<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Am Donnerstag wird aus Plus Netto</title>
	<atom:link href="http://www.neustadt-ticker.de/nachrichten/am-donnerstag-wird-aus-plus-netto/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.neustadt-ticker.de/nachrichten/am-donnerstag-wird-aus-plus-netto/</link>
	<description>Dresden Neustadt von Anton Launer</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Sep 2010 08:26:35 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
	<item>
		<title>Von: Dresden Neustadt: Rossmann zieht um</title>
		<link>http://www.neustadt-ticker.de/nachrichten/am-donnerstag-wird-aus-plus-netto/comment-page-1/#comment-8404</link>
		<dc:creator>Dresden Neustadt: Rossmann zieht um</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 12:00:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dresdenneustadt.com/?p=2703#comment-8404</guid>
		<description>[...] Rudi schon im Kommentar am 6. Juni schrieb, zieht der Drogeriemarkt Rossmann, der zurzeit in der Alaunstraße 9 untergebracht ist, in [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Rudi schon im Kommentar am 6. Juni schrieb, zieht der Drogeriemarkt Rossmann, der zurzeit in der Alaunstraße 9 untergebracht ist, in [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Anton Launer</title>
		<link>http://www.neustadt-ticker.de/nachrichten/am-donnerstag-wird-aus-plus-netto/comment-page-1/#comment-3719</link>
		<dc:creator>Anton Launer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 18:05:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dresdenneustadt.com/?p=2703#comment-3719</guid>
		<description>Das ist ja der Hammer: Mit dem Parmesan.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist ja der Hammer: Mit dem Parmesan.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Elbnymphe</title>
		<link>http://www.neustadt-ticker.de/nachrichten/am-donnerstag-wird-aus-plus-netto/comment-page-1/#comment-3700</link>
		<dc:creator>Elbnymphe</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 17:57:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dresdenneustadt.com/?p=2703#comment-3700</guid>
		<description>Breaking news: Netto hat wieder Parmesan am Stück im Sortiment! :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Breaking news: Netto hat wieder Parmesan am Stück im Sortiment! <img src='http://www.neustadt-ticker.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rossmann zieht um « Neustadt-Geflüster</title>
		<link>http://www.neustadt-ticker.de/nachrichten/am-donnerstag-wird-aus-plus-netto/comment-page-1/#comment-1118</link>
		<dc:creator>Rossmann zieht um « Neustadt-Geflüster</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 14:42:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dresdenneustadt.com/?p=2703#comment-1118</guid>
		<description>[...] Juni 2009 von Anton Launer    Wie Rudi schon im Kommentar am 6. Juni schrieb, zieht der Drogeriemarkt Rossmann, der zurzeit in der Alaunstraße 9 untergebracht ist, in [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Juni 2009 von Anton Launer    Wie Rudi schon im Kommentar am 6. Juni schrieb, zieht der Drogeriemarkt Rossmann, der zurzeit in der Alaunstraße 9 untergebracht ist, in [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: christoph</title>
		<link>http://www.neustadt-ticker.de/nachrichten/am-donnerstag-wird-aus-plus-netto/comment-page-1/#comment-1117</link>
		<dc:creator>christoph</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 18:18:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dresdenneustadt.com/?p=2703#comment-1117</guid>
		<description>nur noch 10-11 Tage dann gehts los juhu</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>nur noch 10-11 Tage dann gehts los juhu</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jane</title>
		<link>http://www.neustadt-ticker.de/nachrichten/am-donnerstag-wird-aus-plus-netto/comment-page-1/#comment-1116</link>
		<dc:creator>Jane</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 11:19:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dresdenneustadt.com/?p=2703#comment-1116</guid>
		<description>Jürgen:

