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	<title>Kommentare zu: Landtagswahlen &#8211; Kandidaten-Kurzcheck</title>
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	<description>Dresden Neustadt von Anton Launer</description>
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		<title>Von: Wählen gehen!</title>
		<link>http://www.neustadt-ticker.de/nachrichten/landtagswahlen-kandidaten-kurzcheck/comment-page-1/#comment-2130</link>
		<dc:creator>Wählen gehen!</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 06:52:12 +0000</pubDate>
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		<description>[...]     Kandidaten-Kurzcheck                  [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...]     Kandidaten-Kurzcheck                  [...]</p>
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		<title>Von: Jane</title>
		<link>http://www.neustadt-ticker.de/nachrichten/landtagswahlen-kandidaten-kurzcheck/comment-page-1/#comment-2107</link>
		<dc:creator>Jane</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 09:14:34 +0000</pubDate>
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		<description>Stefanolix: 
In der Wikipedia steht bei der Linspartei ein Altersdurchschnitt von 62,5 Jahren. Die Quelle dazu ist eine Tagesschau-Meldung von diesem Jahr, also sehr aktuell.
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/15/0,3672,7611407,00.html

Wenn du dich mal erinnerst, der Zusammenschluss mit der WASG ist bereits mehr als 3 Jahre her, in Indiz dafür, dass ein Verjüngungsprozess seither eingesetzt hat, nichts anderes sagte ich ja hier.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stefanolix:<br />
In der Wikipedia steht bei der Linspartei ein Altersdurchschnitt von 62,5 Jahren. Die Quelle dazu ist eine Tagesschau-Meldung von diesem Jahr, also sehr aktuell.<br />
<a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/15/0,3672,7611407,00.html" rel="nofollow">http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/15/0,3672,7611407,00.html</a></p>
<p>Wenn du dich mal erinnerst, der Zusammenschluss mit der WASG ist bereits mehr als 3 Jahre her, in Indiz dafür, dass ein Verjüngungsprozess seither eingesetzt hat, nichts anderes sagte ich ja hier.</p>
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		<title>Von: Anton Launer</title>
		<link>http://www.neustadt-ticker.de/nachrichten/landtagswahlen-kandidaten-kurzcheck/comment-page-1/#comment-2073</link>
		<dc:creator>Anton Launer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 16:54:00 +0000</pubDate>
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		<description>Gestern Abend kam im ZDF übrigens eine recht interessante Reportage von einem ehemaligen Spiegel-Chef über die Linke. Titel &lt;a href=&quot;http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/822038?inPopup=true&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&quot;Auferstanden aus Ruinen&quot;&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Abend kam im ZDF übrigens eine recht interessante Reportage von einem ehemaligen Spiegel-Chef über die Linke. Titel <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/822038?inPopup=true" target="_blank" rel="nofollow">&#8220;Auferstanden aus Ruinen&#8221;</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gast</title>
		<link>http://www.neustadt-ticker.de/nachrichten/landtagswahlen-kandidaten-kurzcheck/comment-page-1/#comment-2070</link>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 08:33:42 +0000</pubDate>
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		<description>Mensch, nur haltet doch mal die luft an, leute. in spätestens 10 jahren sind spd und linke eins, da gibt es gar nichts dran zu rütteln. UND: die spitzenleute in 20 jahren kommen dann vermehrt aus der linken, denn dort gibt es überhaupt noch viele jungpolitiker. ich bin nun wahrlich kein freund der linken und ihrem altbackenen dogmatismus und ihrer altlasten aber fakt ist, dass es sich ncht um eine komministische partei alter prägung handelt und dass die gemeinsamkeiten mit der (ehemaligen) spd viel größer sind als immer behauptet wird und dass es nur um persönliche befindlichkeiten und akzeptanzprobleme im westen geht, wenn ich die spd heute noch von der linken distantziert. 2020 wird die sozialdemokratische linke gegen ein konservatives lager antreten. die grünen werden sich bis dahin auf diese beiden lager aufgeteilt haben und die fdp wir im konservativen lager aufgegangen sein. amerikmansiche verhältnisse? ja. und warum auch nicht? das merhparteiensystem scheitert offenbar an kleinigkeiten und befindlichkeiten und verhindert, dass leute wie die &quot;piraten&quot; sich einer partein anschließen können, obwol sie politische arbeit machen wollen. 

es wird auch in deutschland zur großen zwei-parteien ebene kommen und innerhalb dieser darf dann auch endlich wieder kontrovers und öffentlich diskutiert werden 

und die sed leute sind dann eh alle viel zu alt, um irgendwem auf die füße zu treten.

