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Nicht zu übersehen
Handzettel, kleine Plakate und jede Menge Aufkleber zieren Ampelmasten in der Neustadt, auch Lampenmasten sind gern genutzte Reklameträger. Schließlich stirbt, wer nicht wirbt. Nun fand sich an einer Ampel an der Königsbrücker Straße diese neue Werbeform, nicht zu übersehen und nur schwer zu überkleben.
Ampel am Bischofsplatz
Wie die Stadtverwaltung heute mitteilt, sollen die Bauarbeiten für die neuen Fußgänger-Ampeln am Bischofsplatz am Donnerstag beendet werden. Die zwei Ampeln für die Fußgänger stehen schon.

Die Ampeln stehen schon. Am Donnerstag sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Anklicken, um das Bild zu vergrößern.
Bischofsplatz bekommt Ampel
Wie die Stadtverwaltung heute mitteilt, wird seit vergangener Woche am Bischofsplatz eine temporäre Fußgängerampel errichtet. Diese soll für mehr Sicherheit beim Überqueren des stark befahrenen Bischofswegs sorgen. Für vielen Kinder aus dem Bogenviertel gehört die Querung der Fritz-Reuter-Straße zum Schulweg. Die Bauarbeiten sollen etwa vier Wochen dauern. Dabei wird auch der Bordstein an der Haltestelle abgesenkt, um das Einsteigen zu erleichtern. Zu Einschränkungen für den Verkehr kommt es nicht. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen 110 000 Euro.
Neue Ampel an der Tannenstraße
Voraussichtlich ab 3. September wird an der Königsbrücker/Ecke Tannenstraße eine Fußgängerampel in Betrieb genommen. Das teilte die Stadtverwaltung heute mit. Die Ampel wird stadtauswärts hinter der Tannenstraße eingerichtet. Fußgänger können per Knopfdruck grün anfordern. Zudem schaltet die Ampel für den Kfz-Verkehr auf rot, wenn eine Straßenbahn in die Haltestelle einfährt. Die Einrichtung der Fußgängerampel geht aus Unfalluntersuchungen zurück, sie soll die Schulwegsicherheit verbessern. Die Arbeiten kosten ca. 65 000 Euro.
Mit dem Ausbau der Königsbrücker Straße soll die Fußgängerampel durch eine komplette Anlage für den gesamten Kreuzungsbereich ersetzt werden.
Sind die Grünen jetzt FDP?

Was ist denn das? Mit nem riesigen Schild direkt vor der Ampel wird dem rasanten Autofahrer vermittelt, dass “Grün” sei, er also auf die Tube drücken kann. Normalerweise ist doch die FDP (siehe Ausbaupläne Königsbrücker Straße und Stauffenbergallee) der Freund der Autofahrer. Wollen die “Grünen” jetzt auch noch deren Wähler gewinnen?
In meinem Fall folgte an der Ampel dem grünen Schild das gelbe und dann ziemlich plötzlich das rote Licht. Dank einer Vollbremsung überlebten die querenden Fußgänger. Der Abrieb an meine Reifen hat sicherlich die Feinstaub-Belastung an dieser Stelle um etliche Prozente nach oben getrieben. Irgendwie ungrün.,