Du ignorierst die Bedürfnisse eines nicht zu verachtenden Teils der Bewohner. Meine Nachbarin wohnt im Vorderhaus (Louise) und hat einen 2-jährigen Sohn. Letzten Sommer war der noch kein Jahr alt zur BRN. Sie hat irgendwann am Samstag entnervt ihre Sachen gepackt und ist zu ihrer Mutter nach Meißen gefahren, weil der Kleine aufgrund des Schlafmangels und der Vibrationen durch die Bässe so hypernervös war, dass er stundenlang durchgeschrien hat, obwohl er aus dem Alter längst raus war. Gleiches bei der indisch-deutschen Familie direkt unter mir - nur dass die nicht verreisten, weil die Eltern beim Inder arbeiten und den Stand mitbesorgen mussten - so schrie die Kleine halt 3 Tage lang fast unentwegt, weil sie völlig gestresst war. Und das sind bestimmt nicht die einzigen Fälle hier und Spießbürgertum oder übertriebene Empfindlichkeit kann man meiner Nachbarin mit ihren 27 Jahren und ihrer alternativen Einstellung ganz sicher nicht unterstellen.

Ich lebe mit kurzer Unterbrechnung seit meiner Geburt hier in der Neustadt. Und ich kann dir sagen, dass die BRN keineswegs IMMER derart überdimensional und vor allem lautstark ablief. Noch vor wenigen Jahren wurden die Sperrzeiten für die Live-Musik auf den Straßen penibel eingehalten und auch die Zahl der Anbieter war überschaubarer. Auch wachte man nicht schon um 10:30 vormittags wieder vom Bassgedröhn auf, nachdem man nachts zuvor erst gegen 05:00 Schlaf fand. Mir hat es zu diesen Zeiten weitaus mehr Spaß gemacht, einfach, weil man die dargebotenen Veranstaltungen - ob Konzerte, Stände oder Shows - weitaus besser genießen konnte. Heute ist die BRN eigentlich fast nur noch Stress, die Lautstärke hat zu-, die Qualität der Musik gleichzeitig abgenommen. Der ursprünglich beschaulich-alternativ-gemütliche Charakter des Neustadt-Festes ist dem Charme eines Massen-Raves ala Love Parade gewichen. Letztes Jahr habe ich geschlagene 25 Minuten gebraucht, um mich vom Alaunplatz die Alaunstraße bis zur Louisentraße durchzukämpfen. In dieser Zeit wurde ich 10-mal von besoffenen Halbstarken begrapscht, 2-mal mit Getränken überschüttet und meine Freundin entdeckte schließlich Röstzwiebeln und Mayo in meinen Haaren. Von den Ständen hab ich gar nichts mitbekommen, da ich viel zu sehr damit beschäftigt war, nicht umgerämpelt oder eingekeilt zu werden und überhaupt voranzukommen. Nein, das hat nichts mehr mit einem Stadtteilfest zu tun, bei dem ursprünglich Nachbarschaft, die Kinder und Kunst im Vordergrund standen. Die Rückzugsmöglichkeiten werden zudem immer weniger, weil sich die Festmeile von Jahr zu Jahr ausbreitet.