außerdem wird es zeit, dass wir uns mal vor augen führen, dass die ddr ein unrechtsstaat war aber keine militärdiktatur</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mensch, nur haltet doch mal die luft an, leute. in spätestens 10 jahren sind spd und linke eins, da gibt es gar nichts dran zu rütteln. UND: die spitzenleute in 20 jahren kommen dann vermehrt aus der linken, denn dort gibt es überhaupt noch viele jungpolitiker. ich bin nun wahrlich kein freund der linken und ihrem altbackenen dogmatismus und ihrer altlasten aber fakt ist, dass es sich ncht um eine komministische partei alter prägung handelt und dass die gemeinsamkeiten mit der (ehemaligen) spd viel größer sind als immer behauptet wird und dass es nur um persönliche befindlichkeiten und akzeptanzprobleme im westen geht, wenn ich die spd heute noch von der linken distantziert. 2020 wird die sozialdemokratische linke gegen ein konservatives lager antreten. die grünen werden sich bis dahin auf diese beiden lager aufgeteilt haben und die fdp wir im konservativen lager aufgegangen sein. amerikmansiche verhältnisse? ja. und warum auch nicht? das merhparteiensystem scheitert offenbar an kleinigkeiten und befindlichkeiten und verhindert, dass leute wie die &#8220;piraten&#8221; sich einer partein anschließen können, obwol sie politische arbeit machen wollen. </p>
<p>es wird auch in deutschland zur großen zwei-parteien ebene kommen und innerhalb dieser darf dann auch endlich wieder kontrovers und öffentlich diskutiert werden </p>
<p>und die sed leute sind dann eh alle viel zu alt, um irgendwem auf die füße zu treten.</p>
<p>außerdem wird es zeit, dass wir uns mal vor augen führen, dass die ddr ein unrechtsstaat war aber keine militärdiktatur</p>
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	<item>
		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://www.neustadt-ticker.de/nachrichten/landtagswahlen-kandidaten-kurzcheck/comment-page-1/#comment-2064</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 20:27:21 +0000</pubDate>
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		<description>Kannst Du für Deine Zahlen bitte mal eine belastbare Quelle nennen? In der Wikipedia &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Linke#Mitglieder_und_Landesverb.C3.A4nde&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;steht&lt;/a&gt;: 

