<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Neustadt-Geflüster &#187; Blue Note</title>
	<atom:link href="http://www.neustadt-ticker.de/tag/blue-note/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.neustadt-ticker.de</link>
	<description>Dresden Neustadt von Anton Launer</description>
	<lastBuildDate>Sat, 11 Feb 2012 09:00:59 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>Kleine Beobachtung am Rande</title>
		<link>http://www.neustadt-ticker.de/kolumne/kleine-beobachtung-am-rande/</link>
		<comments>http://www.neustadt-ticker.de/kolumne/kleine-beobachtung-am-rande/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 2002 09:23:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Launer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Note]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Flyer]]></category>
		<category><![CDATA[Neustadt]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dresdenneustadt.wordpress.com/?p=546</guid>
		<description><![CDATA[Manchmal bin ich ein wenig stolz auf mich. Wenn es mir zum Beispiel gelingt allen Mut zusammenzureißen und trotz ekligstem Herbstwetter meine gut geheizte Wohnung zu verlassen. Wie groß dieser Mut, vielleicht sollte man auch von Übermut sprechen, wirklich ist, zeigt ein Blick auf die Straßen. Louisen- und Alaunstraße, sonst ein Tummelplatz für kleine und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="T10"><img class="alignleft" style="float:left;" src="http://frintert.de/Launer/images/herbst.jpg" alt="" width="150" height="200" />Manchmal bin ich ein wenig stolz auf mich. Wenn es mir zum      Beispiel gelingt allen Mut zusammenzureißen und trotz ekligstem Herbstwetter      meine gut geheizte Wohnung zu verlassen. Wie groß dieser Mut, vielleicht      sollte man auch von Übermut sprechen, wirklich ist, zeigt ein Blick auf die      Straßen. Louisen- und Alaunstraße, sonst ein Tummelplatz für kleine und      große Gruppen vergnügungssüchtiger Menschen, sind leergefegt. Also ob der      Herbstwind nicht nur Blätter, sondern auch Menschen verwehen könnte. Apropos      Blätter, in der Neustadt fliegen normalerweise nicht die üblichen gelben und      roten Blätter von Kastanie, Eiche oder Linde. Nein hier fliegen vor allem      giftgrüne und schreiend blaue Blätter, normalerweise im handlichen Format.      Die heute hier nicht vorhandenen Menschen würde schlau von Flyern sprechen,      die normalerweise von emsigen Verteiler-Trupps unter Schweibenwischer      geklemmt werden. Doch heute nicht, der Wind ist zu stark und reißt die      bunten Fetzelchen von den Autos und klatscht mir eines davon mitten ins      Gesicht.</p>
<p class="T10">Nun, sich empören hat keinen Zweck. Weit und breit kein      Mensch, dem ich Schuld zuweisen könnte. Also schlucke ich den Ärger hinunter      und kratze mir das in diesem Falle überwiegend rote Blatt aus dem Gesicht.      Nachdem auch die Brille wieder sauber ist, versuche ich die Botschaft zu      lesen. „Die besten Weihnachtspartys. Bestell jetzt Deine Karten!“ Hm, hat      mir der Wind den Verstand vernebelt, nein. Das wäre unlogisch. Also nochmal      und tatsächlich über den fetten Lettern ist auch noch eine leicht bekleidete      Weihnachstmännin zu erkennen. Ich wende den leicht aufgeweichten Zettel hin      und her, eine Internet-Adresse ist auch angegeben, kein Hinweis auf einen      Joke. Die machen also echt schon im September Weihnachtswerbung. Mir huscht      ein Lächeln übers Gesicht, der Ärger über die böse Klatsche ist fast      vergessen und der Regen hat auch nach gelassen. Doch der Wind braust weiter.      Höchste Zeit mal wieder im Blue Note einzukehren. Nachdem ich vor einiger      Zeit geschrieben hatte, dass dies meine Lieblingskneipe bei regnerischem      Wetter ist, muss ich mir vom Wirt immer Sprüche anhören, ob´s denn mal      wieder regnet und das dies schon lange nicht der Fall gewesen sei. Aber      egal, wenigstens wird hier wohl kein leicht bekleideter Weihnachtsmann      lauern.</p>
<hr />
<p><small>© Anton Launer, <a href="http://www.neustadt-ticker.de">Neustadt-Geflüster</a>, 2002. |
<a href="http://www.neustadt-ticker.de/kolumne/kleine-beobachtung-am-rande/">Direktlink</a> |
<a href="http://www.neustadt-ticker.de/kolumne/kleine-beobachtung-am-rande/#comments">Keine Kommentare</a> |
</small></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.neustadt-ticker.de/kolumne/kleine-beobachtung-am-rande/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von feuchten Tropfen und einer beschlagenen Brille</title>
		<link>http://www.neustadt-ticker.de/kolumne/von-feuchten-tropfen-und-einer-beschlagenen-brille/</link>
