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Neustadt-Geflüster

Dresden Neustadt von Anton Launer

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Beschreibung
Das Neustadt-Geflüster von Anton Launer erzählt fast täglich frische Nachrichten aus dem Kneipen- und Szene-Viertel Dresden-Neustadt. Hier gibt es Hintergründe, Albernheiten, Gerüchte, Klatsch, Tratsch und heiße Diskussionen aus der Äußeren Neustadt und natürlich die meisten Informationen über die Bunte Republik Neustadt.

Artikel-Schlagworte: „coloradio“

Coloradio sendet ab morgen wieder

Wie die Macher von Coloradio heute mitteilten, wird das Neustädter Radio ab morgen wieder auf UKW zu empfangen sein. Weiter teilten sie mit, dass es für die Zahlung der Sende- und Leitungskosten der Freien Radios nun eine Vertragsgrundlage mit dem Sendenetzbetreiber Media-Broadcast GmbH gibt.

Ab 18 Uhr ist morgen ist Coloradio dann auf UKW 98,4 MHz und 99,3 MHz zu empfangen.

Die Sendezeiten von Coloradio sind wochentags von 18-23 Uhr und am Wochenden von 12-24 Uhr.
Weitere Informationen unter: www.coloradio.org

Weiter Unklarheiten um Coloradio …

Wie der Neustädter Radiosender soeben mitteilt, sind zwar die Verhandlungen mit der Media-Broadcast GmbH als Leitungsanbieter auf einem guten Weg, aber Ungemach droht jetzt wegen neuer Rechnungen von Apollo-Radio.
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Funkstille bei Coloradio zieht weitere Kreise

Wie die Stadtratsfraktion der Grünen am Freitag per Pressemitteilung verbreiteten, soll die Stadt Dresden überlegen, die für die Sende- und Leitungsgebühren vorgesehenen Mittel nicht auszuzahlen. Hintergrund sei die Androhung von ApolloRadio, die Ausstrahlung der Programme von Radio Blau, Radio T und Coloradio einzustellen.

Diesen Äußerungen widerspricht die die Stadtverwaltung. Diesen Beitrag weiterlesen »

Coloradio nennt Apollo-Radio Piratensender

Mit der Überschrift: “Piratensender Apollo kapert Frequenz der Freien Radios” hat Coloradio soeben eine Pressemitteilung versandt, die auf die drohende Abschaltung des Neustädter Radios Bezug nimmt. (Neustadtgeflüster berichtete)

In der Mitteilung heißt es unter anderem: “Das private Klassikradio Apollo hat vorgestern angekündigt, die freien Radios Sachsens zum morgigen Samstag abschalten zu lassen. Mit diesem Schritt soll die sofortige Zahlung der anteiligen Sendekosten erzwungen werden statt erst einmal einen rechtsgültigen Vertrag mit den freien Radios aufzusetzen.” Nach Ansicht von Coloradio verstößt Apollo damit gegen geltendes Rundfunkrecht. Der Sender sei bereit, die entsprechenden Gelder zu zahlen, aber es sei unklar, an wen und auf welcher Rechtsgrundlage zu zahlen ist. Diesen Beitrag weiterlesen »

Wird am Sonnabend Coloradio abgeschaltet?

Radio Apollo hat heute angekündigt, dass der Sender ab Sonnabend die nichtkommerziellen Radiosender Radio Blau (Leipzig), Radio T (Chemnitz) und coloRadio (Dresden-Neustadt) nicht mehr verbreiten wird. Apollo-Sprecher Nico Nickel erläutert das Vorgehen des Radio-Senders: „Die freien Radios haben die Sendekosten nicht beglichen.“ Diesen Beitrag weiterlesen »

ColoRadio kann vorerst weiter senden

Wie die Sprecherin, Antje Meichsner, von des auf der Jordanstraße ansässigen ColoRadio soeben mitteilte, wird auch 2010 weitergesendet. Das stehe seit gestern fest. Grund dafür sei ein Beschluss des Dresdner Stadtrates, das Freie Radio mit 12.000 Euro zu unterstützen. Mit dem Geld kann ColoRadio die Sende- und Leitungskosten für den Betrieb eines UKW-Senders begleichen. Weiterhin will sich nach Angaben von coloRadio die Oberbürgermeisterin Helma Orosz bei der Staatsregierung dafür einsetzen, dass künftig die Sächsische Landesmedienanstalt diese Kosten übernimmt. Die Grüne Fraktion twitterte gestern aus dem Rathaus, dass der Antrag der Linken mit 36:35 Stimmen angenommen wurde. Der Sender war in Schwierigkeiten geraten, weil der Frequenzpartner die Kosten nicht mehr übernehmen wollte. Ausführlicher Bericht.
Weitere Informationen unter Coloradio.org

Wird Coloradio zum Webradio?