Und ich glaube nicht, dass jemand von mir erwarten kann, dass ich mich nach über 20 Jahren Neustadtdasein von einem 3-tägigen Event vertreiben lasse. Mit Aussuchen, wo man hinzieht, war da nämlich bei mir nicht viel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jürgen:</p>
<p>Du ignorierst die Bedürfnisse eines nicht zu verachtenden Teils der Bewohner. Meine Nachbarin wohnt im Vorderhaus (Louise) und hat einen 2-jährigen Sohn. Letzten Sommer war der noch kein Jahr alt zur BRN. Sie hat irgendwann am Samstag entnervt ihre Sachen gepackt und ist zu ihrer Mutter nach Meißen gefahren, weil der Kleine aufgrund des Schlafmangels und der Vibrationen durch die Bässe so hypernervös war, dass er stundenlang durchgeschrien hat, obwohl er aus dem Alter längst raus war. Gleiches bei der indisch-deutschen Familie direkt unter mir &#8211; nur dass die nicht verreisten, weil die Eltern beim Inder arbeiten und den Stand mitbesorgen mussten &#8211; so schrie die Kleine halt 3 Tage lang fast unentwegt, weil sie völlig gestresst war. Und das sind bestimmt nicht die einzigen Fälle hier und Spießbürgertum oder übertriebene Empfindlichkeit kann man meiner Nachbarin mit ihren 27 Jahren und ihrer alternativen Einstellung ganz sicher nicht unterstellen.</p>
<p>Ich lebe mit kurzer Unterbrechnung seit meiner Geburt hier in der Neustadt. Und ich kann dir sagen, dass die BRN keineswegs IMMER derart überdimensional und vor allem lautstark ablief. Noch vor wenigen Jahren wurden die Sperrzeiten für die Live-Musik auf den Straßen penibel eingehalten und auch die Zahl der Anbieter war überschaubarer. Auch wachte man nicht schon um 10:30 vormittags wieder vom Bassgedröhn auf, nachdem man nachts zuvor erst gegen 05:00 Schlaf fand. Mir hat es zu diesen Zeiten weitaus mehr Spaß gemacht, einfach, weil man die dargebotenen Veranstaltungen &#8211; ob Konzerte, Stände oder Shows &#8211; weitaus besser genießen konnte. Heute ist die BRN eigentlich fast nur noch Stress, die Lautstärke hat zu-, die Qualität der Musik gleichzeitig abgenommen. Der ursprünglich beschaulich-alternativ-gemütliche Charakter des Neustadt-Festes ist dem Charme eines Massen-Raves ala Love Parade gewichen. Letztes Jahr habe ich geschlagene 25 Minuten gebraucht, um mich vom Alaunplatz die Alaunstraße bis zur Louisentraße durchzukämpfen. In dieser Zeit wurde ich 10-mal von besoffenen Halbstarken begrapscht, 2-mal mit Getränken überschüttet und meine Freundin entdeckte schließlich Röstzwiebeln und Mayo in meinen Haaren. Von den Ständen hab ich gar nichts mitbekommen, da ich viel zu sehr damit beschäftigt war, nicht umgerämpelt oder eingekeilt zu werden und überhaupt voranzukommen. Nein, das hat nichts mehr mit einem Stadtteilfest zu tun, bei dem ursprünglich Nachbarschaft, die Kinder und Kunst im Vordergrund standen. Die Rückzugsmöglichkeiten werden zudem immer weniger, weil sich die Festmeile von Jahr zu Jahr ausbreitet.</p>
<p>Und ich glaube nicht, dass jemand von mir erwarten kann, dass ich mich nach über 20 Jahren Neustadtdasein von einem 3-tägigen Event vertreiben lasse. Mit Aussuchen, wo man hinzieht, war da nämlich bei mir nicht viel.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jane</title>
		<link>http://www.neustadt-ticker.de/nachrichten/am-donnerstag-wird-aus-plus-netto/comment-page-1/#comment-1115</link>
		<dc:creator>Jane</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 10:44:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dresdenneustadt.com/?p=2703#comment-1115</guid>
