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Artikel-Schlagworte: „13.februar“

Platzbesetzung: Eine legitime Grundrechtsausübung

Alljährlich gedenkt die Stadt Dresden ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg als bei der Bombardierung durch alliierte Truppen am 13. und 14. Februar 1945 bis zu 25.000 Menschen starben. Anlässlich dieses Ereignisses versammeln sich in jedem Jahr mehrere tausend Anhänger der rechtsextremen Szene, um im Namen der Opfer des Flächenbombardements ihre nationalen und revisionistischen Parolen zu verbreiten. Dresdens Bürger und zahlreiche Anhänger politischer Organisationen und Parteien setzten sich zur Wehr und beschlossen eine Instrumentalisierung der historischen Ereignisse seitens der Rechtsextremisten nicht länger zu dulden. Neben einer symbolischen Menschenkette abseits der Demonstration, rief 2010 das Aktionsbündnis Dresden Nazifrei erstmals die Öffentlichkeit dazu auf, den “Naziaufmarsch” durch friedliche Blockaden zu verhindern.

Auch in diesem Jahr hat sich Dresden Nazifrei vorgenommen, den Aufmarsch der Rechtsextremen unter dem Motto „Kommt nach vorn!“ erfolgreich zu blockieren. Doch wie ist die rechtliche Sachlage von Platzbesetzungen zu bewerten? Welche politische Motivation stecken hinter den Akteuren? Und was gilt es als Teilnehmer einer Sitzdemonstration zu beachten? Am Donnerstag Abend lud das Aktionsbündnis alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung mit dem Landtagsabgeordneten und Juristen Johannes Lichdi als Rechtsexperten in die Grüne Ecke ein. Diesen Beitrag weiterlesen »

Nazis raus!

Nazis raus!

Nazis raus!

Um 12.30 Uhr beginnt der Mahngang “Täterspuren” am Friedrich-List-Platz. Infos zum Mahngang unter: www.dresden-nazifrei.com

Die Menschenkette rund um das Dresdner Stadtzentrum bildet sich ab 17 Uhr. Der Auftakt ist am Rathaus, genauer am Brunnen hinter dem Rathaus, gegenüber der Kreuzkirche, der Zusammenschluss soll um 18 Uhr erfolgen. Infos zur Menschenkette unter www.13februar.dresden.de.

Die geplante Nazi-Demonstration soll ab 18 Uhr irgendwo zwischen Johannstadt und Hauptbahnhof stattfinden, den genauen Ort halten Stadtverwaltung und Polizei geheim. Protestaktionen und Blockaden sind geplant. Das Bündnis “Dresden Nazifrei” ruft zu zwei sogenannten Mobilisierungspunkten auf, ab 15 Uhr am Terrassenufer, Ecke Rietschelstraße und am Fetscherplatz, weitere Infos dazu gibt es unter www.dresden-nazifrei.com.

Mahndepot an der Prießnitzstraße

Mahndepot auf der Prießnitzstraße

Mahndepot auf der Prießnitzstraße

An dieser Stelle am Anfang der Prießnitzstraße, kurz vor der Bautzner, fanden in der Bombennacht am 13. Februar ungefähr 100 Menschen den Tod. Es waren die Gäste einer Hochzeitsgesellschaft und Insassen einer Straßenbahn. Diesen Beitrag weiterlesen »

AG „13. Februar“ sucht Motto für den 18.

Die AG „13. Februar“ sucht für die Protestveranstaltungen gegen den Aufmarsch der Rechtsextremisten am 18. Februar 2012 ein Motto oder einen Leitspruch.

Aus dem Aufruf:

„Am 13. Februar 2012 werden wieder zehntausende Dresdnerinnen und Dresdner nicht nur der Zerstörung der Stadt gedenken, sondern auch an die Opfer der Nazi-Herrschaft und die Toten auf allen Seiten des Krieges. Wieder werden aber auch Rechtsextreme versuchen das Gedenken für ihre menschenverachtende nationalsozialistische Ideologie zu missbrauchen. Vor allem für den 18. Februar werden tausende Rechtsextreme erwartet.

Deshalb wird das breite Bündnis der AG 13. Februar zu einer gemeinsamen Großveranstaltung einladen. In Wahrnehmung unserer historischen Verantwortung wollen wir ein klares Zeichen gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit setzen. Ein Zeichen für Frieden und Demokratie. Ein Zeichen der Dresdnerinnen und Dresdner und ihrer Gäste, das weit über unsere Stadt hinausstrahlt.

