Artikel-Schlagworte: „Einkauf“
Künftige Einkaufsflächen?
Während heute die Linksjugend und Julia Bonk protestieren, habe ich die künftigen Einkaufsflächen der Neustadt mal vor die Linse genommen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Von langen Kabeln und kurzen Wegen
Ich freu mich ja gerne mal, dass ich in der Neustadt wohne. Kann man hier z.B. nachlesen. Heute nun ist mal wieder so ein Tag. Ein paar Freunde haben sich angekündigt, den hoffentlich fußballerischen Höhepunkt des Jahres bei mir zu erleben. Also leih ich mir schnell einen Video-Beamer und räum die Bude um. Entsetzt stelle ich fest, dass mein offensichtlich technisch nur gering ausgereifter Fernseher zwar einen S-Video-Eingang, aber keinen solchen Ausgang hat. Also muss ich noch schnell ein Kabel holen. Glücklicherweise gibt es gegenüber der Schauburg ein kleines Kabel-Fachgeschäft. Die rüstige und bestimmt agierende Dame hinter der Verkaufstheke schüttelt bedenklich mit dem Kopf als mir ihr Assistent ein Kabel Scart-to-VGA überreicht. Diesen Beitrag weiterlesen »
Von einem Einkaufsbummel und viel Polizei
Gemütlich schlendere ich die Kamenzer Straße entlang. Das Ziel meiner unhektischen Schritte ist der nigelnagelneue Supermarkt im Objekt des Streites. An anderer Stelle hab ich über Hintergründe und Proteste schon ein bisschen berichtet. Aber heute nun hat der Supermarkt mit angeschlossenem Bäcker erstmals die Pforten geöffnet. Neugierig schleiche ich mich am breitschultrigen und schwarzbejackten Security-Türsteher vorbei. Neben der Eingangstür prangt noch ein großes Loch von den letzten Anschlägen. Drinnen diskutiert die Filialleiterin mit der Polizei, die übrigens sehr umfangreich vor Ort ist. Die Gänge blitzen sauber, die Produkte sind wohlsortiert, normaler Supermarkt eben. Ein paar Leutchen kaufen auch ein. Kein Vergleich zum Gedränge im Konsum auf der Alaunstraße, aber immerhin. Vor allem viele Ältere sind unterwegs.
Mit ein paar Kleinigkeiten ziehe ich wieder von Dannen. In ein paar Wochen ist das hier Alltag.
Von Kaufrausch und berauschten Käufern
„Eckhart!“ Nervös schaut die Frau durch ihre randlose Brille. Weit und breit kein Eckhart zu sehen. „Eckhart! Schnell! Das Geld.“ Sie nestelt an ihrer Handtasche herum und lächelt verlegen erst die Kassiererin, dann die hinter ihr stehende Wartegemeinschaft an. Dann taucht er endlich auf mit Halbglatze und roten Bäckchen sieht er wie ein beim Schummeln ertappter Schüler aus. „Das Geld? Ach so.“ Flink zieht er seine Brieftasche und gibt sie seiner Frau.
Für mich ist diese kleine Episode das Ende eines nervenaufreibenden Einkaufes. In der Neustadt hat der geneigte Konsument schließlich verschiedene Supermärkte zur Auswahl, ich persönlich wechsle sehr häufig, da jeder irgendwo so seinen Vorzug hat. Im Sparmarkt auf der Alaunstraße beispielsweise grüßt mich der Chef immer sehr freundlich, außerdem ist die Käsetheke gut sortiert. Im Plus auf der Königsbrücker ist es schön billig und im Konsum auf der Alaunstraße treffe ich jedes Mal irgendwelche Bekannten. Das ist zwar prinzipiell ganz nett, allerdings verlängert es die Einkaufszeit gewaltig. So war es auch dieses Mal. Erst muss ich mich zwischen Möhren und Blattsalat über die Party des Vorabends unterhalten, dann treffe ich bei den Tütensuppen noch einen Kneipenwirt, der sich mal wieder lang und breit darüber auslässt, dass der Umsatz immer schlechter wird. Normalerweise stehe ich solchen Gesprächen ziemlich offen gegenüber und freue mich über die regen Kontakt im Viertel. Doch heute soll es eigentlich schnell gehen, immerhin hab ich Hunger und der Einkauf soll der Anfang eines herzhaften Essens werden.
Nun bin ich für die wenigen Zutaten, die mir noch fehlten schon eine knappe halbe Stunde unterwegs und pralle voll Entsetzen auf die Kassenschlange. Beim Versuch clever die schnellere Kassiererin auszumachen unterläuft mir ein strategischer Fehler, der nicht vorauszusehen war. Bis auf drei Positionen vor mir läuft alles glatt, doch dann ruft die Dame an der Kasse zu ihrer Kollegin: „Weißt Du, was die Radieschen kosten?“ Weiß sie nicht. Also springt die Ruferin auf und eilt zum Gemüseregal. Inzwischen wäre ich an der anderen Kasse dran gewesen. Der nächste Kunde ist fix abkassiert, ach bei der folgenden Frau scheint es keine Probleme zu geben, bis sie anfängt verlegen zu lächeln und durch ihre randlose Brille schaut. Schließlich komme ich doch noch an die Reihe und kann meine Zutaten bezahlen. Prompt in diesem Moment wird die dritte Kasse eröffnet und alle Nachfolgenden können mit geringeren Wartezeiten rechnen. Doch darüber kann ich jetzt nur noch hilflos lachen.
Von vollen Läden und einem leeren Geldbeutel
Weihnachten rückt immer näher. Zeit, um Geschenke zu kaufen. Der Trubel auf den Einkaufsstraßen in der Altstadt war mir schon immer ein Gräuel. Also sehe ich mich ein bisschen in den kleinen Läden der Neustadt um. Geschenkideen gibt es hier genug. Diesen Beitrag weiterlesen »