&lt;blockquote&gt;Die Altersstruktur der Partei zeichnet sich durch einen hohen Anteil älterer Mitglieder aus, der ebenfalls seine Ursache in der PDS hat und eine Folge des Verbleibs von Mitgliedern der SED in der PDS ist. 70 % der Mitglieder der Linkspartei.PDS waren beim Zusammenschluss mit der WASG über 60 Jahre, &lt;strong&gt;nur 3,3 % unter 30 Jahre alt&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kannst Du für Deine Zahlen bitte mal eine belastbare Quelle nennen? In der Wikipedia <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Linke#Mitglieder_und_Landesverb.C3.A4nde" rel="nofollow">steht</a>: </p>
<blockquote><p>Die Altersstruktur der Partei zeichnet sich durch einen hohen Anteil älterer Mitglieder aus, der ebenfalls seine Ursache in der PDS hat und eine Folge des Verbleibs von Mitgliedern der SED in der PDS ist. 70 % der Mitglieder der Linkspartei.PDS waren beim Zusammenschluss mit der WASG über 60 Jahre, <strong>nur 3,3 % unter 30 Jahre alt</strong></p></blockquote>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jane</title>
		<link>http://www.neustadt-ticker.de/nachrichten/landtagswahlen-kandidaten-kurzcheck/comment-page-1/#comment-2061</link>
		<dc:creator>Jane</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 10:37:49 +0000</pubDate>
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		<description>Und deshalb ist es auch übrigens auch schlichtweg falsch, davon zu sprechen, dass &quot;der harte Kern&quot; der SED in die PDS übergegangen wäre.Dazu müsste erstmal geklärt werden, was denn der &quot;harte Kern der SED&quot; überhaupt war. Für meine Begriffe würde dieser harte Kern in den 90er-Jahren in Gestalt der Honeckers, Mielkes, Krenz&#039;, Kesslers, Tischs und verhaftet und vor Gericht gestellt.
Und nochwas: Die Mitgliederstruktur der Linken jüngt sich stetig auf. Waren 2003 noch 70% aller Mitglieder über 60, waren es 2005 schon nur noch 60%. Du siehst darin ja offensichtlich dein Hauptargument dafür, dass viele Mitglieder ex-DDR-Kader seien. Dabei ignorierst du aber, dass die Linke vor allem eine Partei der sozial Marginalisierten ist. Das bedeutet vor allem, der Rentner und der Arbeitslosen. Unter den Arbeitslosen wiederum ist die Altersgruppe derjenigen zwischen 45 und 67 traditionell am stärksten vertreten. Zwischen 15 und 20% aller Mitglieder der Linkspartei rekrutieren sich allein aus dieser Gruppe. Mit DDR-Vergangenheit hat das also am allerwenigsten was zu tun, sondern eher mit sozialem Status.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und deshalb ist es auch übrigens auch schlichtweg falsch, davon zu sprechen, dass &#8220;der harte Kern&#8221; der SED in die PDS übergegangen wäre.Dazu müsste erstmal geklärt werden, was denn der &#8220;harte Kern der SED&#8221; überhaupt war. Für meine Begriffe würde dieser harte Kern in den 90er-Jahren in Gestalt der Honeckers, Mielkes, Krenz&#8217;, Kesslers, Tischs und verhaftet und vor Gericht gestellt.<br />
Und nochwas: Die Mitgliederstruktur der Linken jüngt sich stetig auf. Waren 2003 noch 70% aller Mitglieder über 60, waren es 2005 schon nur noch 60%. Du siehst darin ja offensichtlich dein Hauptargument dafür, dass viele Mitglieder ex-DDR-Kader seien. Dabei ignorierst du aber, dass die Linke vor allem eine Partei der sozial Marginalisierten ist. Das bedeutet vor allem, der Rentner und der Arbeitslosen. Unter den Arbeitslosen wiederum ist die Altersgruppe derjenigen zwischen 45 und 67 traditionell am stärksten vertreten. Zwischen 15 und 20% aller Mitglieder der Linkspartei rekrutieren sich allein aus dieser Gruppe. Mit DDR-Vergangenheit hat das also am allerwenigsten was zu tun, sondern eher mit sozialem Status.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jane</title>
		<link>http://www.neustadt-ticker.de/nachrichten/landtagswahlen-kandidaten-kurzcheck/comment-page-1/#comment-2060</link>
		<dc:creator>Jane</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 10:17:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.neustadt-ticker.de/?p=3623#comment-2060</guid>
		<description>Es stimmt eben NICHT, dass die SED &quot;nahtlos&quot; in die PDS und sogar die Linke übergegangen ist. Dahingehend muss nämlich zunächst einmal zwischen SED-Bonzen, die bis zum Schluss die harte diktatorische Linie fuhren, und jenen Elementen innerhalb der SED, die diesen Kurs schon seit Anfang der 80er Jahre mit Unmut verfolgten und Reformen anstrebten, unterschieden werden. Die Partei PDS der Nachwendezeit entstand überwiegend auf Initiative JENES reformorientierten Flügels der SED, der also schon zu DDR-Zeiten Demokratisierung und mehr Rechtsstaatlichkeit gefordert hatte. Fakt ist, dass es bis heute jene Personen sind, die die Linke führen, wie z.B. Gysi, Ramelow oder Bisky. Über deren weitgehende Unvorbelastetheit hinsichtlich einschlägiger DDR-Kader-Vergangenheit besteht Konsens. Im Zuge der Fusion mit der WASG wurde sich zudem von vielen &quot;faulen Äpfeln&quot; getrennt. Fakt ist auch, dass die Linke immerhin die höchste Frauenquote unter den deutschen Parteien hat.
Und ja - nicht zuletzt haben auch gewisse CDU-Abgeordnete durchaus eine &quot;DDR-Vergangenheit&quot;.