		<description>Catapult22:
Ein lesenswerter Erfahrungsbericht. Und ich glaube, wenn hier eines feststeht, dann, dass die Arbeitsbedingungen bei Discountern nicht gerade rosig sind - zumindest für die kleinen Angestellten. Das stellt hier, glaube ich, niemand in Abrede.
Der Punkt ist, dass gerade die kleinen Angestellten meist kein Studium in der Tasche haben und ihnen demzufolge meist nicht die Wahlmöglichkeit bleibt, zu sagen, ich schmeiße hier hin, denn ich finde garantiert schnell anderswo was Besseres. Auch kommen viele der Angestellten nicht frisch von der Uni, sondern haben eine Familie zu versorgen.
Ich bin generell auf Seiten eines Jeden, der die Arbeitsbedingungen bei Lidl &amp; Co. anprangert. Aber ich halte ein Konsumboykott dieser Märkte nicht für die Lösung des Problems. Ihr braucht doch nur zu schauen, WEM in erster Linie dadurch geschadet wird. Etwa den Konzernspitzen? Die haben ihre Milliönchen längst in der Schweiz gebunkert. Wenn die Markt-Kette pleitegeht, machen die sich nen fetten Lebensabend in der Schweiz oder auf Bali. Wer letztendlich darunter am meisten leidet, das wären die kleinen Angestellten, deren Existenz mit einem Schlage gefährdet oder gar vernichtet wäre.
Bei Schädlingsbefall kann die Lösung imho nicht &quot;Baum fällen&quot; lauten, sondern sinnvolle Maßnahmen zur Bekämpfung der Ursachen - z.B. einen gesetzlichen Mindestlohn und eine Stärkung der Rechte der Arbeitnehmer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Catapult22:<br />
Ein lesenswerter Erfahrungsbericht. Und ich glaube, wenn hier eines feststeht, dann, dass die Arbeitsbedingungen bei Discountern nicht gerade rosig sind &#8211; zumindest für die kleinen Angestellten. Das stellt hier, glaube ich, niemand in Abrede.<br />
Der Punkt ist, dass gerade die kleinen Angestellten meist kein Studium in der Tasche haben und ihnen demzufolge meist nicht die Wahlmöglichkeit bleibt, zu sagen, ich schmeiße hier hin, denn ich finde garantiert schnell anderswo was Besseres. Auch kommen viele der Angestellten nicht frisch von der Uni, sondern haben eine Familie zu versorgen.<br />
Ich bin generell auf Seiten eines Jeden, der die Arbeitsbedingungen bei Lidl &amp; Co. anprangert. Aber ich halte ein Konsumboykott dieser Märkte nicht für die Lösung des Problems. Ihr braucht doch nur zu schauen, WEM in erster Linie dadurch geschadet wird. Etwa den Konzernspitzen? Die haben ihre Milliönchen längst in der Schweiz gebunkert. Wenn die Markt-Kette pleitegeht, machen die sich nen fetten Lebensabend in der Schweiz oder auf Bali. Wer letztendlich darunter am meisten leidet, das wären die kleinen Angestellten, deren Existenz mit einem Schlage gefährdet oder gar vernichtet wäre.<br />
Bei Schädlingsbefall kann die Lösung imho nicht &#8220;Baum fällen&#8221; lauten, sondern sinnvolle Maßnahmen zur Bekämpfung der Ursachen &#8211; z.B. einen gesetzlichen Mindestlohn und eine Stärkung der Rechte der Arbeitnehmer.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: catapult22</title>
		<link>http://www.neustadt-ticker.de/nachrichten/am-donnerstag-wird-aus-plus-netto/comment-page-1/#comment-1114</link>
		<dc:creator>catapult22</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 21:59:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dresdenneustadt.com/?p=2703#comment-1114</guid>
		<description>Kurzes statement zum Thema Arbeitsbedingungen bei Lebensmittel-Discountern.

