Artikel-Schlagworte: „Alkohol“
Zugedröhnte Randalierer auf dem Alaunplatz
Wie die Polizei heute mitteilt, haben gestern zwei zugedröhnte Randalierer auf dem Alaunplatz Passanten und Polizisten angegriffen. Gegen 17 Uhr hatte erst ein 24-Jähriger mehrere Personen belästigt, dabei beleidigte er erst einen Mann der mit seiner Familie spazieren ging und griff ihn dann auch körperlich an. Diesen Beitrag weiterlesen »
Alkohol und Gewalt – Knast
Wie die Polizei soeben mitteilt, konnte sie gestern in zwei Fällen Gewalttäter festnehmen. Am frühen Nachmittag kurz vor 15 Uhr stellten die Beamten einen 27-Jährigen. Der war zuvor auf der Hauptstraße unterwegs gewesen und hatte mehrere Reklame-Schilder umgeworfen, einen 50-Jährigen angegriffen und an den Kopf getreten. Aufmerksame Passanten verhinderten Schlimmeres. Der junge Mann spuckte, trat und schlug um sich. Nach dem Eintreffen der alarmierten Polizeibeamten, versuchte er auch diese zu schlagen und zu treten. Vier Beamte waren nötig um den 27-Jährige unter Kontrolle zu bringen. Mit einem Wert von 1,74 Promille wurde er in den Polizeigewahrsam gebracht. Diesen Beitrag weiterlesen »
Saufen, raufen, einbrechen
Die Dresdner Polizei meldete heute zwei Straftaten, die unter Alkoholeinfluss begangen wurden:
Ein 22-Jähriger versuchte heute früh in ein Geschäft auf der Bautzner Straße einzubrechen. Eine Anwohnerin alarmierte die Polizei, als die Beamten eintrafen flüchtete der Mann über einen Hinterhof in Richtung Prießnitzstraße und dann wieder in Richtung Bautzner, schließlich versuchte er, sich im Gras zu verstecken. Die Polizisten nahmen ihn fest. Alkoholpegel: 2,92 Promille. Der junge Mann war schon ein paar Stunden zuvor beim Versuch ein Fahrrad zu stehlen gescheitert, den Rest der Nacht verbrachte er in der Zelle.
Gestern Nachmittag schlugen sich mehrer Personen in der Neustadt. Ein 21-Jähriger erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei stellte die Beteiligten an Ort und Stelle, drei der Schläger standen unter erheblichen Alkoholeinfluss.
Von kleinen Unwahrheiten und großen Märchen
Es war einmal ein friedlicher kleiner Stadtteil. Jahr für Jahr versammelten sich die Bewohner zu einem Feste. Gesetze wurden gemacht, Geld eingeführt und jeder Bürger bekam einen Pass. Jeder soll Spaß haben und kräftig feiern. Jahr für Jahr wurden die Feierlichkeiten größer und lauter.
Eines schönen Tages trat ein preußischer Junker auf den Plan und verkündet, dass dieser kleine Stadtteil zu Höherem geschaffen sei. Von diesem Tage an nahm er die Organisation des Festes in die Hand, und es wurde noch größer und noch lauter. Die Bewohner des Stadtteils blieben weg, dafür kamen aber viele andere aus der Stadt und den Provinzen. Anno 2000 waren es über 100 000, die sich Alkohol, Bratwurst und Vergnügen hingaben. Ein Jahr später kamen noch mehr, der kleine Stadtteil quoll förmlich über. Zufrieden schritt der preußische Junker mit seinen Rittern durch die geschmückten Straßen. Bunte Stände boten allerlei Waren feil und Musikanten aus den angrenzenden Ländern sorgten für Unterhaltung. Duft von Gegrilltem und Verbranntem durchzog die engen Gassen des Viertels.