Und um den Kreis zu schließen: Seit wann impliziert selbst eine einschlägige DDR-Vergangenheit sozusagen automatisch eine Transformationsstarre? Wieso können solche Leute deiner Ansicht nach nicht umdenken, die heutigen Tatsachen schätzen lernen? Genau dieser Punkt macht den NSDAP-Vergleich so sinnvoll, denn wenn deiner Ansicht nach ehemalige DDR-Kader nicht fähig sind, umzudenken und sich zu demokratisieren, weshalb sollten dann die 10 Millionen Deutschen dazu fähig gewesen sein, die Mitglied der NSDAP waren? Und darunter waren nicht wenige, die später in der CDU, FDP und sogar SPD auftauchten. Es geht doch gar nicht um die Formalien, sondern um das, was tatsächlich in einer Partei drinsteckt! Und ich kann hinsichtlich der Linken überhaupt keine Tendenz dahingehend erkennen, dass dort mehrheitlich die totalitäre Diktatur befürwortet und die Mauer wiederaufgebaut werden wöllte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es stimmt eben NICHT, dass die SED &#8220;nahtlos&#8221; in die PDS und sogar die Linke übergegangen ist. Dahingehend muss nämlich zunächst einmal zwischen SED-Bonzen, die bis zum Schluss die harte diktatorische Linie fuhren, und jenen Elementen innerhalb der SED, die diesen Kurs schon seit Anfang der 80er Jahre mit Unmut verfolgten und Reformen anstrebten, unterschieden werden. Die Partei PDS der Nachwendezeit entstand überwiegend auf Initiative JENES reformorientierten Flügels der SED, der also schon zu DDR-Zeiten Demokratisierung und mehr Rechtsstaatlichkeit gefordert hatte. Fakt ist, dass es bis heute jene Personen sind, die die Linke führen, wie z.B. Gysi, Ramelow oder Bisky. Über deren weitgehende Unvorbelastetheit hinsichtlich einschlägiger DDR-Kader-Vergangenheit besteht Konsens. Im Zuge der Fusion mit der WASG wurde sich zudem von vielen &#8220;faulen Äpfeln&#8221; getrennt. Fakt ist auch, dass die Linke immerhin die höchste Frauenquote unter den deutschen Parteien hat.<br />
Und ja &#8211; nicht zuletzt haben auch gewisse CDU-Abgeordnete durchaus eine &#8220;DDR-Vergangenheit&#8221;.</p>
<p>Und um den Kreis zu schließen: Seit wann impliziert selbst eine einschlägige DDR-Vergangenheit sozusagen automatisch eine Transformationsstarre? Wieso können solche Leute deiner Ansicht nach nicht umdenken, die heutigen Tatsachen schätzen lernen? Genau dieser Punkt macht den NSDAP-Vergleich so sinnvoll, denn wenn deiner Ansicht nach ehemalige DDR-Kader nicht fähig sind, umzudenken und sich zu demokratisieren, weshalb sollten dann die 10 Millionen Deutschen dazu fähig gewesen sein, die Mitglied der NSDAP waren? Und darunter waren nicht wenige, die später in der CDU, FDP und sogar SPD auftauchten. Es geht doch gar nicht um die Formalien, sondern um das, was tatsächlich in einer Partei drinsteckt! Und ich kann hinsichtlich der Linken überhaupt keine Tendenz dahingehend erkennen, dass dort mehrheitlich die totalitäre Diktatur befürwortet und die Mauer wiederaufgebaut werden wöllte.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://www.neustadt-ticker.de/nachrichten/landtagswahlen-kandidaten-kurzcheck/comment-page-1/#comment-2059</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 09:22:07 +0000</pubDate>
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		<description>Ich akzeptiere Deine Einwände teilweise, aber … in Sachsen und anderen neuen Bundesländern ist die LINKE noch vom alten Geist und von den alten Mitgliedern dominiert. 

Schick finde ich das Zahlenspiel der LINKEN, die sagt: 95% der alten &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Mitgliederz_sed_46-87.png&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;SED-Mitglieder&lt;/a&gt; sind nicht in die PDS übergegangen. Was sie nicht sagen: der harte Kern der kommunistischen Kaderpartei von 5% war immer noch weit über 100.000 (Beton)-Köpfe stark. Heute sind zwei Drittel der LINKEN-Mitglieder … aber das weißt Du ja;-)

Eine Neugründung einer linken Partei hätte ich wirklich begrüßt — weil sie unbelastet gewesen wäre, was die inhaltliche Auseinandersetzung erleichtert hätte. Wenn wirklich die neue Generation in der Linkspartei das Sagen hat, könnte sich meine Einschätzung ändern. Es ist ja nicht so, dass ich lernunwillig wäre. Aber Populisten wie Herrn Lafontaine lehne ich inhaltlich auch ab — sie versprechen viel und halten wenig.

