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Annamateur im Thalia
Dirks und Wirtz auf dem Martin-Luther-Platz
Das Konzert findet im Rahmen des wöchentlichen Bio-Wochenmarktes auf dem Martin-Luther-Platz statt.
Das Ende der Anna-Schlange
Nachdem ich am Vorabend ausgiebig die Entwicklung der “Anna-Schlange” beobachten konnte, wollte ich mich gestern selbst hineinwagen. Doch das Schlangestehen schien schon auf der Alaunstraße zu beginnen. Menschen über Menschen drängten auf das Festgelände. Mein Glück, dass sich viele brav in die längste aller Schlangen stellten, während am Kassenhäuschen noch ein Schalter frei war. Gegen 20.45 enterte ich in Begleitung einer jungen Dame die Feuertreppe. Noch konnten wir uns ganz geschickt vordrängen, so dass wir uns in bester Warteposition befanden. Um uns herum ein bunt gemischtes Publikum, allesamt glücklich Wartende. Kurz vor halb zehn wurde dann die Türe geöffnet und fast die gesamte Anna-Schlange konnte im Innern der Scheune verschwinden. Dort erwartete das Publikum eine strenge Grundschullehrerin und die Aufgabe: “Malen nach Zahlen”
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Heute Abend geht es los. Dann verwandelt sich der Platz rund um die Scheune wieder in einen Marktplatz voller Eitelkeiten und sonderlicher Menschen. Bereits zum 11. Mal suchen die Schaubuden das Gelände heim. War es anfangs noch ein kleines verträumtes Festival, ist es inzwischen ziemlich gewachsen. Vielleicht wollten die Veranstalter dem etwas gegensteuern und haben flugs die Preise erhöht. Eine Einzelveranstaltung kostet in diesem Jahr 5 statt 4 Euro. Und das Drei-Karten-Ticket kostet nun 12 statt 10 Euro. Geblieben ist der Kulturbeitrag von einem Euro für die Rumsteher und Biertrinker, die nur das Treiben genießen wollen. Für Anhänger des Spargroschens gilt es also, möglichst vor 20.30 Uhr auf dem Festival-Gelände zu erscheinen, da besagter Beitrag erst danach erhoben wird.
Das Programm strotzt natürlich nur so von Highlights, seien es die begnadeten Außensaiter mit der stadtbekannten Sängerin, deren amateurhafter Name mir gerade nicht einfallen will. (vom 10-13. Juli) Oder The great Voltini and Madame Electra … ich sage nur, Hochspannung! Oder das einzig wahre und unglaublich universale Druckluftorchester. Mein Tipp, einfach hingehen, Karten kaufen und vor den Zelten mit den größten Schlangen anstellen. Man macht selten etwas verkehrt.
Hier nochmal zum nachlesen die Eindrücke von vergangenen Schaubudensommern: 2001, 2003, 2004
Weitere Infos und das Programm unter www.schaubudensommer.de