		<comments>http://www.neustadt-ticker.de/kolumne/von-feuchten-tropfen-und-einer-beschlagenen-brille/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jun 2001 15:12:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Launer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Note]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Neustadt]]></category>
		<category><![CDATA[Scwalbennest]]></category>
		<category><![CDATA[Verregneter Tag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dresdenneustadt.wordpress.com/?p=520</guid>
		<description><![CDATA[Es ist einer dieser unmöglichen Abende. Statt sommerlicher Temperaturen ist es ungemütlich kalt und ein feiner Nieselregen vermiest Spaziergängern die Tour durch die Neustadt. Trotzdem sind wieder viel Menschen auf Alaun- und Louisenstraße unterwegs. Meist pilgern sie in kleinen Grüppchen, immer auf der Suche nach einem hübschen Lokal mit freien Plätzen. Neuerdings herrscht besonders vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="T10">Es ist einer dieser unmöglichen Abende. Statt      sommerlicher Temperaturen ist es ungemütlich kalt und ein feiner Nieselregen      vermiest Spaziergängern die Tour durch die Neustadt. Trotzdem sind wieder      viel Menschen auf Alaun- und Louisenstraße unterwegs. Meist pilgern sie in      kleinen Grüppchen, immer auf der Suche nach einem hübschen Lokal mit freien      Plätzen.</p>
<p class="T10">Neuerdings herrscht besonders vor dem Schwalbennest ein      großer Andrang. An besseren Abenden, also solchen ohne Regen, bleiben die      Passanten gern an der Kreuzung stehen und beobachten die Rekel-Künste der      leicht bekleideten Damen im Obergeschoss. Gogo-Tänzerinnen, die sich zum      dumpfen Beat bewegen. Doch heute steht keiner und guckt, dafür herrscht am      Eingang Gedränge. Dort wechseln sich die ab, die schon einen Blick ins Lokal      geworfen haben und nach verzweifelter Suche keinen Platz gefunden haben mit      jenen, die eben erst hereinkommen und noch frohen Mutes sind.</p>
<p class="T10">Ich weiß es besser und unternehme gar nicht erst den      Versuch, obwohl ein einzelner Platz am Tresen sicher frei wäre. Doch bei      Regen suche ich immer die kleinen verrauchten Kneipen. Hier wäre es mir viel      zu hell und zu fröhlich. Bei einem solchen Wetter brauche ich einen      gemütlichen Platz mit düsterer Stimmung. Auf der Louisenstraße stehen vor      einem Café noch Tische und Stühle draußen, ob der Wirt glaubt, dass sich      jemand freiwillig in den Regen stellt? Aber nein, drinnen ist es so voll,      dass die Kellnerinnen vermutlich noch nicht dazu gekommen sind, das Mobiliar      wegzuräumen.</p>
<p class="T10">Einige Unverdrossene stört auch der Regen nicht. Laut      schmatzend stehen sie vorm Istanbul, den warmen Döner in der Hand. Um die      Ecke habe ich mein Ziel erreicht. Das Blue Note hat den richtigen Charme für      einen verregneten Abend.</p>
<p class="T10">Nachdem ich      die Tür hinter mir geschlossen habe, will es mir scheinen, als ob die Kneipe      heute besonders verraucht ist. Aber es ist nur meine Brille, die durch den      plötzlichen Klima-Wechsel beschlagen ist. Ein paar Minuten später sehe ich      schon wieder genug, um einen freien Platz am Tresen zu entdecken. Sämtliche      Schlecht-Wetter-Laune fällt von mir ab und Entspannung naht. Ein Bier,      bitte!</p>
<hr />
<p><small>© Anton Launer, <a href="http://www.neustadt-ticker.de">Neustadt-Geflüster</a>, 2001. |
<a href="http://www.neustadt-ticker.de/kolumne/von-feuchten-tropfen-und-einer-beschlagenen-brille/">Direktlink</a> |
<a href="http://www.neustadt-ticker.de/kolumne/von-feuchten-tropfen-und-einer-beschlagenen-brille/#comments">Keine Kommentare</a> |
</small></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.neustadt-ticker.de/kolumne/von-feuchten-tropfen-und-einer-beschlagenen-brille/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Inter-Nudeln und einem Damenrad</title>
		<link>http://www.neustadt-ticker.de/kolumne/von-inter-nudeln-und-einem-damenrad/</link>
		<comments>http://www.neustadt-ticker.de/kolumne/von-inter-nudeln-und-einem-damenrad/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Nov 2000 12:51:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Launer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Note]]></category>
		<category><![CDATA[juri-reiter-trio]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.neustadt-ticker.de/?p=9929</guid>