Kurz vor Ende meines Studiums wollte, musste ich langsam ans Bewerben denken. Habe mich also hier und da beworben - vorallem wollte ich live erstmal Bewerbungsgespräche trainieren. Unter den ersten Trainingskandidaten (sprich Bewerbungsschreiben) war auch Norma, ein vielleicht ein nicht so bekannter Lebensmittel-Discounter. Wurde eingeladen und bekam ratzfatz eine Zusage (waren vielleicht noch andere Zeiten damals).

Ein Stück weit auch auf Drängen meiner Eltern (&quot;Junge, sei doch froh, wenn Du einen Job hast.&quot;) habe ich dann unterschrieben. Als Bezirksleiter. Als derjeneniger, der den Druck auf 5-10 Flialen auszuüben hat. Aber das habe ich erst später gemerkt. ICH hatte eine Superbezahlung, dazu noch einen Firmenwagen zur freien Verfügung.

Nach dem 3. Arbeitstag wusste ich, das ist nicht mein Job. Meine Aufgabe sollte es sein, die Filialen zu kontrollieren, Kosten zu drücken, Verkäuferinnen zu knechten, anzutreiben, Kontrollberichte zu schreiben. Die Arbeitsbedingungen für die Verkäuferinnen waren eine Katastrophe, ich könnte Seiten mit Beispielen füllen. Dafür gibt es aber schon ganze websites. Die (meist) Frauen haben (insbesondere in ländlichen Gebieten) aufgrund familiärer Immobilität und oft auch mangels Qualifikation keine Chance auf Alternativjobs. Und haben alles akzeptiert...

Ich habe insgesamt 30 Tage durchgehalten, dann habe ich diese Sch... beendet. Wollte nicht der Sklaventreiber sein. Aber: Ich konnte auf im Gegensatz zu den Frauen im Verkauf auf Job-Alternativen zurückgreifen, ich hatte ja noch mehr Bewerbungen laufen. Und die nächste Zusage war nicht weit. Ich war also kein Held a la &quot;lieber arbeitslos als Discounter-Sklave&quot;.

Norma habe ich nie wieder betreten. ALDI besuche ich ca. 2x im Monat, obwohl die Discounter alle gleich sind (bin wieder kein Held). Kaufe da vorallem aus Zeitgründen (ist nah und ich weiss, wo ich was finde), auch aus Kostengründen für die basic foods. Komplett ernähren könnte ich mich von da nicht - auf Dauer zu eintönig.

Die wirklich leckeren Sachen kaufe ich bei kleinen Meistern ihres Fachs. Empfehlung: Fleischerei During (z.B. Rothenburger Str., Neustadt oder Käse- oder Fischgeschäft am Schillerplatz, Tolkewitzer Str., Blasewitz). Hat auch damit zu tun, dass ich mich dort wohl fühle. #Heimat. Fischgeschäft  hat auch prima Krabbensalat ;-)

Natürlich sind alle teurer als Discounter. Aber 1. esse ich lieber weniger und dafür gut. Und 2. kann ich mir im Gegensatz u meinen Studentenzeiten inzwischen den Luxus erlauben, Qualität zu kaufen und mir trotz höherer Kosten den Anbieter meiner Wahl zu leisten. Und 3. schufte ich auch, um ein bissel die Welt zu verbessern. Und das heisst, eher kleine, lokale Anbieter zu unterstützen und nicht die großen Ketten.

