die Idee geboren, eine eigene Leinwand in einem Hinterhof zu installieren.
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