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LKA befragt Passanten
Gestern Nachmittag haben Polizisten Jogger, Spaziergänger und andere Heide-Besucher befragt. Unter der Brücke der Stauffenbergallee und am Küchenbrückenweg im Prießnitzgrund waren zwei Gruppen im Einsatz. Die Beamten wollten wissen, ob den Passanten an den Tagen vor Ostern irgendetwas Verdächtiges aufgefallen sei. Hintergrund der Aktion ist der Brandanschlag auf die Albertstadtkaserne am Ostersonntag. Bislang hat die Befragung jedoch noch zu keinen Ergebnissen geführt, so eine Sprecherin des Landeskriminalamtes (LKA) heute morgen auf Nachfrage.
Rasche Aufklärung unwahrscheinlich
Gestern stellte die Ermittlungsgruppe „Albertstadt“ Details der Ermittlungen vor. Die Brandsätze seien vom Typ “Nobelkarossentod” und würden damit auf die linksextremistische Szene hinweisen. So wird zum Beispiel der “militanten Gruppe” deren Verwendung zugeschrieben. Die Brandsätze bestanden vor der Zündung aus einer Trägerplatte, auf die zwei mit Benzin gefüllte Einwegflaschen, ein mechanischer Wecker und eine Stromquelle montiert waren. Jeder der Brandsätze könnte bis zu fünf Kilo gewogen haben.
Die Ermittlungsgruppe “Albertstadt” geht derzeit von zwei bis vier Tätern aus. Auch das Zeitfenster des Anschlags konnte präzisiert werden. Beim letzten Kontrollgang eines Wachmannes um 1.45 Uhr war der Zaun noch in Ordnung und um 3.02 Uhr sei die Feuerwehr arlamiert worden, da hat es schon gebrannt. Der Ermittlungsleiter Wolfgang Jehle sagte, dass mit raschen Aufklärungserfolgen eher nicht zu rechnen ist.