VG,

HMD</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kurzes statement zum Thema Arbeitsbedingungen bei Lebensmittel-Discountern.</p>
<p>Kurz vor Ende meines Studiums wollte, musste ich langsam ans Bewerben denken. Habe mich also hier und da beworben &#8211; vorallem wollte ich live erstmal Bewerbungsgespräche trainieren. Unter den ersten Trainingskandidaten (sprich Bewerbungsschreiben) war auch Norma, ein vielleicht ein nicht so bekannter Lebensmittel-Discounter. Wurde eingeladen und bekam ratzfatz eine Zusage (waren vielleicht noch andere Zeiten damals).</p>
<p>Ein Stück weit auch auf Drängen meiner Eltern (&#8220;Junge, sei doch froh, wenn Du einen Job hast.&#8221;) habe ich dann unterschrieben. Als Bezirksleiter. Als derjeneniger, der den Druck auf 5-10 Flialen auszuüben hat. Aber das habe ich erst später gemerkt. ICH hatte eine Superbezahlung, dazu noch einen Firmenwagen zur freien Verfügung.</p>
<p>Nach dem 3. Arbeitstag wusste ich, das ist nicht mein Job. Meine Aufgabe sollte es sein, die Filialen zu kontrollieren, Kosten zu drücken, Verkäuferinnen zu knechten, anzutreiben, Kontrollberichte zu schreiben. Die Arbeitsbedingungen für die Verkäuferinnen waren eine Katastrophe, ich könnte Seiten mit Beispielen füllen. Dafür gibt es aber schon ganze websites. Die (meist) Frauen haben (insbesondere in ländlichen Gebieten) aufgrund familiärer Immobilität und oft auch mangels Qualifikation keine Chance auf Alternativjobs. Und haben alles akzeptiert&#8230;</p>
<p>Ich habe insgesamt 30 Tage durchgehalten, dann habe ich diese Sch&#8230; beendet. Wollte nicht der Sklaventreiber sein. Aber: Ich konnte auf im Gegensatz zu den Frauen im Verkauf auf Job-Alternativen zurückgreifen, ich hatte ja noch mehr Bewerbungen laufen. Und die nächste Zusage war nicht weit. Ich war also kein Held a la &#8220;lieber arbeitslos als Discounter-Sklave&#8221;.</p>
<p>Norma habe ich nie wieder betreten. ALDI besuche ich ca. 2x im Monat, obwohl die Discounter alle gleich sind (bin wieder kein Held). Kaufe da vorallem aus Zeitgründen (ist nah und ich weiss, wo ich was finde), auch aus Kostengründen für die basic foods. Komplett ernähren könnte ich mich von da nicht &#8211; auf Dauer zu eintönig.</p>
<p>Die wirklich leckeren Sachen kaufe ich bei kleinen Meistern ihres Fachs. Empfehlung: Fleischerei During (z.B. Rothenburger Str., Neustadt oder Käse- oder Fischgeschäft am Schillerplatz, Tolkewitzer Str., Blasewitz). Hat auch damit zu tun, dass ich mich dort wohl fühle. #Heimat. Fischgeschäft  hat auch prima Krabbensalat <img src='http://www.neustadt-ticker.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Natürlich sind alle teurer als Discounter. Aber 1. esse ich lieber weniger und dafür gut. Und 2. kann ich mir im Gegensatz u meinen Studentenzeiten inzwischen den Luxus erlauben, Qualität zu kaufen und mir trotz höherer Kosten den Anbieter meiner Wahl zu leisten. Und 3. schufte ich auch, um ein bissel die Welt zu verbessern. Und das heisst, eher kleine, lokale Anbieter zu unterstützen und nicht die großen Ketten.</p>
<p>VG,</p>
<p>HMD</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: robicon</title>
		<link>http://www.neustadt-ticker.de/nachrichten/am-donnerstag-wird-aus-plus-netto/comment-page-1/#comment-1113</link>
		<dc:creator>robicon</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 21:06:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dresdenneustadt.com/?p=2703#comment-1113</guid>
		<description>Geht es nicht. Und das ist ja das Nette.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Geht es nicht. Und das ist ja das Nette.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jane</title>
		<link>http://www.neustadt-ticker.de/nachrichten/am-donnerstag-wird-aus-plus-netto/comment-page-1/#comment-1108</link>
		<dc:creator>Jane</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 20:19:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dresdenneustadt.com/?p=2703#comment-1108</guid>
		<description>@ Anton: Aber wenn den Mitarbeitern ihr Job so furchtbar scheint, dass sogar Arbeitslosigkeit ihnen angenehmer wäre, wieso sollten sie dann Angst vor einer Kündigung (bei Verstoß gegen die auferlegte Schweigepflicht) haben? Vielleicht ist schon das ein Indiz dafür, dass die Befindlichkeiten der Betroffenen, also der Arbeitnehmer, ein wenig anders gelagert sind, als die Einschätzungen Außenstehender.
In solchen Fragen Position zu beziehen, ist nicht einfach - und das ist eigentlich auch alles, was ich hier gesagt haben will, denn mir schien, dass es sich der eine oder andere schlicht zu einfach macht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Anton: Aber wenn den Mitarbeitern ihr Job so furchtbar scheint, dass sogar Arbeitslosigkeit ihnen angenehmer wäre, wieso sollten sie dann Angst vor einer Kündigung (bei Verstoß gegen die auferlegte Schweigepflicht) haben? Vielleicht ist schon das ein Indiz dafür, dass die Befindlichkeiten der Betroffenen, also der Arbeitnehmer, ein wenig anders gelagert sind, als die Einschätzungen Außenstehender.<br />
In solchen Fragen Position zu beziehen, ist nicht einfach &#8211; und das ist eigentlich auch alles, was ich hier gesagt haben will, denn mir schien, dass es sich der eine oder andere schlicht zu einfach macht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