Wie kürzlich beschrieben, droht dem Radiosender von der Jordanstraße das Aus. Kurz vor Weihnachten teilte der Sender nun mit, dass die Verhandlungen zwischen den sächsischen Freien Radios und Apollo Radio am 21. Dezember endgültig gescheitert seien. Damit sei auch der „sächsische Sonderweg“, der 2004 unter Mitwirkung der Sächsischen Landesmedienanstalt geschaffen wurde, nicht mehr gangbar. Dieser Sonderweg sieht vor, dass die Sende- und Leitungskosten der Freien Radios durch den kommerziellen Mantelanbieter Apollo Radio gezahlt werden.
Nach Vorstellungen von Apollo Radio sollten die Freien Radios erst ab 20 bzw. 21 Uhr senden, darauf wollen sich die Sender nicht einlassen. Das Scheitern der Verhandlungen hat für die sächsischen Freien Radios Konsequenzen. Sie müssen nun die Sende- und Leitungskosten aus eigener Tasche finanzieren. Für die nichtkomerziell arbeitenden Radios ist das eher unmöglich. Wenn es keine Gesetzesänderung gibt, der Landesmedienanstalt ermöglicht, die Freien Radios direkt zu fördern, wird es wohl auf das Konzept des medienpolitischen Sprechers der CDU, Sebastian Gemkow, hinauslaufen. Sprich: Coloradio wird zum Webradio.
Am 12. Januar soll es zu dem Thema im Rathaussaal eine Podiumsdiskussion geben.

Droht coloRadio das Aus?

Der Krisenstab ist eingerichtet, plant derzeit kreative Protestaktionen: Wenn alles schief läuft, wird der Neustädter Sender “coloRadio” ab 2010 nicht mehr senden. Die Gründe dafür verstehen nur echte Experten.

coloRadio droht den Frequenzpartner zu verlieren: Apollo-Radio. Der Klassik- und Jazzfunk ist einst auf Druck der sächsischen Landesmedienanstalt (SLM) gegründet worden, um eine erfolgreiche Bewerbung des Hamburger Klassikradios in Sachsen zu verhindern. Seitdem sendet Apollo dahin, ohne jemals einen Cent verdient zu haben, finanziert von allen sächsischen Privatfunkgesellschaften. Eher ungern natürlich, das ganze ist Teil einer Vereinbarung mit der SLM. Medienexperten sagen “Frequenzverstopfung“ dazu, beobachten das auch in anderen Bundesländern. Die Begründung dafür ist fast immer gleich: Pflege des heimischen Medienstandortes, der gute, neue Arbeitsplätze garantiert. Diesen Beitrag weiterlesen »

Gründungstreffen der “Partei” live auf coloRadio?

Am 25. September wird das Bautzner Tor zum Wahllokal für “Die Partei” (siehe Bericht). Wer die Gründungsversammlung des sächsischen Ablegers der Spasspartei nicht live verfolgen will, darf, muss oder gar keinen Platz im Wahlokal mehr findet, kann zumindest sein Radio einschalten:

coloRadio versucht derzeit, eine Liveübertagung ab 21 Uhr hinzubekommen, auf den UKW-Frequenzen 98,4 und 99,3 MHz. Ob es klappt, hängt davon ab, ob die dort sonst sendenden Radiomacher ihre Zeit abgeben. Das ist nicht selbstverständlich in einem selbstverwalteten Betrieb ohne Chef und bedarf gewisser Überzeugungsarbeit. Wenn coloRadio aus dem Bautzner Tor sendet, dann in relativ schlechter Empfangsqualität.  Deshalb empfiehlt sich vielleicht gleich der Klick zum Livestream. Der findet sich unter: www.coloRadio.org .

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