—

Der Vergleich mit der NSDAP hinkt, weil es kein Weiterbestehen dieser Partei gab. Die SED ist aber nahtlos in die PDS und die LINKE übergegangen. Also kann ich von der LINKEN auch eine anständige Stellungnahme zur Mauer erwarten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich akzeptiere Deine Einwände teilweise, aber … in Sachsen und anderen neuen Bundesländern ist die LINKE noch vom alten Geist und von den alten Mitgliedern dominiert. </p>
<p>Schick finde ich das Zahlenspiel der LINKEN, die sagt: 95% der alten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Mitgliederz_sed_46-87.png" rel="nofollow">SED-Mitglieder</a> sind nicht in die PDS übergegangen. Was sie nicht sagen: der harte Kern der kommunistischen Kaderpartei von 5% war immer noch weit über 100.000 (Beton)-Köpfe stark. Heute sind zwei Drittel der LINKEN-Mitglieder … aber das weißt Du ja;-)</p>
<p>Eine Neugründung einer linken Partei hätte ich wirklich begrüßt — weil sie unbelastet gewesen wäre, was die inhaltliche Auseinandersetzung erleichtert hätte. Wenn wirklich die neue Generation in der Linkspartei das Sagen hat, könnte sich meine Einschätzung ändern. Es ist ja nicht so, dass ich lernunwillig wäre. Aber Populisten wie Herrn Lafontaine lehne ich inhaltlich auch ab — sie versprechen viel und halten wenig.</p>
<p>—</p>
<p>Der Vergleich mit der NSDAP hinkt, weil es kein Weiterbestehen dieser Partei gab. Die SED ist aber nahtlos in die PDS und die LINKE übergegangen. Also kann ich von der LINKEN auch eine anständige Stellungnahme zur Mauer erwarten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jane</title>
		<link>http://www.neustadt-ticker.de/nachrichten/landtagswahlen-kandidaten-kurzcheck/comment-page-1/#comment-2058</link>
		<dc:creator>Jane</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 08:52:52 +0000</pubDate>
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		<description>Stefanolix:

Sorry, aber nach dieser Maxime vertrittst du die Auffassung der Erbschuld. Demnach sind alle, die der Linkspartei beitreten, egal, ob die überhaupt im SED-Regime aktiv waren oder nach der Wende aus dem Westen dazustießen, oder vielleicht erst zur Wendezeit geboren wurden, in Kollektivhaft für die Verbrechen ehemaliger SED-Bonzen zu nehmen, denn die Linke ist ja die Nachfolgepartei. Damit implizierst du eine grundsätzliche Unfähigkeit von Parteien, sich zu transformieren, Grundsätze zu überdenken, mit ihrer Vergangenheit zu brechen und sich neu zu orientieren.

Bleibst du dieser Maxime treu, müssten demnach ALLE deutschen Parteien von der Erbschuld des Nationalsozialismus belastet und daher nicht wählbar sein, denn &quot;Kluge Menschen entschieden, dass solche Taten nicht verjähren sollten&quot;.
Oder doch nicht? Es geht nur entweder so oder so. Zweierlei Maßstäbe lasse ich nicht gelten und das sollten im Grunde alle &quot;klugen Menschen&quot; genauso halten. Wie nun?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stefanolix:</p>
<p>Sorry, aber nach dieser Maxime vertrittst du die Auffassung der Erbschuld. Demnach sind alle, die der Linkspartei beitreten, egal, ob die überhaupt im SED-Regime aktiv waren oder nach der Wende aus dem Westen dazustießen, oder vielleicht erst zur Wendezeit geboren wurden, in Kollektivhaft für die Verbrechen ehemaliger SED-Bonzen zu nehmen, denn die Linke ist ja die Nachfolgepartei. Damit implizierst du eine grundsätzliche Unfähigkeit von Parteien, sich zu transformieren, Grundsätze zu überdenken, mit ihrer Vergangenheit zu brechen und sich neu zu orientieren.</p>
<p>Bleibst du dieser Maxime treu, müssten demnach ALLE deutschen Parteien von der Erbschuld des Nationalsozialismus belastet und daher nicht wählbar sein, denn &#8220;Kluge Menschen entschieden, dass solche Taten nicht verjähren sollten&#8221;.<br />
Oder doch nicht? Es geht nur entweder so oder so. Zweierlei Maßstäbe lasse ich nicht gelten und das sollten im Grunde alle &#8220;klugen Menschen&#8221; genauso halten. Wie nun?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://www.neustadt-ticker.de/nachrichten/landtagswahlen-kandidaten-kurzcheck/comment-page-1/#comment-2057</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 08:35:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.neustadt-ticker.de/?p=3623#comment-2057</guid>
		<description>Leni: lass uns diese Diskussion jetzt bitte beenden: sie geht weit über das ursprüngliche Thema hinaus und wir kommen auf keine gemeinsame Diskussionsgrundlage.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leni: lass uns diese Diskussion jetzt bitte beenden: sie geht weit über das ursprüngliche Thema hinaus und wir kommen auf keine gemeinsame Diskussionsgrundlage.</p>
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