Wir, die Mitglieder der AG 13. Februar, suchen ein Motto bzw. einen Leitspruch für die gemeinsame Kundgebung am 18. Februar 2012. Alle Dresdnerinnen und Dresdner sind herzlich eingeladen ihre Ideen und Gedanken einzubringen. Eine Jury aus Mitgliedern der AG wird die Vorschläge sichten und die beste Idee auswählen.“

Die Vorschläge kann man bis zum 11. Dezember einsenden.

Per Post:
Stadt Dresden
Stichwort: Motto2012
Postfach 12 00 20
01001 Dresden

oder per Mail: Motto2012@dresden.de

Diskussion zum 13. Februar

Am 31. März lädt der Landesverband Sachsen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberstiftung e.V. gemeinsam mit der Wilhelm-Külz-Stiftung und Goethe-Institut Dresden in das Goethe-Institut zur Diskussion ein. Thema: „Unser Umgang mit den Toten des 13./14. Februar 1945!“ Diesen Beitrag weiterlesen »

Twitter-Ticker zum 13. Februar in Dresden

Geschlossen.

Neustadt am 13. Februar wahrscheinlich nazifrei

Wie das Bündnis “Nazifrei! Dresden stellt sich quer” soeben auf seiner Webseite vermeldet, ist die geplante Route der Neonazis bekannt geworden. So sollen sie sich ab 15 Uhr Hauptbahnhof (Bayrische Straße) sammeln, um dann über Strehlener Straße, Ackermannstraße, Zellescher Weg, Fritz-Löffler-Straße zurück zum Hauptbahnhof zu marschieren.

Ob dies dann die Hauptdemonstration der Neonazis sein wird, oder ob der große Aufmarsch dann doch erst am 19. Februar stattfindet, ist derzeit weiter unklar. Unterdessen greifen die Neonazis immer mehr die Symbole ihrer Gegner auf. So rufen Sie zum Beispiel dazu auf, sich an der Menschenkette zu beteiligen. Sie stören sich dabei auch nicht daran, dass diese Menschenkette die Dresdner Innenstadt vor dem Eindringen Rechtsextremer schützen soll. Auch die “Weiße Rose”, das Zeichen des antifaschistischen Widerstands wird von den Neonazis auf verschiedenen Webseiten genutzt, um auf ihre Dresdner Veranstaltungen hinzuweisen.

Im Zeichen der Rose

weiße Rose an Rothenburger/Ecke Louisenstraße - anklicken zum Vergrößern

weiße Rose an der Rothenburger/Ecke Louisenstraße - anklicken zum Vergrößern

Der 13. Februar rückt näher. Die Diskussionen um den Umgang mit diesem Tag sind auch im Neustadt-Geflüster nachzulesen.

Ich möchte diese Gelegenheit nutzen und meine Leser dazu aufrufen, an diesem Tag und an jedem anderen Tag den Neonazis nicht die Stadt zu überlassen. Egal, ob ihr an der Menschenkette teilnehmt oder an den Demonstrationen zu denen das Bündnis “Nazifrei! Dresden stellt sich quer” aufruft oder einfach nur mit einer weißen Rose im Knopfloch durch Dresden lauft. Setzt ein Zeichen gegen alte und neue Nazis, gegen Krieg und Zerstörung.

“13. Februar” in der “Grünen Ecke”

Heute abend, um 19.30 Uhr gibt es in der “Grünen Ecke” am Bischofsplatz einen Vortrag zum Thema: “Der 13. Februar – Mythen und Missbrauch” vom Landtagsabgeordneten Johannes Lichdi. Anschließend darf diskutiert werden. Die veranstaltenden Grünen wollen mittels neuer Filmaufnahmen und Fotos auf die Ereignisse 2010 zurückblicken. Außerdem soll hinterfragt werden, welche Elemente und Mythen der Dresdner Gedenkkultur es für die Nazis so attraktiv macht, gerade nach Dresden zu kommen.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören oder mit ihr sympathisieren, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige Menschen verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

13. Februar – Blockaden geplant

Der 13. Februar wirft seine Schatten voraus. Heute hat das Bündnis „Nazifrei! Dresden stellt sich quer“ auf seiner Webseite zu Massenblockaden des geplanten Naziaufmarsches für den 19. Februar aufgerufen. Wie die Organisatoren mitteilen, habe es sich abgezeichnet, dass die Nazis an diesem Tag ihr zentrales Event veranstalten wollen. Nach dem derzeitigen Stand sei auch für den 13. Februar mit Neonazi-Demonstrationen zu rechnen, ein Fackelmarsch nach Dresden sei geplant. Auch für diesen Tag sind Protestaktionen geplant. Diesen Beitrag weiterlesen »

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