		<description><![CDATA[Applaus. Die Gäste im Blue Note sind begeistert. Soeben sind die letzten Akkorde einer russischen Ballade verklungen. Die Herren Musiker deuten eine Verneigung an. Mischa stellt das Saxophon zur Seite. Viktor streift das Akkordeon von der Schulter und Juri, der Graubart, legt die Sticks sorgfältig aufs Schlagzeug, greuft zum Teee und nippt genüsslich daran. Währenddessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Applaus. Die Gäste im Blue Note sind begeistert. Soeben sind die letzten Akkorde einer russischen Ballade verklungen. Die Herren Musiker deuten eine Verneigung an. Mischa stellt das Saxophon zur Seite. Viktor streift das Akkordeon von der Schulter und Juri, der Graubart, legt die Sticks sorgfältig aufs Schlagzeug, greuft zum Teee und nippt genüsslich daran. Währenddessen ist Mirko, der Barkeeper, herumgegangen und hat Geld gesammelt.<br />
(...)<br/>Hier weiterlesen: <a href="http://www.neustadt-ticker.de/kolumne/von-inter-nudeln-und-einem-damenrad/">Von Inter-Nudeln und einem Damenrad</a> (273 Wörter)</p>
<hr />
<p><small>© Anton Launer, <a href="http://www.neustadt-ticker.de">Neustadt-Geflüster</a>, 2000. |
<a href="http://www.neustadt-ticker.de/kolumne/von-inter-nudeln-und-einem-damenrad/">Direktlink</a> |
<a href="http://www.neustadt-ticker.de/kolumne/von-inter-nudeln-und-einem-damenrad/#comments">Keine Kommentare</a> |
</small></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.neustadt-ticker.de/kolumne/von-inter-nudeln-und-einem-damenrad/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von lauen Filmen und heißen Diskussionen</title>
		<link>http://www.neustadt-ticker.de/kolumne/von-lauen-filmen-und-heisen-diskussionen/</link>
		<comments>http://www.neustadt-ticker.de/kolumne/von-lauen-filmen-und-heisen-diskussionen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Aug 1999 11:15:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Launer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[barkeeper]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Note]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Görlitzer]]></category>
		<category><![CDATA[mario]]></category>
		<category><![CDATA[Mundharmonika]]></category>
		<category><![CDATA[Neustadt]]></category>
		<category><![CDATA[schmachtfetzen]]></category>
		<category><![CDATA[titanic]]></category>
		<category><![CDATA[whiskey]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dresdenneustadt.wordpress.com/?p=434</guid>
		<description><![CDATA[Die Abende sind lang im Blue Note. Rauchschwaden hängen in der Luft. Traurig tönt die Mundharmonika aus den Boxen. Mario, der Barkeeper, kurzhaarig und tätowiert, hat eine Filmmusik eingelegt. „Spiel mir das Lied vom Tod.“ – Der Western schlechthin. Zu vorgerückter Stunde treffen sich die Nachtarbeiter in der verräucherten Bar auf der Görlitzer Straße. Angeregt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Abende sind lang im <a href="http://www.jazzdepartment.com/"  target="_Blank">Blue</a> Note. Rauchschwaden hängen in der Luft. Traurig tönt die Mundharmonika aus den Boxen. Mario, der Barkeeper, kurzhaarig und tätowiert,  hat eine Filmmusik eingelegt. „Spiel mir das Lied vom Tod.“ – Der Western schlechthin.</p>
<p>Zu vorgerückter Stunde treffen sich die Nachtarbeiter in der verräucherten Bar auf der Görlitzer Straße. Angeregt von Musik und Whiskey beginnen sie zu diskutieren. Auf der einen Seite argumentiert Mirko, ebenfalls kurzhaarig, ebenfalls tätowiert und einer der Chefs der Bar. Auf der anderen gestikuliert Franz, bärtiger Koch aus Leidenschaft. Dazwischen sitzen eine Frau und ein Autor, beide schweigen amüsiert.</p>
<p>Mirko setzt das Glas ab, leise polternd. Dann sagt er mit dem Brustton tiefer Überzeugung zu der Frau: „In dreißig Jahren ist &#8216;Titanic&#8217; ein Klassiker.“ Das schreit nach Einspruch, der kommt prompt von Franz, der weiß was Klassiker sind und sagt es auch. Worte fallen und Widerworte. Casablanca, Schmachtfetzen, Panzerkreuzer Potjomkin, Steven Spielberg, Orson Welles, die beiden letzteren sind Filmemacher, ziemlich      verschiedene. Der Rest der Kneipe lauscht belustigt den beiden Streithähnen, die zunehmend lauter werden.</p>
<p>Nebenbei höre ich noch eine Geschichte von Schweden, die russische Zigaretten in der <a href="http://www.planwirtschaft.de/"  target="_Blank">Planwirtschaft</a> vergaßen, oder andersrum, egal. Der Wortschwall scheint über zu schwappen, bis Mario, der Mann hinterm Tresen, die Nase voll hat. Er dreht am Lautstärkeregler und wechselt die Musik. Die Diskussion stirbt im einsetzenden Rock`n`Roll und eine neue Runde Whiskey ist fällig.</p>
<hr />
<p><small>© Anton Launer, <a href="http://www.neustadt-ticker.de">Neustadt-Geflüster</a>, 1999. |
<a href="http://www.neustadt-ticker.de/kolumne/von-lauen-filmen-und-heisen-diskussionen/">Direktlink</a> |
<a href="http://www.neustadt-ticker.de/kolumne/von-lauen-filmen-und-heisen-diskussionen/#comments">Keine Kommentare</a> |
</small></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.neustadt-ticker.de/kolumne/von-lauen-filmen-und-heisen-diskussionen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

