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	<title>Neustadt-Geflüster &#187; Abstinent</title>
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	<description>Dresden Neustadt von Anton Launer</description>
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		<title>Von Problemen ohne Alkohol</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2006 08:58:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anton Launer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Abstinent]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
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		<description><![CDATA[Dem beständigen Leser des Neustadt-Geflüsters wird es schon aufgefallen sein, dass ich dem einen oder anderen Gläschen Alkohol nicht abgeneigt bin. Zu einem zünftigen Bummel durch die Szene-Kneipen gehört meiner Meinung nach auch immer ein süffiges Getränk. Je nach dem wo ich bin, kann das schon mal variieren. Doch nun leben wir ja im Monat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="T10"><img class="alignleft" style="float:left;" src="http://frintert.de/Launer/images/alkohol.jpg" alt="" width="150" height="236" />Dem beständigen Leser des Neustadt-Geflüsters wird es            schon aufgefallen sein, dass ich dem einen oder anderen Gläschen            Alkohol nicht abgeneigt bin. Zu einem zünftigen Bummel durch die            Szene-Kneipen gehört meiner Meinung nach auch immer ein süffiges            Getränk. Je nach dem wo ich bin, kann das schon mal variieren.</p>
<p class="T10">Doch            nun leben wir ja im Monat Januar, der Monat der guten Vorsätze. Und            ich habe mir mal wieder was vorgenommen. Ein alkoholfreier Januar soll            es sein. Doch das wird einem nicht wirklich leicht gemacht. Vor Kurzem            zum Beispiel wollte ich mit einem Freund mal wieder dem            Tischfussballhobby frönen. Ebenjener Freund unterstützt mich bei meinem            alkoholfreien Ansinnen. Doch kaum haben wir die Tür zur           <a target="_blank" href="http://www.groovestation.de/" >Groovestation</a> geöffnet,            steht schon ein geöffnetes Bier auf dem Tresen und als wir forsch            ablehnen und Wasser bestellen, droht der Wirt mit Hausverbot. Das war            zwar nur als Scherz gemeint, aber leichter macht es die abstinente            Zeit nun wirklich nicht.</p>
<p class="T10">Oder neulich in einer anderen Kneipe, deren            Name hier nichts zur Sache tut, in einer kleinen Runde. Die Kellnerin            tritt an den Tisch. Ein Bier, ein Bier, ich auch ein Bier. Meine            Kumpel haben es leicht, ich druckse etwas herum und stammle dann            kleinlaut: Eine Apfelschorle bitte &#8230; Doch dann kommt mir noch eine            Idee. Nein, bringen Sie mir doch bitte einen Espresso. Das klingt            wenigstens nicht ganz so gesund.</p>
<p class="T10">Vielleicht gibt es da ja einen            Zusammenhang. Vielleicht will man ja unbedingt ungesund leben, wenn            man in die Kneipe geht. Die Luft ist ohnehin meist extrem ungesund,            weil verraucht und das Essen, naja. Mir jedenfalls fällt mein            alkoholfreier Januar mit der neuen Erkenntnis, dass ich ja statt            Wasser oder Apfelschorle auch Kaffee trinken kann, erheblich leichter.            Ein guter Bekannter, seines Zeichens Koch in einem traditionellen            Szene-Café, hat während seiner abstinenten Phasen, immer in der            Fastenzeit auf Milchkaffee zurückgegriffen, diese Maßnahme hatte er so            kultiviert, dass in seiner <a target="_blank" href="http://www.jazzdepartment.de/" >Lieblingsbar</a> das Getränk immer schon fertig            war, wenn er zur Tür hinein kam. Vielleicht muss ich dem Kellner in            der <a target="_blank" href="http://www.groovestation.de/" >Groovestation</a> nur etwas            Zeit geben. Obwohl, der Januar ist nun auch bald wieder vorbei.</p>
<hr />
<p><small>© Anton Launer, <a href="http://www.neustadt-ticker.de">Neustadt-Geflüster</a>, 2006. |
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