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Löcher in der Straße oder ein Stadtteil versackt
Einfach abgesackt, weggerutscht. Ein neues Loch ist entstanden. Mitten auf dem Martin-Luther-Platz sind mehrere Pflastersteine etwa 30 Zentimeter nach unten gesackt. Rot-weiße Warnbaken markieren die Katastrophen-Stelle. Ein dickes Loch prangt dort, wo früher Straße war.
Dass man in der Neustadt hervorragend versacken kann, müsste eigentlich klar sein, diverse Kneipen locken mit hochprozentigen Getränken. Und nach reichlichem Genuss bleibt der eine oder andere Alkohol-Liebhaber schon mal unterm Tisch liegen. Doch dass neuerdings auch Pflastersteine versacken, ist schon ein ziemlich starkes Stück. Dabei ist das Vorkommnis am Martin-Luther-Platz nicht das erste seiner Art. Vor reichlich einem Jahr haben sich auf der Schönfelder Straße schon einmal ein paar Steinchen in den Untergrund verabschiedet. Damals reagierte das Straßenbauamt wesentlich drastischer. Zur Strafe wurde die halbe Straße gesperrt. Rote Karte, zwei Wochen Pause, keine Autos, keine LKW, die übrigen Steine der Straße wurden in einer Art Sippenhaft gleich mit bestraft.
Nach Ablauf der Sperrfrist wurden die Übeltäter aus ihrer Tieflage befreit, neuer Sand im Untergrund sollte weiteres Absacken verhindern, bis heute erfolgreich. Stellt sich nun die Frage ob, die Abrutsch-Aktion am Martin-Luther-Platz eine Solidaritäts-Demonstration ist, oder ob dort einfach nur dem Druck von oben nachgegeben wurde.
Diesmal reagiert die zuständige Behörde nur mit einer lokalen Sperrung, vermutlich ist sogar schon ein kleiner Bautrupp beauftragt, den Untergrund zu untersuchen und weitere Absackungen zu verhindern. Doch hier muss hart und schnell gehandelt werden, die Abweichler müssen erstmal ihrem Elend überlassen werden, eine Sperrung des ganzen Platzes sollte her. Damit die anderen Pflastersteine genau wissen, wer hier Herr über Grund und Untergrund ist.
Denn wenn hier nur lokal begrenzte Strafen verhängt werden, wird es immer wieder neue Absturz-Versuche geben. Und vielleicht bilden die Pflastersteine dann auch irgendwann eine Allianz mit den wenigen Asphaltdecken auf Alaun- und Louisenstraße. Das Drama könnte ungeahnte Formen annehmen, wenn plötzlich eine ganze Straße im Untergrund verschwindet und sämtlichen Kneipen plötzlich die Laufkundschaft fehlt.
Von vollen Kneipen und langsamer Bedienung
Der Laden ist ordentlich voll. Kein Wunder, eine Ausstellungseröffnung steht an. Schicke Fotos an den Wänden, schicke Leute vor der Bar – wartend.
Hinter der Bar, der Name des Lokals soll hier mal diskret verschwiegen werden, zwei Blondinen. Mit Mühe dränge ich mich durch das Gewühl. Ein großes Plakat zieht meine Aufmerksamkeit an: Strawberry Margarita – ein leckerer Cocktail mit Erdbeeren und Tequilla. Offensichtlich der Drink der Woche, den bestelle ich für meine Begleitung, Frauen mögen so was. Für mich einen Gin-Tonic. Doch die Bestellung erweist sich als Fehler. Denn jetzt beginnt die eine Blondine hektisch hin und her zu laufen. Der Margarita muss im Mixer ordentlich durchgerührt werden. Also holt sie den Mixer aus dem Hinterraum, dann die Erdbeeren, dann den Alkohol. Als sie alles vorn hat, mixt sie kurz und verschwindet dann mit den Gerätschaften wieder nach hinten. Ich bin reichlich verwirrt. Sollte ich der einzige sein, der den groß beworbenen Drink bestellt?
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