Archiv für die Kategorie „Interviews“
Steffen Hintze – FDP
1. Sie treten als Kandidat im Wahlkreis Dresden III (Alt- und Neustadt) an. Welchen persönlichen Bezug haben Sie zur Neustadt?
Unter dem Motto „Neustädter Nächte sind lang“ verbringe ich mittlerweile 2-3 Abende pro Woche in der Äußeren Neustadt. Dabei muss ich allerdings zugeben, dass ich nicht von Anfang an von der Neustadt und ihrem ganz eigenen Charme überzeugt war. Als ich vor acht Jahren nach Dresden kam, war ich zuerst skeptisch. Aber das ist längst vorbei. Heute kann ich sagen, dass ich die Neustadt und ihre ganz eigene Mentalität kennen und schätzen gelernt habe. Viele meiner Freunde wohnen in der Neustadt und einer betreibt seit neuestem sogar eine Bar.
2. Die Dresdner Neustadt ist bekannt als Kneipenviertel. In Kneipen wird häufig geraucht. Wie sollte Ihrer Meinung nach das Nichtraucherschutzgesetz in Sachsen gestaltet werden?
Obwohl ich selbst nicht rauche, denke ich, dass das Nichtraucherschutzgesetz deutlich liberaler gestaltet werden muss. Der Verbotswahn muss aufhören. Eine Kennzeichnungspflicht für Restaurants und Kneipen in denen geraucht werden darf, reicht meiner Meinung nach vollkommen aus. Es muss den Gästen überlassen bleiben, ob sie eine Raucher- oder eine Nichtraucherkneipe besuchen wollen. Der Staat hat darüber nicht zu entscheiden.
3. Seit 2008 wird die Alaunstraße per Video-Kamera überwacht. Der sächsische Innenminister hatte sich stark für diese Aktion engagiert. Sollen die Kameras weiter filmen? Und sollten solche polizeilichen Maßnahmen überhaupt auf Landesebene entschieden werden?
Zum ersten Teil: Als Liberaler bin ich grundsätzliche gegen jeden unnötigen Eingriff in die Privatsphäre der Bürger. Deshalb war ich bereits gegen ihre Aufstellung und bin auch gegen den weiteren Betrieb dieser Kameras. Da sie sich inzwischen als vollkommen nutzlos erwiesen haben, sollten sie auch wieder abgebaut werden.
Zum zweiten Teil: Grundsätzlich ist es besser, so eine weit reichende, polizeilicher Maßnahme durch das Land zu entscheiden. Ich fürchte mich vor einer Zeit, in der zum Beispiel jeder Bürgermeister über das Aufstellen einer Kamera vollständig alleine entscheiden dürfte. Die Bundesebene halte ich dagegen für völlig ungeeignet, lokale Entscheidungen zu treffen.
Ergänzung: Ein weiterer Themenkomplex für die Neustadt ist die Polizeiverordnung zum Alkoholverkauf in Spätshops in der Neustadt. Auch diese Verordnung halte ich für völlig falsch und nutzlos. Auch wenn es ein kommunales Thema ist: Ich bin für die sofortige Beendigung dieser Maßnahme.
Jens Hoffsommer, Bündnis 90/DIE GRÜNEN
Wunderschönes Gründerzeitviertel – alternativ, kreativ, kulturell – einfach besonders. Mit Kunst, Kultur, Geist und positivem Lebensgefühl. Es lohnt sich der Blick in die Hinterhofidyllen. Viele Kneipen und viel los – vor allem an Wochenenden. Aber auch viel Kultur: Musik, Theater, Galerien, Ateliers, sehr besondere Museen über Kästner und Kraszewski. … Dann gibt es in der Neustadt noch das wahre Dresdner Barockviertel rund um die Dreikönigskirche (in die man ob des Altars unbedingt einen Blick werfen sollte). … Nordbad … kleines Haus … Hechtviertel … Preußisches Viertel … und, und, und … Diesen Beitrag weiterlesen »
Astrid Kaschube, DSU
Mit der einzigartigen Architektur als Flächendenkmal in der Landeshauptstadt. Würdigung der enormen Aufwendungen seit der Wende für Erhaltung, Sanierungen und Gestaltungen zu einem einzigartigen Flair, dass es in keiner anderen ostdeutschen Großstadt gibt. Bunte Anwohnerschaft, komplexe und typische Charakteristiken, für die es sich absolut zum Einsetzen und Erhalten lohnt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Patrick Schreiber, CDU
Ein lebensfroher, vielfältiger, quirliger Stadtteil, mit einem großen Anteil Studenten, Künstler
und Intellektueller. Die alternativen Kulturangebote verbunden mit einer immensen
Kneipendichte erhöhen die Attraktivität zusätzlich. Außerdem ist die Neustadt durch das
Gründezeitviertel in der Inneren Neustadt und das interessante Flair der Äußeren Neustadt
immer noch ein Magnet für alle Besucher. Diesen Beitrag weiterlesen »
Walter Kaplan, Freie Bürger
Die Dresdner Neustadt bedeutet “leben und genießen” – einzigartig in Deutschland. Eine urbane, lebhafte, multikulturelle Welt für Jung und Alt, Singles und Familien. Alles was Frau, Mann und Kind zum Leben braucht ist auf kurzem und überwiegend auch sicherem Wege erreichbar. Die Elbe als Begrenzung im Süden und der Alaunpark als Abschluss nach Norden bieten zudem natürliche Räume für Bewegung, Freizeit und zur Entspannung. Die Dresdner Neustadt ist bestens mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, ihre Bewohner können sich mit allen Waren des täglichen Bedarfs fußläufig versorgen. Das kleinteilige und vielschichtige Kunst- und Kulturangebot, die vielen Restaurants und Kneipen machen die Neustadt zum Szene-Viertel für die gesamte Stadt Dresden und ihrem Umland. Diesen Beitrag weiterlesen »
Sabine Friedel, SPD
Mit einer Einladung zum Eis im Alaunpark. Diesen Beitrag weiterlesen »










